Wittenburg, Bernd Von Geheime UFO-Sache - Schach Der Erde

Wittenburg, Bernd Von Geheime UFO-Sache - Schach Der Erde

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Schach der Erde
Bernd von Wittenburg: Schach der Erde


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Schach der Erde

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„Schach der Erde“

erscheint als Band 13

der Reihe

„Obskure Sachbücher“

in der Edition Gonzo



Scanner: unbekannt

Überarbeitung und Layout: Doc Gonzo



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Schach der Erde



Inhaltsverzeichnis



Kapitel I

1.1 Der geistige Untergang des Westens

1.1.1 Religion und Wissen

1.1.2 Die wissenschaftliche Kontrolle über den Menschen

1.1.3 Das Leben als Spiel?

1.2.1 Die Geschichte

1.2.2 Altertum und Mittelalter

Die Pest

1.2.3 Früheste Einflussnahme

Die frühen Götter der Menschen – Die Grauen - Fatima - Die

Wesen von Hoova - Menschenähnliche Ausserirdische

1.2.4 Das Dritte Reich

Die Nachkriegszeit - Das Auftauchen der UFOs – Antarktis -

Admiral Byrd

1.3.1 Die Grauen

Enführungen von Menschen - UFO-Abstürze - Roswell - MJ12

- Bericht an Eisenhower - Kontakte zur Regierung - Der Pakt -

Untergrundbasen

1.3.2 Alternative 3

1.3.3 Kontakte mit freundlich gesinnten Ausserirdischen

Die christliche Mission

1.3.4 Europa und die UDSSR

Russland als Ziel der UFOs - U-Boote vor Schweden - Die

Weltpolitik wandelt sich

1.4.1 Die geheime Regierung

CIA und National Security Ageny - John F. Kennedy - Die

Bilderberger - Majestics 12 - Das Illuminaten-Szenario

Die Neue Weltordnung - Der Dritte Weltkrieg



Kapitel II

Bob Lazar: Video-Transkript

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Schach der Erde



Kapitel III

3.1 Eine hoffnungslose Lage?

3.2 Die Geschichte einer Philosophie

3.3 Der Angriff der Nationen

Die World Federation for Mental Health - Australien

Rhodesien England Südafrika Neuseeland Frankreich

3.4 Die Entstehung der Sea Org

Geheimkrieg gegen ein Schiff

3.5 Die Unterwanderung

Das Guardian Office - Das Management

3.6 Die Endphase

3.7 Die Gegenwart

„Good News von FLAG“

3.8 Abkürzungen und Definitionen

3.8 Quellenverzeichnis



Kapitel IV

4.0 Die Philosophie

4.1 Das Leben als Spiel?

4.2 Die Bestandteile des Menschen

4.3 Die Definition eines Statik

4.4 Die Theta-MEST-Theorie

Kommunikation - Realität - Universen - Affinität

4.5 Die Dynamiken

Zwölfte Dynamik - Die Verwaltung von Spielen - Elfte

Dynamik - Technologie des Spiels - Zehnte Dynamik – Ethik -

Störfaktoren - Neunte Dynamik - Ästhetik - Achte Dynamik -

Unendlichkeit - Schöpfer - Siebte Dynamik - Geist - Sechste

Dynamik - Materie, Raum, Energie und Zeit - Fünfte Dynamik

- Lebensformen - Vierte Dynamik – Menschheit – Dritte

Dynamik - Gruppen - Zweite Dynamik - Die Familie - Erste

Dynamik - Das Individuum - Zusammenfassung

4.6 Der Geist des Spiels

Spielzustände und Nicht-Spiel-Zustände



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4.7 Holographischer Aspekt des Universums

Folgerungen aus dem holographischen Konzept

4.8 Die Ton-Skala

Das Schaffen von „Wirkung“

4.9 Ethik Zustände

Was ist ein Zustand? - Nicht-Existenz – Gefahr – Notlage -

Normale Operation – Wohlstand - Macht (Power) –

Machtwechsel - Zustände unterhalb von „Nicht-Existenz“ –

Verwirrung – Verrat – Feind – Zweifel - Belastung

4.10 Das Henker-Syndrom

4.11 Die Brücke Was ist dieser OT?

Anstrengung - Gegenanstrengung

4.12 Die Faktoren



Quellen



Kapitel V

Gegenwärtige Situation der Erde

Geschichte

5.1 Einen Blick auf den Mars Interview mit Al Bialek 1991

Interview mit Duncan Cameron und Preston Nichols (Auszug)

5.2 Sektor 9

Markab

GESCHICHTLICHES

Der Markabianische Schachzug

Jüngste Entwicklungen im Sektor 9

Scientology und Dianetik

Dekret über Nichteinmischung in Sektor 9

DER FREIE-ZONE-ERLASS

OFFIZIELLER ERLASS- GALAKTISCHER HOHER RAT

DAS MARKABIANISCHE MODELL

DIE ALTERNATIVE ZUKUNFT

Xenu

5.3 Der Dritte Weltkrieg



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5.4 Weitere Betrachtungen zu Markab

Betrachtungsweisen der Galaktischen Patrouille

NEUESTE NACHRICHTEN IN SEKTOR 9

Die Neue Zivilisation

Definition

5.5 Resümee

Danksagung



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Kapitel I



Der geistige Untergang des Westens



Seitdem der Mensch denken kann, trachtet er nach der

Erkenntnis des „Seins“. Philosophen versuchten den Sinn des

Lebens und seine treibende Kraft zu ergründen. Viele von

ihnen mussten im Kampf mit andersgläubigen Autoritäten ihr

Leben lassen.

Sicherlich ist es den Religionen zu verdanken, dass der

Mensch sich aus dem Barbarentum hin zu einer relativen,

zwischenmenschlichen Toleranz erhoben hat. Jedoch wurden

diese Religionen, je mehr sie sich institutionalisierten, zu einer

konservativen Gedankenwelt, in der nur die Anpassung ihre

Existenzberechtigung hat. Sie wurden zu einem dogmatischen

Gebäude, mit relativ wenig Platz für Andersdenkende. Die

persönliche Integrität, sprich, die Ethik des Individuums oder

einer Glaubensgemeinschaft, orientiert sich im wesentlichen an

deren philosophische Welt und impliziert grösstenteils eine

Allgemeingültigkeit für den Rest der Menschheit. Im Sinne

„der Zweck heiligt die Mittel“ wurden und werden keine

anderen Wahrheiten zugelassen. Sogar Glaubensbrüder werden

auf ihre Integrität hin „überprüft“ und im Zweifelsfalle

vernichtet.

Auf dem religiösen Gebiet wurde von den Menschen seit

jeher verlangt, zu „glauben“ . Es wurde vorausgesetzt, dass das

Geistige etwas Unwissbares sei. Immanuel Kant hat dies sehr

schön verdeutlicht indem er behauptete, es gäbe das Wissbare

und das Unwissbare. Und er sagte, dass das Unwissbare

„niemals von jemandem gewusst werden wird“. Dem

forschenden Geist stellt sich jedoch die Frage: „Wenn man

dieses Unwissbare nicht fühlen oder erfahren könnte, wie kann

man dann wissen, dass es da etwas gibt, um nicht gewusst zu

werden“?



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Schach der Erde



Der gemeinsame Nenner der Religionen ist der Glaube an

eine geistige Welt, an die geistige Natur des Menschen, und, in

den meisten Fällen, an einen Schöpfer des Universums. Durch

die Suche nach Wahrheit wurde das Streben deutlich, den

ewigen Zyklus von Leben und Tod zu durchbrechen. Lange

Zeit hatte der Mensch eine Seele, was jedoch mit dem

Darwinismus in Frage gestellt wurde. Gab es eine Seele? Gab

es Gott? Es entstand die Theorie, dass der Mensch ein

Zufallsprodukt chemischer Reaktionen sei.

Der heutige Mensch ist zum Konsumenten seiner eigenen

Produkte degradiert, überwältigt von seinen eigenen

Erfindungen, in ständiger Angst, dass ihm diese Erfindungen

eines Tages über den Kopf wachsen. Das alte Herrscherprinzip

„Brot und Spiele“, moderner ausgedrückt könnte man sagen

„Geld und Ablenkung“, hält ihn weiterhin in Schach. Seine

Weltanschauung ist grösstenteils von den Medien geprägt. Die

materiellen Sinne sind überreizt und die geistigen verkrüppelt.

Die reinen Überlebensängste, der Kampf um die tägliche

Nahrung sind zumindest für die technisch hochentwickelte

Weltbevölkerung weitgehend ausgestanden. Der erhöhte

Freizeitanteil würde es erlauben nun einerseits mehr an sich

selbst zu denken, sein Leben sinnvoll zu gestalten und sich

geistig zu emanzipieren und andererseits aktiv an der

Beseitigung von Problemen, der sich die Menschheit

gegenübersieht, mitzuhelfen.

Die Kluft zwischen High-Tech und der geistigen und

sozialen Entwicklung des Menschen wird immer grösser. Gene

können manipuliert werden, die Industrieroboter übernehmen

die einstigen Funktionen der Arbeiter. Für die meisten von uns

ist der Kampf um das tägliche Überleben, worüber sich unsere

Vorfahren noch sorgen mussten, ausgestanden. Dennoch bleibt

eine gewisse Leere und Sorge zurück. Ein weiser Mann sagte

einmal: „Wir ertrinken in Informationen, aber hungern nach

Wissen“.



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Wird der Mensch auch in Zukunft noch in der Lage sein,

seine eigenen Erfindungen zu kontrollieren? Wahrscheinlich

hat Carl-Friedrich von Weizsäcker recht mit seiner

Feststellung, dass eine Kultur auf Dauer nicht stabil sein kann,

deren technische Mittel um eine oder mehrere

Grössenordnungen besser entwickelt sind als das Bewusstsein

über die Zwecke, die mit ihnen verfolgt werden.





1.1.1: Religion und Wissen



Vor beinahe 12.000 Jahren entstand in Indien ein enormer

Reichtum an Weisheit. Da dieses Wissen Wort für Wort, von

Generation zu Generation weitergegeben wurde, kann der

Zeitpunkt der Entstehung nur annähernd bestimmt werden. Es

handelt sich hierbei um die Veden, was wortgetreu soviel wie

Erkenntnis oder Wissen bedeutet. Der Mensch als vollständige

Einheit wurde mit einem Streitwagen verglichen, bei dem

Wagen und Pferde den Körper symbolisieren, die Zügel den

Verstand und der Wagenlenker das Wesen selbst. Sie weisen

auf einen religiösen Weg hin, auf dem der Mensch

zuversichtlich höhere Stufen des Seins erreichen kann. In den

Veden findet man den Glauben, dass der Mensch im Grunde

ein geistiges Wesen ist, ein Leben nach dem anderen lebt und

dabei von Körper zu Körper geht.

Vor ungefähr 2.500 Jahren gelang es Siddharta Gautama,

später Buddha genannt, einen Weg zu entdecken, sich selbst,

als vom Körper unabhängig, bewusst zu werden. Unter einem

Feigenbaum sitzend begann er methodisch zu meditieren und

durchdrang mit seinem geistigen Auge Schicht für Schicht die

Beschaffenheit des Daseins. Er erinnerte sich an seine

vorangegangenen Existenzen, durchschaute das Gesetz der

Wiedergeburt als eine Konsequenz der Taten im Leben eines

Menschen (Karma). Er versuchte einen Weg zu finden, andere



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zu lehren das Gleiche zu erreichen. Das Leben war voller

Leiden und der Mensch würde solange, wie er mit dem

endlosen Kreislauf von Geburt und Wiedergeburt verbunden

blieb damit fortfahren zu leiden. Mit dem Buddhismus begann

eine Bewegung, die dazu beitrug, einen grossen Teil der

Menschheit zu zivilisieren.

Viele religiöse und weltanschauliche Bewegungen glaubten

an die Reinkarnation und an den Kreislauf der Wiedergeburt.

Sie war ein grundlegender Glaubenssatz in der römisch-

katholischen Kirche bis zum Jahre 553 AD, als in der Synode

von Konstantinopel entschieden wurde, dieser Glaube könne

nicht existieren. Sie verdammte die Lehren der Reinkarnation

als Ketzerei. Und zu diesem Zeitpunkt geschah es, dass

Hinweise auf diesen Glauben aus der Bibel entfernt wurden.

Christliche Kirchen behaupten heute, dass die Lehre von der

Reinkarnation dem Urchristentum fremd gewesen wäre und

erst nachträglich von Anhängern des griechischen Philosophen

Pythagoras in die christliche Lehre eingebracht worden sei.

Daraufhin hätte sich die Kirche veranlasst gesehen, diese

„Irrlehre“ auf einem Konzil zu verurteilen [1].

Die historische Wissenschaft steht vor dem Problem, dass

Glaubensfanatiker der Vergangenheit bedenkenlos historische

Zeugnisse vernichtet [2] und verfälscht haben und ihre

Meinungsgegner nicht mit geistigen, sondern kriegerischen

Mitteln bekämpften. Der aus diesem Kampf hervorgegangene

Sieger verkündete dann seine Anschauung als die alleingültige

Wahrheit.

Im Jahr 1200 AD stösst man auf die Albigenser (der Name

ist auf die Stadt Albi in Südfrankreich zurückzuführen). Ihrer

Erkenntnis zufolge war der Mensch ein geistiges Wesen,

welches hier auf der Erde in einem Körper gefangen war. Er

würde so lange in Körpern leben, bis er die Sünden, die er

lange vorher beging, abgebüsst hatte. Die Albigenser glaubten,

dass es in diesem Universum zwei unveränderliche



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Grundprinzipien gab: Gut und Böse. Das Gute kreiert das

Geistige und das Böse schwerfällige Materie. Das Geistige

wurde zur Strafe für vergangene Taten in vergänglichen

Körpern eingesperrt. Es wandert eine Lebenszeit nach der

anderen von Körper zu Körper, bis die Schuld für die

ursprünglichen Vergehen bezahlt war. Die Albigenser lehnten

die Rituale und Sakramente der Kirche und die Idee der

Auferstehung des Leibes ab.

Die Inquisition, voll entwickelt seit dem 12. Jahrhundert, im

Kampf der Papstkirche gegen das weit ausgedehnte

Sektenwesen in Südfrankreich und in Spanien, ist sicherlich

einer der dunkelsten Teile unserer Geschichte. Sie wurde erst

1808 in Spanien und 1870 im päpstlichen Kirchenstaat

abgeschafft. Die Folgen daraus haben die weitere Geschichte

geprägt. Es entstand eine Ablehnung der geistigen

Monopolherrschaft der Kirche gegenüber. In der Zeit der

Aufklärung löste sich die Wissenschaft aus dem

aufgezwungenen Denkmuster der Kirche.





1.1.2: Die wissenschaftliche Kontrolle über den

Menschen



Ende 1700 stellte Thomas Robert MALTHUS (englischer

Nationalökonom und Historiker 1766- 1834) die Hypothese auf,

dass die Bevölkerung schneller wuchs als die

Lebensmittelproduktion. Er begründete dies mit der

Behauptung, dass die „Arbeiterklasse“ sich zu schnell

vermehre. Für MALTHUS gab es niedrige und höher stehende

Klassen. MALTHUS war der erste, der biologische

Massnahmen zur Eingrenzung der Bevölkerungsexplosion

propagierte.

Mitte 1800 griff Charles Robert Darwin (englischer

Naturalist 1809- 1882) die Theorien von MALTHUS auf und



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erarbeitete seine bekannten Theorien über die Entwicklung des

Menschen.

Francis GALTON (englischer Psychologe 1822- 1911),

Halbvetter Darwins, entwickelte, entschlossen die menschliche

Rasse durch auserlesene Züchtung mit Hilfe sozialer

Intervention zu verbessern, das Gebiet der Eugenik, welches

später unter dem deutschen Begriff Rassenlehre zu

zweifelhaftem Ruhm gelangen sollte. Obwohl die Anfänge des

Rassismus weit in der Geschichte zurückliegen, beginnt dessen

eigentliche moderne Entwicklung mit dem Franzosen Arthur

Comte de Gobineau (1816- 1882). Er war der Verfasser der

klassisch, rassistischen Abhandlung „Versuch über die

Ungleichheit der Menschenrassen“.

Eine detaillierte Abhandlung über dieses Gebiet würde

diesen Rahmen sprengen. Es sei nur darauf hingewiesen, dass

diese neue „sozialphilosophische Richtung“ hauptsächlich von

der Psychiatrie begierig aufgenommen und ausgebaut wurde

und im Dritten Reich in den Rassengesetzen (Nürnberger

Gesetze) gipfelte.

Der nächste Schritt war dann Euthanasie (per Definition

eigentlich „der süsse Tod“ oder Sterbehilfe) oder die

Vernichtung „lebensunwerten Lebens“. Nach dem Zweiten

Weltkrieg wurde festgestellt, dass ca. 250.000 geistig

behinderte Menschen getötet worden sind. Dieses Geschwür

kam in Deutschland zum Ausbruch, was jedoch nicht heisst,

dass sich die restliche Welt dagegen gewehrt hätte, im

Gegenteil. Eugenikgesellschaften und ähnliche Vereinigungen

gab es überall auf der Welt unter verschiedenen Namen

(Gesellschaften für Psychische Hygiene etc.). Im Jahre 1909

gab es die erste Professur für Eugenik in England. 1905 wurde

eines der ersten Sterilisationsgesetze in Amerika

(Pennsylvania) vorgeschlagen [3].

Mitte 1800 etablierte Wilhelm Maximilian Wundt (1832-

1920), Professor für Philosophie an der Universität Leipzig,



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das erste psychologische Laboratorium der Welt. Für WUNDT

war der Wille, so wie er entstand, das direkte Resultat aus der

Kombination wahrgenommener Reize, aber keineswegs die

unabhängige Absicht eines selbstbestimmten Individuums. Er

war der Überzeugung, der Mensch entbehre des Geistes und

der Selbstbestimmung und suchte zu beweisen, dass er die

Summe seiner Erfahrungen sei; der Reize, die in sein

Bewusstsein und Unterbewusstsein eindrangen. WUNDT's

These legte die philosophische Basis für die Prinzipien der

Konditionierung, die später von PAVLOV (russischer

Psychologe, 1849- 1936) und amerikanischen

Verhaltenspsychologen entwickelt wurden: für Lobotomie und

Elektrokonvulsiv-Therapie, für Schulen, die mehr an der

Sozialisierung des Kindes orientiert sind als an der

Entwicklung des Intellekts und des Bestandes der Kultur und

für das Wachstum einer Gesellschaft, die sich zunehmend der

Befriedigung sensorischer Wünsche auf Kosten von

Verantwortlichkeit und Leistung widmet.

In den nachfolgenden Jahren konnte man an nahezu jeder

wichtigen europäischen oder amerikanischen Universität die

neue Psychologie unter jemandem studieren, der seinen Doktor

direkt bei WUNDT in Leipzig gemacht hatte. Dies zog einen

grossen Wandel, hauptsächlich im amerikanischen

Erziehungswesen, nach sich. Gegen Ende des Ersten

Weltkrieges begannen immer mehr Amerikaner eine

Veränderung in der Unterrichtung ihrer Kinder zu bemerken.

In den darauf folgenden Jahrzehnten sind die amerikanischen

Schulen, die einst den amerikanischen Traum hervorbrachten,

mit Drogen und Kriminalität infiziert worden und höhere

Lehranstalten bringen Absolventen hervor, die kaum Lesen,

Schreiben und einfache Arithmetik beherrschen [4].

Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg brachte eine globale

Wende. Es war der Beginn einer neuen Weltordnung. Mit

einem Mal wurde bewusst, dass ein nächster Krieg von diesem



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Ausmass, die Zerstörung der gesamten Zivilisation nach sich

ziehen würde. Der Kalte Krieg begann und mit ihm die

Erforschung von Möglichkeiten, den Verstand des Menschen

zu kontrollieren. Der Dritte Weltkrieg würde zu einem Krieg

um den Verstand des Menschen. Die Grossmächte versuchten

sich gegenseitig den Rang abzulaufen. Die beiden grossen

Geheimdienste (CIA und KGB) beschäftigten sich massiv mit

dem Thema Mind Control [5]. Parallel dazu wurden nationale

und internationale „Gesellschaften für geistige Gesundheit“ ins

Leben gerufen, initiiert und getrieben von John R. Rees

(Mitbegründer der World Federation for Mental Health

(WFMH)), einem, wie sich später herausstellte, Agenten des

CIA. Das war in den der 50er Jahren.

Wenn so massiv versucht wird, dem Menschen seine

„geistige Herkunft“ auszureden, lässt das nicht auf eine

Interessengruppe schliessen, die ihrerseits vom Gegenteil

überzeugt ist und einen Nutzen damit verbindet?

Wem nützt die Mensch=Lehm-Theorie?

Wem nützt es, dass das Bewusstsein des Menschen auf das

einer geistigen Eintagsfliege heruntergeschraubt wird?

Wenn das die Wahrheit wäre, müsste man so krampfhaft

versuchen die Menschheit davon zu überzeugen? Warum sind

so viele Menschen von einem „geistigen Ursprung“ überzeugt?

Was steckt hinter dem jahrhundertelangen Versuch, sich

gegenseitig von der Existenz oder Nichtexistenz einer Seele zu

überzeugen?

Die Menschheit hat viele Philosophen hervorgebracht, und

viel Wissen wurde in Gebieten der materiellen Wissenschaften,

wie Chemie, Biologie, Physik, gesammelt. Sei es aus

ideologischen oder politischen Motiven heraus, dieses Wissen

wurde kaum auf die geistige Natur des Menschen angewandt.

Diejenigen, die es versuchten, wurden verfolgt und vernichtet,

wie wir es in der Inquisition erlebt haben. Wissen darüber



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wurde für politische Ziele, Kontrolle und Propaganda

eingesetzt.

Versuchen wir es von einer anderen Warte auzurollen.





1.1.3: Das Leben als Spiel



Irgendjemand sagte einmal, es gäbe drei Arten von

Menschen: Solche, die etwas bewirken, solche, die

Geschehnissen zuschauen und solche, die sich wundern was

passiert ist.

Vergleicht man das Leben mit einem Spiel, so kann man die

Beteiligten in Kategorien wie „Spielmacher“, „Spieler“,

„Spielerassistenten“, „Spielfiguren“ und „zerbrochene

Spielfiguren“ einteilen. Mit Spielfiguren und zerbrochenen

Spielfiguren wird gespielt.

Ein Spiel besteht aus Freiheiten, Barrieren und Absichten -

Absichten in Richtung eines Zieles. Je ernster ein Spiel wird, je

mehr Anstrengung man aufbieten muss, desto mehr wird dieses

Spiel als Arbeit oder Überlebenskampf bezeichnet. Ein Spiel

hört auf ein Spiel zu sein, wenn es kein Vernügen mehr

hervorbringt.

Man könnte zum Vergleich ein Schachbrett nehmen und die

Menschen als Spielfiguren betrachten. Das mag auf den ersten

Blick makaber klingen, aber die Geschichte zeigt es uns. Eine

Spielfigur befindet sich in einem Effektzustand. Sie agiert nicht

aus eigener Bestimmung, sondern reagiert auf die Befehle von

„oben“. Es passieren Dinge mit Spielfiguren, die von diesen

nicht verstanden werden, es sei denn, sie versuchen das Spiel

zu durchschauen. Dann müssen sie sich jedoch von ihrer

Identität als Spielfigur lösen. Was sind die Gründe für

persönliches Leid, für Kriege, Seuchen, Kriminalität, Drogen

bis hin zum Konsumzwang. Wurden die Menschen nicht imer

als Schafherde betrachtet, die nach belieben zur Schlachtbank



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geführt werden? Eine Umkehr findet meist nur dann statt, wenn

der Höhepunkt einer Tyrannei oder Diktatur durchlaufen ist,

das heisst, wenn der Duldungsgrad überreizt ist.

Sehen wir uns ein Schachbrett an und stellen wir uns vor,

eine Schachfigur zu sein. Wir schauen uns um und sehen in

unmittelbarer Umgebung nur weitere Schachfiguren. Eine

Schachfigur überblickt nicht das gesamte Spielfeld. Der Grund

für die Spielzüge liegt bei einer „externen Macht“. Wir schauen

uns um und fragen uns: „Warum all diese verrückten Dinge:

Warum kommt der nahe Osten nicht zur Ruhe? Warum all

diese Drogen? Warum Kriege? Warum Geisteskrankheit?

Warum Kriminalität?“ Ich will das alles nicht. Ich möchte in

Frieden leben. Meine Freunde und auch die Mitmenschen, die

ich irgendwo treffe und kennenlerne, sie wollen es auch nicht.

Wer hat dann überhaupt eine Antwort auf diese Fragen? Es gibt

Leute, die stellen sich diese Fragen und andere tun es nicht, sei

es aus Angst vor der Wahrheit, oder sei es aus einer inneren

Abwehr, mit diesen Fragen nicht konfrontiert werden zu

wollen. Ich bin mir selbst der nächste: „Ich will sorgenfrei

leben und kümmere mich nicht darum... diese Ebene kann ich

sowieso nicht beeinflussen.“

Es scheint (rein hypothetisch) eine politische Hierarchie auf

diesen Ebenen zu geben:

zerbrochene Spielfiguren, zerbrochen am „Spiel in der

Gesellschaft“

Spielfiguren die arbeiten, keine grossen Fragen stellen,

konsumieren und/oder sich ein eigenes Spiel in Familie, Beruf

etc. geschaffen haben. Darüber liegt das Schicksal oder Gottes

Wille - etwas, was ich nicht beeinflussen kann.

Spielerassistenten: Sie operieren nach diktierten Regeln der

Spieler.

Könnten unsere Regierungen dazu gehören? Welche

Regierung kann in Bezug auf ihr Land schon frei entscheiden?

Kredite werden nur bei Konformität bewilligt.



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Bleibt die Frage nach den Spielern.

Es scheint eine Absicht bei dem überwiegenden Teil der

Menschen zu geben, die, soweit es sichtbar ist, das Gute fördert

und das Schlechte bekämpft.

Eine andere Absicht scheint zu sein, alles Gute zunichte

machen zu wollen, Menschen zu kontrollieren.

Der menschliche Verstand wurde manipuliert, es wurde an

Gehirnen herumgeschnipselt, Menschen wurden zu Zombies

gemacht, was im Zeitalter der Elektronik noch verwegenere

Ausmasse annimmt. Es scheint tatsächlich ein Kampf um die

Erde stattzufinden.

Bei intensiver Nachforschung wird sichtbar, dass sich der

Kampf um den Verstand des Menschen abspielt, mit dem Ziel

der Kontrolle. Religionen entstanden im Hinblick auf einen

Schöpfer. Gott schuf die Menschen. Wir sind seine Geschöpfe.

Manchmal reute es den Schöpfer und er vernichtete einen Teil

der Menschheit wieder. Die Essenz aus allem ist:

Es gibt nur einen Gott und solltest Du daran zweifeln, bist

Du verloren. Du wirst diese Behauptung nie nachvollziehen

können - dazu bist Du eben nur ein Mensch. Ich gebe Dir die

Gesetze nach denen Du zu leben hast. Und um sicherzustellen,

dass ich auch flächendeckend arbeite, trete ich unter

verschiedenen Namen auf: Gott, Jehova, Allah...

Das mag sarkastisch und provokativ klingen, aber werden

auf diese Art und Weise nicht „Spielfiguren“ geschaffen?

Philosophien, die nicht auf Gott als den alleinigen Schöpfer

aufbauten, wurden, zumindest in der westlichen Welt,

vernichtet. Die Inquisition ist das beste Beispiel. Hier wurden

Anhänger von Philosophien eliminiert, die nicht mit der

gewünschten Glaubensrichtung konform gingen, sondern den

Menschen, als ein geistiges Wesen in den Vordergrund stellten.

Die „Spieler“ scheinen mit den Jahrtausenden der

Menschheitsgeschichte anders umzugehen als die normalen

Menschen. Es hat offensichtlich etwas mit „Bewusstsein“ und



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Fähigkeiten zu tun. Es scheint eine Brücke zwischen dem

Anfang der Menschheitsgeschichte und unserer näheren

Zukunft zu geben.

In seiner Entwicklung wurde der Mensch dumm gehalten.

Ihm wurden Götter als das einzige „Warum“ für sein Schicksal

vorgesetzt. Menschen, die nach gleichem Wissen strebten,

angefangen bei Adam und Eva, wurden mit entsprechenden

Mitteln diszipliniert. Lässt sich dieser Gottesglaube heute noch

aufrecht erhalten? Wer sind diese Götter - die Schöpfer der

Menschheit - und was haben sie im Sinn? Man sollte im Auge

behalten, dass der Mensch nicht unbedingt die höchste

Bewusstseinsstufe erreicht hat und dass es andere Ebenen des

Spiels gibt, die bewusst vor ihm verborgen werden.





1.2.1: Die Geschichte



Die Vorgeschichte der Menschheit ist vielen Spekulationen

unterworfen. Die ersten Zivilisationen tauchen in unseren

Geschichtsbüchern etwa 4.000 Jahre vor Christus auf. Es macht

stutzig, dass es nicht etwa kleine Gruppierungen waren, die

langsam zur Kultur heranwuchsen, sondern Zivilisationen

riesigen Ausmasses, mit architektonischen Wundern, die selbst

in der heutigen Zeit nur schwer zu erreichen wären.

Mit 5.000 bis 10.000 v.Chr. wird die neolithische Revolution

angegeben. Die Menschen wurden sesshaft und begannen mit

Ackerbau und Viehzucht. Um 3.000 bis 4.000 Jahre v.Chr. [6]

war der Mensch dann geistig so weit entwickelt, dass er in der

Lage war, die Pyramiden zu bauen und das mit einer derart

ausgetüftelten geometrischen Anordnung und Ausrichtung,

dass selbst heutige Wissenschaftler daran zu knabbern haben.

Ihre Entstehung wird in der Geschichte auf ca. 2.700 v.Chr.

datiert. In den 4.700 Jahren danach, von den letzten hundert

Jahren mal abgesehen, wurde kaum etwas Vergleichbares



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erreicht. Andererseits ist die frühe Phase der

Menschheitsgeschichte voller Berichte über Götter, die unsere

Welt bewohnten und gestalteten, mit Fähigkeiten ausgestattet,

die das Begriffsvermögen der damaligen und wahrscheinlich

auch der heutigen Menschen übersteigen. Erich von Däniken

hat diese Phase der Geschichte eingehend beschrieben. Anhand

von architektonischen Meisterleistungen, beispielsweise der

Mayas und der Ägypter und durch Bildvergleiche mit unserem

Raumfahrtzeitalter hat Däniken die Theorie aufgestellt und

durchaus plausibel zu beweisen versucht, dass dieser Abschnitt

in der Menschheitsentwicklung von „aussen“ beeinflusst

wurde.

Wir finden in der „anerkannten“ Geschichte keine Erklärung

dafür, was sich zwischen der Zeit der Archantropinen,

Paläantropinen und Neantropinen (Vorläufer des Homo

Sapiens) und der ägyptischen Hochkultur tatsächlich auf der

Erde abgespielt hat. Die Schöpfungsgeschichte verschiedener

Religionen weist jedoch auf eine externe Quelle namens „Gott“

hin, der die Menschen aus Lehm schuf. Eine gewisse

Mythologie rankt sich um das alte Ägypten. Die Pyramiden

sollen Wissensträger früher Epochen der Menschheit und

anderer Zivilisationen ausserhalb der Erde sein. Das Jahr 2.000

wird verheissungsvoll angepeilt. Lösungen bestimmter Rätsel

unserer Geschichte sollen dann präsentiert werden.

Die Zeit nach Ägypten ist relativ gut bekannt und

geschichtlich dokumentiert. Reiche entstanden und vergingen.

Religiöse Weltanschauungen tauchten auf, zunächst mit dem

Judentum, dem „auserwählten Volk“, dann mit Jesus Christus,

dann mit Mohammed. Diese Religionen sind Befürworter des

alleinigen Gottes, Schöpfer von Himmel und Erde. Als

Institutionen des Glaubens strebten sie mit verschiedenen

Mitteln danach, weite Teile der zivilisierten Welt in ihre Macht

zu bringen. Das Schwert war der Glaubensbringer. In der

Geschichte nach Christus, so könnte man spekulieren, ging es



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mit grösster Wahrscheinlichkeit darum, Machtbereiche unter

einem bestimmten Glaubenssystem auszubreiten und zu

verteidigen, um somit eine flächendeckende Kontrolle über die

Menschen zu erhalten. Allein die Inquisition arbeitete über 600

Jahre daran, die Menschen von „anderem“ Denken zu befreien.

Die technische und geistige Entwicklung bis zum 18.

Jahrhundert lief recht zäh. Ein Wandel kam erst mit der Zeit

der Aufklärung. Es scheint hier einen besonderen Schnittpunkt

zu geben, der einen grundlegenden Wandel einleitet. Mit dem

Auftauchen von Personen wie Adam Weishaupt und

Rothschild wurde das Konzept für eine neue Weltordnung

gelegt [7], an der heute noch mit aller Kraft gearbeitet wird.

Weishaupt und seine Illuminaten brachten das philosophische

Konzept. Rothschild erreichte durch seine Finanzpolitik die

Kontrolle über die Wirtschaft der Länder und somit über die

Länder selbst. Die angestrebte Abschaffung der Monarchie

zeigte sich erstmalig in der französischen Revolution.

Der Welteroberungsplan Weishaupt's schlug sich im

damaligen Denken nieder. Ende des 18ten Jahrhunderts

tauchten Ideen zur Kontrolle und Reinerhaltung der Rasse auf.

Überbevölkerung wurde zum Gesprächsthema. Die

Entstehungsgeschichte des Menschen bekam ein neues Kleid

als Darwin uns seine Abstammungslehre auftischte und den

Menschen letztlich als ein Zufallsprodukt, basierend auf der

Kombination verschiedener Chemikalien abstempelte. Die

Rassenbilologie entstand, die Eugenik. Mit ihr begann sich die

Idee von der Minderwertigkeit anderer Rassen durchzusetzen.

Erbschutz- und Sterilisationsgesetze, von der

Euthanasiegesetzgebung ganz zu schweigen, waren die Folge

[8].

Mit Wundt und Pavlov entstand die Idee, dass der Geist des

Menschen entbehrlich sei. Der Mensch ist eine Reiz-

Reaktionsmaschine, die es gilt sozial zu konditionieren. Die

darauf folgende Erziehungsphilosophie baut auf dieser



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Prämisse auf. An den Schulen wurde nicht mehr Talent und

Individualität gefördert, sondern soziales Verhalten und

Anpassung. Die Schule sah ihre Aufgabe darin, den Menschen

für ein „soziales“ Leben zu formen. Der Grundstein zur

Kontrolle des menschlichen Verstandes war gelegt [9].

Nimmt man sich diese Zeit genauer vor, so können die

verschiedensten Szenarien entdeckt werden. Auf der anderen

Seite wurde durch die rothschildsche Übernahmestrategie der

Grundbaustein des Zahlungsverkehrs, das Gold, durch Papier

ersetzt. Dies brachte die Staaten unter die Kontrolle des - wie

wir heute sagen - International Banking. Kein Staat der Erde ist

heute noch in der Lage Entscheidungen zu treffen, ohne vorher

seine Kreditgeber konsultiert zu haben. Die Philosophie des

Kommunismus, von Marx im Kommunistischen Manifest

niedergelegt, soll ein Plagiat der weishauptschen Grundthesen

sein. Die russische Revolution, finanziert von Rothschild und

seinen Helfern, war der Versuch die Welt in zwei

Anschauungen zu teilen. Die letzten beiden Kriege gingen um

die Aufteilung der Erde. Der gegenwärtige Krieg, ein Krieg

von dem die wenigsten wissen, geht um die Kontrolle des

menschlichen Verstandes.

Gerade das Unglaubliche lässt uns denken, dass es nicht

wahr sein kann. Es scheint ein Phänomen des Denkens zu sein:

Je unglaublicher und brutaler etwas ist, desto mehr wird es

verdrängt, umso schneller wird es „vergessen“. Das

Unglaubliche wird unsichtbar. Hypothese: Die Menschheit

scheint sich nicht „natürlich“ zu entwickeln, sondern von

bislang „unbekannten Kräften“ in eine Richtung gedrängt zu

werden.

In neuerer Zeit tauchen mehr und mehr Informationen auf,

die sich gezielt mit der Einflussnahme ausserirdischer

Intelligenzen auf die Erde beschäftigen. Erste

Veröffentlichungen, die auf eine Zusammenarbeit unserer

Regierungen mit einer solchen Rasse hindeuteten, erschienen



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Schach der Erde



von amerikanischer Seite Ende der 80er Jahre. Zuvor gab es

schon zahlreiche Veröffentlichungen, in denen das Thema

Viehverstümmelung dargelegt und von Menschen berichtet

wurde, die Opfer einer angeblichen Entführung durch

Ausserirdische waren. UFO-Sichtungen wurden belächelnd

von der Presse aufgegriffen.

Es wird behauptet, dass neuerliche Veröffentlichungen über

dieses Thema, ein Versuch der amerikanischen Regierung sei,

die Bevölkerung langsam an den Gedanken zu gewöhnen, dass

es ausserirdische Intelligenzen gibt und dass sie sich auf der

Erde befinden. Zu der angesprochenen Zeit tauchten „geheime“

Regierungsdokumente auf, die sogenannten MJ12-Papiere,

datiert auf die Zeit der Amtsübernahme Präsident Eisenhowers.

Sie informieren den angehenden Präsidenten über den Fund

und die Bergung eines ausserirdischen Flugobjektes aus dem

Jahre 1947 in Roswell, New Mexico. Eine gross angelegte

Fernsehsendung in Las Vegas, mit Satellitenverbindung nach

Russland, informierte die Bevölkerung über diesen Fund und

über „angeblich“ ausserirdische Besucher, die mit Menschen

ihr Unwesen treiben. Ehemalige Geheimdienstler wurden

interviewt, ihre Gestalt und Stimmen unkenntlich gemacht.

Betroffene Personen - Entführungsopfer - berichteten unter

Hypnose von ihren Erlebnissen.

Die verschiedenen Publikationen über das Thema „UFOs“

lassen sich in Kategorien einteilen:

Veröffentlichungen über UFO-Sichtungen, von der Presse

grösstenteils mit dem Stempel des Lächerlichen versehen.

Berichte von Personen, die behaupten persönlichen Kontakt

mit Ausserirdischen gehabt zu haben und darüber in Büchern

berichten.

Veröffentlichungen von Gruppen unter dem

wissenschaftlichen Gesichtspunkt -der Versuch des Beweises

oder Gegenbeweises.



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Schach der Erde



Berichte von Personen, die von einer bestimmten Rasse

Ausserirdischer entführt und durch Experimente missbraucht

wurden. Viele von ihnen hatten unter einem anschliessenden

Gedächtnisverlust zu leiden.

Ehemalige Geheimdienstler des CIA und anderer

Organisationen berichten über ihre Erfahrungen.

Im Nachfolgenden nun eine Zusammenfassung der

wichtigsten Ereignisse auf diesem Gebiet. Diese Informationen

basieren auf einer umfangreichen Untersuchung, die in einer

chronologischen Aufstellung zu diesem Thema erarbeitet

wurde (siehe Kapitel II) und sämtliche Quellenangaben enthält.

Es wurde daher in diesem Kapitel grösstenteils auf eine

nochmalige Quellenangabe verzichtet.

Diese Ausarbeitung erhebt keinen Anspruch auf

Vollständigkeit, obwohl behauptet werden kann, dass sie einen

guten Querschnitt bildet und eine erste Meinung zulässt. Sie ist

als Anstoss für weitere Nachforschungen zu betrachten.

Die Quellen, auf die hierbei zurückgegriffen wurde, sind

grösstenteils für jeden, der sich dafür interessiert und sich

damit auseinandersetzen will, zugänglich. Sie sind weder

geheim noch esoterisch.

Es mag sein, dass einzelne Aussagen zu utopisch oder zu

unreal klingen und möglicherweise sogar falsch sind - jedoch

ergibt deren Summe das Bild. Vielleicht kann diese Arbeit ein

wenig mehr Aufschluss darüber bringen, warum unsere Erde

nicht zur Ruhe kommt. Sie mag auch ein neues Licht auf die

Theorien der Weltverschwörung (beispielsweise „Des Griffin:

Wer regiert die Welt“ und andere Quellen) werfen und ist

vielleicht das fehlende Glied in der Kette.

Diese Ereignisse wurden als Fakten niedergeschrieben und

von „Meinungen“ weitgehend gesäubert. Als „Fakt“ (ohne

Berücksichtigung des Wahrheitsgehaltes) gilt:

„Wann“ ist „wo“ „was“ passiert und die dazugehörige

„Quelle“.



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Schach der Erde



Wie es scheint, ist die Menschheit seit ihrer frühen

Entwicklungsphase von externen Mächten kontrolliert und

gelenkt worden. Ob die Absicht dahinter positiv oder negativ

einzustufen ist, sei dahingestellt. Seit der Antike wird von

Himmelskörpern berichtet, die in die Geschicke der Menschen

eingriffen.





1.2.2: Altertum und Mittelalter



Die ältesten Berichte sind uns als Sagen oder Legenden

überliefert. Beispielsweise ist in einer alten chinesischen

Geschichte von einem fernen „Land der fliegenden Wagen“ die

Rede, in dem einarmige, dreiäugige Menschen in geflügelten

Wagen mit vergoldeten Rädern fahren. Der Sanskrit-Text

DRONA PARVA enthält Beschreibungen von Luftkämpfen

zwischen Göttern, die Flugmaschinen -sogenannte VIMANAS

- steuern. In einer dieser Schlachten wird ein „flammendes

Geschoss von der Leuchtkraft rauchlosen Feuers“

abgeschossen.

Leuchtende Balken erschienen am Himmel, als die Spartaner

in der Seeschlacht von Knidos die Seeherrschaft an Athen

abtreten mussten.

Die Geschichte Alexanders des Grossen berichtet davon, wie

bei der Belagerung von Tyros wundersame fliegende Schilde

über dem mazedonischen Lager erschienen. Sie kreisten über

den Mauern. Aus dem grössten der Schilde kam ein Blitz, der

diese zum Einsturz brachte und den Weg der Belagerer frei

machte. Die Objekte begleiteten Alexander bei seinen

Feldzügen und stoppten ihn erst, als er in Indien den Beas-

Fluss überschreiten wollte.

Zur Zeit des Krieges gegen die Kimbern und Teutonen

wurde ein „brennendes Schild“ gesehen, das Funken sprühte



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Schach der Erde



und bei Sonnenuntergang von West nach Ost über den Himmel

flog.

Die Armee des Mithridates, König von Pontus, stand dem

Heer des Lucullus in der Nähe der Dardanellen gegenüber.

Gerade als der König seine Hand zum Angriff heben wollte,

öffnete sich der Himmel. Ein riesiger, flammender Körper,

geformt wie eine Trinkschale und von der Farbe

geschmolzenen Silbers, fiel zwischen die beiden Heere. Die

Schlacht wurde vermieden.

Kaiser Konstantin erschien auf dem Marsch in Richtung

Italien, das Zeichen des Kreuzes, gebildet aus Licht, mit einer

Inschrift versehen: „In hoc signo vinces“ (in diesem Zeichen

wirst Du siegen). Dieses Zeichen wurde vom gesamten Heer

gesehen. Es wurde sein Banner. Das war der Auslöser für

Konstantin zur Einigung des römischen Reiches und zur

Einführung des Christentums als Staatsreligion.

Karl der Grosse führte Krieg gegen die heidnischen Sachsen

auf dem Gebiet des heutigen Westfalen. Ein „himmlisches

Zeichen“ kam den Franken zu Hilfe, als sie in einer Burg von

den Sachsen belagert wurden. Man sah zwei Rundschilde, die

sich rötlich flammend über der Kirche bewegten. Als die

Heiden dies sahen, gerieten sie sogleich in Panik und flohen.

Erscheinungen dieser Art begleiteten ihn in den Beginn einer

neuen Epoche europäischer Geschichte. Da sich anscheinend

die UFO-Sichtungen in dieser Zeit häuften, erliess der Papst im

13ten Jahrhundert ein Dekret, welches die Berichte von

solchen „fliegenden Dingen“ bei Strafe verbot.

Tibet, 16tes Jahrhundert, Aussage eines tibetanischen

Mönches: „Seit langer Zeit befahren Wesen von anderen

Welten die Meere des Raumes und brachten geistige

Erleuchtung. Sie lehren und enthüllen Dinge, die in den Zeiten

der Kataklysmen, verlorengingen...“



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Der Gelehrte Erasmus Francisi berichtet in seinem 1500

Seiten umfassenden Werk „Mysteriöse Erscheinungen“ über

UFO-Sichtungen im Mittelalter.

Es scheint, dass Schlachten gewonnen oder verloren wurden,

je nachdem welcher Seite diese Gebilde gewogen waren. Man

könnte die Auswirkungen dieser „Hilfestellung“ analysieren.

Das sei jedoch den Historikern überlassen.



Die Pest

Pestepidemien wurden mit ungewöhnlichen

Himmelserscheinungen in Verbindung gebracht.

Beschreibungen von Stürmen und Erdbeben, von Meteoren und

Kometen, die schädliche Gase hinter sich zurückliessen, durch

welche die Bäume verdorrten und das Land unfruchtbar wurde.

Die Menschen betrachteten diese Erscheinungen als Omen für

die Pest.

In dem Buch „Die Götter von Eden“ vertritt der Autor

William Bramley (siehe Quellenverzeichnis) die These, dass

grössere Pestepedemien, eingeleitet durch einen Eingriff von

aussen, jeweils Vorboten für eine grössere Veränderung in der

Gesellschaft waren.





1.2.3: Früheste Einflussnahme



Die frühen Götter der Menschen: Anunnaki, Nefilim, Elohim

Zecharia Sitchin berichtet in seinen Büchern über eine Rasse

Ausserirdischer, die, nach Überlieferung der Sumerer, vom

Planeten Niburu vor ca. 450.000 Jahren zur Erde kamen, um

hier Gold abzubauen. Die Sumerer schrieben: „Alles, was wir

wissen, wurde uns von den Anunnaki gelehrt“. Anunnaki heisst

wörtlich „Jene die vom Himmel auf die Erde kamen“. Sitchin

findet darin die Erklärung, warum die Sumerer alle Planeten

kannten, auch Uranus, Neptun und Pluto. Sie sind exakt so



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Schach der Erde



beschrieben, wie sie in den 80er Jahren die Voyager-Sonden

vorfanden und fotografierten.

Nach Sitchin züchteten die Anunnaki die Erdenrasse, primär

zur Hilfe beim Goldabbau. (Sitchin: „Der Zwölfte Planet“ und

„Die Kriege der Menschen und Götter“)

Der amerikanische Autor R. A. Boulay greift dieses Thema

in seinem Buch „Flying Serpents and Dragons“ ebenfalls auf.

Er geht dabei detailliert auf die Schöpfungsgeschichte ein. Die

ersten Menschen waren demnach eine gezielte Züchtung der

„Götter“, zunächst jedoch ohne die Fähigkeit der

Fortpflanzung. Durch den Verzehr der verbotenen Frucht vom

Baum der Erkenntnis erlangten sie, bildlich gesprochen, die

Zeugungsfähigkeit und erkannten auch ihre Schöpfer.



Die Grauen

Ein bedeutender Gesichtspunkt mit tiefgreifenden Folgen für

unser gesamtes Weltbild, wäre eine mögliche Einflussnahme

auf die Menschheit durch die gezielte Kreation von Religionen.

Speziell betroffen wäre das Judentum, das Christentum und der

Islam. Was könnte dann die Absicht dahinter sein, diese

Religionen in der Wurzel gleich aber verschieden genug zu

gestalten, dass sich ihre Anhänger massiv bekämpften? Teile

und herrsche?

Die früheste Einflussnahme geht 45.000 Jahre zurück als die

sogenannten Grauen, eine Rasse Ausserirdischer, die Erde

besuchten. Sie behaupten, die Menschheit durch eine Kreuzung

mit den Primaten und die Religionen als Mittel zur

Beeinflussung der Evolution des Menschen, sowie als

moralische Instanz geschaffen zu haben. Sie verfügen über

unterirdische Basen in verschiedenen Ländern der Erde, mit

denen vertragliche Übereinkünfte bestehen. Die Grauen geben

zu, dass sie Informationen bezüglich der

Menschheitsentwicklung in die Bibel haben einfliessen lassen.



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Schach der Erde



Diese Spezies Ausserirdischer wird später noch eingehender

behandelt.



Fatima

In dem portugiesischen Wallfahrtsort Fatima sahen am

13.10.1917 50.000 Menschen fassungslos zu, wie sich die

Wolken teilten und den Blick auf eine riesige Silberscheibe

freigaben, die sich wie eine Windmühle drehte und dabei über

den Himmel tanzte. Das Objekt strahlte Wärme aus und einige

Augenzeugen berichteten später, ihre durchnässte Kleidung sei

davon binnen Minuten getrocknet. Nachdem die kreisrunde

Scheibe sich im Sturzflug der Erde genähert hatte, stieg sie

wieder in den Himmel hinauf und verschwand zur Sonne hin.

Mit diesem aufregenden Schauspiel erfüllte sich die

Prophezeiung von drei Hirtenkindern, die behauptet hatten, mit

der Jungfrau Maria gesprochen zu haben. Die Gottesmutter

habe ihnen gesagt, sie werde sich am 13. Oktober auf eine

solche Weise offenbaren, „dass jeder wird glauben müssen“.

Die katholische Kirche erklärte dies zu einem Wunder.

Die Hirtenkinder Jacinta Martos, Francesco und Lucia

Santos erlebten insgesamt sieben Marienerscheinungen,

jedesmal an einem Dreizehnten der Monate Mai bis Oktober.

Die Kinder Jacinta Martos und Francesco Santos starben bald

nach den Erscheinungen. Das Mädchen Lucia Santos ging in

ein Kloster; sie hatte die empfangenen Botschaften schriftlich

niedergelegt und dem zuständigen Bischof übergeben. Die

dritte Botschaft - so Lucia - sollte vom Heiligen Vater erst im

Jahr 1960 veröffentlicht werden. Das „dritte Geheimnis von

Fatima“ wurde seinerzeit versiegelt an Papst Pius XII

übergeben, der das Schriftstück verschlossen an das Heilige

Officium weiterleitete. Die Veröffentlichung fand bis heute

nicht statt. Begründung von Papst Johannes XXIII im Jahre

1960: „Wir können das Geheimnis nicht preisgeben. Es würde



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Schach der Erde



eine Panik auslösen“. (Erich von Däniken, Wir sind alle Kinder

der Götter, S. 263/268)

Wie der amerikanische Ex-Geheimdienstler William Cooper

erfahren haben will, soll dieses Ereignis von Fatima unser

Verständnis von Religion als ein „falsches Konzept“ enthüllen.

Das soll der Grund dafür sein, warum der versiegelte Brief von

der Katholischen Kirche unter Verschluss gehalten wird. Er

würde das Glaubenssystem und die Macht der Kirche

erschüttern. Mindestens ein Papst soll ermordet worden sein,

nachdem er beabsichtigte, den Menschen diese Informationen

zu enthüllen.

Die Ereignisse von Fatima, so berichtet Cooper, wurden auf

den Verdacht hin untersucht, dass es sich hierbei um eine

Manipulation der Grauen handeln könnte. Die USA benutzten

ihre Vatikankontakte und erhielt schon kurze Zeit darauf die

vollständige Studie, einschliesslich der Prophezeiungen, die in

der anschliessenden Chronologie wiedergegeben sind.



Die Wesen von Hoova

Zu einer anderen Kategorie [10] gehören die Wesen von

Hoova, die von sich sagen, „sie hätten ihre Seelen, Körper und

Geist vor Millionen von Jahren in Computern manifestiert,

werden jedoch durch höhere Kräfte jenseits von uns

kontrolliert.“ Sie sprachen unter Hypnose durch Medien wie

Uri Geller und andere Personen.

Diese Wesen hatten keinen physischen Kontakt mit

Menschen.

Sie haben spezielles Interesse an dem jüdischen Volk, dessen

Entwicklung sie leiteten und verfolgten. Auf der Erde

begründeten sie vor 32.400 Jahren die Kultur von AKSU im

Tarimbecken, nördlich von Tibet. Diese Zivilisation zerstörte

sich selbst. Ihre Überlebenden gründeten die Zivilisation von

Atlantis und nach deren Zerstörung, die Kulturen von Ägypten,

Ur und China.



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Israel sei der Ort, wo sie vor 20.000 Jahren, zu Abrahams

Zeit in Mamre, zum ersten Mal gelandet seien. Sie fanden

jedoch Spuren fr üherer Besucher aus dem Weltraum, die schon

Millionen Jahre zuvor auf die Erde gekommen waren. Seitdem

geben sie der Menschheit alle 6000 Jahre eine Unterweisung,

das letzte Mal in Ägypten. Das Land Mesopotamien wurde von

einer Gruppe bevölkert, die von der Zivilisation AKSUs

abstammte.

Gegen 2.000 v. Chr. startete Hoova einen weiteren Versuch

das Bewusstsein der Menschen anzuheben und wählte dafür

eine Gruppe innerhalb von Mesopotamien aus, der Abraham

von Ur vorstand. Ziel dieses Experimentes war es, eine

fortgeschrittene Gruppe zu schaffen, welche die übrige

Menschheit in den nächsten Evolutionszyklus führen konnte.

Sie verbesserten dafür den genetischen Code der Kinder

Abrahams und beauftragten sie, sich mit den Rassen der Welt

zu vermischen, um deren genetisches Material zu verbessern

und das menschliche Bewusstsein durch ihre Lehren zu

erhöhen. Moses führte die Nachkommen Abrahams aus der

Einbindung einer fremden Kultur und gab ihnen das Gesetz,

welches zur Grundlage ihrer Religion wurde und alle Elemente

der kosmischen Ethik enthielt. Ziel der 40-j ährigen

Wüstenwanderung war es einerseits, eine Generation zu

schaffen, die nicht von einem Gastland konditioniert war und

andererseits das Vertrauen der Juden zu testen. Ihr Glaube an

Gott wurde gekräftigt. Die erste Staatsgründung war

verheissungsvoll, bis sie unterworfen wurden und in der

Gefangenschaft ihren Ursprung vergassen.

Der nächste Eingriff war die Inkarnation Jehovas als Jesus

von Nazareth, der seinem Volk ein Beispiel für den Menschen

in der nächsten Phase der Evolution und für das Prinzip der

Liebe gab. Er wurde nicht verstanden. Als der Aufstand der

Juden gegen die römischen Besatzer, ihr Versuch wieder einen

Staat der alten Grösse zu schaffen, scheiterte, wurden sie unter



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alle Völker vertrieben, mit denen sie dann ihr Wissen, ihren

Erfindungsgeist und die Schönheit ihrer Künste teilten, ohne

noch einmal den gleichen Fehler zu machen, ihre Identität

aufzugeben, die sie 2.000 Jahre bewahrt hatten.

Ihr Raumschiff Spektra ist seit 800 Jahren in der Nähe der

Erde stationiert. Ihre Computer studieren jeden auf der Erde.

Die Gründung des Staates Israel (1949) war, seit der

Diaspora der Juden, die erste Gelegenheit, ihre alte Aufgabe

wieder zu erfüllen. Da es jedoch mittlerweile zu spät für den

ursprünglichen Plan einer schrittweisen Evolution war, plant

Hoova jetzt eine Schocktherapie, eine Vorbereitung der

Menschheit, gefolgt von einer Massenlandung.

Der Prozess der Vorbereitung geschieht diesmal nicht durch

ein Individuum wie Moses oder Jesus, sondern durch eine

Gruppe von Individuen, ausgestattet mit den Kräften von

Hoova. Parallel würde versucht, stellvertretend für die

Menschheit, das Bewusstsein Israels zu erhöhen, was

Auswirkungen auf den gesamten Planeten hätte. Umgekehrt

würde eine Zerstörung Israels die Zerstörung der gesamten

Menschheit zur Folge haben.

Die geplante Landung sei die Wiederkunft Christi, als ein

kollektives Bewusstsein. Die Ausserirdischen würden

technische Hilfe, vor allem aber spirituelle Hilfe bringen. In

Israel hat in der Gestalt des Jesus von Nazareth der letzte

Versuch stattgefunden, das Bewusstsein der Menschen

anzuheben. Die Juden seien speziell mit der Zivilisation von

Hoova genetisch verwandt. Sie seien deshalb das auserwählte

Volk. Hier würde sich das Schicksal der Menschen entscheiden

- das Harmaggedon - der Endkampf zwischen den Armeen des

Lichtes und den Kräften der Finsternis.

Der Staat Israel besteht aus Menschen, die aus allen Teilen

der Welt zusammengekommen sind und darum die Nationen

der Erde repräsentiere.





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Schach der Erde



Menschenähnliche Ausserirdische

Die dritte Art Ausserirdischer, sie mischen sich nicht direkt

in die Menschheitsentwicklung, sondern nehmen eine

beobachtende und belehrende Position ein, entstammt

verschiedensten Planeten oder Systemen. Sie traten persönlich

mit Menschen in Kontakt, nachdem eine Kontaktaufnahme mit

den Regierungen der Erde, wie sie sich äusserten, keine

Resultate brachte. Sie wollen sich nicht in die Entwicklung der

Menschheit einmischen, weil dies gegen eine Art kosmisches

Gesetz der Selbstbestimmung verstösst. Sie warnen jedoch

immer wieder vor dem Gebrauch von Nuklearwaffen, die in

der Vernichtung der Erde resultieren.

Alpha Centauri: Diese Besucher behaupten, sie haben die

Erde zum ersten Mal vor 14.000 Jahren besucht und seit jener

Zeit, in periodischen Abständen den Fortschritt der

Erdbewohner beobachtet. Es wird davon gesprochen, dass sich

Atlantis und Lemuria (Mu) mit nuklearen Waffen bekämpft

haben, resultierend in einer Zerstörung der Erde. Das gleiche

drohe jetzt wieder. Alpha Centauri gehört einer universalen

Konföderation von über 680 Planeten an, die durch Erreichung

einer bestimmten evolutionären Stufe das Recht auf

Mitgliedschaft erworben haben. Diese Mitgliedsplaneten

befinden sich in weit voneinander verschiedenen Stadien oder

Graden der Evolution. Auch die Erde war einmal, vor der

Atlantis-Katastrophe, Mitglied dieser Konföderation.

Sie kommen zur Erde, um den Menschen zu helfen, selbst zu

einem besseren Verständnis des Lebenssinnes zu kommen. Sie

hätten bereits hohe Politiker und bekannte Persönlichkeiten

kontaktiert, aber die offiziellen Stellen weigern sich darüber zu

sprechen, weil das unser Wirtschaftssystem durcheinander

bringen würde.

Sie nähern sich Einzelpersonen, um die Menschen an ihre

Anwesenheit zu gewöhnen. Viele von ihnen haben sich



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Schach der Erde



freiwillig auf der Erde inkarniert um einem Plan

voranzuhelfen, der universalen Ausmasses ist.





1.2.4: Das Dritte Reich



Vom Dritten Reich wird in verschiedentlich behauptet, es

hätte Flugscheiben entwickelt und gebaut, aber vor Kriegsende

nicht mehr zum Einsatz bringen können [11].

Das „UFO-Phänomen“ wurde zeitweise versucht, als ein

Überbleibsel und j e nach Betrachtungsweise, als eine

Weiterentwicklung des Dritten Reiches darzustellen. Auch die

im Krieg gesichteten Foo-Fighter, wie sie von den Alliierten

genannt wurden, sind deutscher Abstammung zugeordnet

worden. Als Foo-Fighter wurden kugelförmige Gebilde

bezeichnet, von denen die alliierten Flugzeuge beobachtet und

verfolgt wurden.

Tatsächlich muss es eine derartige, hochtechnologische

Entwicklung gegeben haben, wie von ehemaligen Mitarbeitern

und auch von Augenzeugen berichtet wurde. Seit 1938 gab es

Expeditionen in die Antarktis, wo das Deutsche Reich für sich

das Gebiet „Neuschwabenland“ absteckte. Berichte aus dieser

Zeit weisen auf massive Transporte schwerer Maschinen und

Bergbaueinrichtungen in dieses Gebiet hin. Die Annahme, dass

die Deutschen hinter der UFO-Geschichte stehen, wird

hauptsächlich folgenden Ereignissen und technologischen

Entwicklungen während des Dritten Reiches zugeschrieben:

(Bergmann, Deutsche Flugscheiben, Haarmann: Geheime

Wunderwaffen, siehe Quellenverzeichnis)

Ab 1933 Entwicklung des Walter-Antriebes. Das erste

Versuchs-U-Boot V80 erreichte schon bei der ersten Probefahrt

eine Unterwassergeschwindigkeit von 26 Knoten (ca. 50 Km/h)

und übertraf damit die bei 9 Knoten liegende U-Boot-

Geschwindigkeit bei weitem.



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Schach der Erde



Ab 1943 arbeiteten die Deutschen mit Höchstleistung an der

Produktion revolutionärer U-Boottypen, die sich trotz

zunehmender Kriegswirren bis 1945 noch steigerte. Viele der

Boote waren nach dem Krieg, ohne Feindeinwirkung,

verschollen. Die U-Boot-Produktion sollte mit allen Mitteln

aus dem allgemeinen Zusammenbruch herausgehalten werden.

Der Verbleib von einigen 100 U-Booten wurde auch nach dem

Krieg nie geklärt.

Die Deutschen verbanden sich 1941 mit den Ugha

Mongulala, einem südamerikanischer Stamm, der die

Deutschen um Hilfe gegen Eindringlinge bat. Ihre Chronik

besagt, dass die Götter vor 15.000 Jahren auf die Erde kamen

und vor 12.000 Jahren wieder verschwanden. Sie hätten eine

Flugscheibe in der 4-5 km durchmessenden Stadt Unter-

Akakor zurückgelassen. Es wird darüber spekuliert, ob die

Deutschen diese Flugscheibe gefunden und zum Bau eigener

zu nutzen wussten. Der amerikanische Forscher Al Bielek

erklärte in einem Interview mit dem Blatt Sovreign Scribe, dass

in den 30er Jahren zwei ausserirdische Rassen, die Plejadier

und die Kondrashkin (vermutlich die Grauen) der US-

Regierung Hilfe anboten. Die Hilfe der Plejadier wurde

abgelehnt aber es wurde ein Packt mit den „K's“ geschlossen.

Die Plejadier sollen dann den Deutschen geholfen haben.

Erste Entwicklungsarbeiten an deutschen Flugscheiben

wurden 1941 aufgenommen. Das erste Modell war im Juni 42

fertig. Die eigentliche Konstruktion und Herstellung erfolgte

erst 1944 in Prag.

Es existieren Zeichnungen von der Flugscheibenserie

Haunebu I, II und III der SS-Entwicklungsstelle IV.

Technische Daten Haunebu II: Durchmesser 26,3 Meter, 6000

km/h (rechnerisch 21000 möglich), Weltallfähigkeit 100%.

Geplante Serienfertigung Jahreswende 1943/44.



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Schach der Erde



Augenzeugenberichte

„Vom Ufer des Zierkersees wurden Fliegende Untertassen

gesichtet. Sie wirkten wie lotrechte, fliegende, flache Scheiben,

die rotglühend und weithin erkennbar waren. Da auch die „V I

Geschosse“ über Neustrelitz und Ostmecklenburg erprobt

wurden, war dieser Anblick nicht einmal sensationell. Auch für

uns waren die Scheiben Geheimwaffen in Erprobung“.

(Haarmann: Geheime Wunderwaffen III, S. 12)

„Im Herbst 1944 hat mein Mann in Oldenburg mit seiner

Einheit einen Flugplatz auf höheren Befehl hermetisch

abgesperrt und gesichert. Auf diesem Flugplatz sind kreisrunde

Apparate mit erstaunlicher Geschwindigkeit aufgestiegen und

haben auch rechtwinklig - wie Hasen - Haken geschlagen“.

(Wochenzeitschrift Kristall, Nr. 9, 50)

Die Arbeit an einem Anti-Radar-Feuerball wurde in einem

Luftwaffenexperimentierzentrum nahe Oberammergau

durchgeführt. Dort und in den aeronautischen Einrichtungen

wurden die ersten Feuerbälle hergestellt.

Während des Zweiten Weltkrieges trafen hunderte

amerikanischer Flieger auf geheimnisvolle, runde, glühende

Flugobjekte über Europa und den Ländern des fernen Ostens.

Diese frühen UFOs erschienen sowohl einzeln als auch in

Formation. Unzählige Male flogen sie US-Bomber und -Jäger

an und umkreisten sie mit hoher Geschwindigkeit.

Geheimdienste vermuteten eine neue deutsche Waffe, was

jedoch nach Kriegsende nicht bestätigt werden konnte. Die

Zeitschriften der Alliierten schreiben Anfang 1945 über dieses

Phänomen. Nach der Kapitulation Deutschlands wurden die

Foo-Fighter noch vereinzelt über ostasiatischen

Kriegsschauplätzen beobachtet.











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Schach der Erde



Die Nachkriegszeit

Das Auftauchen der UFOs

Meldungen von UFO-Sichtungen schnellten nach dem Krieg

rapide hoch. Im Frühjahr 1946 brach am Nachthimmel der

skandinavischen Länder und im Nordwesten Russlands ein

Feuerwerk los, Nacht für Nacht von Tausenden beobachtet:

„Schwach leuchtende Objekte, die über den Himmel flitzten,

oftmals schwebten, dann wieder Kurs und Geschwindigkeit so

plötzlich wechselten, dass dies in hohem Masse über die

Möglichkeit irdischer Flugzeuge hinausging“. Sie bewegten

sich völlig geräuschlos. Es gab hunderte von Pressenotizen.

Zwischen Juni und Anfang Juli waren es 30 Meldungen. Allein

am 9.7.1946 schnellten sie auf 250 hoch und erreichten am

11.8. ein Maximum. Zwischen Oktober und November flaute

die Welle merklich ab. Die Gesamtzahl der Sichtungen belief

sich auf 987. Schwedische Militärstellen erklärten, dass es

ihnen nicht gelungen sei, den Ursprung der Geisterraketen (sie

wurden zu der Zeit noch nicht als UFOs

bezeichnet)festzustellen.



Antarktis

Admiral Byrd

Basierend auf der Vermutung deutscher Stützpunkte in der

Antarktis wurde eine Expedition in dieses Gebiet beschlossen.

Im Winterhalbjahr (1946/47) startete die US-Kriegsmarine

unter Leitung von Admiral Richard E. Byrd die als Expedition

getarnte, militärische Aktion Operation High Jump in die

Antarktis. Admiral Byrd traf am Südpol Ausserirdische, die er

in seinem Tagebuch als sehr gross, blond und blauäugig

beschreibt. Nach spurlosem Verschwinden von 4

Kampfflugzeugen blies Admiral Byrd die gerade erst

begonnene Expedition vorzeitig ab und verliess die Antarktis.

Weitere neun Flugzeuge mussten unbrauchbar zurückgelassen

werden.



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Schach der Erde



Admiral Byrd nimmt zu der strategischen Wichtigkeit der

Pole Stellung, denen er enorme Bedeutung zumisst. Er hob die

Notwendigkeit hervor „in Alarmzustand und Wachsamkeit

entlang des gesamten Eisgürtels, der das letzte Bollwerk gegen

eine Invasion sei“ zu bleiben, „.. das Überleben der Menschheit

wie das der militärischen Wissenschaft befinden sich

augenblicklich in einer lebenswichtigen Phase der

Entwicklung..“.

Als der wahre Informationsgehalt der Antarktis-Schlappe

bekannt wurde - Byrd soll in einen Kampf mit einer

ausserirdischen Macht verwickelt gewesen sein bei der er die 4

Flugzeuge verlor - gaben die U.S.A. die Devise aus „Die

Antarktis muss aus dem Gedächtnis der Menschen gelöscht

werden“.

Die USA und UdSSR begannen 1955/56, wieder unter dem

Kommando von Admiral Byrd, Versorgungsgüter in die

Antarktis zu bringen. Sieben Basislager wurden errichtet. Über

3000 Mann, 200 Flugzeuge, 12 Schiffe und 300 Fahrzeuge

gehörten dazu. Im darauffolgenden Jahr errichteten die Russen

5 Basislager mit 500 Mann.

Insgesamt wurden um den antarktischen Kontinent herum

und auf den antarktischen Inseln 60 Basislager aufgebaut.

Während dieser Expedition bezeichnete Admiral Byrd „das

Land jenseits des Pols als das Zentrum des grossen

Unbekannten“. In einem Video mit dem Titel „UFOs -Das III.

Reich schlägt zurück? Pläne und Fotografien aus den Jahren

1943/44: Flugscheiben“ (Verfasser, Erscheinungsjahr, und -ort

sind nicht bekannt) wird erwähnt, dass auf dieser Expedition

versucht wurde, die deutschen Basen in der Antarktis mit

Nuklearbomben zu vernichten. Es sollen Atombomben

gezündet worden sein.





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Schach der Erde



1.3.1: Die Grauen



Mit den Grauen ist eine spezielle Rasse Ausserirdischer

bezeichnet. Sie werden im folgenden auch als Aliens

bezeichnet.

Es gibt in diesem Zusammenhang eine interessante Aussage

von Bill Hamilton auf einem Vortrag zusammen mit William

Cooper und John Lear vor Mitgliedern des MUFON (Mutual

UFO Network, eine international tätige Forschergruppe).

Cooper behauptet ein ehemaliger Geheimdienstler zu sein,

dessen Aufgabe es war, hochrangige Offiziere über die

Ausserirdischen-Projekte zu informieren, bevor er sich aus

Gewissensgründen entschloss, an die Öffentlichkeit zu gehen.

Hamilton sagte auf diesem Vortrag, dass Jahrhunderte zurück

eine Geheimgesellschaft - die Illuminaten - einen Pakt mit

einer ausserirdischen Nation schlossen, die sich innerhalb der

Erde versteckt halten und dass die amerikanische Regierung

1933 den Pakt erneuert habe, um Menschen und Tiere für

High-Tech einzutauschen.

Ab 1946 häufen sich Berichte von Menschen, die von ihnen

entführt und untersucht worden sind:



Entführungen von Menschen

Drei Frauen fahren von Stanford nach Liberty (Kentucky),

als ihnen am Himmel ein riesiges Flugobjekt auffiel. Plötzlich

verlor die Fahrerin die Kontrolle über den Wagen, der jedoch

seine Fahrtrichtung mit ca. 120 km/h beibehielt. Den drei

Frauen begannen die Augen zu tränen und sie bekamen schier

unerträgliche, stechende Kopfschmerzen. Später hatten sie eine

Gedächtnislücke von etwa anderthalb Stunden.

Unter Hypnose sagten sie dann aus, dass sie an Bord eines

UFOs entführt wurden.

Die Wesen waren ca. 1.30 m gross und hatten

kapuzenähnliche Kopfbedeckungen. Sie wurden einer



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Schach der Erde



schmerzhaften Untersuchung unterzogen. Alle drei hatten

Einstiche an der gleichen Stelle.

1961: Die Grauen entführten das Ehepaar Barney und Betty

Hill an Bord ihres Flugobjektes, um sie dort medizinischen

Untersuchungen auszusetzen.

In Hypnose versetzt konnte sich das Ehepaar später an die

kleinsten Einzelheiten dieses Erlebnisses erinnern.

Verschiedene Autoren schreiben über Entführungen durch

diese Ausserirdischen. Budd Hoppkins, amerikanischer

Psychologe, untersuchte hunderte derartiger Fälle, Whitley

Strieber berichtet in seinem Buch „Die Besucher“ (siehe

„Quellenverzeichnis“) über die Entführung seiner Familie. Er

beschreibt die Experimente bis zur Gedächtnislöschung, an die

er sich unter Hypnose wieder erinnern konnte.

Sept. 1987: An Ost- und Westküste seien Frauen und

Männer von den mysteriösen Fremden geraubt worden, von

Farmen, aus Automobilen und aus dem Bett. Jeweils für

Stunden ergriffen die Entführer Krankenschwestern,

Hausfrauen, Arbeiter, Fischer, drei Akademiker, einen

Psychotherapeuten und einen Anwalt der Regierung.



UFO-Abstürze

Roswell

Januar 1947 bis Dezember 1952: Sechzehn fremde

Raumschiffe mussten notlanden oder stürzten ab. Dabei

wurden 65 fremde Tote und ein Lebender geborgen. Ein

weiteres Raumschiff war explodiert, wobei keine Überreste

geborgen werden konnten.

Von diesen Ereignissen fanden 13 innerhalb der Grenzen der

Vereinigten Staaten statt. Drei ereigneten sich in anderen

Ländern, davon eines in Norwegen und die anderen beiden in

Mexico. Später fand man heraus, dass die Abstürze durch

starke Radarwellen verursacht worden waren.



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Schach der Erde



Im März 1947 wird ein weiteres Raumschiff in Hart Canyon,

nahe Aztec, New Mexico gefunden. Es mass 33 Meter

Durchmesser. Insgesamt 17 tote Ausserirdische wurden aus

diesen beiden Schiffen geborgen. Von noch grösserer

Bedeutung war jedoch die Entdeckung einer grossen Anzahl

menschlicher Körperteile in diesen Schiffen. In den

nachfolgenden Jahren sollten die Vorfälle zu den strengst

gehüteten Geheimnissen der Weltgeschichte werden.

2.7. 1947, Roswell, New Mexico: Der Viehzüchter William

Brazel beobachtet den Absturz eines UFO (strahlendes, helles,

scheibenförmiges Objekt). Am nächsten Tag finden sie

Wrackteile: federleichte, silbrige Metallteile aus einem Stück,

Metallträger, die mit fremdartigen Hieroglyphen versehen sind

und einige funkelnde Kristalle.

Die Armeebasis in Roswell wird unterrichtet. Major Jesse

Marcel vom militärischen Geheimdienst des 509ten

Bombengeschwaders und ein CIC-Corps-Officer namens

Cavitt übernehmen die Untersuchung. Am 8.7.47 berichtet der

Roswell Daily Record (Abb. unten): „Die vielen Gerüchte um

die Fliegenden Scheiben fanden gestern eine Bestätigung. Das

509. Bombengeschwader war in der glücklichen Lage, das

Wrack einer solchen Scheibe sicherzustellen...“.

Die Wrackteile werden geborgen. Das Wrack und die

Leichen wurden in die Wright Patterson Luftwaffenbasis

gebracht. Die besten Wissenschaftler des Landes analysierten

den Fall.

Präsident Truman erhält einen Zwischenbericht über den

Roswell-Fund, aus dem hervorgeht, dass es sich bei dem

aufgefundenen Wrack höchstwahrscheinlich um einen

Kurzstreckenaufklärer ausserirdischer Herkunft handelt.

Diese Wesen sehen zwar menschenähnlich aus, ihre

Entwicklungsprozesse weichen jedoch stark von dem des

Homo Sapiens ab. Sie sind kleinwüchsig, haben

überproportional grosse, runde Köpfe mit kleinen Augen und



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Schach der Erde



keine Haare. Soweit noch feststellbar, ist ihre Kleidung

overallähnlich und aus einer Art synthetischem, grauen

Material gefertigt. Zukünftige Bezeichnung „EBEs“

(„Extraterrestrial Biological Entities - ausserirdische

biologische Entitäten). Im Wrack wird eine Anzahl

schriftähnlicher Symbole entdeckt, deren Entschlüsselung

erfolglos bleibt. Ebenso ergebnislos verlaufen auch die

Bemühungen, die Antriebsmethoden oder die Art der

Energieübertragung zu ermitteln. Jeder Hinweis auf Flügel,

Propeller, Düsen oder andere konventionelle Antriebs- und

Steuerungssysteme fehlt. Darüber hinaus gibt es weder Kabel,

Vakuumröhren, noch andere erkennbare elektronische

Komponenten.

1949: Weiterer Absturz eines UFOs nahe Roswell. Ein

Ausserirdischer überlebte, wurde nach Los Alamos gebracht,

wo er am 18.6.52 starb. Er wurde von einem Luftwaffenoberst

bis zu seinem Tod betreut. Das Wesen wurde als reptiloider

Humanoid mit gewissen insektoiden Charakteristiken

beschrieben, als Mischform von Mensch, Reptil und Insekt.

„Guests“ ist der Codename für die Ausserirdischen oder ALFs

(Alien Live Forms), die seit 1949 Gäste der US-Regierung

waren. einer der EBEs soll in der „Eiskammer“ von Los

Alamos am Leben gehalten werden. Ursprünglich waren es

einmal 16, die im Austausch gegen 16 US-Offiziere nach Los

Alamos kamen, 15 starben seitdem. Die Gäste bevorzugen alte

tibetische Musik. Ihr IQ liegt bei über 200.

Ende 1951 wurde EBE krank. Medizinisches Fachpersonal

war nicht in der Lage, den Grund seiner Krankheit zu

bestimmen. Man verfügte über keinerlei Erfahrung, auf die

man zurückgreifen konnte. EBE's Körperfunktionen waren auf

Chlorophyll aufgebaut und er wandelte Nahrung in Energie

um, ähnlich den Pflanzen. Abfallprodukte wurden ebenfalls in

pflanzenähnlicher Form ausgeschieden. In einem

Memorandum des FBI-Agenten Guy Hottelan vom 22.3.1950



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Schach der Erde



an J. Edgar Hoover „Informationen über „fliegende

Untertassen“:

„Ein Ermittler der Luftwaffe erklärte, dass drei UFOs in

New Mexico geborgen wurden. In jeder der Objekte fand man

drei menschenähnliche Wesen, jedoch nur 1 Meter gross und

mit einem metallischen Anzug aus sehr feinem Stoff. Jeder der

Körper war in ähnlicher Form bandagiert, wie die Notanzüge

unserer Testpiloten. Informanten zufolge fand man die UFOs

in New Mexico aufgrund der Tatsache, dass die Regierung

über ein sehr starkes Radarsystem in dieser Gegend verfügt

und man glaubt, dass Radar die Kontrollmechanismen der

Untertassen stört“.

Eine Reihe von geheimen Regierungsorganisationen wurden

auf diese Ereignisse hin gegründet.

Ein Projekt untersuchte die Einwirkung der Ausserirdischen

auf die Evolution der Menschheit. Ein Bericht zitiert einige

Erkenntnisse, die aus den telepathischen Kommunikationen mit

EBEs gewonnen wurden: Die Ausserirdischen besuchen die

Erde seit 45.000 Jahren. Sie hätten die Menschheit durch eine

Kreuzung mit den primitiven Primaten geschaffen. Das

Ergebnis sei der Cro-Magnon-Mensch gewesen, der vor rund

40.000 Jahren in Nordspanien und Südwest-Frankreich

aufgetaucht sei. Sie hätten die Religionen als Mittel zur

Beeinflussung der Evolution des Menschen geschaffen und als

moralische Instanz. Sie selbst stammen aus einem

Doppelsternsystem wie das von Ceta Reticuli. Ihr Planet ist ein

Wüstenplanet dessen Sonne zu sterben drohe.



MJ12

Bericht an Eisenhower

18.11.1952: Achtseitiger Kurzbericht über die Erkenntnisse

und den Hintergrund von MJ12 (eine der Geheimgruppen, die

sich speziell mit dem Ausserirdischen-Problem befasste) an

den Präsidentschaftskandidaten Dwight D. Eisenhower. Er



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bekommt eine kurze Einführung in die erste, durch Medien

publizierte UFO-Sichtung am 24.6.47:

Es gab keine grösseren Erkenntnisse zu diesem Problem bis

am 7.7.47 ein abgestürztes UFO mit den vier stark

deformierten Leichen Ausserirdischer, in der Nähe von

Roswell geborgen wurde. Am 6.12.50 stürzte ein weiteres

Objekt in der Nähe von El Indio an der Grenze von Texas und

Mexico ab. Es wurde ebenfalls geborgen, führte aber zu keinen

neuen Erkenntnissen. Ihre Motive und Herkunft sind

unbekannt. Hinweis auf eine enorme technische Überlegenheit.

Eine öffentliche Panik muss unter allen Umständen vermieden

werden. MJ12 ist sich einig, dass über neue Administrationen

hinaus die Sicherheitsstufe des Projektes gewahrt bleiben muss.

Während des erfolglosen Versuches EBE zu retten und um

gleichzeitig die Gunst dieser uns so überlegenen Rasse zu

erringen, begannen die Vereinigten Staaten zu Beginn des

Jahres 1952 einen Hilferuf in die Weiten des Weltraums

abzustrahlen. Der Ruf blieb unbeantwortet, doch wurde das

Projekt weitergeführt, als Zeichen guten Willens.



Kontakte zur Regierung

Im Jahr 1953 entdeckten Astronomen eine grosse Anzahl

von Objekten im Weltraum, die sich der Erde näherten. Zuerst

nahm man an, es handele sich dabei um Asteroiden. Spätere

Hinweise ergaben, dass diese Objekte Raumschiffe waren.

Man fing den Funkverkehr der Ausserirdischen auf. Als sie die

Erde erreicht hatten, bezogen sie eine sehr hohe Umlaufbahn

über dem Äquator. Es war eine Anzahl riesiger Schiffe und

ihre eigentlichen Absichten waren unbekannt. Mit Hilfe von

Funkkontakten, unter Verwendung der Binärsprache, gelang es

eine Landung zu arrangieren, in deren Folge 1954 ein

Angesicht zu Angesicht-Kontakt mit Ausserirdischen stattfand.

In dieser Zeit hatte eine weitere Rasse von

menschenähnlichen Ausserirdischen Kontakt zur US-



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Schach der Erde



Regierung aufgenommen. Diese Gruppe warnte uns vor den

Fremden, die den Äquator umkreisen und bot uns Hilfe in

unserer spirituellen Entwicklung an. Als Vorbedingung

verlangten sie von uns den Abbau und die Vernichtung unserer

nuklearen Waffen. Sie verweigerten einen

Technologieaustausch mit Hinweisen auf unsere spirituelle

Unreife und unsere Unfähigkeit, mit der damals schon zur

Verfügung stehenden Technologie umgehen zu können. Sie

glaubten, wir würden jede neue Technologie nur dazu

verwenden, um uns gegenseitig umzubringen. Diese Rasse

führte an, dass wir uns auf dem Wege der Selbstzerstörung

befänden und dass wir aufhören müssten uns gegenseitig

umzubringen, die Erde zu verunreinigen, die natürlichen

Ressourcen der Erde zu vergewaltigen und dass wir lernen

müssten in Harmonie zu leben.

Diesen Bedingungen wurde extremes Misstrauen

entgegengebracht, besonders der Hauptforderung nach

nuklearer Abrüstung. Man glaubte, ein Nachgeben bei diesen

Bedingungen würde uns hilflos gegenüber einer möglichen

ausserirdischen Bedrohung machen. Nukleare Abrüstung

wurde nicht als „im besten Interesse der Vereinigten Staaten“

angesehen und die Angebote abgelehnt.

1954 landete die Rasse der „grossnasigen“ grauen

Ausserirdischen, welche die Erde umkreist hatten, in der

Holloman Air Force Base. Ein grundsätzliches Abkommen

wurde erreicht. Diese Rasse behauptet von einem Planeten aus

dem System eines roten Sterns in der Konstellation Orion, uns

als Beteigeuze bekannt, zu kommen. Ihr Planet starb und sie

würden bald nicht mehr dort leben können. Eine zweite

Landung folgte auf der Edwards Air-Force-Base. Dieses

historische Ereignis war im voraus geplant und Einzelheiten

eines vorgesehenen Abkommens konnten jetzt abgestimmt

werden. Eisenhower arrangierte einen Urlaub in Palm Springs.

Am vorgesehenen Tag entführte man den Präsidenten, brachte



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Schach der Erde



ihn zum Stützpunkt, gab aber der Presse gegenüber einen

Zahnarztbesuch an. Eisenhower traf sich mit den

Ausserirdischen und ein formelles Abkommen zwischen dieser

ausserirdischen Nation und den Vereinigten Staaten wurde

unterzeichnet. Wir empfingen den ersten ausserirdischen

Botschafter. Sein Name und Titel waren: „Allmächtige Hoheit

Krlll“ (ausgesprochen „Krill“). Beide Landungen und die

Treffen wurden gefilmt.



Der Pakt

Das Abkommen sah folgende Übereinkünfte vor:

Die Ausserirdischen mischen sich nicht in die inneren

Angelegenheiten der USA und umgekehrt.

Die USA halten deren Existenz geheim.

Die Ausserirdischen versorgen die USA mit fortgeschrittener

Technologie und helfen ihnen bei der technologischen

Entwicklung.

Sie schliessen mit keiner anderen Nation der Erde einen

Vertrag ab. Sie dürfen begrenzt und periodisch Menschen

entführen zum Zwecke der medizinischen Untersuchung und

Überwachung der Entwicklung mit der Massgabe, dass alle

Entführten unverletzt blieben, an den Punkt der Entführung

zurückgebracht würden, von dem Geschehnis keine Erinnerung

behielten, und dass die Aliens der Regierung (MJ12)

regelmässig eine Liste aller Entführungen und Kontakte

zukommen lassen würden.

Jede Nation sollte einen Botschafter der anderen Seite

empfangen, solange das Abkommen inkraft ist.

Es sollen zwischen den Vereinigten Staaten und dieser

ausserirdischen Nation jeweils 16 Personen, zum gegenseitigen

Kennenlernen, ausgetauscht werden. Während die

ausserirdischen Gäste auf der Erde weilen, sollen die

menschlichen Gäste zum Herkunftsort der Ausserirdischen

reisen.



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Schach der Erde



Zur Nutzung durch die Ausserirdischen sollen

Untergrundbasen gebaut werden, 2 weitere werden zur

gemeinsamen Benutzung durch die Ausserirdischen und die

amerikanische Regierung geschaffen.

In den Gemeinschaftsbasen ist der Technologieaustausch

geplant. Sie sollen unter

Indianerreservaten im Vierländereck UTHA, COLORADO,

NEW MEXICO und ARIZONA liegen. Eine weitere wurde in

NEVADA, in dem Gebiet, bekannt als S 4, etwa 7 Meilen

südlich der westlichen Grenze der Area 51, auch bekannt als

„Dreamland“, errichtet. Alle Basen der Ausserirdischen

befinden sich unter der Kontrolle der US-Marine.

Die Arbeiten gingen langsam voran, bis 1957 grosse

Geldsummen zur Verfügung gestellt wurden. Die besonders

ausgebildeten Teams, zur Bewachung der Projekte trainiert,

wurden Delta Forces genannt.

Die Rand Corporation veranstaltete 1959 ein

Tiefbausymposium. Der Abschlussbericht zeigt Maschinen, die

einen Tunnel von 15 m Durchmesser, mit einer

Vortriebsgeschwindigkeit von 1.5 m pro Stunde bauen können.

Er zeigt ausserdem Bilder von riesigen Tunnels und

unterirdischen Hallen, die wie es scheint, umfassende

Einrichtungen oder gar Städte darstellen. Eine Möglichkeit der

Finanzierung der Untergrundprojekte war, einen illegalen

Drogenmarkt aufzubauen. George Bush, Mitglied des Council

on Foreign Relations (Rat für auswärtige Beziehungen), zu

dieser Zeit Präsident und geschäftsführender Direktor der

Zapata Oil in Texas, soll, nach Aussagen von Bill Cooper, an

diesem Drogenprojekt mitgearbeitet haben. Zapata Oil

experimentierte damals mit einer neuen Technologie des

Offshore-Drillings. Man nahm richtigerweise an, dass Drogen

mit Fischerbooten von Südamerika auf die Bohrinsel, von dort

dann leicht mit den Versorgungsschiffen an Land gebracht

werden konnten, wobei die Ladung an Zoll und Küstenwache



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Schach der Erde



vorbeikam, ohne Kontrollen oder Neugier zu erwecken. Bush

willigte ein und organisierte die Zusammenarbeit mit der CIA.

Der Plan funktionierte besser als erwartet und wirkt heute in

aller Welt. Die CIA soll inzwischen alle Drogenmärkte der

Welt kontrollieren .



Untergrundbasen

Es gibt in der Nähe von Dulce, New Mexico, eine

unterirdische Basis der Grauen. Informationen über diese Basis

stammen von Personen, die dort gearbeitet haben, von UFO-

Forschern (bspw. William F. Hamilton) und von ehemaligen

Geheimdienstlern wie Bill Cooper.[12]

Diese Basis wird als ein genetisches Laboratorium

bezeichnet, mit unterirdischen Verbindungen nach Los

Alamos, Geburtsstätte der Atombombe und Dreamland, einer

weiteren Basis in Nevada. Hier werden Gen-Experimente,

Untersuchungen und Vergleiche zwischen anderen

intelligenten Rassen bzw. Spezies der menschlichen und der

ausserirdischen biologischen Struktur durchgeführt.

Gentechnologische Experimente sollen dort an Menschen, im

Hinblick auf die Kreation neuer Rassen, durchgeführt werden.

Es soll sich bei dieser Basis um einen siebenstöckigen,

unterirdischen Komplex handeln, indem sich ca. 18.000 Aliens

und ca. 10.000 Menschen aufhalten, unter ihnen über 6.000

Wissenschaftler, die an den Projekten Mind-Control und Gen-

Technologie arbeiten.

Das dortige Sicherheitssystem, die Fahrstühle, funktionieren

elektromagnetisch, ohne verdrahtet zu sein. Es gibt keine

konventionellen Glühbirnen etc. - alles arbeitet auf

elektromagnetischer Basis. Diese Experimente werden unter

Leitung der Defense Advanced Research Projects Agency

(DARPA) durchführt. Dazu gehört auch das Implantieren von

Transpondern - Übermittlungsgeräten, auch Brain-Transmitter

genannt - die gegen den Willen der Leute in Krankenhäusern



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Schach der Erde



oder Polizeistationen eingesetzt wurden. Einige Transponder

wurden bei verschiedenen Menschen operativ entfernt. Der

Bericht von Robert Naeslund, einer der Opfer einer solchen

Behandlung. verdeutlicht dies (siehe Seite 44). Zweck dieser

Aktion war es, diese Menschen und die Produkte ihrer

Experimente, ausserhalb der Laboratorien kontrollieren zu

können. Es sind Experimente, um festzustellen, wie dieser

Personenkreis in der Gesellschaft kontrolliert werden kann.

Von einer der betroffenen Personen wurde bekannt, dass man

sie um die ganze Welt verfolgt und überwacht hat. Sie konnte

überall aufgespürt werden. Dieses Verfahren wird Radio-

Hypnotic-Intercerebral-Control genannt, wodurch gesprochene

und aufgenommen Worte überwacht werden können.

Ein anderes Verfahren ist die Electronic Desolution of

Memory, die elektronische Gedächtnisauslöschung, die an

ehemaligen Arbeitern und Mitarbeitern in der Dulce-Base

durchgeführt wird.

In der Gegend um Dulce ist eine Menge Vieh verschwunden

und verunstaltet worden. Es wurde herausgefunden, dass die

Aliens Teile der Rinder für ihre eigene Ernährung und für ihre

Experimente brauchen. Die Aliens absorbieren die Nahrung

durch die Haut. Sie haben kein funktionierendes

Verdauungssystem. Sie brauchen grosse Mengen menschlichen

Blutes.

Die Dulce-Base wird durch ein Komitee geführt, mit

Verbindungen zum CIA. Es wurden Leute getötet, um diese

Informationen geheimzuhalten.

MJ12 wird die Top-Organisation genannt, die das Alien-

Projekt überwacht und koordiniert. In Fällen, in denen der

amerikanische Kongress keine Gelder für Operationen

bewilligte, haben sie sich das Geld durch Drogenschmuggel

von Süd-nach Nordamerika besorgt. Die Gerüchte über den

CIA und Drogen gibt es seit Jahren. Es wird sogar behauptet,

dass der Vietnam-Krieg allein dazu diente, das Goldene



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Schach der Erde



Dreieck, Kambodscha, Burma, Laos, zu schützen. Während des

Krieges wurden Drogen, eingenäht in die Körper toter

Soldaten, nach Amerika geschmuggelt. Die Gelder aus den

Drogendeals sind in die geheimen Basen geflossen.

Heute sollen allein in den Vereinigten Staaten über 75

solcher Untergrundbasen existieren; Einrichtungen, gebaut mit

den Geldern des Notfonds. Zusätzlich baute die

Atomenergiekommission mindestens 32 weitere ähnliche

Anlagen.

Einige dieser Basen sind:

Dreamland, in Nevada, Guam, eine US-Marinebasis,

Schwesterbasis von Pine Gap, die Nellis-Luftwaffenbasis in

Nevada, unterhalb des Groom Lake in der Area 51, dem am

stärksten gesicherten militärischen Versuchsgelände der USA.

Dort sollen die Aliens die Amerikaner nicht nur in der

Entwicklung ihrer Rüstungstechnologie unterstützt, sondern

ihnen auch eines ihrer Raumschiffe zu Studienzwecken

überlassen haben.

Pine Gap in Australien wird von der US-Regierung

finanziert und unterliegt der Verantwortung der US Defense

Advanced Research Projects Agency. Sie wurde 1966

gegründet und heisst offiziell Joint Defence Space Research

Facility. Hier wurden ebenfalls Gehirn- bzw.

Gedächtnislöschungen am Personal vorgenommen. Transvaal:

Das dort arbeitende Personal besteht angeblich aus mehr als

1.200 U.S.-Konsulatsangestellten.

MJ12 fand beizeiten heraus, dass die Ausserirdischen die

Verträge brachen. Es wurde deutlich, dass Experimente und

Tierversuche stattfanden, die weit über den Rahmen des

Vertrages hinausgingen. Sie brauchten Teile menschlicher

Körper um ihr eigenes Überleben zu sichern. Es gab

militärische Versuche der Regierung, die Aliens loszuwerden,

die aber an deren Überlegenheit scheiterten. Weitere



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Schach der Erde



Massnahmen wurden zurückgestellt, bis bessere Waffen

verfügbar sind.

September 1967, Colorado: Fund eines toten Pferdes. Es war

vom Hals aufwärts nur noch ein Skelett aus weissen,

ausgebleichten Knochen, die aussahen, als wären sie tagelang

der bleichenden Sonne ausgesetzt gewesen. Vom Hals abwärts

war es völlig intakt. Es gab keine Spuren von Bisswunden. Seit

dieser Zeit häuften sich die Berichte von sogenannten Cattle

Mutilations (Viehverstümmelungen). Hunderte von derartigen

Fällen wurden aus dem Mittelwesten der USA und Kanada

gemeldet, aus Puerto Rico, Mexico, Mittel- und Südamerika,

ebenso Australien, England und von den Kanarischen Inseln.

Allein in den USA war die Anzahl der Verstümmelungen bis

1980 auf über 10.000 angestiegen. Sie setzen sich bis in die

Gegenwart fort.

Budd Hopkins, amerikanischer Psychologe, der 140

Entführungsfälle durchleuchtet hat: „Alle Entführungen laufen

nach dem selben Muster ab. Immer sind es grauweisse Zwerge

von etwa 120 cm Grösse mit birnenförmigen, kahlen Schädeln

und sehr grossen blanken Augen, die ihre Opfer an Bord

seltsam geformter Raumschiffe verschleppen“. Auch das

Programm an Bord gleicht sich: Medizinische Untersuchungen,

ein Gespräch mit den Entführten, ein Entschädigungstrip im

Raumkreuzer um die Erde oder ins All und endlich die

Rückkehr an den Ort der Entführung. Die Menschheit ist Teil

eines galaktischen Kreuzungsprogramms. Die Grauen mischen

ihre und unsere Zellen, um eine interstellare „Hybrid-Rasse“ zu

züchten. Wahrscheinlich, so Hopkins, werden heute bereits

menschliche Wesen in den Laboratorien der Aliens gezüchtet -

ein Zuchtprogramm, dessen Hintergründe wir nicht einmal

erraten können. Vielen Opfern seien Gewebeproben

entnommen worden - Narben zeugen von der Prozedur. Mehr

als jede zehnte der Gewährspersonen habe von Sonden mit

winzigen Kugel-Implantaten berichtet, die von den Grauen in



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Schach der Erde



den Körper der Opfer eingeführt wurden - Hopkins vermutet,

um die Behandelten jederzeit aufspüren zu können. Nahezu

alle befragten Entführungsopfer erzählten, sie seien

entwürdigenden Behandlungen unterzogen worden: Männern

seien Samenproben und Frauen befruchtungsfähige Eier

entnommen worden.

„Ausserirdische haben geheime Beziehungen mit mindestens

17 Regierungen der Welt aufgenommen und könnten sich im

nächsten Jahr der Öffentlichkeit bekanntgeben“, hiess es am

19.4.1988 in der US-Zeitschrift Weekly World News.

Dokumente aus einer „unanzweifelbaren UN-Quelle“

beweisen, dass „Weltführer“ seit Jahren mit Ausserirdischen

verhandelt haben. „Der Beginn einer völlig neuen Epoche der

Menschheitsgeschichte steht uns bevor“, sagte Hofrat Moser,

ein bekannter Befürworter der Ein-Welt-Regierung vor

Reportern in Wien. Durch Beamte von 17 Regierungen der

Welt einschliesslich der USA und der Sowjetunion

unterschrieben, umrissen sie Handels- und

Kooperationsabkommen, die 1975 mit den Ausserirdischen

ausgehandelt wurden. Sie stellten auch fest, dass

Ausserirdische bereits Stützpunkte in den sogenannten

neutralen Zonen in der ganzen Welt errichtet haben. Die

Ausserirdischen kommen aus der Galaxis M31 im Sternbild

Andromeda, sagte Moser. Seine Dokumente klassifizieren sie

als humanoid (Weekly World News, Florida, 19.4.1988).

14.10.1988: Zweistündige Dokumentarsendung in den USA,

bundesweit, mit Satelliten-Direktschaltung nach Moskau. Titel

des Sendung: UFO-Cover-Up. Zwei CIA-Beamte (unkenntlich

gemachte Stimmen und Gesichter) nahmen daran teil: „..Was

verheimlicht wird, ist der Besuch verschiedener ausserirdischer

Rassen... An vier verschiedenen Plätzen der USA werden

geheime UFO-Untersuchungen von vier jeweils 200 Personen

starken Gruppen als Geheimprojekte durchgeführt“. Es kamen

auch Angehörige amerikanischer Regierungsstellen zu Wort,



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Schach der Erde



die sich über Abstürze unbekannte Flugobjekte und

Begegnungen sowie geheime Kontakte der US-Regierung zu

ausserirdischen Besuchern äusserten. In einer Lifeschaltung

nach Moskau wurden dann zwei sowjetische Experten zu

Sichtungsfällen in der UdSSR befragt. Der Russe Bulantsev

zitierte 2 Fälle, wonach sowjetische Armeeangehörige Kontakt

zu den humanoiden Insassen eines UFOs hatten.

Falcon (Deckname) erklärte: „Es gibt innerhalb der MJ12-

Community ein Buch welches „die Bibel“ genannt wird. Es

enthält in geschichtlicher Reihenfolge alles, was wir seit der

Truman-Ära an technologischen Daten von den

Ausserirdischen erfuhren, die medizinische Geschichte der

Leichen, die wir in der Wüste fanden, die Ergebnisse der an

ihnen durchgeführten Autopsien und die Informationen, die wir

von den Ausserirdischen über ihre Sozialstrukturen und ihr

Wissen vom Universum erhielten. Derzeit, im Jahre 1988, ist

ein Ausserirdischer hier als Gast der Regierung der USA und

bleibt vor der Öffentlichkeit verborgen.

Es gibt das „Gelbe Buch“, das ausschliesslich von dem

ersten Ausserirdischen verfasst wurde, der in den fünfziger

Jahren bei uns war. Es enthält zahlreiche Informationen über

den Heimatplaneten der Fremden, ihr Sonnensystem, ihre

beiden Heimatsonnen, ihre Sozialstruktur und ihr Leben unter

den Erdenmenschen. Seit 1949 sind drei Ausserirdische Gäste

der Regierung der USA gewesen. Der erste wurde in der Wüste

von New Mexico entdeckt, nachdem sein Raumschiff

abgestürzt war. Er wurde von uns EBE genannt. Er blieb bis

1952. Von ihm lernten wir viel über die Fremden, ihre Kultur

und ihre Raumschiffe. Der zweite Ausserirdische kam im

Rahmen eines Austauschprogramms. Der dritte Fremde kam

ebenfalls im Rahmen eines Austauschprogramms und ist seit

1982 Gast der US-Regierung.

Condor (Deckname) ergänzte, dass ein Vertrag zwischen den

Ausserirdischen geschlossen wurde. Sein Inhalt:



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Schach der Erde



Die USA würden die Existenz der Ausserirdischen

geheimhalten, sie würden nicht in unsere Gesellschaft

eingreifen, sie bekämen Land und Rechte - die USA die

Technologie.

Die Ausserirdischen hätten Basen auf U.S.-Militärgebiet,

unter anderem in New Mexico und auf dem Gelände der

Nellis-Luftwaffenbasis in Nevada, unterhalb des Groom Lake

in der Area 51, dem am stärksten gesicherten militärischen

Versuchsgelände der USA. Diese Basen seien gigantische,

unterirdische Anlagen. Dort hätten sie die Amerikaner nicht

nur in der Entwicklung ihrer Rüstungstechnologie unterstützt,

sondern ihnen auch eines ihrer Raumschiffe zu

Studienzwecken überlassen.

Am 10.2.89 hinterlegt William Cooper beim Notar eine 6-

seitige Anklageschrift gegen die US-Regierung, die er auch

beim Petitionsausschuss des Kongresses einreicht. Kopien

gingen an alle Senatoren. Er klagt die Regierung folgender

Punkte an:

Einen Geheimvertrag mit einer ausserirdischen Nation gegen

die Verfassung und ohne Beschluss des Kongresses

eingegangen zu sein.

Dieser ausserirdischen Nation Land und Basen auf dem

Territorium der USA zugesprochen zu haben.

In diesem Vertrag mit menschlichem Leben, Vieh und Land

im Austausch gegen ausserirdische Technologie gehandelt zu

haben, womit der verfassungsmässig garantierte Schutz des

Volkes durch die Regierung ausser acht gelassen wurde.

Diese ausserirdische Nation sei verantwortlich für die

Viehverstümmelungen im mittleren Westen der USA und für

die Entführungen Tausender Zivilisten durch UFOs seit

Anfang der sechziger Jahre, Vorfälle, die eigentlich immer

nach einem Schema ablaufen: Ein Mensch oder eine Gruppe

beobachtet auf einer einsamen Strasse, auf dem Land oder

nachts in der Stadt ein UFO, das näherzukommen scheint.



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Schach der Erde



Bewusstlosigkeit folgt und sie finden sich später am selben

oder einem anderen Ort wieder, verwirrt, mit Narben am

Körper. Sie träumen in den folgenden Wochen immer wieder

davon auf einem Operationstisch gelegen zu haben, umgeben

von merkwürdigen, kleinen Wesen. Sie haben Alpträume, die

davon handeln, dass ihnen mit langen Nadeln Implantate

eingesetzt oder sie künstlich befruchtet wurden. Viele von

ihnen begeben sich in psychiatrische Behandlung, um diese

Traumata zu behandeln. In Rückführungen oder Hypnose

erinnern sie sich in Details an Bord eines UFOs geholt und dort

untersucht worden zu sein.

Protokolle der südafrikanischen Air-Force, die am 7.5.89 ein

UFO abgeschossen und sichergestellt haben soll: Bei den noch

lebenden Insassen, die mit ihrem UFO zur U.S.-Air-Base

Wright Patterson (Ohio) gebracht worden seien, handle es sich

um die Grauen. Um 13.52 GMT trat das Objekt in den

südafrikanischen Luftraum ein. Der Versuch, Funkkontakt

aufzunehmen, war vergeblich. Es wurde Befehl erteilt, mit der

experimentellen Thor 2 Laserkanone auf das Objekt zu feuern.

Der Befehl wurde ausgeführt. Es begann zu schlingern und

schlug in einem Wüstengebiet 80 KM nördlich der

südafrikanischen Grenze zu Botswana ein, in der zentralen

Kalahari-Wüste. Das Objekt wurde geborgen und zu weiteren

Untersuchungen in die Sicherheitszone einer Luftwaffenbasis

gebracht. Während das Untersuchungsteam das Objekt auf der

Luftwaffenbasis beobachtete, wurde ein lautes Geräusch

wahrgenommen. Man bemerkte, wie sich langsam eine Luke

öffnete. Zwei humanoide Wesen in enganliegenden, grauen

Overalls traten heraus und wurden sofort in eine

behelfsmässige Krankenstation gebracht. Verschiedene

Gegenstände aus dem inneren des Schiffes wurden zu

Testzwecken entfernt. Medizinischer Bericht: Grösse: 1.25-

1.30 m, gräulichblau, weiche Hautstruktur, extrem elastisch,

keinerlei Körperbehaarung. Kopf extrem gross im Vergleich zu



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Schach der Erde



menschlichen Proportionen, erhöhte Schädeldecke mit

dunkelblauen Flecken rund um den Kopf, auffällige

Wangenknochen, grosse Augen, nach oben hin zur

Gesichtsseite geschlitzt. Keine Pupillen. Kleine Nase,

bestehend aus zwei Nasenlöchern. Mund: Kleiner Schlitz ohne

Lippen. Unterkiefer klein, verglichen mit menschlichen

Proportionen. Ohren nicht erkennbar. Arme: lang und dünn, bis

über die Knie reichend. Brust und Bauch mit schuppiger,

rippiger Haut bedeckt. Beine kurz, dünn. Keine äusserlichen

Sexualorgane. Drei Zehen, keine Nägel, Schwimmhäute. Die

Hände bestehen aus drei Fingern mit Schwimmhäuten und

klauenartigen Nägeln. Aufgrund der aggressiven Natur der

Humanoiden konnte keine Blut- oder Hautproben entnommen

werden. Nahrung verweigerten sie. Sie werden zur weiteren

Untersuchung auf die Wright Patterson Air-Base überführt.

Am 22.8.1990 berichtet die Bildzeitung unter der Überschrift

„UFO-Forscher glaubt“: Die USA sollen in Besitz von 17 toten

ausserirdischen Leichen sein. Den US-Behörden sind 23

verschiedene Arten von Ausserirdischen bekannt. Manche sind

gutartig, andere nicht. In letzter Zeit mehrten sich die Besuche

böswilliger ausserirdischer, die angeblich Tiere und neuerdings

auch Menschen auf unerklärliche Weise töteten. Besonders im

Raum New York häuften sich solche Todesfälle. Die

Menschen werden getötet und verstümmelt. Ohren und Nase,

oft auch die Geschlechtsorgane, manchmal das halbe Gesicht

werden entfernt. Man sieht keine Schnittstelle. Am

verblüffendsten ist, dass den Toten das Blut bis auf den letzten

Tropfen entnommen ist.





1.3.2: Alternative 3



1957: Huntsville/Alabama: Eine Forschungsgruppe aus dem

Umfeld des CFR gibt bekannt, dass aufgrund des



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Treibhauseffektes die Erde in absehbarer Zeit (2100)

unbewohnbar sein wird. Zur Lösung des Problems wurden drei

Alternativen vorgeschlagen:

Durch Nuklearbomben Löcher in die Atmosphäre zu reissen,

so dass die überschüssige Wärme in den Weltraum entweichen

kann. Dies soll 1957/58 über dem Südatlantik, am Rande der

Antarktis ausprobiert worden sein. Es wurden in der

Atmosphäre mehrere Sprengköpfe gezündet.

Menschen, die wertvoll sind, rechtzeitig unterirdisch

anzusiedeln und dadurch das Überleben der Menschheit zu

sichern (Basen der Grauen?).

Die Auserwählten auf einem anderen Planeten (Mars war die

realistischste Möglichkeit) anzusiedeln. [13]

Als Massnahmen zur Zeitgewinnung sahen alle drei

Alternativen Geburtenkontrolle, Sterilisation und die

Einführung tödlicher Mikroben zur Steuerung oder

Verlangsamung des Bevölkerungswachstumes vor. Aids soll

ein Ergebnis dieser Pläne sein. Da man die Reduzierung der

Bevölkerung für wichtig ansah, entschied man, dass es im

besten Interesse der menschlichen Rasse sei, sich von

unerwünschten Elementen unserer Gesellschaft zu befreien.

Die gemeinsame US- und Sowjetführung lehnte Alternative 1

ab, befahl aber den sofortigen Beginn der Arbeiten an den

Alternativen 2 und 3.

Den Autoren von „Alternative 3“ gemäss, gibt es seit den

späten 50er Jahren geheime Zusammenkünfte in Form eines

„Policy Committee“ (Richtlinien Komitee) zwischen

Amerikanern und Russen in speziellen U-Booten unter der

Arktis. Dieses Policy Committee soll eine geheime Abteilung

der Bilderberg-Gruppe sein, auf die später noch eingegangen

wird. Bei diesen Treffen wurde unter anderem über die

Eliminierung gemeinsamer Feinde entschieden, die das Projekt

gefährden konnten. Anmerkung: Das Buch „Alternative 003“

[14] stützt sich im wesentlichen auf folgende Fakten:



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Schach der Erde



Wissenschaftler verschwanden spurlos.

Menschen verschwanden. Ein kleinerer Teil von ihnen

tauchte wieder auf, ohne sich an die vorangegangene Zeit

erinnern zu können.

Psychiatrische Menschenversuche, mit dem Ziel ihre

Persönlichkeit zu verändern und sie geschlechtlich zu

neutralisieren.

Eine Aufzeichnung des britischen Wissenschaftlers

Ballentine, der über ein Teleskop eine gemeinsame

Marslandung der Amerikaner und Russen vom 22.5.1962

aufgefangen hat.

Einem Informanten aus dem Umfeld des Policy-Committees,

genannt „Trojan“. Er ist die einzige Quelle für die

Marsoperation. Er beschaffte die Besprechungsprotokolle des

Policy Committees.

Aus diesen Informationen wird die Theorie abgeleitet, dass

auf dem Mars eine Kolonie errichtet wurde, um dort einen

auserlesenen Teil der Menschheit anzusiedeln, unterstützt von

Arbeitssklaven. Nimmt man nun die neueren Erkenntnisse

hinzu und berücksichtigt die relativ ungenauen Zeitangaben, so

ist es theoretisch möglich, dass sich das Szenario nicht auf dem

Mars sondern in den Untergrundbasen der Grauen abspielt.

27.8.58: Policy Committee zum Thema Batch Consignments

(Gruppen-Sendung, Bezeichnung für Arbeitssklaven):

„Jeder Designated Mover (frei übersetzt: ein bestimmter

oder besser gesagt ausgewählter Umzügler, womit die

Wissenschaftler gemeint sind) benötigt die

Arbeitsunterstützung von schätzungsweise fünf Körpern. Diese

Körper werden programmiert, die legitimierten Befehle ohne

Fragen auszuführen und ihre vorrangige Aufgabe wird in

Bauarbeiten liegen. Priorität wird natürlicherweise dem Bau

von Unterbringungen für die Designated Movers gegeben....

Die durchschnittliche Arbeits-Lebensspanne menschlicher

Batch Consignments wird auf fünfzehn Jahre geschätzt. Im



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Schach der Erde



Hinblick auf die hohen Transportkosten wird jede Anstrengung

unternommen, diese Periode der Nützlichkeit zu verlängern...

Die Einsammlung von Batch Consignments vor dem Transport

wird von den National Chief Executive Officers organisiert, die

mit Details über Kategorien und Quantitäten versorgt werden“.

22.5.1962: Marslandung - die Stimmen (englisch und

russisch) sagen: „22.5.1962 - Wir sind auf dem Mars - und wir

haben Luft!“

Der dem Buch „Alternative 3“ zugrunde liegende Film

wurde von dem englischen Radio-Astronomen Sir William

Ballentine aufgefangen. Diese Aufnahme konnte erst später in

den siebziger Jahren durch einen NASA-Dekoder entschlüsselt

werde. Ballentine starb am 6.2.1977 bei einem mysteriösen

Autounfall, wobei er innerlich verbrannte, als sei er durch

Mikrowellen bestrahlt worden. Der Befehl zu dieser

Eliminierung wurde vom sowjetisch-amerikanischen Policy

Committee gegeben, die diese Art Liquidierung „hot jobs“

nannten.

4.11.1957: UFO-Sichtung zweier Wachposten in Fort Itaipu

(USA): Sie verspürten plötzlich brennende, Blasen auf der

Haut erzeugende Hitze. Die Hitze traf die Soldaten plötzlich

mit voller Kraft, ohne dass Feuer oder ein Strahl sichtbar

gewesen wäre.

14.3.1968: UFO-Sichtung eines Mannes in Ohio: Er wurde

von einem über den Bäumen schwebenden UFO aus einem

Rohr gezielt mit einem Lichtblitz beschossen. Seine Kleidung

fing Feuer. Seine Verwandten konnten ihn in letzter Minute

retten. [15]

Die Ausführungen des Policy Committees, welche am

7.9.1965 in Umlauf waren, verdeutlichten die Notwendigkeit

alle Komponenten geschlechtlich zu neutralisieren:

„Um die Möglichkeit für sie auszulöschen ein traditionelles

Paarungsverhältnis einzugehen, welches sie von der Effizienz

zur Durchführung ihrer alleinigen Funktion ablenken könnte.



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Schach der Erde



Um sicherzustellen, dass die Komponenten sich nicht

fortpflanzen und so aufs geradewohl eine Unterspezies

entsteht...“

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass in den frühen

60er Jahren bedeutende Fortschritte auf dem Gebiet der

Parapsychologie an den Universitäten Kharkov und Leningrad

erzielt wurden. Diese umfassten das Gebiet der Telepathie,

genauer gesagt, die Manipulation des Verstandes über weite

Entfernungen hinweg. Leute würden darauf ansprechen wie

ferngesteuerte Puppen.

Ein Dokument vom Policy Committee mit Datum 1.10.1971

besagt: Der experimentelle Fortschritt von Batch Consignment-

Komponenten bringt nun einen 96 prozentigen Erfolg. Dies

wird als nicht unbefriedigend angesehen. Es wird weiter von

der Schwierigkeit, den eigenen Willen bei diesen Batch

Consignments zu eliminieren, gesprochen. Untersuchungen auf

diesem Gebiet werden in Amerika, England, Japan und

Russland durchgeführt und brachten nun eine beträchtliche

Reduzierung der Fehlerquote. Die „Fehler-Personen“

bekommen ihr Gedächtnis gelöscht und werden freigelassen.

Dieses Verfahren wurde nun in Dnepropetrovsk perfektioniert

und allen A3-Laboratorien zur Verfügung gestellt. Zukünftig

werden Geschlechtsneutralisierungen erst nach

Persönlichkeitsabgleichung durchgeführt, damit diejenigen, die

eventuell nachhause zurückkehren keine Beweise für eine

Laborarbeit tragen.

6.10.1975: Artikel im Daily Telegraph: Zwanzig Personen

verschwanden spurlos aus Gemeinden in Oregon, nachdem

ihnen gesagt wurde sämtlichen Besitz abzugeben, ihre Kinder

eingeschlossen, so dass sie in einem UFO in ein besseres

Leben gebracht werden können. Eine Untersuchung der Polizei

führte zu einem Treffen am 14.9. in ein Hotel, dem Bayshore

Inn in Waldport, Oregon. Den Menschen wurde gesagt, dass

sie ihre Seelen durch ein UFO retten können. Die Leute



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Schach der Erde



würden in einem speziellen Camp in Colorado auf das Leben

auf einem anderen Planeten vorbereitet.

Ein Zeitungsartikel im Sunday Telegraph vom 28.8.1977

besagt, dass das Gesundheitsministerium in England Statistiken

über Operationen sammelt, die in psychiatrischen Anstalten

durchgeführt werden, mit dem Ziel, die Persönlichkeit zu

ändern. Die Autoren von „Alternative 3“ interviewten den

Psychiater Dr. Randolph Crepson-White zu diesem Thema.

Crepson hat auf Anweisung 4 Männer und eine Frau in dieser

Art operiert, von denen er sagte, dass sie völlig normal

gewesen sind. Sie wurden vollkommen geschlechtslos gemacht

und ihrer Individualität beraubt. Sie würden jede Order ohne zu

fragen befolgen und wie denkende Roboter sein.

1977 13.6.: Neuseeland: 200 Menschen, einschliesslich der

Bediensteten, verschwanden über Nacht von einem

Campingplatz. Es gab keine Zeichen von Gewalt. Keiner dieser

Leute wurde wiedergefunden. 14.6.: USA/Wyoming: 76 junge

Leute, Durchschnittsalter 19 Jahre, verschwanden auf einem

Ausflug. Ihre Fahrzeuge wurden leer, an der Seite einer

einsamen Strasse, gefunden. Um die Autos herum wurden im

Sand wahllose Fussspuren gefunden, die jedoch nirgendwo

hinführten. Die Personen wurden nie wiedergesehen. Am

gleichen Tag verschwand ein Passagierschiff mit 165 Personen

an Bord, auf der Fahrt zwischen Barcelona und Tunis. Es

wurden keine Spuren entdeckt.

In dem Policy Committee-Meeting vom 4.8.77 wird davon

gesprochen, dass eine ganze Fracht von 300 Körpern auf dem

Transport von einem Meteoriten zerstört wurde. Die folgenden

Monate brachten Presseberichte darüber, dass in Australien

massenweise Menschen verschwunden sind. Ende September

wurden viele von ihnen durch Zufall in einer Art Sklaven-

Arbeitslager gefunden.

Aug. 1977: Eine grosse Anzahl Personen tauchten in

Deutschland, Frankreich, Italien und Kanada auf, die



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Schach der Erde



körperlich fit und normal waren, abgesehen davon, dass sie

sich nicht daran erinnern konnten, woher sie kamen oder wo

sie gewesen sind. Die Autoren von Alternative 3 betrachten sie

als eine Art fehlgeschlagenen oder nicht erfolgreichen Versuch

zur Umfunktionierung.

1976/77, Mars-Kolonie: Mit der Kultivierung der neuen

Kolonie erwachten dort heimische Bakterien zum Leben und

begannen die gezüchteten Pflanzen zu befallen. Das dort

ansässige Komitee sah, dass sie den Kampf verlieren würden.

Sie benötigen einen bestimmten Bakteriologen aus

Deutschland, der jedoch nicht für dieses Projekt zu gewinnen

war. Somit wurde beschlossen, einen seiner früheren

Assistenten zur Erde zurückzusenden, um ihn zu überzeugen.

Was jedoch nicht realisiert wurde war, dass dieser Assistent

nicht mit der „Symbiose“ zwischen den Wissenschaftlern und

ihren Arbeitssklaven übereinstimmte. Auf dem Rückweg über

die Archimedes Basis weihte er die 28 „Designated Movers“ in

das für sie noch bestehende Geheimnis ein.



Archimedes Basis:

Mondbasis, zum Transfer der „Designated Movers“ und

„Batch Consignments“ zwischen Erde und Mars, im Rahmen

von Alternative 3 erbaut und später durch Sabotage zerstört.

Die Errichtung hat zwei Jahre gedauert. Die Basis lag unter

einer hermetisch abgeschirmten, transparenten Blase. Es gab

drei separate Lebensbereiche, jeweils für das dort ansässige

Personal, die Umzügler in Richtung Mars und die

Arbeitssklaven. Einer der Wissenschaftler versuchte die 155

Sklaven zu befreien und kollidierte bei der Flucht in einem

Raumtransporter mit der Schutzglocke der Basis, worauf diese

total zerstört wurde. Nur wenige (sieben Personen, 5

Mitarbeiter und 2 der „Komponenten“, wie diese

Arbeitssklaven auch bezeichnet wurden) überlebten, weil sie

sich zu dieser Zeit in einer separaten Luftkammer befanden.



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Schach der Erde



Hamilton (ehemaliger Geheimdienstoffizier) spricht davon,

dass 1978 in der Dulce-Base eine Art Krieg oder Revolte

zwischen den Menschen und den Grauen ausbrach, als die

Menschen herausfanden, was dort an Experimenten

durchgeführt und deren Resultate entdeckt wurden. Es gab

Tote auf beiden Seiten (66 Menschen - die meisten von den

Sicherheitskräften, genannt die Delta Group). Als Waffe wurde

eine Art Blitzkanone (Flash-Gun) benutzt, weil diese auf

beiden Seiten funktioniert. Dulce wurde für eine Weile

geschlossen. Letztlich gab es Verhandlungen seitens der

Regierung und man beschloss die Geschäfte, wie gehabt,

weiterzuführen. Im Jahre 1989 sagt er auf einer UFO-Tagung,

dass „mittlerweile 6.000 Wissenschaftler für den

Themenbereich Mind-Control (Verstandeskontrolle) und

Gentechnologie angeheuert wurden“.

25.4.1990: Mordversuch von Adelheid Streidl an Oskar

Lafontaine. Zitat Streidl: Ich wollte ein Signal setzen gegen

Menschenfabriken und unterirdische OP's, wo Leute geistig

und körperlich umfunktioniert werden...[16]





1.3.3: Kontakte mit freundlichen Ausserirdischen



Den „Grauen“ wird unterstellt, dass sie sich Menschen in

verschiedenen Gestalten hätten nähern können. Es ist also nicht

auszuschliessen, dass einige dieser „freundlichen“ Kontakte

von ihnen selbst inszeniert wurden.

1952 18.7.: George van Tassel empfing eine Mitteilung von

Ausserirdischen, die eine klare Warnung vor der Fortsetzung

der Atombombenversuche und dem Einsatz der

Wasserstoffbombe enthielt. Van Tassel erhielt den Auftrag,

diese Botschaft unverzüglich dem Präsidenten der USA, Harry

S. Truman zukommen zu lassen. George van Tassel hatte

zwischen Frühsommer und August diverse Kontakte mit



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Schach der Erde



Ausserirdischen, unter anderem mit dem Kommandanten der

Galaktischen Konföderation. Er stellte sich ihm vor als Ashtar,

Kommandant des Quadra Sektors, der Zwischenstation

SHARE. Ashtar warnt vor Atomversuchen und Versuchen mit

Wasserstoffelementen: „Wenn sie es spalten, werden sie das

Leben auf der Erde bedrohen“. Er fordert van Tassel auf, seine

Regierung zu bitten, alle anderen Regierungen über diesen

Umstand zu informieren. Ashtar erklärt Tassel, dass sie die

Menschheit seit Jahrtausenden beobachten, weil sie unsere

Urväter sind. „Die meisten Erdenmenschen sind Kreuzungen

zwischen adamitischen Göttersöhnen, unserem Volk, und der

irdischen Tierrasse Evas. (...) Viele unserer Lehrer haben ihnen

die Gesetze gegeben, denen sie folgen sollen... Wir können

nicht einschreiten, ehe Ihr Euch dafür entschieden habt. Wir

können nicht gegen das gottgegebene Gesetz des freien Willens

verstossen. Erst wenn sich die Menschheit und ihre

missgeleiteten Autoritäten dafür entschieden haben, werden

wir handeln. Wenn sie den Frieden zum Preis einer

Wirtschaftskrise wählen, werden wir ihnen zu Hilfe kommen.“

Wie zur Demonstration dann am 20.7. 1952, UFOs über

Kapitol und Weissem Haus.

Vier Tage später:

„Auf Anweisung des Präsidenten (Truman) gibt das

Verteidigungsministerium Befehl UFOs abzuschiessen, wenn

sie die Landung verweigern, nachdem sie dazu aufgefordert

wurden.“

Am 26.7. 1952 zum zweiten Mal Flugscheibenformation

über Washington. Drei Tage später gab es eine

Pressekonferenz durch Vertreter der Luftwaffe, die grösste seit

Beendigung des Zweiten Weltkrieges. General Samford

versuchte hunderten Reportern klarzumachen, die UFOs über

Washington seien nichts anderes als Radarstörungen gewesen.

Das Pentagon hat in diesem Jahr 432 schriftliche Berichte über

Sichtungen unbekannter Luftphänomene erhalten. Als im



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Schach der Erde



Sommer 1952 die UFO-Welle ihren Höhepunkt erreichte,

schaltete sich der CIA ein und setzte eine rigorose Politik der

Geheimhaltung durch.

Die Ausserirdischen teilen einer Person aus dem Umfeld von

George Adamski im Sommer 1952 mit: Sie hätten bereits

Kontakt mit der irdischen Regierung aufgenommen. Die Rede

ist von Maldek oder Malona, dem fünften Planeten unseres

Sonnensystems, der einst zwischen Mars und Jupiter existiert

hat, bevor seine Bewohner ihre Zivilisation und ihre Heimat

zerstörten. Nach Maldeks Zerstörung sei es auch auf dem Mars

zu schweren Katastrophen und vulkanischen Eruptionen

gekommen. Die Zivilisation sei ausgelöscht worden, seine

Bewohner hätten sich in die beiden künstlichen Satelliten

Phobos und Deimos gerettet. [17] Am 2.8.1952 wird Orfeo

Angelucci von einem Ausserirdischen über die kritische

Situation der Erde gewarnt. Er sprach davon, dass es einst in

unserem Sonnensystem einen anderen Planeten, den

herrlichsten und strahlendsten von allen gab. Das wäre die

Urheimat der Erdenmenschen. Er wurde zerstört und existiert

nur noch als Asteroidengürtel im Sonnensystem.

20.11.1952: George Adamski hatte in einer Wüste in

Arizona eine einstündige Begegnung mit einem gelandeten

Venus-Menschen [18]. Sein Besuch hing mit den

Atomexplosionen zusammen, die offenbar den erdnahen

Weltraum in Mitleidenschaft ziehen. Adamski machte

verschiedene Fotos, die durch die Presse gingen. Er wurde

mehrfach von den Fremden kontaktiert.

24.10.1954: Dick Miller wird eingeladen ein gelandetes

UFO der Alpha Centaurier zu besuchen. Er wurde zum

Kommandanten des Schiffes geführt. Die Erklärungen des

Ausserirdischen erstreckten sich auf Atlantis, Warnung vor

einer Atomkatastrophe und der eventuellen Angliederung der

Erde an eine galaktische Konföderation, wenn sie dafür reif ist.

„Auch die Erde war einmal, vor der Atlantis-Katastrophe,



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Schach der Erde



Mitglied dieser Konföderation. In den letzten Jahren haben wir

alle Staatsoberhäupter eurer Nationen kontaktiert, in einigen

Fällen mit Wissenschaftlern gesprochen. Leider mussten wir

feststellen, dass jene, welche die Macht haben entweder nicht

glauben, dass ihr Volk reif für einen derartigen Fortschritt ist,

oder aus selbstsüchtigen Motiven nicht wollen, dass diese eine

neugefundene Freiheit erleben. Wir können Eure Führer aber

nicht zwingen, deshalb kontaktieren wir nun Individuen.“

25.2.1957: Carl Anderson hat Kontakt zu Ausserirdischen -

Warnung: Sehr bald werden die negativen Kräfte auf der Erde,

die in den letzten 7000 Jahren tätig waren, gestürzt werden.

Der Abprall dieser schlechten Kräfte wird jeden Zentimeter

dieses Planeten treffen... Verwüstung... ein Drittel der

Erdbevölkerung wird umkommen... Gerade vor Eintreffen des

Kataklysmus werden Tausende von Euch Menschen gerettet

und an Bord unserer Raumschiffe gebracht werden...

MILLIONEN Raumwesen warten darauf, Euch sofortige Hilfe

zukommen zu lassen. Viele der Ausserirdischen sind auf der

Erde inkarniert. Sie sind alle aus dem Grund hier, das

Menschengeschlecht vor dem gänzlichen Untergang zu retten...

Eure grossen Führer wurden aufgesucht und gewarnt. Wir

wenden keine Gewalt an, aber der Auserwählten wegen hielten

wir es für notwendig, unsere Anwendungsmittel durch die

Atmosphäre Eures Planeten zu senden, um den grössten Teil

der tödlichen Radioaktivität aufzusaugen und unschädlich zu

machen.

Hätten wir das nicht gemacht, wären noch viele Millionen

Menschen mehr ums Leben gekommen. Unsere Entgifter sind

die grünen Feuerbälle, die in vielen Teilen der Welt gesehen

wurden. Wir stehen jetzt mit mehr als 5 Millionen Schiffen

aller Arten und Grössen bereit. Wir sind jederzeit zu einer

Massenlandung bereit, wann immer es notwendig sein wird,

die Auserwählten wegzubringen, um unsere Gäste zu sein, bis

euer Planet SHAN vollkommen gereinigt und wieder



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Schach der Erde



bewohnbar ist. Erst dann wird Euer Meister sein Königreich

auf Erden errichten...

9.11.1957: Der kalifornische Getreidehändler Reinhold

Schmidt hatte direkten Kontakt mit einem fremden Raumschiff

und seiner Besatzung. Die Männer trugen Strassenkleidung,

waren annähernd 1,80 m gross und waren ca. 80 kg schwer.

„Sie sprachen zu mir in Englisch mit deutschem Akzent.

Untereinander unterhielten sie sich in Hochdeutsch..“ [19]

Schmidt hatte weitere Begegnungen am 5.2.58 und am

14.8.58. Er wurde auf einen Flug in die Arktis mitgenommen.

Das Schiff kann als Flugzeug, als Schiff im Wasser und auch

als U-Boot benutzt werden. Die Fremden sagten, sie seien

unparteiisch (bezogen auf Ost und West). Sie werden keinen

Atomkrieg zulassen. Die Fremden reinigen unsere Atmosphäre

von den Folgen der Atom- und Wasserstoffbombenversuche:

„Die Fortsetzung dieser Versuche würde sehr bald eine totale

Unordnung in eurem Klima und ein Herausspringen Eures

Planeten aus seiner Achse bewirken. Wenn das passiert, wird

die Folge davon eine unvorstellbare Verwüstung sein.“

11/12.10.1973: Enrique Castillo Rincon empfängt eine

telephatische Botschaft, die er niederschreibt. Es handelte sich

darin um die Gefahr eines Dritten Weltkrieges und die Zukunft

seines Landes. Zum Schluss hiess es, andere Brüder kämen

jetzt zur Erde, Brüder von Andromeda, die einer kosmischen

Konföderation angehörten. Bei einem späteren Treffen wurde

er an Bord geholt. Sie selbst kämen von den Plejaden.

Tausende bewohnte Planeten würden in kulturellem,

technologischem und wirtschaftlichem Austausch miteinander

stehen und hätten eine Art Bruderschaft gegründet. Ihm wurde

gesagt, dass sie nicht nur von den Plejaden, sondern von

verschiedenen Gestirnen kämen. Diese Galaktische

Konföderation hätte sie zur Erde geschickt, um eine bestimmte

Mission zu erfüllen. Sie hätten schon immer indirekt unsere

Evolution gelenkt... Die Bewusstseinsbildung sei das



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Schach der Erde



wichtigste für die Menschen in dieser Zeit. Immer mehr

Menschen würden in den nächsten Jahren die grösste

Entdeckung in der Geschichte der Menschheit machen, die

Entdeckung, dass es ein Fehler war, Gott irgendwo draussen zu

suchen, und dass Gott in Wahrheit in uns ist, in jedem von

uns“. Sie hätten einen Plan für die Zukunft und es sei wichtig,

dass alle Menschen davon erfahren, auch wenn

„eine sehr mächtige und grosse Organisation auf der Erde

das verhindern will. Dieser Organisation gehören Kirchenleute,

Politiker und Militärs an. Ihre Macht ist so gross, dass sie

jederzeit einen Krieg entfesseln können. Sie verwirren die

Menschen, um sie in dem Moment, den sie für zweckmässig

halten in Angst und Schrecken zu versetzen.“

Juli 1974: Sixto Paz-Wells traf ein Wesen von Apu, einem

Planeten im System Alpha Centauri, den Befehlshaber der

UFO-Flotte der Mission Rama. Die Gruppe erhielt den

Auftrag, auf der Erde die Mission Rama zu gründen und

durchzuführen. Ziel dieser Mission sei es, die Menschen „aus

der Sklaverei der Unwissenheit zu befreien und ihnen den Weg

in die vierte Dimension zu erleichtern“. Bald entstanden

weltweit über 600 Rama-Gruppen.

22.12.1974: Prof. R. N. Hernandes, führender

Atomwissenschaftler in Mexico hatte Kontakt zu einer

Ausserirdischen, die sich mit Namen LYA vorstellte und ihn in

der Universität besuchte. Sie erklärte vom Planeten Aenstria in

der Galaxis Andromeda zu kommen. Bei einem weiteren

Kontakt mit LYA, nahm sie ihn mit auf ihr Schiff und zeigte

ihm die Strahlengürtel der Erde. Sie spricht von einer

Neutralisierung der Ozonschicht durch nuklearchemische

Versuche. Ihre Welt sei Teil einer intergalaktischen

Gemeinschaft. Ziel dieser Gemeinschaft ist der Austausch von

Wissen zum Nutzen aller, unter der klaren Voraussetzung, dass

dieses Wissen nie gegen das Leben eingesetzt wird. Nur eine



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Zivilisation, die sich als vertrauenswürdig erwiesen hat, kann

in diese Gemeinschaft aufgenommen werden.

Lya warnte Hernandes vor einer ausserirdischen Gruppe, die

keinen Emotionalkörper hätte und die lebende Wesen, Kinder

und Erwachsene gewaltsam in ihre Schiffe entführt hätte. Sie

bräuchten das Oxygen im Blut von Lebewesen. Sie hätten

genetische Proben entnommen, um Brutexperimente

durchzuführen und eine neue Rasse zu züchten. In der Sprache

ihres Volkes hiessen sie XHUMZ und kämen seit 6000 Jahren

zur Erde, da ihr Planet in Gefahr ist. Wenn wir unsere Welt

zerstört hätten, würden die XHUMZ sie übernehmen und

kolonialisieren wollen. [20]

Sie erzählte dem Professor weiter, dass die weisse und gelbe

Rasse von verschiedenen Planeten kämen. Die weisse Rasse

stamme von Bewohnern des Planeten Maldek ab, der einst

zwischen Mars und Jupiter existiert hätte, wo sich heute der

Asteroidengürtel befindet. Die Bewohner von Maldek

wiederum wären Abkömmlinge der Welt von Sion. Nach der

Zerstörung ihres Planeten in einem grossen Bruderkrieg flohen

die Überlebenden von Maldek auf die Erde und begründeten

die Zivilisation von Atlantis. Sie entwickelten Anti-

Materiewaffen. Als die ursprünglichen Einwohner Atlantis

angriffen, weil es Experimente durchführte, welche die Erde

gefährdeten, setzten die Atlanter die Waffe ein. Ihr Einsatz

führte zu einer verheerenden Katastrophe. Die Anti-

Materiewaffe befindet sich noch immer in einer grossen

Pyramide auf dem Meeresgrund vor Florida, nahe der Insel

Bimini und würde noch immer von Zeit zu Zeit Energie

aussenden, die zur molekularen Desintegration von allem führt,

was in die Nähe kommt - die Ursache für das Verschwinden so

vieler Flugzeuge und Schiffe im Bermudadreieck.

24.12.1974: Enrique Castillo Rincon wurde von einem

Raumschiff aufgenommen und in ein Hochtal der Anden

gebracht. Dort lernte Castillo Kontaktpersonen aus 19 Ländern



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der Erde kennen. Es waren Wissenschaftler, Künstler,

Handwerker und Arbeiter. In der Andenkolonie lebten 218

Menschen aus allen Ländern der Welt, die dort unterrichtet

werden und die in ihrer Heimat als „verschollen“ gelten.

Insgesamt gibt es in Südamerika zehn solcher Stützpunkte.

1980- 1988: James Forbes, 1965 geboren, aus Südafrika hat

Kontakt zu Ausserirdischen vom Planeten Aenstria in der

Andromeda-Galaxie. Bei einem zweiten Kontakt wurden sie

(James und sein Freund) mit auf das Basisschiff genommen. Es

war ein kreisrundes Mutterschiff, 30.000 km über der Erde

stationiert mit „700 km“ Durchmesser. Auf dem Landedeck

sahen sie zahlreiche weitere Schiffe unterschiedlicher Grössen.

Ihnen wurde gesagt, dass diese Schiffe „aus den

verschiedensten Regionen des Universums kommen“, alle um

der Menschheit in Liebe zu helfen. Fünf Millionen

Ausserirdische seien hier stationiert, 60% davon seien Frauen.

Drei Viertel der Besatzung kämen von Aenstria, der Rest aus

dem Sternbild Orion, von den Planeten Mentaka und Auriega.

Derzeit würden 2000 von ihnen darauf vorbereitet, auf die Erde

zu reisen, um dort unter Erdenmenschen zu leben. Die

Bewohner von Aenstria würden ihre ganze Existenz der

Kontemplation über das spirituelle Wissen und die Gesetze des

Schöpfers widmen... Als sich das erste Leben auf der Erde

formte, hat sie das Galaktische Kommando in der Konstellation

Orion beauftragt, die Evolution dieses Lebens zu überwachen.

Nach Millionen von Jahren hätte die Erde die Reife gehabt

intelligentes Leben zu tragen...

Individuen aus allen Teilen der Galaxis wurden ausgewählt,

die Erde zu besiedeln. Man wollte sichergehen, dass der „Herr

der Finsternis“ hier keine neue Bastion findet. Ebenso wurde

der Planet Maldek im Orbit zwischen Mars und Jupiter

besiedelt. Dem Herrn der Finsternis gelang es Kontrolle über

die Mars-Kolonie zu bekommen, die Maldek angriff und

vernichtete, während die Erde ihren Polsprung erlebte. Der



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Schach der Erde



Mensch degenerierte, die Erde wurde zum Kampfplatz

zwischen den Kräften des Guten und des Bösen. Sie selbst

liessen grosse Meister auf der Erde inkarnieren, um der

Menschheit den Weg zum Schöpfer zu zeigen.

Gott, so sagten sie, ist die Gesamtheit der sichtbaren und

unsichtbaren Existenz, immanent in jedem kleinsten Atom. Die

Raumbrüder wurden durch die erste Atomexplosion auf der

Erde alarmiert. Das kosmische Gesetz verbot ihnen direkt

einzugreifen, solange keine akute Notlage vorliegt. Die

Atombombenversuche beschädigen die Erdatmosphäre und

die Erdkruste. Die grösste Gefahr aber drohe dadurch, dass sich

auch die magnetischen Schutzgürtel der Erde, die Van Allen

Gürtel aufzulösen beginnen... Um die Menschheit zu warnen

wurden die führenden Regierungen der Welt kontaktiert, wobei

man jedoch auf taube Ohren stiess. Sie verheimlichen sogar die

Existenz der Ausserirdischen. Ihrer Meinung nach wäre ein

Zusammenbruch aller religiösen und wissenschaftlichen

Glaubenssysteme die Folge.

Feb. 1987: Oscar Magocsi besuchte die New Age-Kolonie

„Sedona“ in Sedona (ein alter Landeplatz der Ausserirdischen).

Er wurde durch den Felsen in eine unterirdische Kristallhöhle,

einer Basis der Ausserirdischen, „gebeamt“. Dort wurde ihm

der Kampf zwischen Licht und Finsternis geschildert, der nun

wohl seine Endphase erreicht hätte. Seit Urzeiten gäbe es

neben der positiven „Interdimensionalen Konföderation Freier

Welten“ die negative „Imperiale Allianz“. Die Menschheit der

Erde stamme ursprünglich aus dem Gebiet der Plejaden.

Seitdem sie selbst in Unwissenheit versank, wird die

Menschheit von beiden Seiten „umworben“. Die Allianz hat

ihren Bodentruppen in Gestalt der weltweiten Verschwörung

der Illuminaten, die Konföderation im Netzwerk der

Lichtarbeiter und ihre sanfte Revolution. Geführt würde die

Konföderation durch das Konzil der Wächter.



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Schach der Erde



Die christliche Mission

Frank Stranges, bekannter amerikanischer Evangelist, wird

im Dezember 1959 ins Pentagon eingeladen, um „einen Mann

von einer anderen Welt“ zu treffen. Dieser Mann stellte sich als

Valiant Thor vor, er komme von der Venus. „Ein Teil seiner

Mission sei diesen Kreaturen zurück zum Schöpfer zu helfen,

ihre kompletten Vorräte an Nuklearwaffen zu neutralisieren

und sie nutzlos zu machen, wenn sie nochmals drohten,

irgendwelche Mitglieder der menschlichen Familie zu

vernichten und eine „Vereinte Weltregierung“ anzuregen, unter

der Kontrolle gottesfürchtiger Gelehrter anstelle der

professionellen Politiker, nach den Grundsätzen von Gottes

Königreich.“

Er wäre bereits mit verschiedenen führenden Politikern

zusammengekommen, unter anderem mit dem Präsidenten.

Aber man hätte wenig Interesse für seinen Rat und die

angebotene spirituelle Unterstützung gezeigt. Der Präsident

meinte, sein Angebot, der Menschheit zu helfen, würde die

Wirtschaft der USA in den Abgrund des Chaos stürzen.

Ausserirdische würden derzeit auf dem Gebiet der USA

wirken.

Ihre Aufgabe sei es, sich „unter die Erdmenschen zu mischen

und solche zu werden, an irdischen Unternehmen

mitzuarbeiten, denen zu helfen, die einer möglichen Bedrohung

oder Gefahr ausgesetzt sind, während sie für den Weltfrieden

arbeiten ihnen Rat und Schutz zu gewähren, den, der sich

bewährt, mit höherem Wissen bekanntzumachen und den

versammelten Regierungschefs der Erde den Zweck ihrer

Mission bekanntzugeben, aber erst, wenn die Zeit reif dazu

ist.“

Valiant erklärte, dass auch sein Volk Jesus Christus als

„Herrscher des Universums“ verehre, aber keine Bibel

bräuchte, da sie „noch immer mit dem Autor in ungetrübter

Gemeinschaft und Harmonie leben“.



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Schach der Erde



Im Juni 1974 lernte Charles Silva in Peru eine

Ausserirdische kennen. Sie erklärte ihm, dass sie aus der

Region der Plejaden stamme und dass ihr Volk Basen in den

Anden und auf dem Jupitermond Ganymed hätte. Rama sprach

über Prophezeiungen bezüglich der Zukunft der Menschheit.

Der Erde würden Dürren und Naturkatastrophen bevorstehen.

Schliesslich würde ein Weltführer, der Antichrist, die Macht

ergreifen. Seine Macht würde j äh beendet, wenn ein riesiger

Himmelskörper im Jahre 2001 der Erde begegnet und grosse

Fluten, Erdbeben und eventuell eine Polverschiebung auslöst.

Es würden vorher jedoch 144.000 Menschen, die Führungselite

des Neuen Zeitalters evakuiert, instruiert und später wieder zur

Erde zurückgebracht werden, um den Überlebenden den Weg

in eine bessere Zukunft zu weisen. Wir Ausserirdischen sind

die apokalyptischen Engel der Bibel, die Diener Gottes, die den

Boden bereiten für die Wiederkunft Christi.





1.3.4: Europa und die UDSSR



Russland als Ziel der UFOs

Seit den 80er Jahren nehmen die UFO-Sichtungen über

Russland zu.

14.6.1980: Ein gigantisches UFO (eine 100 m

durchmessende Kugel) überflog Moskau und wurde von

Tausenden Menschen beobachtet. Von Zeit zu Zeit stiess

dieses Objekt kleinere Flugkörper aus, die sich am Himmel

verteilten und oftmals landeten.

23.8.1981: Wieder UFO-Sichtung über Moskau. Diesmal

überflog eine ganze Flotte von 17 riesigen Raumschiffen die

Stadt. Sie waren in Begleitung von etwa einem Dutzend

kleinerer Objekte.



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Schach der Erde



12.3.1982: Eine metallische Lichtkugel rammte einen

Güterzug, der geheime Fracht von Tomsk nach Novosibirsk

(Sibirien) brachte.

1.6.1982: Gegen 2.00 Uhr erschienen zwei orangenfarbene,

quallenförmige UFOs über dem sowjetischen

Raumfahrtzentrum Baikonur. Während das eine weiterflog,

blieb das zweite über den Hauptabschussrampen stehen. Aus

ihr kam ein silbriger Regen, der 14 Sekunden sein Ziel

einhüllte. Am nächsten Tag entdeckten die Wachposten, dass

hunderte Bolzen und Nieten aus den Stahlträgern der

Abschussrampen entfernt worden waren. Für zwei Wochen

mussten alle Raketenstarts, die für Baikonur geplant waren,

verschoben werden.

26.8.1983: Die sowjetische U-Boot-Basis Ventspils ortete an

der litauischen

Küste ein kugelförmiges UFO in 3000 Metern Höhe. Sechs

MiG Abfangjäger wurden hochgeschickt mit dem Auftrag, den

fremden Eindringling zu stellen, zur Landung zu zwingen oder

abzuschiessen. Als die MiGs nahe genug heran waren erhielten

sie Feuerbefehl. Die Raketen blieben jedoch in den Flugzeugen

stecken und explodierten. Fünf der sechs MiGs stürzten ab, die

sechste kollidierte mit dem UFO, konnte aber schwer

beschädigt landen.

2.12.1983: Hunderttausende Bewohner der Ukraine rund um

die Stadt Lugansk beobachteten ein hell strahlendes Gebilde

am Nachthimmel, umgeben von sieben leuchtenden Kugeln.

Februar 1984: Von der Akademie der Wissenschaften und

der Union der wissenschaftlichen und technischen

Gesellschaften der UdSSR wurde die „Kommission zur

Untersuchung ungewöhnlicher atmosphärischer Phänomene“

unter Vorsitz des Ex-Kosmonauten und stellvertretenden

Vorsitzenden der Akademie der Wissenschaften, General Pavel

Popovitch gegründet. In der landesweiten Presse wurden

Aufrufe veröffentlicht, fortan UFO-Sichtungen an diese



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Schach der Erde



Kommission zu melden. In wenigen Wochen trafen über

30.000 Briefe ein.

Mai 1984: Sowjetische Nordmeerflotte kampfunfähig - nicht

lebensfähig für sechs Monate. Am 13.5. flogen die

Raketenlagereinrichtungen der Severomorsk Marinebasis auf

der Kola-Halbinsel durch eine schnelle Folge von Explosionen

in die Luft. Die sich daraus ergebenen Folgeexplosionen

konnten bis zum 18.5. nicht unter Kontrolle gebracht werden.

Am 15. Mai flogen in der Nähe von Bobruysk (138 km

südöstlich von Minsk) 10 von 11 Munitionslagerhäuser in die

Luft.

26.5.1987: Sichtung einer Flotte von einem grossen,

blaugrauen, zigarrenförmigen Flugkörper und sechs kleinen,

kugelförmigen UFOs über Kiew.

4.7.1989: Tiblissi, Georgien/UDSSR: Auf der Fahrt durch

einen Tunnel wird David (27) bewusstlos, findet sich wieder in

seinem Bett, erinnert sich noch schemenhaft daran in ein UFO

gebracht und dort untersucht worden zu sein. In der Folgezeit

wurde von einigen Heilerfolgen berichtet, die in

Zusammenhang mit diesen Ausserirdischen standen, die, wie

einige Kontaktpersonen mitteilten, aus dem Orion, Planet

Nummer 9 kommen sollen.

Im Sommer 1989 landeten Dutzende UFOs in der gesamten

UdSSR. Am 27.9.1989 haben Sowjetische Wissenschaftler die

Landung eines UFOs in einem Park der russischen Stadt

Woronesch bestätigt. Sie haben auch die Landestelle

identifiziert und Spuren von Ausserirdischen gefunden.

Hunderte Bewohner der Stadt sahen ein bananenförmiges

Objekt am Himmel. Eine 10 Meter durchmessende Kugel

landete. Im unteren Teil öffnete sich ein viereckiger Eingang,

und heraus trat ein 3 Meter grosser Ausserirdischer mit einem

kleinen Kopf und einem dritten Auge auf der Stirn. Ihm folgte

ein weiterer Ausserirdischer sowie ein kleinerer, kopfloser

Roboter. Insgesamt kam es zu mindestens drei Landungen



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zwischen dem 23.9. und dem 3.10. Gleichzeitig wurden

ähnliche Kugel-Raumschiffe und riesenhafte Insassen bei

Marbella, Spanien und in der Nähe von Zagreb, Jugoslawien

beobachtet.

Reuters: UFO-Landung nahe der Uralstadt Perm. Der

Journalist Pawel Muchortow begegnet Ausserirdischen. Die

Wesen waren ca. 3 Meter gross und kamen in einem

kugelförmigen Raumschiff. Sie teilten ihm mit, sie kämen aus

dem Sternbild Waage, Roter Stern. Sie werden von einem

zentralen System aus geführt. Er fragte, warum sie ihn nicht

mitnehmen wollen. Antwort: „Es wäre gefährlich für uns - Du

würdest Gedankenbakterien bringen“.



U-Boote vor Schweden

Von 1982 bis 1988 hat Schweden Probleme mit fremden,

nichtidentifizierten U-Booten (USOs) vor ihrer Küste. Hier

einige Beispiele:

September 1982: Fast jede Woche werden die Schweden

daran erinnert, dass ihr neutrales Land eines der bevorzugten

Gebiete für die militärische Aufklärung durch fremde Mächte

sind. Wasserbomben haben bis jetzt nicht geholfen. Am 1.10.

kreiste die schwedische Marine ein fremdes Geister-U-Boot

ein. Dicke Stahlnetze versperrten den Weg. Keine Reaktion auf

Wasserbomben. Froschmänner brachten ein magnetisch

haftendes Horchgerät bei dem fremden U-Boot an, welches

jedoch 20 Minuten sp äter, nach dem Einschalten seines

Antriebs, wieder abfiel.

1983 März: „Fremde U-Boote sind seit 1982 mehr als 40 mal

in schwedischen Gewässern und zum Teil bis vor geheime

Verteidigungsanlagen der Marine eingedrungen. Zur Zeit der

bisher schwersten und umfassendsten Verletzung der

Hoheitszonen befanden sich sechs U-Boote vor der geheimen

Marinebasis Muskö südlich von Stockholm.



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Schach der Erde



Mai: Auf der Jagd nach U-Booten setzt die schwedische

Marine Raketen ein - Tag und Nacht nu Texas und Mexico ab.

Es w März 1984: Belagerungszustand in Karlskrona Bucht:

Nachdem dort Schiffe und Taucher seit drei Wochen ein USO

jagten und auch fremde Froschmänner sichteten, hat die

Marineführung die Sicherheitsmassnahmen drastisch

verschärft.

Oktober 1986: Wieder fremde U-Boote in Schweden -

Russen können es nicht gewesen sein. Von Juli bis August 86

drangen 15 mal fremde U-Boote in Schwedens Gewässer ein.

Die Nationalität konnte nie festgestellt werden.

Juli 1987: Schweden wieder auf U-Bootjagd; Wasserbomben

auf Robben; Wasserbomben auf nicht identifiziertes Ziel in der

nördlichen Ostsee geworfen. August: Schwedens vergebliche

Jagd nach Unterseebooten; Fotos, Geräusche und

Augenzeugen.

Juni 1988: Schweden verstärken U-Bootjagd: In den

vergangenen Wochen wurden in den Stockholmer Schären

mehr als 50 U-Boot-Granaten und Minen gegen fremde

Eindringlinge zur Explosion gebracht. Russen schlagen vor,

eine gemeinsame Flotteneinheit zu bilden, um die „verfluchten

U-Boote aufzustöbern und zu versenken“, weil sie die

Beziehungen zwischen den beiden Ländern gefährden. August:

Robbensterben vor den deutschen Küsten. Dies wird in

Zusammenhang mit den Wasserbomben auf die U-Boote

gebracht.



Die Weltpolitik wandelt sich

November 1985: Ronald Reagan trifft sich zum ersten Mal

mit Gorbatschow. Reagan empfahl ihm eine Einheitsfront für

den Fall einer Invasion aus dem All.

17.11.1986: Die Besatzung einer japanischen

Verkehrsmaschine sichtete mehrere UFOs über Alaska, was

von Fluglotsen bestätigt wurde. sie sahen zwei Lichterketten,



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die zunächst auf der Stelle schwebten, bevor sie stossartig

schnell über den Himmel fegten. „Urplötzlich tauchten zwei

Raumschiffe auf und strahlten uns an“, sagte der Kapitän.

Später über Fairbanks bemerkten sie die „Silhouette eines

gigantischen Raumschiffes“. 650 Kilometer hatte das fremde

Objekt die japanische Maschine verfolgt. Die Japaner wurden

von Inspektoren der Luftfahrtbehörde vernommen. Die

Protokolle darüber umfassen 42 Seiten. Sie wurden gefragt, ob

die „seltsamen“ Geräusche, die sie während den Funkstörungen

gehört haben „der deutschen Sprache“ ähnlich gewesen seien.

[21]

20.11.1986: Zeitungsmeldung: In einem Geheimpakt,

geheimer als die A-Bombe oder die Invasion in der Normandie,

haben Präsident Ronald Reagan und Parteichef Gorbatschow

beschlossen ihre militärischen Kräfte zu vereinen, um die Erde

gegen den Angriff feindlicher Raumschiffe zu verteidigen.

Das gegenseitige Verteidigungsbündnis verpflichtet sowohl

die USA als auch die Sowjetunion all ihre Atomraketen,

Spionageflugzeuge, bemannte und unbemannte Raumschiffe -

einschliesslich Shuttle - in einer universellen Operation zu

vereinen.

Das Papier umfasst Mobilmachung der konventionellen

Luft-, See- und Landstreitkräfte und den sofortigen Einsatz von

russischen und amerikanischen Atom-U-Booten. Von grösserer

Bedeutung ist jedoch die Bereithaltung der Militärsatelliten, die

sich schon in der Erdumlaufbahn befinden. Diese können

Laserwaffen auf angreifende Weltraumschiffe richten, auch

wenn sie sich noch weit draussen befinden.

17.2.1987: Auf dem Treffen in Genf äusserte der Präsident

der USA den Gedanken darüber, dass sich die Vereinigten

Staaten und die Sowjetunion - falls der Erde eine Invasion von

Ausserirdischen drohen würde - vereinigen werden, um diesen

Überfall zurückzuschlagen. [22]





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Schach der Erde



1.4.1: Die geheime Regierung



CIA und National Security Agency

Während der frühen Jahre übten ausschliesslich die

Luftwaffe der USA und die CIA die Kontrolle über das Alien-

Geheimnis aus. Tatsächlich wurde die CIA durch

Präsidentenbefehl zunächst als „Central Intelligence Group“

gegründet, mit dem ausschliesslichen Auftrag, sich mit der

Anwesenheit der Ausserirdischen zu befassen. Im später

verabschiedeten „Nationalen Sicherheitsgesetz“ führte man sie

als CIA.

Der „Nationale Sicherheitsrat“ (NSC, National Security

Council) wurde zur Überwachung der Geheimdienste

gegründet. Eine Reihe von Anordnungen und Befehle seitens

des NSC entbanden die CIA von ihren ursprünglichen

Aufgaben der Zusammenstellung ausländischer

Geheimdienstinformationen und betrauten sie mehr der

Entwicklung mit der Massgabe, dass a Bestimmte Dekrete des

NSC legalisierten Geheimdienstoperationen und Praktiken

ausserhalb des Rechts, weil sie für die nationale Sicherheit als

„annehmbar“ zu vertreten waren. Alsbald wurden sie

dahingehend interpretiert, dass niemand an der Spitze etwas

wissen wollte, bevor die entsprechenden Aktivitäten nicht

erfolgreich abgeschlossen waren. Dies schuf einen Puffer

zwischen dem Präsidenten und der Information. Sinn dieses

Puffers sollte sein, den Präsidenten in die Lage zu versetzen,

jegliche Kenntnis zu bestreiten, falls Lecks den wahren

Tatbestand durchsickern lassen sollten.

Dieser Puffer wurde in den späteren Jahren ausschliesslich

dazu benutzt, die nachfolgenden Präsidenten nur so viel über

die Anwesenheit der Ausserirdischen wissen zu lassen, wie es

die geheime Regierung und die Nachrichtendienstler für

vertretbar befanden. Der CIA soll aus einem einzigen Grund

ins Leben gerufen worden sein (Cooper, Milton William,



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23.5.1989, Die geheime Regierung Ursprung, Wesen und

Zweck von MJ12):

Sich mit der Alien-Frage zu beschäftigen und eine

Kontinuität zu wahren, wer immer auch der Präsident sein

mag.

Die nationale Kampagne gegen die UFO-Sichtungen wurde

von der CIA 1953 angeordnet. Sie publizierte seitdem

zahlreiche Studien und siedelte Hunderte von Artikeln in der

Presse an, um eine Atmosphäre von Hohn und Spott in der

UFO-Sache zu verbreiten. Man ersann falsche „UFO-

Kontakte“ und Betrügereien jeglicher Art. Diese Kampagne

läuft heute noch und sickert in viele zivile UFO-Kreise ein.

Der geheimen Regierung Amerikas, unter anderem der CIA

wird nachgesagt, „unangenehme“ Politiker liquidiert zu haben.

So auch James Forrestal, damaliger Verteidigungsminister. Er

stimmte nicht mit der Geheimhaltung der Ausserirdischen-

Fragen überein und wollte die Führer der Parteien und den

Kongress informieren. Truman wies ihn an zurückzutreten,

weil befürchtet wurde, dass Forrestal anfange zu reden. Man

begann, ihn zu isolieren und zu diskreditieren. Am frühen

Morgen des 22.5.49 banden CIA-Agenten ein Bettlaken um

seinen Hals, befestigten das andere Ende in seinem Zimmer

und warfen ihn aus dem Fenster. Das Laken riss und er stürzte

zu Tode.



John F. Kennedy

Am 22.11.1963 wurde J. F. Kennedy während einer

Autofahrt durch Dallas (Texas) von tödlichen Schüssen

getroffen. Ursprünglich wurde Harvey Lee Oswald dafür

verantwortlich gemacht. Nach Informationen aus den 80er

Jahren soll Kennedy erschossen worden sein, weil er die

Öffentlichkeit, nachdem er Kenntnis über die Alien-Projekte

erhalten hatte, informieren wollte. Während seiner Amtszeit

entdeckte Präsident Kennedy Teile der Wahrheit bezüglich der



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Aliens und der Verwicklung des CIA in Drogengeschäfte, die

der Finanzierung der Ausserirdischen-Projekte dienen sollte. Er

stellte 1963 ein Ultimatum. Kennedy wollte dem

amerikanischen Volk im folgenden Jahr die Anwesenheit der

Ausserirdischen bekanntgeben und rief einen Plan zur

Durchsetzung seiner Entscheidung ins Leben.

Kennedys Entscheidung verursachte Besorgnis bei den

Verantwortlichen. Seine Ermordung wurde durch das

Richtlinienkomitee befohlen und von Agenten des MJ12 in

Dallas ausgeführt. Kennedy wurde durch den Fahrer seines

Wagens erschossen. Das Office of Naval Intelligence soll nach

Aussagen eines Ex-Geheimdienstlers an der Ermordung

Präsident Kennedys mitgewirkt haben. Es war ein

Geheimdienstagent, der die Limousine gefahren und Kennedy

in den Kopf geschossen hat. Alle Augenzeugen, die nahe

genug am Wagen standen und sahen, wie der Fahrer Kennedy

tötete, wurden selbst innerhalb der nächsten zwei Jahre

ermordet. Viele andere Patrioten, die während der nächsten

Jahre versuchten, das Geheimnis der Ausserirdischen zu lüften,

wurden ebenfalls ermordet.



Die Bilderberger

Seit dem Roswell-Ereignis (siehe Seite 16) hatte Präsident

Truman nicht nur die Alliierten, sondern auch die Sowjetunion

über die Entwicklung des Alien-Problems auf dem laufenden

gehalten. Dies geschah für den Fall, dass sie sich zu einer

Bedrohung für die menschliche Rasse entwickeln sollten. Pläne

wurden erarbeitet, um die Erde im Fall einer Invasion

verteidigen zu können. Die internationale Geheimhaltung stiess

dabei auf grösste Schwierigkeiten. Man erkannte, dass eine

Aussenseitergruppe notwendig war, zur Überwachung und

Koordination der internationalen Anstrengungen zur Wahrung

des Geheimnisses und zum Schutz der Regierungen vor

Entdeckung durch die Presse. Dies führte zur Formation der



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mächtigsten Geheimorganisation der Welt, die in der

Öffentlichkeit als Bilderberger bekannt wurde.

Der Mann, der diese Gruppe organisierte, war Prinz

Bernhard von den

Niederlanden. Das erste Treffen fand 1954 im Hotel

„Bilderberg“ in Osterbeck, Holland statt und wird seitdem

j ährlich in einem anderen Land abgehalten. Es ist eine

dreitägige Konferenz, an der jeweils etwa 100 führende

europäische und nordamerikanische Vertreter aus Hochfinanz,

internationalen Organisationen, Industrie, Politik,

Gewerkschaft, Militär, Universitäten und Presse teilnehmen.



Majestics 12

Anfang 1953 wusste Eisenhower, dass er bei der Lösung des

Alien-Problems nicht den Kongress in das Geheimnis mit

einbeziehen konnte. Eisenhower und Nelson Rockefeller

begannen zur Überwachung der Alien-Aktivitäten eine

geheime Organisation zu planen. Eisenhowers geheime

Präsidentenorder NSC 5412/1 schuf ein Dauerkommittee,

Majestics 12 (MJ 12) genannt, welches alle geheimen

Aktivitäten, die sich mit der Alien-Frage beschäftigen,

überwachen und steuern sollte. Alle Mitglieder von MJ 12

waren Angehörige einer Geheimgesellschaft von

Universitätsabsolventen, die sich selbst als die „Jason Society“

oder die „Jason Scholars“ bezeichneten. Sie rekrutierte ihre

Mitglieder aus den Reihen der „Skull and Bones“- und der

„Scroll and Keys“-Vereinigungen von Harvard und Yale.

Innerhalb der ersten Wochen nach seiner Wahl hatte

Eisenhower Nelson Rockefeller zum Vorsitzenden eines

„Beratungskomitees des Präsidenten in Fragen der

Regierungsorganisation ernannt. Es wurde einem einzigen

Ministerium unterstellt, genannt Department for Health,

Education and Welfare (Abteilung für Gesundheit, Erziehung

und Wohlfahrt). Die Gruppe besteht aus ranghöchsten



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Regierungsbeamten und Wissenschaftlern, geleitet vom

Direktor der CIA. Sie existiert bis zum heutigen Tag.



Das Illuminaten-Szenario

Schauen wir uns in diesem Zusammenhang die jünge

Entwicklung auf der Erde an, die, so wie es scheint, Mitte 1700

beginnt. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Plan zur Kontrolle der

Menschheit erstmalig deutlich.

Im Jahre 1743 wurde in Frankfurt am Main ein Mann

namens Mayer Amchel Bauer geboren. Sein Wappen war eine

rote Flagge, das Siegeszeichen für die revolutionsbewussten

Juden in Osteuropa. Es sollte später die Siegesflagge der

russischen Revolution werden. Er änderte seinen Namen in

Rothschild. Er soll die Pläne zur Gründung der Illuminaten

entworfen und Adam Weishaupt, mit deren Aufbau und

Weiterentwicklung beauftragt haben (Des Griffin, Wer regiert

die Welt, S. 73-78).

Am 1. Mai (unserem heutigen Tag der Arbeit) 1776,

gründete Weishaupt den Illuminatenorden, mit dem erklärten

Ziel der Errichtung eines Novus Ordo Saeclorum, einer neuen

Weltordnung, als Vorbereitung für den „einen Herrscher“. Was

diese neue Weltordnung uns bringen soll, ist in den Schriften

Weishaupts und späteren Plagiaten, wie dem kommunistischen

Manifest, den Protokollen der „Weisen von Zion“ und einem

internen Bilderberg-Papier vom Mai 1979 eingehend

beschrieben. Eine Unmenge von Szenarien, wobei im

Nachfolgenden nur einige erwähnt sind, unterstützen dieses

Ziel. Es wirkt wie ein riesiges Monopoly-Spiel, mit der Erde

als Spielfeld und der gesamten Menschheit als Spielfiguren.

Die Illuminaten verbanden sich mit den Geheimgesellschaften

dieser Zeit.

Auf dem ersten zionistischen Weltkongress 1897 in Basel

legte Theodor Herzl, Gründer des „Zionismus“ ein Programm

vor, welches den Weishauptplan verdeutlicht. Zitate (nur



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andeutungsweise wiedergegeben) (Des Griffin, Wer regiert die

Welt, S. 250):

Die besten Resultate zur Kontrolle der Massen werden durch

die Anwendung von Kraft und Terror, nicht durch akademische

Diskussionen erreicht...

Basierend auf den Naturgesetzen kommt Richtigkeit (Recht)

durch Macht. Menschenrechte sind immer als ein Köder

benutzt worden, um die Massen für sich zu gewinnen.

Der Zweck heiligt die Mittel. Lasst uns nicht unsere

Aufmerksamkeit auf das lenken, was gut und moralisch ist,

sondern auf das, was nützlich und notwendig ist. Vor uns liegt

ein Plan, von dem wir nicht abweichen können, ohne die Arbeit

von Jahrhunderten zu gefährden.

Denkt an den Erfolg, den wir durch den Darwinismus,

Marxismus und Nieztscheismus erreicht haben. Wir sollten all

das dadurch kreierte Chaos erkennen, welches durch diese

Denkrichtungen hervorgerufen wurde. Die Medien fielen in

unsere Hände... Durch diese haben wir eine Macht zur

Beeinflussung, während wir selbst im dunkeln bleiben.

Heute kann gesagt werden, dass wir nur wenige Schritte

davon entfernt sind unsere Ziele zu erreichen... Alle

europäischen Staaten wurden erobert. Unter unserer Führung

wurde die Aristokratie zerstört.

Geistige Führer der Gesellschaft müssen vernichtet werden.

Die ersten Schritte in Richtung einer neuen Weltordnung

fanden mit der französischen Revolution (1789) statt. Unter

dem Deckmantel von „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“,

wurde die Vorbereitung zur Abschaffung der Monarchien

getroffen.

Etwa zur gleichen Zeit, 1789, wurde der Grundstein zur

späteren „Rassenhygiene“ gelegt. Thomas Robert Malthus,

englischer National-Ökonom und Historiker warnte vor der

Überbevölkerung und machte hauptsächlich die sich so schnell

vermehrende Arbeiterklasse dafür verantwortlich.



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Nachfolgende „Denker“ wie Darwin, Galton, Gobineau,

Chamberlain, bezogen sich auf Malthus und aufeinander.

Galton entwickelte das Gebiet der Eugenik, fest entschlossen

die menschliche Rasse durch gezielte Zucht, mit Hilfe einer

„sozialen Intervention“ zu verbessern.

Houston Steward Chamberlain, Engländer mit deutscher

Nationalität, stellte die deutsche Rasse als die reinste Form des

Ariertums hin und verdammte seiner Ansicht nach

minderwertige Rassen wie die Juden und Neger als degeneriert.

„Eugenik“ wurde zu einer internationalen Bewegung, die in

Deutschland unter Hitler ihren Höhepunkt in der

Rassengesetzgebung erreichte. Hier kam die „Abschaffung

lebensunwerten Lebens“, die Euthanasie zum Ausbruch. Nach

dem Zweiten Weltkrieg unter dem verführerischen Namen der

nationalen Gesellschaften für „geistige Gesundheit“

weitergeführt, haben wir heute die Versuche, den Menschen

sowohl geistig als auch genetisch zu kontrollieren (Bernhard

Schreiber, Die Männer hinter Hitler).

1812 wurde Nathan Oberhaupt des Hauses Rothschild. Den

Rothschilds wird eine unbegrenzte, fast übernatürliche

Fähigkeit bescheinigt, die Zukunft vorauszusehen und vollen

Nutzen daraus zu ziehen. Rothschild sicherte seine Position als

unsichtbarer Herrscher Europas, indem er Machtgruppierungen

von nahezu gleicher Stärke finanzierte und somit kontrollierte.

Er musste sicherstellen, dass Königshäuser mit Königshäusern

bedroht werden konnten und schuf gleichzeitig eine dritte

Macht, die als Polizei dienen würde - England. Der Ausgang

eines Krieges liess sich vorausbestimmen, indem man

beobachtete, welcher Seite England gewogen war. England

befand sich immer auf der Seite des Gewinners. Hier wird das

Gesetz deutlich, dass in jedem Streit, sei es zwischen Ländern,

Gruppen oder Individuen, eine „Dritte Partei“ existieren muss,

von den Streitenden unentdeckt, welche die

Auseinandersetzung schürt.



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Ende der 20er und Anfang der 30er Jahre des 19.

Jahrhunderts streckte Rothschild seine Fühler in die „neue

Welt“, nach Amerika aus. Seine Ideen wurden unter anderem

von Clinton Roosevelt, einem direkten Vorfahr von Franklin

Delano Roosevelt unterstützt. Die amerikanischen Illuminaten

machten sich stark für eine Bewegung, die später als

Kommunismus hervortreten würde, mit Clinton Roosevelt als

Vertreter der Arbeiterklasse. Die Rothschilds finanzierten

beide Seiten des amerikanischen Bürgerkrieges. Präsident

Lincoln weigerte sich die exorbitanten Zinsen zu zahlen und

wurde kaltblütig von John Wilkes Booth am 14. April 1865

erschossen. Karl Marx, Mitglied einer Zweigorganisation der

Illuminaten, erhielt den Auftrag, das „kommunistische

Manifest“ zu schreiben, wobei es sich um nichts weiteres als

eine veränderte Abschrift der Ideen Weishaupts und seines

Schülers Clinton Roosevelt handelte (Des Griffin, Wer regiert

die Welt).

Parallel dazu beginnt die Neuzeit der Abstammungslehre

und des Rassismus. Arthur Comte de Gobineau publiziert sein

Buch „Über die Ungleichheit menschlicher Rassen“. Charles

Darwin, entwickelte seine Theorien über die Evolution und

absorbierte die Ideen von Malthus. Das philosophische

Grundkonzept besteht darin, dass der Wert des Menschen

durch seine genetische Abstammung bestimmt ist. Spätere

„Denker“ in Psychologie und Psychiatrie, wie Wundt, Pavlov

etc., „beweisen“ anhand von Experimenten mit Ratten und

Hunden, dass der Mensch nur ein konditionierbarer Reiz-

Reaktionsmechanismus ist. Ihm wird seine geistige Herkunft

schlichtweg abgesprochen (Bernhard Schreiber, Die Männer

hinter Hitler).

Nach den Aussagen Wilhelm Maximilian Wundts war die

Willenskraft des Menschen das direkte Resultat erfahrener

Stimulationen, die in sein Bewusstsein und Unterbewusstsein

eindringen. „Der Wille war Reaktion“, nicht etwa die



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unabhängige Absicht eines ursächlichen Individuums. Wundt

war der Ansicht, dass der Mensch das Spirituelle und die

Selbstbestimmung nicht brauche. Für die Experimental-

Psychologen wurde Erziehung zu einem Prozess „dem

Individuum wichtige Erfahrung mitzugeben mit dem Zweck,

die richtige Reaktion zu erlauben“. Dieses Szenario, mit

Auswirkungen auf das gesamte spätere Erziehungssystem,

hauptsächlich auf das der Vereinigten Staaten, bekommt einen

enormen Aufschwung, als John D. Rockefeller ins Ölgeschäft

einsteigt. Mit Hilfe der Rothschild-Finanzierung, über Warburg

und Schiff, konnte Rockefeller sein Standard Oil Imperium

erheblich ausbauen. 1883 kontrolliert er über 95% der

nationalen Ölproduktion in den Vereinigten Staaten. Über

Stiftungen fliesst sein Geld unter anderem in die Ausbildung

von Lehrern, die aus späteren Generationen „sozial angepasste“

Mitglieder der Gesellschaft zu machen versuchten.

John Dewey, Vater der amerikanischen Erziehung, Wundt-

Abkömling zweiter Generation: „Erziehung (Ausbildung)

besteht darin, entweder seine Fähigkeiten in einer sozialen

Richtung einzusetzen, oder darin, seine Erfahrung mit anderen

zu teilen, um sein eigenes Bewusstsein zum Bewusstsein der

Rasse zu erweitern... Das letzte Problem von Erziehung liegt in

der Koordination psychologischer und sozialer Faktoren...

Koordination verlangt, dass das Kind sich selbst ausdrückt,

...aber in die Richtung, dass soziale Ziele erreicht werden“.

Nach den Worten von Dewey's Schüler Rugg:

„... durch die Schulen der Welt werden wir ein neues

Konzept einer Staatsform verbreiten - eines das sämtliche

Aktivitäten der Menschen umfassen wird, eines, das nach

wissenschaftlicher Kontrolle und Handhabung der

ökonomischen Belange im Interesse aller Menschen verlangt“.

(Klass-Lionni, Die Leipzig Connection, S. 22-24).

Eines der grössten Ziele des Rothschild-Clans war die

Gründung des in Privathänden befindlichen Federal Reserve



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System, womit die Kontrolle über die Finanzen der Vereinigten

Staaten in die Hände der Geldmonopolisten gelegt wurde. Paul

Warburg wurde der erste Vorsitzende des „Fed“.

Kongressabgeordneter Charles Lindbergh 1913:

„Mit diesem Gesetz wird der gigantischste Konzern dieser

Welt gegründet. Wenn der Präsident (Wilson) diese

Gesetzesvorlage unterzeichnet, wird die unsichtbare Regierung

der Geldbarone legalisiert. Das schwerste Verbrechen des

Kongresses ist sein Währungssystem. Das schlimmste

gesetzgeberische Verbrechen aller Zeiten wird mit diesem

Bank- und Währungsentwurf begangen“.

Roland G. Usher in seinem 1913 verfassten Buch „Pan

Germanism“ betont: „Die Londoner und Pariser Bankhäuser -

die internationalen Bankers - kontrollieren jederzeit die

verfügbaren Ressourcen der Welt und können daher praktisch

die Geschäfte eines Unternehmens zulassen oder unterbinden,

für die mehr als einhundert Millionen Dollar gebraucht

werden.“

Die Zahlung der Zinsen auf diese riesenhaften Summen wird

durch die Verpfändung des Steueraufkommens dieser Länder

sichergestellt, und im Falle schwächerer Nationen durch die

tatsächliche Übergabe des Vermögens an die Agenten der

englischen oder französischen Bankers. Darüber hinaus werden

ein sehr grosser, wenn nicht der grösste Teil der Aktien und

Industriepapiere der Welt diesen beiden Ländern geschuldet

und die Grundsätze vieler Weltkonzerne von ihren

Finanzministerien diktiert.

Finanziert von den Rothschildbankiers, und mit dem

kommunistischen Illuminatenplan Marx's in der Tasche reisten

im April 1917 Lenin und eine Gruppe von 32 russischen

Revolutionären per Bahn von der Schweiz über Deutschland

und Schweden nach Petrograd in Russland, um sich mit Trotzki

zu treffen und die Revolution zu Ende zu führen.



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Schach der Erde



Die Finanzierung der russischen Revolution wurde vom

„New York Journal American“, Ausgabe vom 3.2.49, bestätigt:

„Der Enkel des Bankiers Jacob Schiff schätzt heute, dass sein

Grossvater ungefähr 20 Millionen Dollar für den endgültigen

Triumph des Bolschewismus in Russland aufwandte“. Das

Banner der Rothschilds wurde zum Markenzeichen der

kommunistischen Revolution, bei der 30 Millionen Menschen

starben.

Bereits im Jahr 1817, hundert Jahre vor dem ersten

Weltkrieg, wurde von Albert Pike, dem souveränen

Grossmeister des Altertümlichen und Anerkannten

Schottischen Ritus der Freimaurerei und obersten Illuminaten

in Amerika, in einem Brief an den Illuminaten Giuseppe

Mazzini in anschaulichen Einzelheiten ein Plan dargelegt (Des

Griffin, Wer regiert die Welt):

Der Erste Weltkrieg sollte zusammengebraut werden, um das

zaristische Russland zu zerstören und dieses weite Land unter

die unmittelbare Kontrolle der Illuminaten-Agenten zu bringen.

Russland sollte dann als Buhmann benutzt werden, um die

Ziele der Illuminaten weltweit zu fördern.

1914: Franz Ferdinand, Erzherzog von Österreich und seine

Gattin werden durch das Attentat eines serbischen

Nationalisten beim Besuch in Sarajevo erschossen. Der Erste

Weltkrieg beginnt - 13 Millionen Soldaten starben.

Weltkrieg Nummer 2 würde über die Manipulation der

zwischen den deutschen Nationalisten und den politischen

Zionisten herrschenden Meinungsverschiedenheiten fabriziert

werden. Daraus sollte sich eine Ausdehnung des russischen

Einflussbereiches und die Gründung eines Staates Israel in

Palästina ergeben.

Der Dritte Weltkrieg sollte sich, dem Plan zufolge, aus den

Meinungsverschiedenheiten ergeben, die zwischen den

Zionisten und den Arabern hervorgerufen würden. Es wurde

die weltweite Ausdehnung des Konfliktes geplant. Der Erste



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Schach der Erde



Weltkrieg hatte in den beteiligten Ländern eine

Staatsverschuldung von astronomischer Höhe geschaffen, hatte

in den Ländern Europas einen beispiellosen gesellschaftlichen

Umbruch bewirkt und die Bühne für eine weltweite soziale

Revolution vorbereitet.

Der Zweite Weltkrieg wurde vorprogrammiert. Sofort nach

dem Krieg belegte die englische Regierung Deutschland mit

einer Blockade, die es mit Nachdruck durchsetze. In den neun

Monaten nach dem Waffenstillstand hat sie den Tod von

800000 Menschen bewirkt.

In den vier Kriegsjahren hatte Deutschland 1,6 Millionen

Menschen verloren. Die Sterblichkeitsrate in Deutschland

während der Blockade war eineinhalbmal so gross wie im

Krieg.

Der Versailler Vertrag ist von vielen Beobachtern als eine

grausame Farce erkannt worden. Philip Snowden, späteres

Mitglied des englischen Parlaments, sagte dazu:

„Der Vertrag dürfte Briganten, Imperialisten und Militaristen

zufriedenstellen. Er ist ein Todesstoss für alle diejenigen, die

gehofft hatten, das Ende des Krieges werde den Frieden

bringen. Es ist kein Friedensvertrag, sondern eine Erklärung für

einen weiteren Krieg. Es ist der Verrat an der Demokratie und

an den Gefallenen des Krieges. Der Vertrag bringt die wahren

Ziele der Verbündeten an den Tag.“

Lord Curzon erklärte, der in Versailles erreichte Vertrag sei

kein Friedensvertrag, er ist einfach eine Unterbrechung der

Feindhandlungen. Später hat Lloyd George dazu bemerkt:

„Wir haben ein schriftliches Dokument, das uns Krieg in

zwanzig Jahren garantiert. Wenn Sie einem Volk

(Deutschland) Bedingungen auferlegen, die es unmöglich

erfüllen kann, dann zwingen Sie es dazu, entweder den Vertrag

zu brechen oder Krieg zu führen. Entweder wir modifizieren

diesen Vertrag und machen ihn für das deutsche Volk

erträglich oder es wird, wenn die neue Generation



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Schach der Erde



herangewachsen ist, es wieder versuchen.“ (Des Griffin, Wer

regiert die Welt)



Die neue Weltordnung

Der Illuminatenplan einer neuen Weltordnung (New Deal)

wird von nun an mehr oder weniger öffentlich weiterverfolgt,

als Franklin Delano Roosevelt, zwischen 1933- 1945 Präsident

der USA, das Siegel der Illuminaten auf der Ein-Dollar-Note

einführte, auf deren Gründungsjahr durch die römischen

Ziffern MDCCLXXVI am Fusse der Pyramide hingewiesen

wird. Die Inschrift des Zeichens besagt: „Annuit coeptis“ und

bedeutet „Unsere Unternehmung ist vom Erfolg gekrönt“.

Ohne auf die Hintergründe und Ursachen des Zweiten

Weltkrieges näher einzugehen kann gesagt werden, dass die

selbstgesteckten Ziele der Illuminaten, dem Mazzini-Plan nach

zu urteilen, ebenfalls erreicht wurden. Die Welt wurde in Ost

und in West aufgeteilt, mit dem ewig schwelenden Unruheherd

des Nahen Ostens. Beweise dafür, wie wenig ein paar

Millionen Menschenleben wirklich zählen, liefert der völlig

unnötige Abwurf der Atombomben über Japan. Schon im März

1945 sollen die Amerikaner ein Kapitulationsangebot der

Japaner links liegen gelassen haben. Die Atombomben über

Japan im August 1945 „mussten einfach sein“, sonst hätte

Truman eine schwächere Ausgangsposition gegenüber Stalin in

der Aufteilung Europas gehabt.

Der Kommunismus lieferte das Alibi zur Aufrüstung, wohl

wissend, dass ein nächster Krieg von diesem Ausmass die

Zerstörung der gesamten Menschheit nach sich ziehen würde.

Mit dem Kalten Krieg begann der Krieg um den menschlichen

Verstand. Die ursprünglichen „Eugenikgesellschaften“ wurden

weltweit zu Gesellschaften für „geistige Hygiene“ (mental

Hygiene oder mental Health) (Des Griffin, Wer regiert die

Welt).





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Schach der Erde



Der Dritte Weltkrieg

„Die faschistische Gesellschaft der Zukunft wird von

Organisationen der Gesundheitswohlfahrt auf kommunaler

Ebene durch die Anwendung von psychiatrischer Massen-

Behandlung der Bevölkerung realisiert, gleich ob das Opfer

dies will oder nicht.“ Zitat von John Rawlings Rees, CIA-

Agent, Begründer der World Federation for Mental Health in

den 40er Jahren. (Zeitschrift Diagnosen, jetzt CODE, vom

Dezember 1983, S. 46).

Hauptgegenstand all der bekannten Veröffentlichungen von

Rees, war der Einsatz der Psychiatrie als Waffe für die

regierende Klasse. Die 1948 gegründete World Federation for

Mental Health, kaum bekannt, wenn man sich mit dem

Themenkreis nicht näher beschäftigt, umfasste 1974 an die 165

Mitgliedsvereinigungen in 63 Ländern der Erde.

Auf die Tatsache, dass Amerika der grösste Tummelplatz für

die Umgestaltung der Gesellschaft war, muss nicht extra

hingewiesen werden. Das Problem der geistigen Gesundheit

beanspruchte auf staatlicher Ebene von Jahr zu Jahr einen

immer wichtigeren Platz auf der Tagesordnung der j ährlichen

Gouverneurskonferenz. Vertreter der psychiatrischen Fakultät

führten statistisches Beweismaterial an, um zu zeigen, dass

psychisches Kranksein das nationale Gesundheitsproblem

Nummer Eins sei, dass jedes zweite Bett in den

Krankenhäusern des Landes mit einem geistig kranken

Patienten belegt sei und dass etwa jeder neunte Einwohner

irgendwann in seinem Leben mit einem psychischen

Zusammenbruch rechnen könne. Abgesehen von einer

Handvoll katholischer und einer noch geringeren Zahl

protestantischer Praktiker, besteht in diesem Berufsstand fast

allgemeine Übereinstimmung darüber, dass Religion einen

schädlichen Einfluss auf die geistige Gesundheit ausübe.



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Schach der Erde



Diese unerbittliche Feindschaft gegen Religion hat zu vielen

Angriffen, sogar auf die Person Jesus Christus geführt, den

führende Psychopathologen für geisteskrank erklärt haben.

Charakteristisch für diese „Diagnosen“ ist die Feststellung

eines amerikanischen Psychiaters: „Alles was wir über ihn

(Christus) wissen, stimmt so vollständig mit dem Bild des

Verfolgungswahns überein, dass es kaum begreiflich ist, wie

Leute die Diagnose in Frage stellen können.“ (O. Garrison, The

hidden Story of Scientology, S. 94-9)

Wir finden hier eine interessante Verknüpfung von Kräften

auf der Erde und einer zunächst „ungewollten“ Hilfe von

aussen. Die Spur zurückverfolgend gibt es Informationen, die

besagen, dass diese Aliens schon seit Zehntausenden von

Jahren Einfluss auf die Menschheitsentwicklung haben. Als

Bindeglieder zur Menschheit werden uns zunächst Weishaupt

und dann Roosevelt genannt. Der Plan einer neuen

Weltordnung scheint hier eine Verknüpfung zu finden, wobei

es allen Anschein hat, dass Illuminaten und Aliens an einem

Strang ziehen und somit an einem gemeinsamen Ziel arbeiten.

Das andere Ende des Strangs, an dem bis jetzt kaum ein

Gegenzug zu spüren ist - die unwissende, gutgläubige, in ihre

Regierungen vertrauende Menschheit.

Ein Dokument vom Mai 1979, bezieht sich auf den „25.

Jahrestages des dritten Weltkrieges“. Genannt wird er der

„leise Krieg“, ein Krieg der mit subjektiver biologischer

Kriegführung, mit leisen Waffen, gekämpft wird“.

Kopf des Dokumentes: Top Secret, Leise Waffen für leise

Kriegsführung - Ein einführender Programmier-Leitfaden -

Operations Research, Technisches Handbuch, TM-SW7905.1.

Das Dokument beschreibt dies als die Doktrin, welche vom

Policy Committee der Bilderberger während ihres ersten

Treffens 1954 angenommen wurde. Zusammenfassend wird

folgendes gesagt:



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Schach der Erde



Es ist ein Krieg gegen die Weltbevölkerung mit dem Ziel

sozialer Kontrolle. Es wird darauf hingewiesen, dass dieses

Dokument der Bevölkerung verborgen bleiben muss, da es

sonst als eine formelle Kriegserklärung erkannt werden könnte.

„Die Lösung heutiger Probleme erfordert eine

Vorgehensweise, die mitleidslos freimütig ist, ohne sich

bezüglich Religionen, Moral oder kulturelle Werte zu

zermartern.“

Geschichtlich gesehen entstammt die „leise Waffen-

Technologie“ dem Zweiten Weltkrieg. „Es wurde bald von den

Personen in Machtpositionen erkannt, dass die gleichen

Methoden zur totalen Kontrolle der Gesellschaft nützlich sein

könnten. Es waren aber bessere Methoden notwendig.“

Der „leise Krieg“ wurde in aller Stille durch die

„internationale Elite“ (gemeint sind die Bilderberger) auf

einem Treffen im Jahre 1954 erklärt.

Zu diesen leisen Waffen gehören Computer. Der

technologische Durchbruch hat 1948, mit der

Transistortechnologie, stattgefunden.

„Jede Wissenschaft ist ein Mittel in Bezug auf ein Ende. Das

Mittel ist Wissen. Das Ende ist Kontrolle“ (M.W. Cooper,

Behold a pale Horse, S. 36-65).

Die CIA kontrolliert die wichtigsten Universitäten und

Forschungsinstitute der USA. Verschiedenste Projekte werden

begonnen oder weitergeführt. Ihr Ziel ist es, Waffen zur

Gedankenkontrolle zu entwickeln. Führende Psychiater der

amerikanischen Nation bekamen den Auftrag, eine „Menschen

zu Automaten machende“ Technologie zu beschaffen.

(Boward, Sutton, Bearden, Der unsichtbare Krieg, VAP Verlag

Wiesbaden, S. 8)

Ihr Umfang wird der Bevölkerung im Laufe der Zeit

bekannt, ohne jedoch Konsequenzen auszulösen. Eine geheime

Regierung ist eben geheim. Sie kann nicht einmal abgewählt

werden. Es spielt keine Rolle, wer offiziell an der Macht ist -



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Schach der Erde



die gewählte Regierung (zumindest in den USA) muss wohl als

Augenwischerei betrachtet werden.

Es entstanden verschiedene Geheimprojekte. Operation

Paperclip entwickelte sich zu einer Serie von CIA-Projekten,

die ahnungslose Zivilbürger als Versuchskaninchen benutzten,

darunter Bluebird, Artichoke, MK Ultra, Midnight Climax und

andere. (Boward, Sutton, Bearden: Der unsichtbare Krieg) In

den Jahren 1949- 1969 wurden Amerikaner von einem

geheimen CIA-Army-Team mit tödlichen Krankheitserregern

infiziert. Diese heimlichen Agenten der Operation Big City

haben Gebiete auf Hawaii, Alaska, New York, Florida und

Kalifornien zu Zielscheiben ihrer biologischen Waffen

gemacht. Nach den Angriffen auf Florida und New York,

setzten Epidemien von Gehirnhautentzündungen und

Keuchhusten ein. Regierungsagenten haben Tausende von

ahnungslosen Amerikanern mit Infektionskrankheiten wie

Syphilis infiziert. Ähnliche Vorkommnisse fanden in England

und der Sowjetunion statt. (Boward, Sutton, Bearden: Der

unsichtbare Krieg, S. 6)

Ein mit der Universität von California Los Angeles (UCLA)

verbundenes Zentrum versuchte 1950 einen Mikrowellen

„Amnesie“-Strahl für den CIA zu entwickeln. Sogenannte

River Styx Waffen (RSW) gehörten zu den ersten Prototypen

elektromagnetischer Waffen. Hier werden Mikrowellen

benutzt, um „körperliche Funktionen“ auf das empfindlichste

zu stören. Seit 1950 hat die US-Regierung

Geheimdienststellen, Konzerne und Universitäten zwecks

Entwicklung der River Styx Waffen koordiniert. Das Projekt

Comet hat die psychologischen Effekte elektromagnetischer

Bestrahlung erforscht. General Electric beteiligte sich an

diesem Projekt und entwickelte unabhängig Anti-Truppen-

Mikrowellenwaffen. (Boward, Sutton, Bearden: Der

unsichtbare Krieg)



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Schach der Erde



Zwischen 1950 und 1975 wurden zahlreiche Patienten Opfer

von Methoden der CIA Gedächtniskontrolle. Sie erhielten

psychiatrische Behandlung am Allan Memorial Institut, das zur

McGill University in Montreal gehört. Chefpsychiater war Dr.

Ewen Cameron.

Die CIA Projekte zur Verstandeskontrolle liefen über 25

Jahre und begannen in den späten 40er Jahren. Die

Gesamtkosten erreichten etwa die Höhe von 25.000 000 $. Bei

dem sogenannten Bluebird-Projekt wurden Schlaf-Maschinen

getestet, ein ferngesteuerter „Superlügendetektor“ wurde

entwickelt und Hypnosetechniken verbessert. 100.000 $

wurden investiert, um die Effekte der Lobotomie

weiterzuentwickeln.

Das Bluebird-Projekt wurde später geändert in das Artichoke

und dann das MK Ultra-Projekt.

Das Projekt Artichoke hatte beispielsweise den Zweck,

Methoden zu entwickeln, mit denen man Informationen von

einer Person ohne ihr Wissen bekommen kann. Eine Zeitlang

konnte man Leute in Zombies verwandeln.

Psychiater an der McGill University versuchten seit Jahren

Befragungs-Methoden und bestimmte „Gedächtnis-Methoden“

zu entwickeln. Die Psychiater von Montreal arbeiteten mit

einer geräuschdurchlässigen Dunkelkammer, in der die

Patienten fügsam gemacht wurden. Cameron plante diese

Methoden durch Anwendung von starken Elektroschocks und

Drogen auszuweiten. Zusätzlich setzte Cameron die Patienten

positiven oder negativen Nachrichten aus, um ihr Verhalten zu

beeinflussen.

Dr. Sidney Gottlieb, der das CIA Team „Technical Service“

leitete, bezeichnete Cameron's Projekt als MK ULTRA

Unterprojekt 68. Es war eines von 149 Einzelprojekten.

Gottlieb war mit diesen CIA Untersuchungen, die an 86

amerikanische Universitäten, Hochschulen und Institute

gegeben wurden, beauftragt. Der Inhalt all dessen war die



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Schach der Erde



Frage: „ Wie kann der menschliche Geist und sein Verhalten

beeinflusst werden.“ (Der Spiegel: Nr. 11/84, Orthodox,

unethisch, illegal)

Das Geheimprojekt Dreamscan beschäftigte sich zwischen

1977 und 79 mit der technischen Möglichkeit, während des

Schlafes in den Verstand eines Individuums einzudringen und

seinen Tod herbeizuführen. (Krill, O.H.: Orion based

Technology on Mind-Control...)

Der CIA Physiologe Dr. José Delgado, als Vater der

Elektronischen Stimulation des Gehirns (Electronic

Stimmulation of the Brain, ESB) angesehen, arbeitet seit

Jahren an der Perfektionierung von Verfahren, mit deren Hilfe

Psychiater Menschen per Funkwellen über elektronische

„Transponder“, im Gehirn implantiert, steuern können. Heute

werden Delgados Theorien an der Universität von Kalifornien

Los Angeles (UCLA) weiterentwickelt, und zwar unter der

Schirmherrschaft der Los Alamos Scientific Laboratories,

besser bekannt als Geburtsstätte der Atombombe. Am Loma

Linda VA-Hospital arbeitet ein enger Freund von Dr. Delgado,

Dr. W. Ross Adey, an der Entwicklung neuer Techniken, um

das menschliche Gehirn mit exotischen Energien zu

kontrollieren. Adey erhielt persönlich einen Prototypen des

sowjetischen LIDA Gedächtniskontrollgerätes, ein

interessanter Beweis für die gute amerikanisch-sowjetische

Zusammenarbeit auf diesem Gebiet. Was die Kontrolle des

Menschen anbelangt, schienen sie sich sogar offiziell einig

gewesen zu sein. Das LIDA ist so konstruiert, dass es die drei

Bestandteile des Schmerzes, Hitze, Kälte und Elektrizität -

sendet, und zwar so, dass es vom menschlichen Denkapparat

aus grosser Entfernung empfangen wird. Der Mann, den die

Sowjets zur Einführung von LIDA in die amerikanische

Forschung ausgesucht haben, arbeitet ebenfalls eng mit den

Unternehmungen der U.S.-Regierung zur verborgenen

Gedankenkontrolle zusammen.



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Der wegbereitende Biokybernetiker Dr. Craig Fields leitet

von seinem Pentagon-DARPA (Defence Advanced Research

Projects Agency)-Labor aus die Entwicklung neuer Verfahren,

die schon bald die erste roboterisierte Armee und elektronisch

gesteuerte menschliche Bevölkerung schaffen könnten. Aus

den Anfangsarbeiten der ungeschliffenen Formen der

Gehirnwäsche des CIA haben Spitzenmitglieder der American

Medical Association und der American Psychiatric

Association, Schlüsselfiguren der amerikanischen Psychiatrie

und Medizin, enorme öffentliche Mittel dazu verwendet, um

ein nationales Netz der Gedankenkontrolle aufzustellen.

Vielleicht der grösste Verfechter eines Zombie-Amerikas ist

eine heute in der amerikanischen Psychiatrie zuhöchst

respektierte Figur - Dr. Louis Jolyon „Jolly“ West. Nachdem er

mit der Gehirnwäsche bei der U.S. Air Force, mit MK ULTRA

für den CIA angefangen hatte, hat sich West direkt in die Mitte

des unsichtbaren Krieges lanciert. Zu Wests Vorschlag

gehörten chemische Kastration, Implantation von

Transpondern in Geschlechtsorgane und Gehirne, biologische

Kontrolle des weiblichen Menstruationszyklusses zur

Steuerung von Verbrechen und schliesslich, Austausch des

U.S.-Rechtssystems gegen psychiatrische Kontrolle. „Jolly“

WEST setzt seine heimlichen Gedankenkontrollaktivitäten von

seinem Lehrstuhl für Psychiatrie und dem Direktorenposten am

Institut für Neuropsychiatrie der UCLA fort.

Ein gemeinsamer Freund von West und Delgado ist Dr.

Frank Ervin. Der Roman und Film von Michael Crichton, „The

Terminal Man“, beruht auf einem Ervin-Opfer, das sich bis

heute beschwert, dass sein Gehirn von Mikrowellen gesteuert

wird. Es ist bemerkenswert, dass die vom CIA bezahlte UCLA

daran arbeitet, Mikrowellensendegeräte zu entwickeln, die

menschliche Stimmen in den Kopf eines Opfers tragen mit dem

Zweck, auf eine Entfernung hin eine Hypnose zu induzieren.

Ein anderes mit UCLA verbundenes Center versuchte, bereits



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Schach der Erde



1950 einen „Mikrowellen-Amnesie“-Strahl für den CIA zu

entwickeln. (Boward, Sutton, Bearden: Der unsichtbare Krieg)

Seit den späten 60er Jahren werden sogenannte Brain-

Transmitter verwendet. Dies ist ein Gerät mit einer bestimmten

Wellenlänge, welches alle sensorischen Wahrnehmungen

aufnimmt, sie durch das Gehirn schickt und dann an einen

Empfänger weitergibt. Visionen, Gedanken, Bilder, Hören

usw. werden der Person, die den Empfänger mit ihrem Kopf

verbunden hat vollständig ersichtlich. Visionen können sogar

auf einen Bildschirm übertragen werden. Die Augen der

Person, die den Brain Transmitter installiert hat, funktionieren

in diesem Fall wie die Linsen einer Kamera. Der Brain

Transmitter hat etwa die Grösse der Hälfte eines

Zigarettenfilters. Die Hülle ist aus optischer Faser hergestellt

und der Inhalt aus flüssigen Kristallen. Der Brain Transmitter

wird durch die Nase in das Gehirn eingeführt.

In der ersten experimentellen Phase wurde der Brain-

Transmitter dem Patienten unter Voll- oder Teilnarkose

während einer Krankenhausoperation eingeführt. Die Polizei

begann etwa im Jahr 1972 mit dem Gebrauch von Brain

Transmittern. Es ist bekannt, dass eines der Brain Transmitter

Zentren in Schweden ihren Sitz im Polizeihauptbüro in

Kungsholmen, Stockholm hat. Es wurde von Personen in

offiziellen Positionen überprüft, dass Brain Transmitter sowohl

in der UdSSR als auch in den Vereinigten Staaten und in

Ländern wie Schweden gebraucht wurden. Der Direktor der

Staatsanwaltschaft für Zivilrecht Magnus Sjöberg erhielt 1985

einen von 45 Personen unterschriebenen Brief. Die

Unterzeichner forderten die Klärung, ob es erlaubt sei,

sogenannte Brain-Transmitter zu Forschungszwecken in die

Köpfe von Patienten einzusetzen, ohne Wissen und

Zustimmung der implantierten Personen. Auslöser war, dass

verschiedene schwedische Bürger sich an die Polizei und

Hilfsorganisationen gewandt haben, um die Aufdeckung von



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Schach der Erde



Experimenten, unter anderem bezüglich Verhaltenskontrolle

und Implant-Technologie zu fordern. Der Brief umfasste 85

Seiten Korrespondenz, Bezeugungen und Beweisen

einschliesslich Röntgenbildern, die im Karolinska Krankenhaus

in Stockholm vom Kopf des Schweden Robert Naeslund

aufgenommen wurden. Der Oberstaatsanwalt Jenny Järlefeldt

entschied nach Erhalt des Falles, dass „es keinen Grund zur

Annahme gibt, dass ein Verbrechen begangen wurde, welches

ein rechtliches Vorgehen verlangt. Daher wird keine

Untersuchung durchgeführt. Der fragliche Brief zieht keine

weiteren Aktionen oder Erklärungen nach sich“. (Naeslund

Briefe)

Russland und Amerika standen sich in nichts nach. In den

frühen 60er Jahren wurden an den Universitäten Kharkov und

Leningrad „bedeutende Fortschritte“ auf dem Gebiet der

Parapsychologie gemacht. Diese umfassten das Gebiet der

Telepathie, genauer gesagt, die Langstrecken-Invasion und

Manipulation des Verstandes. Leute würden darauf ansprechen

wie ferngesteuerte Puppen. Im Schlaf können Instruktionen

eingegeben werden, die dann beispielsweise in Selbstmord

enden.

Litisitsyn, Leiter der sowjetischen Urkunden-Abteilung,

welche die gesamte medizinische Information erfasst, berichtet

1968, dass es der UdSSR gelungen ist, die Induktion bzw.

Übertragung von Bildern und Gefühlen auf ein fremdes,

biologisches System, also auf eine andere Person, zu

kontrollieren. Sie seien sogar in der Lage, die Zeit

festzustellen, wenn dies der Person bewusst sein würde, oder

ob es ihr unbewusst bleiben würde oder nicht. Seine Studie gab

bekannt, dass die Sowjets den genetischen Code des

menschlichen Gehirnes identifiziert haben.

Im Jahr 1972 meldete die U.S. Defense Agency (DIA) den

Fortschritt in der elektromagnetischen Gedankenkontrolle der

Sowjets. Die Russen haben sie seit Jahren erforscht und auch



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ihre Beziehung zu ASW (aussersinnliche Wahrnehmung)

untersucht. Töne, ja sogar ganze Wörter können im

menschlichen Gehirn zum Erscheinen gebracht werden, wenn

sie über neurologische Steuerapparate von einem

Militärstützpunkt ausgesandt werden. Herzversagen und

epileptische Anfälle können durch Fernsteuerung ausgelöst

werden. (Boward, Sutton, Bearden: Der unsichtbare Krieg)

Auf der Seite der Computertechnologie wurden 1973

ungefähr 20 Millionen Dollar ausgegeben, um alle

Universitäten in Amerika einschliesslich Hawaii untereinander

mit einem gigantischen zentralen Computer „Illiac 4“ genannt,

zu vernetzen. Der akademische Wert dieser Verknüpfung

wurde im Hinblick auf diese Kosten infrage gestellt. Die

meisten der hauptsächlichen Netzwerke, auf beiden Seiten des

eisernen Vorhangs, werden direkt in eine zentrale Quelle in

Genf eingespeist. In England kam es zu einem öffentlichen

Protest der Lehrer, weil sie aufgefordert wurden der Regierung

Informationen auf sogenannten „vertraulichen

Aufzeichnungskarten“ zu übermitteln, die das Privatleben, das

Verhalten von Eltern und deren Persönlichkeit betreffen, die

sie durch ihre Schüler erhielten. An vielen Schulen wurde den

Kindern nahegelegt, ein persönliches Tagebuch über ihr

Familienleben zu führen und es wurden Aufsätze über die

Eltern verlangt. (Buch: Alternative 3)

Am 9.9.1977 erschien eine Titelmeldung in der „Times“:

„Nationale Sicherheit von der Polizei als Grund für das

Schweigen über den Gebrauch von Akten vorgeschoben“: Die

Namen und persönliche Details von Zehntausenden von

Personen, die durch die Spezialabteilung aus Gründen

nationaler Sicherheit überprüft wurden, sollen in den neuen

Geheimdienstcomputer von Scotland Yard eingespeist werden.

Als der neue Computer entworfen wurde, bekam die Special

Branch Speicherplatz für 600.000 Namen aus einer

Gesamtkapazität von 1.300.000 zugewiesen. Dies würde



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bedeuten, das jeder 25te Haushalt von diesem System

überwacht wird. Computer ähnlicher Bestimmung stehen in

Genf, Amerika, England, Deutschland, Japan, Polen und

Russland. (Alternative 3)

Ein Mensch-Tier-Experiment, das als elektrische

Gehirnstimulierung bekannt ist, wird an mehreren

psychiatrischen Forschungszentren in den USA durchgeführt.

Mit diesem Eingriff wird versucht, das menschliche Verhalten

zu steuern, indem man Mikroelektroden chirurgisch in

bestimmte Gehirnpartien einpflanzt und sie durch einen

elektrischen Stromstoss reizt. Hiermit wurde ebenfalls, eine

früher nur bei Affen, Katzen, Hunden und Stieren ausprobierte

Technik, auf den Menschen übertragen. Da das Gehirn

empfindungslos ist, reagieren die Gehirnzellen, in welche die

haarfeinen Drähte, die selbst in die tiefsten Gehirnzentren

führen, eingepflanzt sind, auf elektrische Stromstösse oder

ferngesteuerte Funksignale, ohne dass die Person sich dessen

bewusst ist. Sie glaubt spontan und aus freiem Willen zu

agieren. Die wachsende Angst der Öffentlichkeit vor

Gewalttätigkeit geschickt ausnutzend, rechtfertigen die

Gehirnmanipulatoren ihr radikales Programm mit der

Behauptung, dass ESB (Electronic Stimmulation of the Brain -

elektronische Stimmulation des Gehirns) die Mittel liefern

könne, kriminelles und aggressives Verhalten zu kontrollieren.

Von vornherein wird also davon ausgegangen, dass eine

psychiatrische Elite sowohl das gesetzliche wie auch

moralische Recht besitze zu bestimmen, wer einer derartigen

Kontrolle bedarf, um ihm die Elektroden zwanghaft

einzupflanzen. In einer Klinik in Boston gab es eine Patientin,

eine junge Frau, deren Gehirn mit Drähten für die

Elektroreizung bestückt wurde, weil sie sich wiederholt mit

ihrem Ehemann herumgeschlagen hat. Berichten zufolge war

Anfang der 80er Jahre Dr. Frank R. Ervin, assistiert von zwei

Gehirnchirurgen, in der Bostoner Klinik dabei, Experimente an



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Schach der Erde



über 50 Personen mit solcherart implantierten Gehirnen

durchzuführen.

Ähnliche Studien werden in verschiedenen

Forschungszentren überall in den USA vorgenommen, vor

allem an den Universitäten von Tulane, Harvard und Yale. Dr.

James McConnell von der Universität Michigan:

„Die Zeit ist gekommen, wo ich, wenn Sie mir einen

normalen Menschen und ein paar Wochen Zeit geben - unter

Umständen ein paar Monate, aber ich glaube nicht, dass es so

lange dauert - sein jetziges Verhalten beliebig umändern kann,

soweit dies körperlich möglich ist. Ich kann ihn nicht zum

Fliegen bringen, indem er mit den Fittichen schlägt, aber ich

kann aus einem Christen einen Kommunisten machen und

umgekehrt.“ (Garrison: The hidden Story of Scientology)

Gentechnik: Im April 1987 gab das amerikanische Patentamt

(US Patent and Trademark Office) bekannt, dass es künftig

auch vielzelligen, lebenden Organismen Patentschutz gewähren

werde, sofern sie auf einem Programm aufgebaut seien, das in

der Natur nicht vorkäme. Es wurde eine Entwicklung

legalisiert, die längst Praxis war: Bis März 1987 waren in den

USA schon über zweihundert genetisch veränderte Mikroben,

die beispielsweise ausgelaufenes Rohöl neutralisieren oder

Insulin produzieren, zum Patent angemeldet. Im April 1987

wurden fünfzehn Patentanträge für Tiere gestellt, die es in der

Natur nicht gibt. So gelang es beispielsweise Wissenschaftlern

der Universität Kalifornien eine Mischung aus Schaf und Ziege

- die Schiege - auf biotechnischem Weg; diese Neuzüchtung

aus dem Labor erfreut sich des Vorderteils eines Schafes und

des Hinterteils einer Ziege. Entsetzte Kritiker wurden mit dem

Hinweis beruhigt, das Monstrum wäre nur der Prototyp einer

Serie, deren Modell die kalifornischen Tierdesigner zu

verbessern versprachen.

DIE WELT, 13.6.1988:



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Schach der Erde



„Eines der ehrgeizigsten Projekte der Molekularbiologie, die

vollständige Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes,

nimmt jetzt konkrete Formen an. Drei Milliarden Dollar

werden als Gesamtkosten für dieses „Genom-Projekt“

veranschlagt, das seit rund zwei Jahren mit kontroversen

Argumenten unter den Wissenschaftlern diskutiert wird... Die

Wissenschaftler wollen innerhalb weniger Jahre mit einem

immensen Aufwand an Personal, Apparaten und Geld die

gesamte menschliche Erbsubstanz bis in ihre kleinsten

Bausteine analysieren.“

Seit September 1984 (möglicherweise schon früher) wurden

im „Women's Camp, Greenham Common, England“ eine

Anzahl von Frauen krank - besonders in Green Gate, was recht

nah an den Raketensilos liegt. In einem Brief des „Women's

Camp“ vom 26.3.1985 an Ekomedia Schweden schreiben die

Frauen:

„Wir wissen nicht viel über dieses Gerät aber es ist klar, dass

es ein Versuch des Militärs ist, unser Verhalten zu

kontrollieren und die Friedenscamps loszuwerden. An einigen

Stellen des umgebenden Zauns waren die Symptome sehr

stark. Manchmal kann die Strahlung im nächsten Ort, der

ziemlich weit von der Basis entfernt ist, gefühlt werden. Es hat

Frauen aller Jahrgänge und Schichten betroffen. Es scheint, als

würde es Tiere aufbringen und langsam machen. Ebenso

scheint es die englischen Soldaten, die den Zaun bewachen, zu

treffen. Manchmal scheint es auf einer sehr niedrigen,

manchmal auf einer sehr hohen Ebene zu sein, besonders,

wenn Aktivitäten mit Raketenkonvoys stattfinden, oder eine

grosse Anzahl von Frauen ausserhalb der Basis ist. Es gibt

viele Symptome:

Kopfschmerzen, speziell um die Augen und Ohren herum,

gestörtes Seh- und Hörvermögen,

Orientierungsschwierigkeiten, Verlust des Zeitgefühls,

Konzentrationsschwierigkeiten, Entscheidungslosigkeit,



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Schach der Erde



Koordinationsschwierigkeiten, Sprachschwierigkeiten,

Erinnerungsverlust, Gefühl von Trauer, Depression, Hysterie,

Panik, Alpträume und Schlafstörungen, extreme Lethargie,

trockener Hals, Knochenschmerzen im Schädel, Kurzatmigkeit,

Nasenbluten, Brustschmerzen, Zittern, Muskelkrämpfe,

Magen- und Gelenkschmerzen, Durchfall, plötzliche

Schmerzen im Solar Plexus, sonnenverbranntes Gesicht, hohe

Temperatur, Haarausfall, geschwollene Augenlider, benebeltes

Gefühl im Kopf, veränderte Menstruationszyklen, Verwirrung.

Dem folgt eine erhöhte Geräusch-, Licht-, Hitze- und

Allergieempfindlichkeit.

Einige Frauen haben die meisten dieser Symptome erfahren

und waren unfäig weiterhin ausserhalb der Basis zu leben.

Andere fühlen sich nur ein wenig depressiv und

niedergeschlagen. Das grundlegende Resultat ist, dass die

Frauen unbeweglich werden und es sie davon abhält, frei

ausserhalb der Basis zu leben. Zum jetzigen Zeitpunkt wissen

wir nicht, was diese Krankheit verursacht. Einige Personen

tippten auf sehr niederfrequentes Geräusch, Infrarot,

Mikrowellen, oder ähnliches. Wir haben weder die Mittel noch

die Geräte um zu bestimmen was es ist, und bis jetzt haben wir

noch keine Wissenschaftler gefunden, die uns irgendwie helfen

konnten. All die britischen Wissenschaftler in diesem Gebiet

scheinen für das Militär zu arbeiten.“

Um das Jahr 1987 herum begann ein Projekt genannt

Moonscan. Es dauerte bis 1989 an und bestand darin, Mind-

Control-Instrumente auf dem Mond zu positionieren, gerichtet

gegen die Bevölkerung der Erde. Es wurde von einer

Organisation namens Airborne Instrument Laboratories (AIL),

die auch noch andere Geheimprojekte leiten, gemanagt. Zu der

Zeit lief AIL unter der Eaton Corporation, befindet sich aber

jetzt (seit 1988) unter der Kontrolle des Department of

Defence.

(Krill, O.H.: Orion based Technology on Mind-Control...)



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Schach der Erde



Kapitel II



BOB LAZAR Video-Transkript (1991)



Hallo, ich bin Bob Lazar.

Von Ende 1988 bis Frühjahr 1989 war ich mit der Arbeit

über Antriebssysteme ausserirdischer Fortbewegungsmittel für

die US-Regierung beschäftigt. Die Hardware und Technologie,

die sich mir offenbarte, sollte in die richtigen Hände in der

Gemeinschaft der Wissenschaftler gelangen und es ist das

Recht jeder Person auf der Erde, zu wissen, dass es Leben

anderswo im Universum gibt und dass wenigstens eine dieser

Lebensformen hier weilt.

Denjenigen unter Ihnen, deren Informationen sich über mich

auf dieses Video beschränken, werde ich einen kurzen

Hintergrund geben. Ich bin Physiker. Ich habe in Physik und

Elektrotechnik graduiert. Ich arbeitete an verschiedenen

wissenschaftlichen Programmen mit, von denen einige Top

Secret waren, und von denen das am einfachsten darzustellende

meine Arbeit aus den frühen 80ern hier an der Los Alamos

Meson Physics Fakultät (New Mexico) ist. Zwischen

Dezember 88 und April 89 arbeitete ich als Leiter des

Physikstabs an einer Sache, die das geheimste Projekt der

Geschichte werden sollte. Der Ort, an dem ich arbeitete, war

eine Fakultät in einer Region, die als S-4 am Nellis Air Force

Stützpunkt in Zentral Nevada bekannt ist. Die Region S-4

befindet sich ungefähr 15 Meilen südlich von der berüchtigten

Area 51-Einrichtung am Groom Lake, wo die U2 und SR-71

Spionageflugzeuge entwickelt wurden. Für die Dauer meiner

Beschäftigung wurde ich von der US Navy bezahlt.

Um der Zielsetzung dieses Videos gerecht zu werden, werde

ich die darin enthaltenen Informationen in zwei separate

Abschnitte aufteilen. Der erste Teil wird Informationen

enthalten, mit denen ich eigenhändige Erfahrungen sammelte



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Schach der Erde



und für die ich eine persönliche Anleitung erhielt. Mit anderen

Worten, ich habe nicht nur Berichte gelesen und mir wurde

nicht nur die Theorie dieser Technologie gelehrt, sondern sie

wurden mir vorgeführt und ich weiss, dass sie richtig und

akkurat sind. Einige Punkte, die mit diesem ersten Abschnitt

abgedeckt werden, sind:

wie riesige Entfernungen im Weltraum kraft eines sehr

starken Gravitationsfeldes bewältigt werden, wie dieses

Gravitationsfeld erzeugt wird, was die Kraftquelle ist und wie

sie funktioniert, und allgemeine Informationen über Scheiben

und das Projekt auf S-4.

Wenn wir zu Teil 2 kommen, wird klar werden, warum bei

einem Teil dieser Informationen der Beweis nicht erbracht

werden kann. Einige Punkte, die in der 2. Abteilung abgedeckt

werden, sind:

Informationen über die Wesen, die uns diese Technologie

brachten, und wie diese Wesen im Laufe der Geschichte mit

den Menschen zusammenarbeiteten. Ich bin sehr gewissenhaft

in der Auswahl dessen, was ich hier enthülle und ich glaube,

dass manche dieser Informationen der allgemeinen

Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden sollten. Dieses

Wissen wird Ihnen genauso übermittelt wie mir, mit der einen

Ausnahme, dass ich die Dinge in den meisten Fällen für

diejenigen von Ihnen vereinfacht habe, die keinen

wissenschaftlichen Hintergrund haben.

Also, fangen wir an.

Am Anfang dieses ersten Abschnittes werde ich Ihnen drei

kurze wissenschaftliche Lektionen erteilen. Wenn Sie diese

gelernt haben, werden Sie nicht nur mehr über interstellare

Reisen wissen als beinahe jeder andere auf der Welt, sondern

Sie werden die wahre Methode kennen, die eine andere

Zivilisation benutzt hat, um von einem anderen Sonnensystem

zum Planet Erde zu reisen.



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Schach der Erde



Nun werde ich während der Lektionen hierüber die

Informationen, die ich auf S-4 bekam und die Informationen,

über die wir uns schon einig sind, in Beziehung zueinander

setzen müssen, und wenn ich „wir“ sage, meine ich diejenigen

Wissenschaftler, welche die allgemeine, wissenschaftliche

Hauptrichtung vertreten. Also, um nicht zuviel Zeit damit zu

vergeuden, anerkannte wissenschaftliche Fakten und Theorien

zu erklären - wenn ich „wir wissen dies“ oder „wir wissen das“

sage, bitte, nehmen Sie sich die Freiheit, einen qualifizierten

Wissenschaftler, Professor oder Lehrer aufzusuchen, um sich

von ihm meine Darstellungen erklären zu lassen.

Eine der am häufigsten gestellten Fragen ist die, wie es

möglich ist, riesige Strecken im Raum zu durchqueren, ohne

die Lichtgeschwindigkeit zu überschreiten. Oder, wie kann

man in vernünftiger Zeit und einigermassen ökonomisch

zwischen Punkten herumreisen, die Lichtjahre auseinander

liegen?

Nun rufen Sie ins Gedächtnis, dass die Lichtgeschwindigkeit

186.000 Meilen (etwa 300.000 km) in einer Sekunde beträgt,

was auf die Stunde übertragen grob 669 Millionen Meilen

(etwa 1,1 Milliarden km) sind. Und ein Lichtjahr ist die

Distanz, die in einem Jahr mit Lichtgeschwindigkeit

zurückgelegt wird. Um Proxima Centauri, das uns am nächsten

gelegene Sternensystem zu erreichen, sind 4 Jahre mit

Lichtgeschwindigkeit nötig. Wenn wir bisher die

Voraussetzungen, diese Entfernungen zu überwinden, geprüft

haben, mussten wir immer das Problem, mit

Lichtgeschwindigkeit oder nahe Lichtgeschwindigkeit zu

reisen, betrachten. Dies wirft Probleme mit dem Antrieb, der

Navigation und der Treibstoffkapazität auf, und selbst wenn

man die Effekte der Beschleunigung bei Raum-Zeit in Betracht

zieht, was Zeitdehnung, Massezuwachs, Längenkontraktion

und eine ganze Menge andrer Dinge beinhaltet, wird schnell

klar, dass diese Art zu Reisen ein technisches Niveau erfordert,



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Schach der Erde



das die Menschheit noch nicht erreicht hat. Die Wahrheit in

dieser Angelegenheit ist, dass das Überwinden dieser

Entfernungen tatsächlich ein Niveau an Technologie erfordert,

das die Menschen noch nicht erreicht haben. Aber es hat nichts

mit linearem Fliegen nahe der Lichtgeschwindigkeit zu tun.

Wir wissen, dass die kürzeste Entfernung zwischen zwei

Punkten eine gerade Linie ist. Also sind wir in unserem

Universum immer davon ausgegangen, dass die schnellste Art,

von „A“ nach „B“ zu gelangen, das Reisen auf einer geraden

Linie mit Lichtgeschwindigkeit sei. Nun, Tatsache ist, dass,

wenn man es mit Raum-Zeit zu tun hat und die

Voraussetzungen, um ein starkes Gravitationsfeld zu erzeugen,

erfüllt sind, der schnellste Weg von „A“ nach „B“ der ist, die

Raum-Zeit zwischen den Punkten „A“ und „B“ zu verzerren

oder zu verbiegen oder zu beugen, was die Punkte „A“ und „B“

näher zueinander bringt.

Je stärker das Schwerkraftfeld ist, um so grösser ist die

Krümmung der Raum-Zeit und um so kürzer die Entfernung

zwischen den Punkten „A“ und „B“.

Die meisten von uns denken bei Raum-Zeit an eine Leere

oder an ein Nichts, und erinnern Sie sich, es ist noch nicht

lange her, dass die Menschen der Auffassung waren, die Luft

in unserer Atmosphäre sei nichts. Nun sind wir uns mit der Zeit

der Elemente und Eigenschaften der Luft in unserer

Atmosphäre bewusst geworden. Die Raum-Zeit ist wirklich

eine Entität, und eine ihrer Eigenschaften ist, dass sie von

einem Gravitationsfeld verzerrt oder verbogen werden kann.

Wir wissen, dass die Schwerkraft Raum-Zeit und Licht verzerrt

oder verbiegt, weil die Tatsache besteht, dass wir Sterne sehen

können, von denen wir wissen, dass sie durch die Sonne

unserem Blick entzogen sein sollten.

Was diese Graphik hier angeht, so kennzeichnet die

durchgehende Linie die Position eines Sternes, der hinter der

Sonne plaziert ist, und die gepunktete Linie zeigt seine



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Schach der Erde



Position, wie sie von der Erde aus gesehen wird. Dies wird

dadurch ermöglicht, dass das Schwerkraftfeld der Sonne

Raum-Zeit und Licht rund um die Sonne verzerrt, was uns

erlaubt, Sterne zu sehen, die wir eigentlich nicht sehen dürften.

Wir wissen, dass Schwerkraft die Zeit verzerrt. Wenn wir zwei

gleiche Atomuhren nehmen und eine davon auf Meereshöhe

halten und die andere in einer grösseren Höhe postieren, zeigen

sie verschiedene Zeiten an, wenn wir sie beide zurückbringen.

Dieser Zeitunterschied liegt in der Tatsache begründet, dass

ein Schwerkraftfeld schwächer wird, je weiter man sich von

der Quelle entfernt. Also war die Atomuhr, die in die grosse

Höhe gebracht wurde, einem weniger starken Schwerkraftfeld

ausgesetzt als die Uhr, die auf Meereshöhe gehalten wurde. Die

Wirkung eines Schwerkraftfeldes auf die Raum-Zeit ist etwas,

das wir bis jetzt zwar beobachten konnten, womit wir aber

nicht experimentieren konnten. Das kommt von unserer

Unfähigkeit, ein Schwerkraftfeld zu erzeugen. Und bis zum

heutigen Zeitpunkt war eine grosse Masse wie ein Stern, Planet

oder Mond die einzige Quelle eines wahrnehmbaren

Schwerkraftfeldes, das uns bewusst war. Genauso wie ein

Schwerkraftfeld rund um eine grosse Masse (Planet) Raum und

Zeit verzerrt, verzerrt jedes Schwerkraftfeld, ob es natürlich

vorkommt oder künstlich erzeugt wird, Raum und Zeit auf

ähnliche Art und Weise.

Nun, der grosse Nutzen beim Erzeugen eines Intensiven

Schwerkraftfeldes ist der, dass man es nicht nur an, sondern

auch abschalten kann. Wenn wir uns wieder unserer

Originalillustration zuwenden, können wir sehen, dass - wenn

wir ein intensives Schwerkraftfeld erzeugen - wir die Raum-

zeit verzerren können und in diesem Zustand die Entfernung

zwischen dem Punkt, wo wir sind, und dem, an dem wir sein

wollen, verändern können. Wir können uns selbst dann an dem

Punkt postieren, wo wir sein wollen und dann aufhören, das

Schwerkraftfeld zu erzeugen, und so der Raum-Zeit erlauben,



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Schach der Erde



wieder ihre natürliche Form anzunehmen. Auf diese Weise

können wir grosse Strecken mit wenig linearer Bewegung

überwinden, und so wird Raum- Zeit-Verzerrung in reduzierte

Entfernung umgewandelt.

Jetzt zurück zu unserer ursprünglichen Frage: Wie ist es

möglich, die riesigen Räume zu durchqueren, wie es bei

interstellaren Reisen notwendig ist, ohne die

Lichtgeschwindigkeit zu überschreiten? Dies wird durch die

Erzeugung eines starken Schwerkraftfeldes erreicht, das die

Raum-Zeit verzerrt und so ermöglicht, viele Lichtjahre in

kurzer oder keiner Zeit zu bewältigen und ohne auf linearem

Weg nahe der Lichtgeschwindigkeit zu reisen.

Die nächste Frage ist: Wie erzeugt man ein Schwerkraftfeld?

Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich den Ausdruck „erzeugen“

benutzt, um die Fähigkeit, ein Schwerkraftfeld herzustellen, zu

beschreiben, aber da mir keine Methode bekannt ist, wie ein

Schwerkraftfeld aus dem Nichts erzeugt werden kann, wäre ein

akkuraterer Ausdruck: ein Schwerkraftfeld zugänglich machen

und zu verstärken, und das meine ich, wenn ich den Ausdruck

„erzeugen“ benutze.

Um zu verstehen, wie Schwerkraft erzeugt, zugänglich

gemacht oder verstärkt wird, müssen Sie zuerst wissen, was

Schwerkraft ist. Es gibt zwei Haupttheorien: Die

Wellentheorie, die besagt, dass Schwerkraft eine Welle ist und

die allgemein akzeptierte, es handle sich um Gravitonen,

angebliche subatomare Partikel, die sich als Schwerkraft

darstellen, was totaler Unsinn ist. Denn Schwerkraft ist eine

Welle, und es gibt zwei spezifische verschiedene Typen von

Schwerkraft: Schwerkraft „A“ und Schwerkraft „B“.

Schwerkraft „A“ funktioniert in einem kleineren

Mikromassstab, während Schwerkraft „B“ im grösseren

Makro-Massstab existiert.

Mit Schwerkraft „B“ sind wir vertraut: sie ist die grosse

Schwerkraft, die die Erde genauso wie den Rest der Planeten



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Schach der Erde



auf der Umlaufbahn um die Sonne hält und den Mond genauso

wie die von Menschen geschaffenen Satelliten auf ihrer

Umlaufbahn um die Erde hält.

Mit Schwerkraft „A“ sind wir nicht vertraut. Sie ist die

kleine Schwerkraftwelle, die den Hauptbeitrag zu der Kraft

stellt, die die Massen zusammenhält, welche alle Protonen und

Neutronen bilden. Schwerkraft „A“ ist diejenige, welche von

der Hauptrichtung in der Physik allgemein als starke

Nuklearkraft (strong nuclear force) bezeichnet wird und

Schwerkraft „A“ ist die Welle, die man erzeugen und

verstärken muss, damit Raum-Zeitverzerrung für interstellare

Reisen erreicht werden kann.

Um es zu verdeutlichen: Erinnern Sie sich, dass Schwerkraft

„A“ auf atomarer Ebene funktioniert und Schwerkraft „B“ eine

grosse Schwerkraftwelle ist, die in der Grössenordung von

Sternen und Planeten arbeitet. Trotzdem, halten Sie die Grösse

dieser Wellen nicht fälschlicherweise für ihre Stärke, denn

Schwerkraft „A“ ist viel stärker als Schwerkraft „B“. Man kann

das Schwerkraftfeld „B“ auf der Erde kurzzeitig durchbrechen,

indem man einfach in die Luft springt. Also ist dies kein

intensives Schwerkraftfeld. Schwerkraft „A“ zu finden, ist kein

Problem, weil sie im Kern jedes Atoms, egal welcher Art hier

auf der Erde und jeder Art irgendwo anders in unserem

Universum zu finden ist.

Jedoch ist es ein grosses Problem, Schwerkraft „A“ mit den

auf der Erde vorkommenden Elementen zugänglich zumachen.

Zur Zeit ist mir keine Möglichkeit bekannt, Schwerkraft „A“

durch das Benutzen irgendeines irdischen Elementes

zugänglich zu machen, egal, ob es natürlich auftritt oder

künstlich erzeugt wird. Und hier ist der Grund, warum das so

ist: Wir haben bereits gelernt, dass Schwerkraft „A“ die

Hauptkraft ist, die die Massen zusammenhält, aus denen sich

Protonen und Neutronen bilden.



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Schach der Erde



Das bedeutet, dass die Schwerkraftwelle „A“, die wir zu

erzeugen versuchen, praktisch unerzeugbar ist, weil sie

innerhalb der Materie angesiedelt ist, oder zumindest in der

Materie, die wir hier auf der Erde haben. Die Erde ist jedoch

nicht repräsentativ für jegliche Materie in unserem Universum.

Die Restmaterie, die nach der Entstehung eines Sonnensystems

bleibt, ist völlig abhängig von den Faktoren, die während der

Entstehung präsent waren und zur Entstehung beitrugen. Dies

stimmt, egal ob man glaubt, dass der Ursprung des Universums

ein evolutionäres Ereignis war oder dass ein höchstes Wesen

dieses Ereignis verursachte. Die zwei Hauptfaktoren, die

vorherbestimmen, welche Restmenge nach der Entstehung

eines Sonnensystems übrigbleibt, sind die Menge an

elektromagnetischer Energie und die Menge an Masse, die

während der Entstehung des Sonnensystems vorhanden ist.

Unser Sonnensystem hat einen Stern, welcher unsere Sonne ist.

Aber der Grossteil von Sonnensystemen in unserer

Milchstrassen-Galaxie sind binäre (2-fache) und multiple

(vielfache) Sternensysteme.

Tatsächlich haben viele Ein-Stern-Systeme Sterne, gegen die

unsere Sonne bei einem Vergleich wie ein Zwerg erscheinen

würde. Wenn man all dies zusammennimmt, sollte es

offensichtlich sein, dass ein grosses Ein-Stern-System, binäres

Sternensystem oder multiples Sternensystem während seiner

Entstehung mehr von der Masse und der elektromagnetischen

Energie gehabt hätte, die notwendig sind. in diesen Systemen

ermöglicht Dies die Entstehung von Elementen, die auf der

Erde nicht vorkommen.

Wissenschaftler haben lange darüber theoretisiert, dass es

potentielle Kombinationen von Protonen und Neutronen gibt,

die feste Elemente mit Atomzahlen ausstatten sollten, die höher

als alle, die in unserem Periodensystem erscheinen, sein

sollten, obwohl keines dieser schweren Elemente natürlich auf

der Erde vorkommt. 88 der 92 Elemente des Periodensystems



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Schach der Erde



kommen natürlich auf der Erde vor. Manche schwereren

Elemente kommen in winzigen spuren vor, aber grösstenteils

stellen wir diese Elemente künstlich in Laboratorien her.

Allgemein gesprochen nimmt die Stabilität dieser

synthetischen Elemente in dem Masse ab, in dem ihre

Atomzahl ansteigt. Aber Experimente im Labor zur

Erforschung der schweren Ionen (heavy-ion research) in

Deutschland haben gezeigt, dass dies möglicherweise nur bis

zu einem bestimmten Punkt zutrifft, da die Halbwertzeit des

Elementes 109 länger ist als die des Elementes 108. Tatsache

ist, dass unsere Beobachtungen und Theorien genau sind. Und

Tatsache ist, dass schwerere, feste Elemente mit höheren

Atomzahlen, die mehr protonen, Neutronen und Elektronen als

irgendein Element auf der Erde haben, existieren. Trotzdem

gab es in der Geschichte bis heute keinen physikalischen

Anhaltspunkt, der dies beweisen würde.

Aber jetzt gibt es diesen Beweis. Das wichtigste Attribut

dieser schwereren, festen Elemente ist, dass Schwerkraft „A“

bei ihnen so überreichlich vorhanden ist, dass sie sich

tatsächlich über den Umfang des Atoms hinaus ausdehnt. Diese

schwereren, festen Elemente haben buchstäblich ihr eigenes

Schwerkraftfeld „A“ um sich herum, zusätzlich zum

Schwerkraftfeld „B“, das alle Elemente von Natur aus haben.

Kein natürlich auf der Erde vorkommendes Element hat

genug Protonen und Neutronen, damit die Schwerkraftwelle

der Schwerkraftwelle „A“ sich über den Umfang des Atoms

hinaus ausdehnen kann, um sie dann zugänglich zu machen.

Obwohl die Strecke, um die sich die Schwerkraftwelle „A“

ausdehnt, verschwindend klein ist, ist sie zugänglich, sie hat

eine Amplitude, Wellenlänge und Frequenz, genau wie jede

andere Welle im elektomagnetischen Spektrum. Kann man die

Schwerkraftwelle „A“ einmal zugänglich machen, kann man

sie verstärken, genauso wie wir jede andere elektromagnetische

Welle verstärken. Um zu demonstrieren, wie eine Welle



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Schach der Erde



verstärkt wird, können wir dieses Oszilloskop benutzen, und

wie Sie sehen, stellt es den Ton graphisch als Welle dar. Wenn

wir den Ton verstärken, sehen Sie, dass die Grösse oder

Amplitude der Welle zunimmt, was uns zu einer stärkeren

Version der gleichen, identischen Welle verhilft, und so der

Ton lauter klingt. Auf ähnliche Weise wird die

Schwerkraftwelle „A“ verstärkt, und dann auf das gewünschte

Ziel eingestellt, um die Raum-Zeit-Verzerrung zu verursachen,

die für Reisen im Weltall notwendig ist. Diese verstärkte

Schwerkraftwelle „A“ ist so stark, dass die einzige natürliche

Erscheinungsform von Schwerkraft,die die Raum-Zeit dazu

bringen würde, sich so stark zu krümmen, ein schwarzes Loch

wäre. Das bringt uns zu unserer ursprünglichen Frage zurück:

Wie erzeugt man ein Schwerkraftfeld? Man braucht Zugang zu

einem Element,das schwer genug ist, um die Schwerkraftwelle

„A“ über den Umfang des Atoms hinaus auszudehnen. Dann

kann man sie zur Raum-Zeit-Verzerrung benutzen und

verstärken. Um unsere drei wissenschaftlichen Lektionen zu

vervollständigen, nun die letzte Frage: Welches ist die

Kraftquelle für diese Art von Reisen?

Nun, Sie können sich wahrscheinlich den riesigen

Kraftaufwand vorstellen, der nötig ist, um die Raum-Zeit-

Verzerrung hervorzurufen, die man für diese Reisen braucht.

Im Endeffekt verstärken wir eine Welle, die kaum über den

Atomumfang hinausgeht, bis sie gross genug ist, riesige

Mengen von Raum-Zeit zu verschieben. Für die unter Ihnen,

die auf ein grösseres Wissen über Kraftquellen zurückgreifen

können, ist es sicherlich noch verwirrender, wie es möglich

sein soll, eine kompakte, leichtgewichtige Kraftquelle, die

soviel Kraft erzeugen kann, an Bord zu haben. Damit dies jeder

versteht, muss ich im Folgenden einige Dinge erklären, die wir

kurz bei der letzten Frage berührt haben.

Erinnern Sie sich, dass wir meistens die schwereren

Elemente im Teilchenbeschleuniger (accelerator) erzeugen



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Schach der Erde



oder synthetisieren, und dass ihre Stabilität in dem Masse

abnimmt, in dem ihre Atomzahl zunimmt. Also, was bedeutet

das alles?

Nun, wir synthetisieren diese schwereren, flüchtigen

Elemente, indem wir stabilere Elemente als Ziele in einem

Teilchenbeschleuniger benutzen. Wir bombardieren dann das

Zielelement mit verschiedenen atomaren und subatomaren

Partikeln.

An diesem Punkt kommt es zur Umwandlung, die das

Zielelement zu einem anderen, schwereren Element macht.

Dieses Element hat nun eine höhere Atomzahl, da die

Atomzahl nur die Anzahl der Protonen im Atomkern anzeigt.

Das also meine ich, wenn ich sage, ihre Atomzahl vergrössert

sich. Was bedeutet, „ihre Stabilität nimmt ab?“ Die Zeit, die

ein Element existiert, bevor es zerfällt, bestimmt seine

Stabilität. Atome mancher Elemente zerfallen schneller als die

Atome anderer Elemente, also gilt ein Element umso instabiler,

je schneller es zerfällt. Wenn ein Atom zerfällt, werden von

ihm subatomare Teilchen und Energie freigesetzt oder

ausgestrahlt, was der Strahlung entspricht, die ein Geigerzähler

feststellt.

Wie Sie sehen, bestimmt dieser Geigerzähler die Strahlung

des Urans, was im Klartext heisst, dass der Geigerzähler die

subatomaren Teilchen aufspürt, die freigesetzt oder

ausgestrahlt werden, während das Uran zerfällt. Diese

Elemente, bei denen nukleare Strahlung ständig vorhanden ist,

sind die radioaktiven Elemente. Diese schweren Elemente, die

wir in Teilchenbeschleunigern synthetisieren, gehören zu den

radioaktiven und sie zerfallen sehr schnell. Da wir nur in der

Lage sind, ein paar wenige Atome dieser Elemente zu erzeugen

und weil sie so schnell zerfallen, ist es uns nicht möglich, sehr

viel über sie herauszufinden. Das meine ich, wenn ich sage,

„ihre Stabilität nimmt ab“. Trotzem, es gibt Elemente mit

höheren Atomzahlen, die stabil sind, obwohl sie nicht natürlich



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Schach der Erde



auf der Erde erscheinen und wir sie nicht im

Teilchenbeschleuniger synthetisieren können. Dies sind die

Elemente im Bereich 114- 115, die in keinem Periodensystem

auftauchen. Jenseits des Elementes 115 werden sie wieder

instabil und tatsächlich zerfällt Element 116 in

Sekundenbruchteilen.

Dies bringt uns endlich zur Kraftquelle. Die Kraftquelle ist

ein Reaktor, der Element 115 als Treibstoff benutzt. In diesem

Reaktor wird Element 115 als Ziel benutzt und wird in einem

kleinen Teilchenbeschleuniger mit Protonen bombardiert.

Wenn ein Proton in den Kern eines Atomes 115 eindringt,

erhöht es seine Atomzahl und wird ein Atom des Elements

116, welches - wir erinnern uns -sofort zerfällt.

Was Element 116 freisetzt, während es zerfällt, oder was es

ausstrahlt, ist Antimaterie. Was ist Antimaterie? Antimaterie ist

das exakte Gegenstück zu Materie, deren Ladung und

Drehrichtung genau entgegengesetzt zu aller Materie ist. Wenn

sie mit irgend einer Materie in unserem Universum

zusammengebracht wird, reagiert Antimaterie und wandelt sich

vollständig in Energie um. Und denkt daran, die schnelle

Umwandlung von Materie in Energie ist das, was wir

üblicherweise eine Explosion nennen. Um die explosive Kraft

von Antimaterie zu demonstrieren, wollen wir eine beliebige

Region herauspicken, in der eine Atombombe explodieren

könnte. Oh, sagen wir, der Irak. Und zu

Demonstrationszwecken sagen wir, eine Atombombe würde

zum Beispiel in, oh, in Bagdad explodieren. Nun, wenn eine

unserer älteren Atombomben in Bagdad explodieren würde,

wäre der Bereich totaler Verwüstung, die durch den roten

Punkt auf der Karte gekennzeichnet ist, ungefähr zwei Meilen.

Dies geschieht durch eine Spaltungsreaktion, in der weniger

als ein Prozent des atomaren Materials in Energie umgewandelt

wird. Die meisten von Ihnen sind mit den Bomben vertraut, die

im 2. Weltkrieg auf Japan abgeworfen wurden. Das ist die



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Schach der Erde



gleiche Bombe, die am 9. August 1945 über Nagasaki

abgeworfen wurde. Zur gleichen Zeit berechnete Dr. Edward

Teller, der als Vater der Wasserstoffbombe bekannt geworden

ist, dass eine Wasserstoffbombe möglich ist. Die

Kernverschmelzung (fusion) würde noch mehr Energie

freisetzen und eine noch grössere Explosion mit der gleichen

Menge an nuklearem Material bewirken. Sehr zur Dr. Teller's

Bestürzung gaben die Japaner auf, wir warfen die

Wasserstoffbombe nicht ab und Dr. Teller ist seither immer

schlechter Laune. Aber falls eine Wasserstoffbombe mit der

gleichen Menge atomaren Materials wie die Nagasakibombe

über Bagdad explodieren sollte, würde die Region totaler

Verwüstung ungefähr 20 Meilen betragen. Dies würde durch

eine Kernverschmelzungsreaktion (nuclear fusion reaction)

bewirkt, bei der wieder weniger als ein Prozent des nuklearen

Materials in Energie umgewandelt wird oder explodiert. Die

anderen 99% des nuklearen Materials bei diesem Bombentyp

werden zerstreut, sind aber nicht in die tatsächliche

Kernreaktion verwickelt.

Wenn nun eine Bombe mit der gleichen Menge nuklearen

Materials wie die Nagasakibombe hergestellt würde, und das

Material wäre Antimaterie wenn diese Bombe in Bagdad

explodieren würde, würde die Region totaler Verwüstung Teile

Afrikas, Europas und Asiens umfassen, wobei das exakte

Ausmass der Verwüstungen sehr schwer zu kalkulieren ist.

Dies würde durch eine völlige Vernichtungsreaktion

(annihilation reaction) bewirkt, was die komplette

Umwandlung von Materie in Energie ist. 100 % des nuklearen

Materials dieser Bombe würden explodieren oder in Energie

umgewandelt werden. Wir haben zur Zeit keinen gangbaren

Weg, Antimaterie in einer Bombe nutzubar zu machen, und wir

können, allgemein gesprochen, Antimaterie nur in einem

Teilchenbeschleuniger isolieren und nur für kurze Zeit

erhalten.



- 118 -




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Schach der Erde



Dies veranschaulicht die riesige Menge an Kraft, die

freigesetzt wird, wenn Materie vollständig in Energie

umgewandelt wird, was dann passiert, wenn Materie und

Antimaterie zusammengebracht werden. Also zurück zu

unserer Kraftquelle. Im Reaktor wird Element 115 mit einem

Proton bombardiert, das in den Kern des Atoms 115 eindringt

und so zu Element 116 wird, welches sofort zerfällt und kleine

Mengen von Antimaterie freisetzt oder ausstrahlt. Die

Antimaterie wird in einem Vakuum in eine (tune-tube) geleitet,

was sie davon abhält, mit der Materie rundherum zu reagieren.

Sie wird dann auf die gasförmige Materie - dem Ziel - am Ende

der Röhre ausgerichtet. Materie und Antimaterie stossen

aufeinander und werden zerstört, wobei sie vollkommen in

Energie umgewandelt werden.

Die Hitze aus dieser Reaktion wird in einem nahezu 100%ig

effizienten thermoelektrischen Generator in elektrische Energie

umgewandelt. Dies ist eine Methode,die Hitze direkt in

elektrische Energie umwandelt. Viele unserer Satelliten und

Raumsonden benutzen thermoelektrische Generatoren, aber

ihre Ergiebigkeit ist sehr, sehr niedrig. Alle diese Aktionen und

Reaktionen innerhalb des Reaktors sind perfekt aufeinander

abgestimmt, wie ein winziges Ballett, und auf diese Art und

Weise erzeugt der Reaktor eine enorme Menge an Kraft.

Also zurück zu unserer ursprünglichen Frage : Welche ist die

Kraftquelle, die die Kraft erschafft, die für diese Reisen

benötigt wird? Die Kraftquelle ist ein Reaktor, der das Element

115 als Treibstoff und eine totale Zerstörungsreaktion benutzt,

um Hitze zu erzeugen, die er in Energie umwandelt, was es zu

einer kompakten, leichtgewichtigen, an Bord verfügbaren

Kraftquelle macht. Ich habe noch ein paar kurze Erläuterungen

zu Element 115 für diejenigen von Ihnen, die es interessiert.

Dank der Art und Weise, wie es im Reaktor benutzt wird,

erschöpft es sich sehr langsam, und nur 223g des Elements

115, was etwas weniger als ein halbes Pfund ist, können über



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Schach der Erde



eine Zeitraum von 20 bis 30 Jahren genutzt werden. Der

Schmelzpunkt des Elements 115 liegtbei 1740 Grad Celsius.

Ich muss hier anmerken, dass ich, obwohl ich eigenhändige

Erfahrungen mit Element 115 gemacht habe, ich nichts davon

einschmelzte und nichts davon 20 bis 30 Jahre nutzte, um zu

sehen, ob es sich erschöpft.

Also, wir haben gelernt, wie die Raum-Zeit durch ein

Schwerkraftfeld verzerrt wird, wir haben gelernt, wie ein

Schwerkraftfeld erzeugt wird, und wir haben auch gelernt, wo

man die Kraft herbekommt, dies alles durchzuführen. Jetzt ist

es Zeit, alles, was wir in unseren Wissenschaftslektionen

gelernt haben, zu verbinden, und zwar, indem wir das

Fahrzeug, das all diese Technologie benutzt, anschauen. Vor

ein paar Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich mich dies sagen

hören würde, aber das Fahrzeug ist eine Scheibe, die

normalerweise als fliegende Untertasse bezeichnet wird.

Zumindest teilweise gesehen habe ich neun verschiedene

Scheiben draussen in der Region S-4, aber die, die ich

beschreiben werde, ist diejenige, von der ich nicht nur zwei der

drei inneren Ebenen sah, sondern die ich auch in voller

Funktion im Flug sah. Und, nein, unglücklicherweise kam ich

nicht dazu, einen Flug damit zu unternehmen. Diese spezielle

Scheibe schien in exzellentem Zustand zu sein, und wegen

ihrer aalglatten Erscheinung gab ich ihr den Spitznamen

„Sportmodell“. Das Sportmodell war ungefähr 16 Fuss hoch

und 40 Fuss im Durchmesser. Die äussere Haut der Scheibe ist

aus Metall und hat die Farbe unpolierten, rostfreien Stahls. Das

Sportmodell sitzt auf seinem Bauch, wenn es nicht betrieben

wird. Wie ihr seht, befindet sich die Öffnung an der oberen

Hälfte der Scheibe und nur der untere Teil der Tür wölbt sich

über den äussersten Rand der Scheibe. Der Innenraum der

Scheibe ist in drei Ebenen aufgeteilt. Die untere Ebene ist

diejenige, in der sich die Schwerkraftverstärker und deren

Führung (Lenkung) befinden. Das sind die Dinge, die benutzt



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Schach der Erde



werden, um die Schwerkraftwelle „A“ zu verstärken und

auszurichten, wie wir es in unseren wissenschaftlichen

Lektionen gelernt haben.

Der Reaktor ist direkt über den drei Schwerkraftverstärkern

auf der zentralen Ebene plaziert und bildet in Wirklichkeit das

Zentrum zwischen ihnen. Der Reaktor ist diesem

massstabsgetreuen Modell ähnlich. Das Element 115 wird in

solche Dreiecke verfrachtet und dann in den Reaktor

eingebracht. Dieses Stück des Elementes 115 ist sowohl die

Quelle der Schwerkraftwelle „A“, als auch das Ziel, das mit

Protonen bombardiert wird, um Antimaterie freizusetzen, was

wir beides in unseren wissenschaftlichen Lektionen behandelt

haben. Die zentrale Ebene beherbergt auch die Kontrolltische

und Sitze, die beide zu klein und zu niedrig waren, um für ein

erwachsenes menschliches Wesen funktionell zu sein. Die

Wände der zentralen Ebene sind alle in gewölbte Nischen

aufgeteilt.

Zu einem bestimmten Zeitpunkt, als die Scheibe gestartet

(energized) wurde, wurde einer dieser Bögen transparent und

man konnte den Bereich ausserhalb des Bogens sehen, gerade

so, als sei er ein Fenster. Nachdem die Fläche für eine Weile

durchsichtig war, erschien eine Art Schrift auf ihr, die jedoch

keinem Alphabet, keinen mathematischen oder

wissenschaftlichen Symbolen, die ich je gesehen habe, glich,

und mir wurde nie gesagt, wie das alles erreicht wurde, oder ob

dafür ausserirdische Technologie notwendig war. Mir wurde

nie Zugang zur oberen Ebene der Scheibe gewährt, so dass ich

Ihnen keine Erkenntnisse darüber mitteilen kann, wofür die

lukenartigen Bereiche gut sind, und so kann ich Ihnen nur

versichern, dass es keine Luken sind.

Bevor ich Sie weiter über die Scheibe informiere, erkläre

ich, wo und unter welchen Umständen ich die Tests sah. Mein

Job in diesem Programm war es, Teil eines „back- engineering

teams“ zu sein. Backengineering heisst: man nimmt ein



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Schach der Erde



vollständiges Produkt, untersucht es genau, um herauszufinden,

was es zum Laufen bringt. Das Ziel dieses Programms war es,

herauszufinden, ob die Technologie der Scheibe mit Material

von der Erde genauso betrieben werden konnte. Wenn ich zur

Arbeit ging, wurde ich vom Mac Carron Flughafen in Las

Vegas zur Zone 51 geflogen, eine schwer abgesicherte

Regierungsbasis auf dem Nevada Testgelände. Zone 51 liegt

125 Meilen nördlich von Las Vegas in der Nähe der Groom

Mountains und dem ausgetrockneten Bett des Groom-Lake.

Von Area 51 wurde ich per Bus zu einer noch stärker

gesicherten Einrichtung gebracht, die ca. 15 Meilen südlich

von Area 51 liegt und S-4 genannt wird.

S-4 befindet sich am Fuss der Papoose Mountains beim

ausgetrockneten Bett des Papoose-Sees. Der Luftraum rund um

S-4 ist eingeschränkt, und wenn sich irgendein

unwillkommenes Luftfahrzeug in den äusseren Sektor verirrt,

funken sie den Piloten an und befehlen ihm oder ihr, den

Bereich zu verlassen. Wenn dieser Pilot weiterfliegt und in den

mittleren Sektor gerät, steigen jets auf und begleiten das

eingedrungene Flugzeug hinaus.

Wenn, aus welchen Gründen auch immer, das Flugzeug

weiter in den inneren Sektor eindringt, bevor die jets in der

Luft sind, werden Boden-Luft missiles den Eindringling

neutralisieren. Die Moral der Geschichte: versuchen Sie nicht,

S-4 zu finden und dorthin zu fliegen. Die S-4 Installation ist in

den Berg hineingebaut und die neun Hangar-Tore sind zu

ungefähr 60 Grad abgewinkelt. Die Tore sind mit

Abdeckungen überzogen, die eine Sand-Textur aufweisen, um

in den Berg und den Wüstenboden überzugehen.

Wie Sie in dieser Repräsentation sehen können, hatte mein

Ausweis einen weissen Hintergrund mit einem hellblauen und

einem dunkelblauen Diagonalstreifen in der oberen linken

Ecke. Am unteren Rand waren Buchstaben und Zahlen, die

verschiedene Bezirke einschliesslich S-4 bezeichneten. Auf



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Schach der Erde



meinem Abzeichen war ein Stern durch S-4 gestanzt. Die

Hinterseite des ID-Abzeichens war dunkelblau mit einem

vertikalen Streifen, der auf einer Seite nach unten verlief .

Der Hangar, in dem sich das Sportmodell befand, war ein

typischer Flugzeug Hangar, mit Ausnahme der abgewinkelten

Tore, die ich vorhin erwähnte. Der Hangar war mit typischen

Werkzeugen und sehr umfassender elektronischer Ausrüstung

ausgestattet. Es gab da ausserdem eine Maschine mit einem

Röntgen-Symbol darauf, und einen hohen Kran, der auf 20.000

Pfund ausgelegt war. Die Ausrüstung auf diesem Hangar war

mit der schwarzen Zahl „41“ bezeichnet, um die ein weisser

Kreis gezogen war. Die Tests mit dem Sportmodell sah ich

ausserhalb dieses Hangars.

Nun, wenn eine Scheibe in der Nähe einer anderen

Schwerkraftquelle fliegt, wie beispielsweise in der eines

Planeten oder Mondes, benutzt sie nicht die gleiche Art des

Fliegens, wie wir sie in unseren wissenschaftlichen Lektionen

gelernt haben. Wenn sich die Scheibe in der Nähe einer

anderen Schwerkraftquelle wie der Erde befindet, werden die

Schwerkraftwellen „A“, die sich von der Scheibe her

ausbreiten, schrittweise in die Schwerkraftwellen „B“

hineingeschoben, die sich von der Erde her ausbreiten. Und das

erzeugt Auftrieb. Die Schwerkraftverstärker der Scheibe

können unabhängig voneinander ausgerichtet werden, und sie

arbeiten auf Impulse hin, sie sind nicht ununterbrochen am

arbeiten. Wenn alle drei Verstärker zum Flug benutzt werden,

befinden sie sich in der „Delta“-Konfiguration. Und wenn nur

einer für den Flug benutzt wird, ist es die „Omicron“-

Konfiguration. In dem Masse, wie das Schwerkraftfeld rund

um die Scheibe an Intensität zunimmt, nimmt auch die Raum-

Zeit-Verschiebung um die Scheibe herum zu, und wenn man

die Raum-Zeit-Krümmung sehen könnte, würde es so

aussehen: wenn die Verstärker den Output des

Schwerkraftfeldes intensivieren, biegt sich die Form der Raum-



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Schach der Erde



Zeit rund um die Scheibe nicht nur aufwärts, sondern faltet

(klappt) sich bei maximaler Verzerrung tatsächlich zu so etwas

wie einer Herzform zusammen. Nun erinnern Sie sich: Diese

Raum-Zeit-Verzerrung findet in 360 Grad rund um die Scheibe

statt. Wenn man also von oben auf die Scheibe schauen würde,

hätte die Raum-Zeit-Verzerrung die Form eines Pfannkuchens.

Wenn das Schwerkraftfeld rund um die Scheibe so intensiv

wird, dass die Raum-Zeit-Verzerrung um die Scheibe ihr

Maximum erreicht und zu dieser herzähnlichen Form

zusammengefaltet ist, kann die Scheibe von keinem noch so

günstigen Punkt aus gesehen werden, und ist trotz aller

Anstrengungen unsichtbar. Alles was zu sehen wäre, wäre der

Himmel, der sie umgibt.

Das Programm draussen in Area S-4 bestand aus drei

Projekten:

Projekt Galileo, Projekt Sidekick und Projekt Looking Glass.

Projekt Galileo beschäftigte sich mit Antrieb durch

Schwerkraft und war die Quelle all der Informationen, die ich

Ihnen in diesem ersten Teil vermittelt habe.

Projekt Sidekick beschäftigte sich mit einer Strahlenwaffe,

deren Antriebsquelle Neutronen waren und die mit

Schwerkraftlinsen ausgerichtet wurde.

Projekt Looking Glass beschäftigte sich mit der

Wissenschaft, rückwärts in der Zeit zu sehen.

Nun kam ich persönlich nicht mit der Hardware von Projekt

Sidekick und Projekt Looking Glass in Berührung und diese

Projekte sind jenseits des Horizontes dieses Videos. Das bringt

uns nun zum Ende dieses ersten Teils, den ich Ihnen als

Tatsache präsentiere.

An dieser Stelle beginnen wir unseren zweiten Teil, den

Abschnitt, den ich „Auszüge aus der Regierungsbibel“ nenne.

Ich nenne ihn so, weil, wie Sie aus dem ersten Teil schon

wissen, es einen kleinen Teil der US-Regierung gibt, der

wissenschaftliche und technologische Entscheidungen von



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einer Wissensbasis aus fällt, die der Öffentlichkeit nicht

zugänglich sind. Dies hier sind Auszüge aus diesen

Informationen.

Als Teil meiner Einführung in das Programm S-4 wurde ich

zufällig in einen kleinen Raum gebracht, in dem sich ein Tisch,

ein Stuhl und etwa 120 Instruktionen in blauen Aktenordnern

befanden. Ich wurde dort unterschiedlich lang allein gelassen,

um zu lesen, normalerweise ca. eine halbe Stunde. Diese

Instruktionen enthielten ein weites Spektrum an Informationen,

von denen sich die meisten auf Ausserirdische und

ausserirdische Technologie bezogen. Diese Berichte schienen

einen Überblick über „ausserirdische Informationen“

darzustellen, die den Zweck hatten, Wissenschaftler jeden

Gebietes über die Reichweite des Projektes zu informieren,

nicht nur über ihr spezielles Gebiet und ihre Aufgaben. Der

Überblick über Projekt Galileo war exakt. Ich las den

Überblick und erlebte später als Zeuge Tatsachen, die

bewiesen, das er korrekt war. Also ist es auch möglich, dass

Wissenschaftler, die mit anderen Projekten betraut waren, die

Beweise dafür gesehen haben, dass die anderen Überblicke

auch korrekt waren, aber ich kann das nicht hundertprozentig

behaupten. Für mich waren diese Berichte einfach Worte auf

Papier.

Also, um nicht in jedem Satz „angeblich“ und „wie man

annimmt“ zu sagen, gebe ich diese Information so an Sie

weiter, wie ich sie gelesen habe, da ich diesen Vorbehalt

vorausgeschickt habe. Die Technologie, über die Sie bis jetzt

Bescheid wissen, wurde von einigen ausserirdischen Wesen

vom Sternensystem Ceta Reticuli 1 und 2 hierher gebracht.

Diese Sterne befinden sich im Sternbild Reticulum, welches

nur von der südlichen Hemisphäre aus gesehen werden kann.

Ceta Reticuli ist ein binäres Sternensystem, was bedeutet, dass

es 2 Sterne hat und befindet sich ungefähr 30 Lichtjahre von

der Erde entfernt. Diese Wesen kommen von Reticulum-4,



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Schach der Erde



welches der vierte Planet von Ceta Reticuli 2 ist. Dies ist die

Art, wie in diesen Berichten von Sternensystemen gesprochen

wird. Sie bezeichnen einfach die Sonne und die Anzahl von

Planeten, von dem der Sonne am nächsten liegenden aus bis

zum am weitesten Entfernten. Zum Beispiel wurde unsere

Sonne als „Sol“ bezeichnet und von der Erde spricht man als

„Sol-3“, weil wir der dritte Planet von der Sonne aus sind. Ein

Tag auf Reticulum-4 ist 90 Erdenstunden lang.

Die Wesen sind 3 bis 4 Fuss gross und wiegen 25 bis 50

Pfund. Sie haben grauschimmernde Haut und grosse Köpfe mit

mandelförmigen, grossen Augen. Sie haben sehr dünne,

schlanke Nasen, Münder und Ohren und sind unbehaart. Alle

Daten in den Berichten, die sich mit diesen Wesen befassten,

waren mit einer 6-stelligen Zahl gekennzeichnet, die mit den

Zahlen 1623 anfing. Da ich keine Ahnung hatte, in welchem

Bezug diese 6-stellige Zahl zur jetzigen Zeit steht, hatte ich

keine Möglichkeit, herauszubekommen, wann diese Wesen

ankamen, oder zumindest, wann sie diesmal auftauchten.

Diese Wesen sagten, dass sie die Erde über einen langen

Zeitraum hinweg immer wieder besucht hätten und

präsentierten photographisches Beweismaterial, das sie als über

10.000 Jahre alt bezeichneten.

Bis 1979 gab es einen Austausch an Material und

Information in Zentral Nevada, als es zu einem Konflikt kam,

der das Projekt abrupt stoppte.

Die Wesen verliessen die Erde, sollen aber zu einem

Zeitpunkt, der mit 1623... gekennzeichnet ist, zurückkehren,

und ich weiss nicht, welches Datum das ist. Mit der

verbliebenen Hardware und den vorhandenen Informationen

startete die US-Regierung ein „Back-Engineering“ Programm.

Im Mai 1987 brachten einige Wissenschaftler einen Anti-

Materie-Reaktor zu einer unterirdischen Start-Einrichtung auf

dem Nevada-Testgelände, um ein Experiment durchzuführen.

Unglücklicherweise für sie wurde es während des Experiments



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Schach der Erde



notwendig, den Reaktor aufzuschneiden, was für sie den Tod

bedeutete. Den anderen auf dem Testgelände wurde erzählt, die

Explosion sei ein unangekündigter, unterirdischer Nuklear-Test

gewesen. Ich wurde im Dezember 1988 angeheuert, um einen

dieser Männer zu ersetzen.

Diese Wesen übermittelten Informationen darüber, wie man

auf den menschlichen Verstand Einfluss ausüben kann, um den

Körper zu betäuben (anästhesieren). Dies wird ohne jeden

physischen Kontakt von einer äusseren Quelle aus

bewerkstelligt. Damit die Betäubung vollkommen ist, muss das

Gehirn in einem entspannten Zustand sein, ähnlich dem, den

man für eine Hypnose braucht. Wenn der Verstand irgendeiner

äusseren Stimulation ausgesetzt ist, wie stimulierende Drogen

oder laute Musik, dann ist die Manipulation des Nervensystems

ineffektiv.

Die Wesen sagten, der Mensch sei das Produkt einer von

aussen korrigierten (beeinflussten) Evolution. Sie sagten, dass

die Menschheit als Rasse sich 65 Mal genetisch verändert habe.

Sie bezeichneten Menschen als „Behälter“, jedoch weiss ich

nicht, wofür sie Behälter sein sollten.

Ich bin mir sicher, Sie verstehen jetzt, warum es für mich

unmöglich war, die Informationen im zweiten Teil zu belegen.

Und es ist offensichtlich, dass - wenn die Information stimmt -

die Verzweigungen und Auswirkungen weitreichend sind, und

man muss kein Nuklearphysiker sein, um sich das

klarzumachen.

Also sollte ich, bevor ich das hier zu Ende bringe, ein paar

Fragen für Sie anbringen. Die erste ist: Wie kam ich zu diesem

Programm?

Während ich 1982 im Los Alamos National Lab arbeitete,

brachte die örtliche Zeitung eine Titelgeschichte über den „jet

Car“, den ich gebaut hatte. Zufällig hielt Dr. Teller am gleichen

Tag einen Vortrag in Los Alamos. Ich traf Dr. Teller nie

wieder, aber 1988, als ich beschloss, wieder in die



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Schach der Erde



Gemeinschaft der Wissenschaftler (scientific community)

einzutreten, schickte ich ihm einen Lebenslauf und erkundigte

mich nach einem Job. Dr. Teller antwortete mir telefonisch und

sagte, dass er nicht mehr aktiv sei und nur noch eine

Beraterfunktion innehabe. Er gab mir den Namen eines

Verbindungsmannes, den ich in Las Vegas anrufen könne. Ich

führte das Telefonat, und von da an entwickelten sich die

Dinge, bis ich bei dem Programm ankam. Ich hatte nie eine

Gelegenheit, Dr. Teller zu fragen, ob er sich an mich aus Los

Alamos erinnerte, also weiss ich nicht, ob das ein Grund war

oder nicht.

Die zweite Frage ist die, wenn all das, was ich Ihnen gerade

präsentiert habe, wahr ist und die Regierung es geheimhält, wie

kann ich ein Video machen, das davon handelt? Nun, das

Grundprinzip ist dies: wenn es irgendwelche Nachwirkungen

auf die Herstellung dieses Videos gibt, bestätigt das einfach,

dass das, was ich sage, wahr ist. Was Sie also mit diesen

Informationen anfangen, ist Ihre Sache.

Denken Sie daran: nicht jeder, der eine Scheibe am Himmel

sieht, ist verrückt, also behalten Sie ein Auge am Himmel,

besonders hier in Zentral Nevada. Und danke für's Zuhören.









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Schach der Erde



Kapitel III



Eine hoffnungslose Lage?



Nimmt man diese Informationen und versucht sie zu

verdauen, entsteht ein ziemlich hoffnungsloses Gefühl. Wie

kann man sich gegen all das wehren? Gibt es eine Abhilfe?

Diese Informationen erfordern vom Leser ein enormes

Vermögen, sich etwas „Negativem“ zu stellen und es zu

betrachten. Manche werden es vielleicht nach den ersten Seiten

weglegen und es als „Unsinn“ abstempeln.

Unsere Zukunft als Menschheit und die Zukunft eines jeden

freien Menschen hängt davon ab ob wir in der Lage sind das

Ruder herumzureissen und uns unserer eigenen, individuellen

Verantwortung bewusst zu werden. Anderenfalls werden wir

eines Tages aufwachen und nicht einmal mehr wissen was mit

uns geschehen ist, mit dem Bewusstsein einer Kuh, die erst

dann mit einem Hauch von Gegenwehr erwacht, wenn sie vor

der Schlachtbank steht.

Ich habe lange überlegt, ob es sich nicht beschönigen lässt,

ob man es wirklich so schreiben kann. Ob es überhaupt jemand

verstehen wird und es nicht einfach, einmal gelesen zur Seite

gelegt wird - nach ein paar Tagen vergessen, verdrängt in den

Bereich des Unglaublichen?

Ist es nicht unser Problem, das Problem der Menschen, die

nicht diese Intrigen und Machtkämpfe im Sinn haben? Wir

können uns nicht vorstellen, das es etwas derartiges gibt. Wir

versuchen es zu beschönigen, indem wir uns einreden, dass es

so schlimm nicht sein wird. Vielleicht schwingt ein Gedanke

oder eine Hoffnung mit, dass es irgendjemand schon in

Ordnung bringen wird. Jedoch - können wir diese Einstellung

beibehalten?

Ich bin mir bewusst, dass ich mich durch dieses Buch aus

meiner relativ geschützten Anonymität als normaler,



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Schach der Erde



arbeitender Mensch mehr oder weniger ins Rampenlicht stelle

und die Aufmerksamkeit derer auf mich ziehe, denen diese

Aussagen nicht ins Konzept passen. Ich kann mir kaum

vorstellen, dass ich die Aussagen in diesem Buch, sollten sie

sich als richtig erweisen, schadlos überstehen werde. Hab' ich

eine Alternative? Wenn wir uns unserer individuellen

Verantwortung als Mensch für andere Menschen bewusst

werden, haben wir eine Chance. Sollten sie nicht stimmen,

können wir uns beruhigt auf die andere Seite drehen und

weiterschlafen.

Wir müssen uns jedoch darüber im Klaren sein - die andere

Seite schläft nicht. Die Geschichte zeigt, dass die „bösen

Absichten“ immer in der Lage waren, sich gut zu organisieren.

Ihre Operationen im Dunkeln verlieh ihnen Schutz. Sie

waren nicht sichtbar.

Was wissen wir schon? Mit Nachrichten á la Hollywood

bekommt die Bevölkerung nur das mitgeteilt, was zur ihrer

besseren Kontrolle sinnvoll erscheint. Emotionen werden

gezielt gesteuert. Der Golfkrieg war einer der grössten

Medienshows. Das was tatsächlich vor sich geht, wird

verschwiegen. Der sogenannte „Dritte Weltkrieg“ zeigt sich

auch hier in einer globalen Desinformation. Eine

Scheinwirklichkeit wird geschaffen nach dem bewährten „Brot

und Spiele“. Ein wenig Krieg hier, ein paar Verbrechen dort,

und schon fühlen wir uns in unserer gegenwärtigen Situation

gar nicht so schlecht.

Dennoch gab es einen Versuch.

Parallel zu den Vorbereitungen des sogenannten „Dritten

Weltkrieges“, gab es eine Entwicklung auf dem Gebiet des

menschlichen Verstandes und des Geistes, die aber sofort

massivst angegangen wurde. Man liess nichts unversucht, diese

Neuentwicklung gesellschaftlich zu ruinieren. Das Resultat ist

perfekt. Heute spricht man von dieser Bewegung als

„faschistische, kriminelle Organisation, die ihre Mitglieder



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Schach der Erde



finanziell ausbeutet und ruiniert“. Es ist Scientology. Damit

meine ich nicht das was im Allgemeinen unter der Scientology

Kirche bekannt ist, sondern die Philosophie.

Ich habe mich gefragt, ob ich diese Philosophie überhaupt

erwähnen soll - ob nicht der Name „Scientology“ durch seine

Negativbedeutung alles andere in frage stellt. Scientology

scheint genau in dieses Szenario zu passen. Die Presse spricht

von einer „faschistischen, kriminellen Organisation, die

Menschen abhängig macht, sie finanziell ausbeutet und einer

Gehirnwäsche unterzieht“. Selbst wenn diese Berichte

stimmen, war es jedoch nicht immer so. Scientology kam

ursprünglich mit einer anderen Mission.

Ich selbst war zwischen 1976 und 1982 Mitglied und

Mitarbeiter dieser Kirche und bin dann in dem Bewusstsein

ausgetreten, dass die Philosophie und die Institution der

Scientology-Kirche nichts mehr gemeinsam haben. Ich war

einer von vielen. Viele diese ehemaligen Kirchenmitglieder

formierten sich in einer sogenannten „freien Zone“, einer

Alternative, dieser Philosophie in Freiheit nachzugehen,

nachdem eine solche Freiheit von dieser Organisation

unterdrückt wurde.

In den Folgejahren habe ich mich intensiv mit dieser

Problematik auseinandergesetzt. Ich habe versucht, zwischen

Philosophie und Organisation zu differenzieren.

Mich hat die Frage beschäftigt: „warum wird das, was von

vielen als gut angesehen wird, so massiv unterdrückt?“

Welches Potential steckt in dieser Philosophie, dass sie so

stark bekämpft wird? Oder war ich tatsächlich auch ein

„gehirngewaschenes“ Opfer?

Was ist mit den vielen Anhängern dieser Philosophie, gleich

ob „kirchentreu“ oder in der „freien Zone“? Sie stammen aus

allen Bevölkerungsschichten. Sind das alles Spinner, Idioten,

Verführte? Ich glaube, so einfach kann man es sich nicht

machen.



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Schach der Erde



Während meiner Mitgliedschaft konnte ich die Dinge, die in

der Presse über Scientology herausgestrichen wurden, zum

überwiegenden Teil nicht beobachten. Vieles stellte sich

derzeit als reine Propaganda heraus.

Der Umgang mit Individuen, ihre Behandlung als reine

Statistikpunkte, der Umgang mit Aussteigern, der Missbrauch

der eigenen Technologie gegen „Problemfälle“ und die

absolute Hörigkeit dem Management gegenüber hat mich

gestört. Es gab keinen Platz für Individualität oder Kreativität.

Entweder man ging in der Gruppe auf oder man ging

buchstäblich unter. Das war die Entwicklung Anfang der 80er

Jahre, und sie verstärkt sich, nach Auskünften von

abgesprungenen Mitarbeitern aus neuerer Zeit, immer mehr.

In den vorhergehenden Kapiteln taucht des öfteren der

Terminus Mind-Control oder Verstandeskontrolle auf. Was ist

das eigentlich?

Wir reden hier über sogenannte Implants (auf deutsch

Einpflanzungen) als ein Oberbegriff für ein elektronisches

Mittel zur Überwältigung von Wesen mit einer „Bedeutung“,

das heisst, mit Befehlenetwas zu tun oder zu unterlassen, etwas

oder jemand zu sein oder nicht zu sein, oder auch nur etwas

Bestimmtes zu vergessen.

Das ist sehr global gesprochen.

Im Detail würde es heissen: Eine Person wird, häufig unter

Verabreichung von Drogen, in den Zustand von

Bewusstlosigkeit oder in eine Art hypnotische Trance versetzt.

Man gibt ihm dann, meist unter Verwendung von elektrischen

Schocks, Worte, Bilder, Befehle ein. Um die Sache abzurunden

versieht man diese Operation mit einem sogenannten

Vergessermechanismus. Wenn er erwacht wird er sich an

nichts mehr erinnern.

Diesen Mechanismus des Verstandes, auf schmerzliche

Erfahrung zu reagieren hat man sich zunutze gemacht. Es kann

so einfach sein, als wenn man einen Hund beispielsweise durch



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Schach der Erde



Belohnung und Bestrafung dazu erzieht „bei Fuss zu gehen“. In

diesen einfachen Fällen würde man von Konditionierung

sprechen, was letztlich nichts anderes ist, als die Nutzung des

Reiz-Reaktionsmechanismus.

Geht man nun davon aus, dass es so etwas gibt wie ein

„unsterbliches Wesen“, gleichgültig ob man es als „Geist“ oder

„Seele“ bezeichnet, kann man ebenfalls davon ausgehen, dass

die Vergangenheit eine ungeheure Fülle an Erfahrungen für

den Einzelnen bietet, wobei die positiven Erfahrungen keine

negativen Auswirkungen auf die Gegenwart haben.

Allein die Tatsache, dass der Mensch einen Begriff (Geist,

Seele, etc.) für etwas gefunden hat, was nicht in Worten

unserer physikalischen Welt zu beschreiben ist, reizte

Philosophen aus allen Epochen der Menschheit, darüber

nachzudenken. Versuchen wir das in ein paar Sätzen

aufzurollen:

Hypothese: Ein Wesen, das, was der Mensch grundsätzlich

mit „ich“ bezeichnet, ist unsterblich [1]. Und genau das

versucht man ihm über die Jahrtausende hinweg auszureden. In

diesem Zusammenhang eine Aussage von Bob Lazar:

„Die Wesen sagten, der Mensch sei das Produkt einer von

aussen korrigierten (beeinflussten) Evolution. Sie sagten, dass

die Menschheit als Rasse sich 65 Mal genetisch verändert habe.

Sie bezeichneten Menschen als „Behälter“, jedoch weiss ich

nicht, wofür sie Behälter sein sollten.“ (BobLazar, Video

Transkript, 1992) Man kann sich hier die Frage stellen: Wieviel

Gewalt über welche Zeitdauer wäre nötig um ein Wesen, was

sich seiner selbst bewusst ist, auf die Stufe zu bringen, wo es

alles vergisst, sich nahezu vollkommen mit seinem Körper

identifiziert und sogar noch der Meinung ist, dass nach dem

Tod alles vorbei sei? Was könnte diese Gedächtnisstörung,

dieses „Vergessen“ herbeiführen?

Ein ehemaliger Mitarbeiter Hubbards beschrieb es nach

seinem Austritt aus der Scientology Kirche einmal so:



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Schach der Erde



„Stellen Sie sich eine Zelle vor. Sechs Wände, keine Tür,

keine Fenster. Ein Wesen sitzt in dieser Zelle. Die Zelle ist 20

Meter lang, 20 Meter breit und 20 Meter hoch. Aber das

Bewusstsein des Wesens reicht nur 19 Meter. Sieht es die

Wände? Nein! Nun, Wenn Ihr unterdrückerisch seid, gebt Ihr

dem Burschen in der Mitte ein paar Drogen, ihr beeinflusst ihn

über das Fernsehen, und Ihr lasst ihn denken, er sei jemand mit

„nur einem Leben“ und sein Bewusstsein reduziert sich

letztlich auf 18 Meter. Und wenn er auf 18 Meter

heruntergekommen ist, schiebt Ihr die Wände auf 19 Meter.

Und wenn man ihn dann letzlich auf Faustgrösse geschrumpft

hat, jeder ist verrückt und eingemauert und alles auf diesem

Planeten geht schön konform.... Körper mit nur einem Leben...

haben sie die ganze Erde. Wenn jemand aus der Reihe tanzt,

wenn jemand nicht konform geht - nun dann haben wir die

Methoden von Lobotomie, Elektroschock, Implantierung,

Sibirien - was immer Ihr wollt meine Lieben, es ist da.

Das ist der Mechanismus, durch den dieser Planet

gegenwärtig kontrolliert wird und das, was sie am meisten

fürchten, sind erstens diejenigen, die die Wände sehen

können.... Aber darüber hinaus fürchten sie etwas noch mehr,

denn die Person, die nur die Wände sehen kann ist immer noch

eine Spielfigur, und sie kann als solche kontrolliert werden,

indem man ihnen die Ehe kaputtmacht, ihre wirtschaftliche

Sicherheit ruiniert, oder was immer auch notwendig ist, Ihr

werdet sein Bewusstsein auf den Punkt zurückbringen, wo er

die Wände nicht mehr sehen kann.

Aber am meisten fürchten sie denjenigen, der die Wände

sieht und geradewegs hindurchgeht. Denn ausserhalb dieser

Wände ist Freiheit. Und es gibt keine Angst - und nicht nur

das, der Bursche ist nun von einer Spielfigur zu einem Spieler

aufgestiegen. Und wenn er ein Spieler ist, dann kann er die

Spieler handhaben die, das unterdrückerische Spiel spielen. Ihr

könnt unterdrückerische Personen, die eine Menge weltlicher



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Schach der Erde



Macht und Geld haben -Ihr könnt diese Leute nicht als

Spielfigur handhaben - Ihr müsst sie als Spieler handhaben.“

Genau darum geht es hier.

Wie weit reicht unser Bewusstsein?

Neben einer gehörigen Portion Eigenverschulden, das, was

die Buddhisten als „Karma“ bezeichnen, den Auswirkungen

vergangener, negativer Taten oder Unterlassungen auf die

Gegenwart, gibt es andererseits massiv eingepflanzte

Verhaltensmuster zu Kontrollzwecken. Hierbei sei auf die

„Mind-Control“-Experimente, wie sie früher im Buch

angerissen wurden, verwiesen („Die wissenschaftliche

Kontrolle über den Menschen“, „Der Dritte Weltkrieg“ sowie

„Untergrundbasen“ (Kapitel II)). Das erschreckendste an dieser

Geschichte ist die Feststellung, dass diejenigen, die

kontrollieren, dieses Wissen haben, und diejenigen, die

kontrolliert werden, eben nicht (mehr).

Unglaublich? Nun ja.

Wir gehen davon aus, das die von Hubbard entwickelte

Philosophie und die dazugehörige Technik, eine sehr gute und

wirksame Methode ist, dieser Implantmaschinerie zu entgehen.

Damit ist gemeint, die negativen Effekte auf die Person in der

Gegenwart, sowohl resultierend aus dem Eigenverschulden, als

auch aus den gezielt eingepflanzten Verhaltensmustern,

auszuräumen.

Es mag für viele unwirklich klingen, wenn diese Dinge hier

angesprochen werden. Es sei aber gesagt, dass in der immerhin

nun über vierzigjährigen Anwendung der scientologischen

Techniken, noch niemand gefunden wurde, der solche

eingepflanzten Verhaltensmuster nicht hat. Und das hat nicht

nur Konsequenzen für den Einzelnen, sondern für die gesamte

Menschheit. Anders gesagt: „sowohl der Einzelne wie auch die

Menschheit kann über diese „Implants“ kontrolliert werden“.

Die Massenmedien könnten hierbei als ein Kontrollinstrument

betrachtet werden.



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Schach der Erde



Es wäre fatal anzunehmen, dass in den angesprochenen

Kreisen das Wissen hierüber nicht vorhanden wäre.

Scientology als Philosophie und Technik zeigt meiner

Ansicht nach einen funktionierenden Weg. Ohne die

Philosophie Hubbards in den Himmel heben und andere

schmälern zu wollen, Sie verschafft uns ein fundiertes Wissen,

über die menschliche Natur, als Zusammensetzung aus Körper,

Geist und den dazugehörigen Aufzeichnungsmechanismen.

Befasst man sich mit dieser Philosophie, lässt sich dieses

„Spiel“, in das wir verwickelt sind, leichter verstehen. Und

„Verstehen“ ist eine gute Voraussetzung zur Lösung eines

Problems.

Scientology ist nicht der neue Gott. Sie propagiert auch

keinen neuen Gott. Diese Philosophie könnte, wie schon so oft

in der Geschichte, zu einem „neuen Gott“ werden, wenn dieses

Wissen monopolisiert wird. Momentan hat es allen Anschein,

dass dies passiert. Sollte das der Fall sein, könnten wir uns in

einer noch schlimmeren Situation wiederfinden als wir es jetzt

schon sind.

Diese Situation voraussehend hat L. Ron Hubbard,

Begründer dieser Philosophie, schon 1952 in einem Vortrag

gewarnt: [2]

„Scientology wird an dem Tage untergehen und nutzlos für

den Menschen werden, wenn sie zum Meister des Denkens

wird. Glauben sie nicht, dass sie das nicht tun wird. Sie hat das

Potential dafür.“ Hubbard weist auf die Gefahr hin, dass es in

den scientologischen Materialien Methoden gibt Wesen zu

kontrollieren, von denen „in diesem Universum nicht im

entferntesten geträumt wurde“. Es seien

„Kontrollmechanismen von solch schrecklichem Ausmass,

dass man, wäre die Befreiung nicht um so vieles leichter,

bestürzt über die Gefährlichkeit sein müsste, die dem Wesen

gegenüber in Scientology existiert.“

Hubbard weiter:



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Schach der Erde



„Jeder, der diese Abhilfen kennt, jeder der diese Techniken

kennt, hat eine bestimmte Verantwortung, und die ist,

sicherzustellen, dass er nicht der alleinige Verwalter bleibt.

Denken Sie nicht, dass ein Monopol eine sichere Sache wäre.

Es ist nicht sicher. Es ist weder sicher für die Menschheit, noch

für dieses Universum. Dieses Universum hat lange nach neuen

Wegen gesucht um Sklaven zu machen. Wir haben einige

Wege neue Sklaven zu machen. Lassen Sie uns sicherstellen,

dass dies nicht geschieht“.

In Anbetracht der Angriffe und des Bestrebens der

nachfolgenden Jahre, diese Philosophie mit allen Mitteln zu

diskreditieren und zu monopolisieren, kann diese Aussage

durchaus ernst genommen werden. Der Effekt ist sichtbar:

Wenn sich heutzutage jemand öffentlich zu Scientology

bekennt, kann es sein, dass er beispielsweise in einem

Einstellungsgespräch daran scheitert. Wenn Sie im Buchhandel

den Namen Hubbard oder Scientology erwähnen, können Sie

sich wie im Mittelalter vorkommen. Dass man nicht Knoblauch

und ein Kreuz bereithält um Sie aus dem Laden zu vertreiben,

ist das geringste.

Versuchen wir dies im Zusammenhang mit der

„Scientology-Kirche“ selbst zu sehen:

Es scheint, als würde sie von sich aus, mit aller Macht daran

arbeiten, ihren eigenen Namen stärker in Verruf zu bringen, als

es von ihren Kritikern jemals der Fall sein könnte. Steckt eine

Absicht dahinter? Man kann es annehmen. Wir in der „Freien

Zone“ gehen davon aus, dass das Scientology-Management,

genauer gesagt ein bestimmter Personenkreis, seit Ende der

70er Jahre, die Rolle eines „Agent Provokateur“ spielt -

jemand, der von innen heraus alles tut, um diese Gruppe nach

aussen hin zu diskreditieren.

Momentan vermittelt sie den Eindruck, als interessiere sie

sich weder für die Belange ihrer Mitglieder noch für die

Belange der Menschheit, sondern ausschliesslich für sich



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Schach der Erde



selbst. Die Scientology-Kirche ist, wie andere Gemeinschaften

vor ihr, offensichtlich zum Selbstzweck geworden. Bei ihren

Mitgliedern beweihräuchert sie sich mit grossartigen Erfolgen

und gibt ihnen das Gefühl zu den „allein Wissenden“ zu

gehören. In ihrem Kampf gegen die Institutionen fühlt sie sich

als neuer Märtyrer.

Durch ihre Geldpolitik macht sie es ihren Mitgliedern

nahezu unmöglich die Technologie von Scientology zu nutzen.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Mitglieder Dienstleistungen in

der Grössenordnung von einer halben Million DM und mehr in

Anspruch nehmen.

Man muss zugestehen, dass diese „Kirche“ in der Lage ist zu

kämpfen, und ihre Mitglieder engagieren sich für das, was sie

als richtig empfinden, bzw. für das, was ihnen ihr Management

als richtig vorsetzt. Sie können kontrolliert werden, indem man

ihnen bei Ungehorsam oder Nicht-Konformität die „Ewigkeit“

entzieht. Das heisst, man droht ihnen damit, aus der

Scientology-Kirche ausgeschlossen zu werden und nie wieder

deren Dienstleistungen zu bekommen, was durchaus

vergleichbar ist mit der Androhung der Hölle oder der

Exkommunikation der Katholischen Kirche zu Zeiten der

Inquisition. Dies war schon immer ein beliebtes Druckmittel.

Scientology hat Tendenzen, zu einem neuen „Heiligen

Krieg“ zu werden. Ihre Mitglieder kämpfen für das ewige

Leben und wären wohl auch bereit, ihr gegenwärtiges dafür

aufzugeben. Ihr neuer „Heiliger Krieg“ liegt dabei nicht in der

Waffengewalt, aber vielleicht in der versuchten Infiltration von

Politik und Wirtschaft.

Menschen, derart motiviert, konnten in der Vergangenheit zu

allem benutzt werden. Sie interessieren sich nicht dafür, was an

ihrer Spitze vor sich geht. Sie setzen voraus, dass eine

Philosophie, die an der Basis gelehrt wird, sich gleichermassen

im Management widerspiegelt. Das was ihnen von der



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Schach der Erde



Hierarchie vorgesetzt wird, ist wichtiger als das, was sie selbst

beobachten können.

Letztlich verraten sie dadurch nicht nur ihre Philosophie

sondern auch sich selbst.

Wir stehen hier vor dem gleichen Problem, mit dem bisher

fast jede Religion konfrontiert war, und fast jede Religion ist

daran gescheitert. Es geht um Wissen und Bewusstsein. Wissen

ist gefährlich für diejenigen, die kontrollieren wollen.

Menschen die wissen, können, wenn überhaupt, nur sehr

schwer kontrolliert werden.

Anfangs war der direkte Zugriff eines Einzelnen zu seinem

Gott offen. Der Gläubige konnte beispielsweise beten und

durch dieses Gebet mit ihm in Kontakt treten. Ein direktes

Wissen war durch die Kommunikation mit Gott möglich. Nach

und nach wurde dieser direkte Kontakt unterbrochen. Eine

Priesterkaste setzte sich zwischen die Gläubigen und Gott und

interpretierte sowohl den Glauben wie auch Gott selbst. Den

Gläubigen wurde immer mehr gesagt, was sie zu denken

haben, was dieser Gott gutheisst oder nicht, wie sie sich diesem

Gott zu nähern hätten, und so weiter. Die direkte Linie zu Gott

wurde ersetzt durch ein „Management Gottes“ auf Erden. Und

dieses Management hatte immer Recht, wobei der wichtigste

Punkt nicht übersehen werden darf: Dieses Management diente

letztlich immer zur Kontrolle der Gläubigen.

Nur wenige Religionen bilden hier eine Ausnahme. Eine

dieser Ausnahmen ist der Buddhismus. Hier gab und gibt es

keine „Institution“ zwischen dem praktizierenden Buddhisten

und Buddha dem Erleuchteten, den jeder Buddhist in sich

wiederfinden will.

Wissen im Buddhismus kann von jedem Einzelnen erlangt

werden, während Wissen in den Glaubensreligionen kaum

erstrebenswert ist. Durch die Interpretation der jeweiligen

Glaubensinstitution soll der rechte Glaube erlangt werden.



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Schach der Erde



Was unterscheidet diese beiden Richtungen nun im

Wesentlichen voneinander? Was gibt es da für ein potentielles

Wissen, das so gefährlich ist, wenn es tatsächlich gewusst

wird?

In den Glaubensreligionen ist der Mensch ein Geschöpf

Gottes. Nur Gott kann Sünden verzeihen. Nur Gott bestimmt

über das Schicksal des Menschen. Er kann somit über diesen

Gott kontrolliert werden.

Bei den Religionen, die erkenntnisphilosophisch orientiert

sind, hat der Mensch sein Schicksal grösstenteils selbst in der

Hand. Hier ist er sich darüber im Klaren, dass sein „Karma“

von vorangegangenen Taten oder Unterlassungen abhängt. Ihm

ist es durchaus real, dass diese Taten oder Unterlassungen eine

enorme Zeitspanne zurückliegen können. Für ihn ist

„Reinkarnation“ keine Glaubenssache sondern Realität. Er ist

sich als ein, vom Körper unabhängiges Wesen bewusst. Das

würde natürlich bedeuten, dass dieses Wesen recht

unkontrollierbar wäre. Er könnte nicht durch ein „Wissen“

kontrolliert werden, welches nicht sein eigenes ist.

Nun kann man sich fragen, wie denn diese Völker

kontrolliert wurden, die keine Kontrollinstitution ihrer Religion

haben? Um eine Antwort darauf zu finden muss man sich

Asien, den Kontinent, in dem der Buddhismus am weitesten

verbreitet war und ist, in der gegenwärtigen politischen Lage

betrachten. Wurden nicht die meisten Länder zum

Kommunismus gezwungen?

Japan wurde in einen Krieg verwickelt, mit dem Resultat,

dass Japan heute eher ein westliches als ein östliches Land ist.

Was ist mit Tibet? --

Zurück zu Scientology: Sie ist keine Glaubensreligion. Ihre

Anhänger streben nach Wissen - Wissen um den menschlichen

Verstand - Wissen um das „geistige Wesen“ in der Behausung

des Homo Sapiens - Wissen um den Zusammenhang des

„Spiels“ auf dieser Erde und in diesem Universum.



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Schach der Erde



Sie befassen sich hauptsächlich mit dem Studium und mit

der Anwendung der scientologischen Technologie. Sowohl

Philosophie als auch die dazugehörende Technologie sind nicht

interpretationsbedürftig. Vergleichbar mit einer

Gebrauchsanweisung liest man sie, wendet sie an und erzielt,

bei richtiger Anwendung, ein vorhersagbares Resultat. es

erfordert keine Vermittlerkaste zu dem angestrebten Wissen.

Dennoch: Man brauchte etwas gottähnliches. Dieser Gott ist

nicht etwa L. Ron Hubbard, nein, es ist „die Reinhaltung der

Technologie“. Mit diesem Schlagwort wird jede Kritik im

Keim erstickt, ja sogar schleichende Abänderungen in eben

dieser Technologie gerechtfertigt [3]. Diejenigen, die trotzdem

aufmucken, werden mit „Scientology-Ethik“, so wie sie dort

verstanden wird, auf den „Boden der Tatsachen“ gebracht und

gegebenenfalls entfernt. Das Recht auf die freie

Meinungsäusserung, im eigenen Glaubensbekenntnis

niedergelegt, besteht nur rein hypothetisch.

Selbst die Erkenntnisse aus der jüngsten deutschen

Geschichte zeigen

Gemeinsamkeiten. Das Management der Scientology Kirche

steht dem Machtapparat der Staatssicherheit in nichts nach.

Auswirkungen: Freunde diffamieren sich gegenseitig bei der

Obrigkeit, eingekleidet in sogenannte Wissensberichte

übereinander. Gelegentlich wird eine „Amnestie“ angeboten in

der sich jeder Scientologe schriftlich seiner Vergehen

entledigen kann, die ihm im Gegenzug dann offiziell verziehen

werden.

Ein gross ausgebauter PR-Apparat zeigt, wo es langgeht.

An der Philosophie und Technik, die im Kapitel IV näher

beschrieben wird, ist nichts gefährliches. Es ist die, von uns in

der Freien Zone stark vermutete, zweckentfremdete Nutzung

durch die Scientology Kirche und Institutionen, die hinter den

Kulissen zwischenzeitlich mit ihnen zusammenarbeiten.



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Schach der Erde



Noch einmal: In diesem Buch geht es nicht um „eine“

Wahrheit. Es sind nicht die einzelnen Informationen, die

„besonders wichtig“ wären. Es ist die Summe an

Informationen, die uns dazu bewegen sollten aufzuhorchen und

aktiv zu werden. Ob Kennedy nun von seinen eigenen Leuten,

in der Regierung der Vereinigten Staaten, wegen deren

Unzufriedenheit in der Kuba-Krise, oder wegen seiner

angedrohten Enthüllung der Alien-Geheimnisse umgebracht

wurde, mag dahingestellt sein. Das Gesamtbild macht aber

durchaus Sinn.

Ob Hubbard nun gesagt hat (frei zitiert): „... wenn man eine

Million machen will muss man eine Religion gründen“, wie

seine Kritiker behaupten, mag zwar wichtig sein, verliert aber

an Bedeutung, wenn man es im Rahmen der gesamten

Szenarien sieht.

Mag der Leser urteilen.

Kommen wir zur Historie dieser Bewegung und ihres

Begründers L. Ron Hubbard. Wer sich detaillierterer für die

Hintergünde und Begebenheiten interessiert sollte sich „Die

Geschichte der Scientologischen Bewegung“ anschauen.





3.2: Die Geschichte einer Philosophie



Betrachtet man das Umfeld der 50er Jahre und die

dahinterliegenden Absichten der Mind-Control-Programme, ist

es nicht verwunderlich, dass Hubbard den Drahtziehern hinter

den Kulissen der Macht sehr ungelegen kam. Es rückt sowohl

die Entdeckungen Hubbard's selbst, als auch die

darauffolgenden Angriffe in ein neues Licht. Die andauernden

und intensiven Attacken, sowohl gegen seine Person als auch

gegen seine Philosophie, sind in der Geschichte vielleicht nicht

beispiellos, wohl aber bezeichnend für die Situation, in der wir

allgemein stecken.



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Schach der Erde



L. Ron Hubbard wurde am 13.3.1911 in Tilden, Nebraska,

geboren.

In den dreissiger Jahren begann er die Grundlagenforschung

in einem Gebiet, welches später als Dianetik und Scientology

bekannt wurde. Hubbard bezeichnete es auch als

Grundlagenforschung zur „Bestimmung des dynamischen

Prinzips des Daseins - der Identifikation des Lebens als etwas

von der Materie Unabhängigem“.

Er ging davon aus, dass der Mensch fähig sein sollte, das

Problem des menschlichen Verstandes zu lösen. (1, S. 15 -

siehe Quellenangaben)

Hubbard wandte sich an Stiftungen, um finanzielle Mittel für

seine Forschung zu erhalten. Er stiess auf Ablehnung, denn für

Grundlagenforschung wurden keine Finanzen bewilligt (3, S.

5). Er beginnt sich als Science Fiction Autor einen Namen zu

machen und finanziert seine Forschung aus diesen Mitteln (2,

S. 12). Hubbard beschäftigte sich nicht vorrangig mit dem

struktuellen Aufbau des Lebens, wie es in der physikalischen

Erscheinung sichtbar wird, sondern mit dem „Auslöser“.

Offensichtlich gab es da eine Kraft, die in Verbindung mit

Materie „Leben“ erzeugt. Er wollte Leben als reine Kraft

isolieren und er fand etwas, das möglicherweise reine

Lebensessenz war. Beim Umgang mit ihr erkannte er, dass es

mentale Energie aus mentalen Eindrucksbildern (Faksimiles

[4]) gibt. Diese, in Massen zusammengeklumpten Faksimiles

können das Leben völlig ersticken. Er entwickelte eine

Auslöschungsmethode für diese Faksimiles und konnte eine

Steigerung des Lebenspotentials feststellen (3, S. 4).

1948 schreibt Hubbard das Buch „Dianetic, The Original

Thesis“ (Dianetik, die ursprüngliche These), den ersten

formellen Bericht seiner Entdeckungen über den Verstand und

das Leben (5, S. 140- 141).

Das Folgebuch, „Dianetics, the Modern Science of Mental

Health“ wurde in der Zeitschrift Astounding Science Fiction



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Schach der Erde



angekündigt und erschien im Mai 1950 auf dem

amerikanischen Buchmarkt. Innerhalb von Wochen war es an

die Spitze der Bestsellerliste gerückt und wurde das

meistdiskutierte Buch Amerikas. Die Grundthese und das

Vokabular der Dianetik fasste in ein paar Monaten Fuss. Es

enthielt ein begeistertes Vorwort von Dr. J. A. Winter, einem

praktischen Arzt in St. Josef, Michigan.

Die grundlegende Botschaft war:

Ein neuer, entscheidender Durchbruch in der Psychotherapie

ermögliche es jedermann, die Wurzeln aller

psychosomatischen und einiger rein somatischer Leiden

aufzudecken und die Krankheiten auszumerzen.

Die Behandlung, „Auditieren“ genannt (vom lateinischen

„audire = hören“), dringe in die Tiefenräume vor und habe

schon nach wenigen Stunden grossartige Erfolge. Jeder könne

diese Methode, wegen ihrer leichten Fasslichkeit, innerhalb

kurzer Zeit erlernen und alles an sich selbst und anderen

ausprobieren (Christopher Evans: Kult des Irrationalen, 1976,

S. 36/37).

In jahrelangen Forschungen hatte Hubbard den gemeinsamen

Nenner der psychosomatischen Krankheiten und des

irrationalen Verhaltens herauskristallisiert. Er entdeckte das,

was er als den „reaktiven Verstand“ bezeichnete.

Hubbard:

„Dieser Funktionsmechanismus brachte es fertig, sich dem

Blick so gründlich zu entziehen, dass er nur mit Hilfe der

induktiven Erkenntnismethode, die von der Wirkung auf die

Ursache schliesst, entdeckt werden konnte.“ [5]

In diesem Teil des Verstandes sind alle Aufzeichnungen

gespeichert, die in einem Moment verminderten Bewusstseins

gemacht wurden.

Der Inhalt dieses reaktiven Verstandes hat Befehlsgewalt

über den Menschen. Er zwingt ihn Dinge zu tun, die er nicht

will. Hubbard behauptet, dass dieser die alleinige Ursache von



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Schach der Erde



psychosomatischen Krankheiten, ein vollkommener Reiz-

Reaktionsmeachanismus sei.

Ziel dieses neuen Wissensgebietes genannt „Dianetik“

(abgeleitet aus dem griechischen „durch den Verstand“, dia -

nous) war es, diesen Teil des Verstandes zu klären. Eine

Person, die dies erreicht hatte wurde als „Clear“ (Geklärt)

bezeichnet.

Der Interessenskonflikt tritt allein schon im Anspruch an den

zu schaffenden Effekt deutlich hervor. Hubbard entwickelte

eine Methode, den Menschen von dem Mechanismus zu

befreien über den er kontrolliert werden kann, wobei die

Kontrolle zunächst absolut nichts mit der gezielten Kontrolle

im Stil der CIA-Psychiater zu tun hatte. Hubbard dachte

anfangs in Begriffen wie „psychosomatische Krankheiten“.

Andererseits war es der Psychiatrie möglich, Menschen

durch die Einwirkung von Schmerz, Drogen und Hypnose zu

versklaven, zu willenlosen, hörigen Objekten zu machen.

Kurz vor der Veröffentlichung des Buches „Dianetik die

moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit“ trat das U.S.

Office of Naval Research (US Amt für Marineforschung) an

Hubbard heran und drohte mit der Alternative entweder als

Zivilist für sie zu arbeiten, oder in die Marine zurückbeordert

zu werden, was Hubbard jedoch ablehnte. Das Projekt hatte

zum Ziel, Menschen leichter beeinflussbar zu machen. (3, S.

4).

Nach Erscheinen des Buches entstanden Dianetikgruppen

überall in den USA und in Übersee. Hubbard sagte, dass die

Dianetik-Therapie jedem zugänglich wäre, und dass jeder mit

etwas gesundem Menschenverstand, und vor allem Mut, den

Anweisungen zu folgen, anderen helfen könne. Er befand sich

nun in der Mitte einer Bewegung zur Selbstverbesserung, die

ein enormes, weiterführendes Informationsbedürfnis hatte. Es

gab keine Versuche, die entstandenen Gruppen zu kontrollieren

oder zu strukturieren. Die verwaltungsmässige Arbeit war



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Schach der Erde



dürftig. Hubbard selbst war hauptsächlich mit Forschung und

mit Vorträgen beschäftigt (2, S. 15).

Innerhalb von Wochen nach Erscheinen des Buches begann

die American Medical Association (Abk. AMA,

Amerikanischer Ärzteverband), die Grundlagen für einen

Grossangriff auf die neue Therapie zu legen. Die Mittel und

Methoden glichen den im Zweiten Weltkrieg und dem

darauffolgenden kalten Krieg gebräuchlichen Aktionen der

psychologischen Kriegführung.

Die AMA scheute einen direkten Angriff auf Hubbard. Sie

bediente sich der Presse. Falschmeldungen wurden

zusammengebraut. Presseberichte wurden hin- und

hergeschickt, gegenseitig zitiert und in grösstmöglichen

Umlauf gebracht. Dabei konnte man sich auf freiwillige

Informanten, bezahlte Spione, Freunde in Regierungsämtern

und, im Fall der AMA, durch ärztliche Mitglieder stützen, die

ihre Informationen von Patienten erhielten, deren nahe

Verwandte oder Freunde sich für Scientology interessierten (1,

S. 67/69).

Hubbard selbst sagte dazu:

„Die explosionsartige Wirkung des Buches hatte gleichzeitig

eine wilde

Gegenkampagne hervorgerufen, wie Forscher sie manchmal

erleben. Sie machten aus meinem Leben ein Chaos. Ein

Attentat wurde auf mich verübt, ich entkam einem

Entführungsversuch, und mir wurden lautstark Schandtaten

vorgeworfen, die ich nie begangen hatte. Selten hatte ein

Mensch eine solche Umwälzung in seinem Leben erfahren. Ich

war am Montag ein beliebter Schriftsteller und am Dienstag ein

scheussliches Ungeheuer. Ein Wissenschaftler, der sein

Material für die Öffentlichkeit freigibt, oder seine

Mitmenschen über eine Entdeckung aufklären will, findet in

der Presse manchmal einen schlechten Freund.“ (3, S. 5)

In den sechziger Jahren schrieb Hubbard:



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Schach der Erde



„Das verborgene Geheimnis der 19 Jahre anhaltenden

Attacken lag in den Forschungsgeldern. Als ich zu forschen

begann, standen keine zur Verfügung. Nach dem Krieg (1948)

organisierten Psychologen- und Psychiatergruppen Aktivitäten,

um Forschungsgelder zu erhalten.

Regierungen schütteten ihnen unglaubliche Beträge aus, für

die minimale und sogar gegen das Gesetz verstossende oder

unehrliche Experimente mit Menschen erzielt wurden... Seit 19

Jahren wird dieser Strom von Dollarmillionen in der ganzen

Welt dazu benutzt, jeden unabhängigen Forscher anzugreifen

und die verrücktesten Pläne für politische Kontrolle zu

lancieren... Vor Jahren erlebte ich mit, wie Dr. Wilhelm Reich,

der Forschungen auf dem Gebiet kleinerer Energien im Denken

betrieb, von der FDA der Vereinigten Staaten auf Betreiben

finanzieller Interessengruppen ermordet wurde.“ (3, S. 6/8)

Strategien wurden seitens der AMA geplant, um die Dianetik

zu zerstören. Briefe mit der Bitte um Hilfe, wurden an Ärzte

und medizinische Gesellschaften überall in den Vereinigten

Staaten verschickt. Gefragt waren autoritäre Aussagen, die

Laien davon überzeugen konnten, dass Dianetik eine neue und

gefährliche Form von Quacksalberei sei (10, S. 17/18). Die

AMA warnt ihre Mitglieder, im Interesse der Öffentlichkeit die

dianetische Therapie nicht anzuwenden. Im Januar 1951

begann das New Jersey Board for Medical Examiners sich

gegen die Dianetic Research Foundation mit dem Vorwurf zu

wenden, eine Schule zu sein, die medizinische Methoden ohne

Lizenz lehrt (8, S. 57).

Ende Februar 1951 berichtet Hubbard von einem

Mordversuch auf ihn. Etwa um 2:00 Uhr morgens sei er in

seiner Wohnung niedergeschlagen worden. Man hätte ihm eine

Nadel ins Herz eingeführt, um eine Koronarthrombose zu

bewirken, und er habe einen elektrischen Schlag erhalten (8, S.

47, bezogen auf den Bericht des Deutschen

Bundeskriminalamtes von 1973).



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Schach der Erde



Im Mai 1951 legt das FBI eine Akte zu Hubbard und seinen

Gefolgsleuten an. Zu diesem Datum schickte der Leiter des

FBI-Büros in Kansas ein Memorandum, welches sich selbst als

„allgemeine Gerüchte“ bezeichnete, an J. Edgar Hoover. Sein

Inhalt basierte auf einem anonymen Brief, welcher die

Hubbard Research Foundation anklagte ein böswilliges

sexuelles Gewerbe zu betreiben. Der FBI-Bericht gab zu, dass

die Foundation nicht gegen ein Gesetz verstossen hat, legte

aber nahe, dass die skurrilen Informationen gesammelt werden,

weil „zahlreiche Anfragen an das Büro in Kansas und an den

Regierungssitz erwartet würden“ (10, S. 19).

Innerhalb des Chikago-Zweiges der Hubbard Dianetics

Foundation wird vom FBI eine detaillierte Untersuchung

durchgeführt, die das Büro mit Einzelheiten bezüglich

Geschäftsangelegenheiten, Personal etc. versorgt (10, S. 61).

1952 hatte Hubbard das Dianetic-College nach Phoenix,

Arizona verlegt, wo er Scientology ins Leben rief.

Mit der Entwicklung von Techniken, die das Bewusstsein

über die Existenz als geistiges Wesen, separat von Körper und

Verstand, erhöhten, wurde Scientology geboren. Die Hubbard

Association of Scientology (HAS) wurde ins Leben gerufen

und später in „Hubbard Association of Scientology

International“ umbenannt. Sie wurde strenger in der Kontrolle

ihrer Mitglieder. Nur Mitgliedsorganisationen waren berechtigt

Scientology-Material zu besitzen und zu nutzen. In der

Anfangszeit war zu viel Schindluder im Namen von Dianetik

getrieben worden, was Hubbard nun zu verhindern suchte (2, S.

18).

Das früheste Dokument, was die Interessen der U.S. Air

Force für Hubbard und seine Gruppe enthüllt, trägt das Datum

vom 5.4.54. Col. Leroy Barnard berichtet über eine spezielle

Untersuchung, auf Anforderung eines Air Force Base

Kommandanten in Colorado: Es wird behauptet, dass sich die

Dianetik Gesellschaft in Colorado Springs aus Homosexuellen,



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Schach der Erde



Kommunisten oder beidem zusammensetzt. Barnard legte

seinem Bericht eine Liste angeblicher Mitglieder von

Dianetikgruppen bei, die ihm durch den Leiter der Polizei von

Colorado Springs zu Verfügung gestellt wurde. Dieser

Polizeichef führte aus, dass es zu keiner der aufgeführten

Personen eine Arrestakte gäbe, äusserte jedoch seine Meinung

über die Leute dahingehend, dass sie abnormal seien (10, S.

21).

Man muss davon ausgehen, dass seit ca. 1956 ein geheimer

Operationsplan des FBI -genannt Cointelpro - auch gegen

Scientology in Aktion gesetzt wurde. Dieser Begriff war bis ca.

1971 ausserhalb der FBI-Welt unbekannt und steht für

„Counter-Intelligence Program“.

Als 1966 in Amerika der FOIA (Freedom of Information

Act) inkraft [6] tritt, nutzt die Kirche diese Möglichkeit der

Akteneinsicht um falsche Berichte über sie und ihren Gründer

L. Ron Hubbard zu lokalisieren. Im Rahmen des FOIA kam im

März 1971 heraus, dass Cointelpro seit etwa 15 Jahren äl uft,

was in Anbetracht des parallel laufenden „Leisen Krieges“

(siehe Kapitel II, Anhang, „Bilderberger“) anzunehmen ist.

Dieses Programm war eine Operation, im Krieg gegen

ausländische Geheimdienste benutzt und später gegen

inländische Ziele

(Bürger) eingesetzt. Es beinhaltete: unautorisiertes Abhören

Öffnen von Briefen Einbruch anonyme Verbreitung von

Zeitungsartikeln (einige vom FBI selbst in die Presse gegeben)

Verbreitung defamierender, oft falscher Informationen über

Individuen, die Förderung von Strassenkämpfen unter

Randgruppen Arbeitgeber mit negativen Informationen zu

versorgen um die Zielperson zu entlassen die Einbeziehung des

IRS um Individuen und Organisationen mit Buchprüfungen zu

schikanieren

Wie eine Zeitung berichtete: „fast nichts - oberhalb der

Vorstellungskraft -schien die Reichweite der schmutzigen



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Schach der Erde



Tricks des FBI zu begrenzen“. Cointelpro war J. Edgar

Hoover's Geheimkrieg gegen das, was er als „gefährliche

Ideen“ bezeichnete (10, S. 53).

Ein internes Memorandum des FBI zeigt, dass Hoover sich

darüber im Klaren war, dass die Scientology-Kirche weder

gewalttätig noch subversiv war. Sein Brief an eigene

Mitarbeiter enthält Aussagen wie: „Die Akten zeigen enthüllen

keine Informationen einer subversiven Natur der Organisation

oder ihrem Präsidenten Lafayette Ron Hubbard“.

Nach aussen verschickte der FBI jedoch „vertrauliche“

Informationen, die besagten, dass „Informanten behaupten, die

Kirche sei verstrickt in Drogen,

Gehirnwäsche, Kommunismus, Atheismus und

Materialismus“. Solche Berichte wurden über die

Landesgrenzen hinaus verbreitet (10, S. 60).

Ein anderes FBI-Memorandum besagt sinngemäss: „Wir

unterwandern die Kirche und schleusen unsere Agenten bis

hinauf in die Positionen des Direktoriums. Wir müssen die

Ausbreitung von Scientology in China und Japan verhindern,

da sie dem Buddhismus sehr ähnlich ist und sich wie ein

Lauffeuer verbreiten würde.“ (9) Die gesamte Philosophie von

Spionage basiert auf der Meinung, dass ein potentieller Feind

die Ordnung, die durch ein politisches System errichtet wurde,

erschüttern könne. Deshalb ist es notwendig, auf verdecktem

Wege Informationen über Feinde und potentielle Feinde zu

sammeln. Potentielle Feinde sind solche, deren religiöse oder

politische Philosophie nicht im Einklang mit der etablierten

Ordnung stehen und eine Bedrohung für sie darstellen könnte.

Man muss sich hier die Frage stellen, was dies für eine

Philosophie ist, die als eine solch grosse Gefahr eingestuft

wird, beziehungsweise, was das für eine Ordnung ist, die Angst

davor hat, von einer neuen Philosophie erschüttert zu werden?

Wer sind die Personen, die sie als eine Gefahr betrachten?

Sprechen diese Personen wirklich für die Menschheit? Die



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Schach der Erde



Antwort finden wir in den Szenarien, die zeitlich parallel

ablaufen. Worum geht es hierbei wirklich? Es ist nicht

wirtschaftliche Macht. Es ist nicht der Kampf zwischen Ost

und West. Es ist der Kampf um die Kontrolle des Menschen.

Im Jahr 1955 wird die Founding Church of Scientology in

Washington gegründet. Was Hubbard wirklich dazu bewogen

hat eine „Kirche“ zu gründen ist nicht bekannt. War es der

Versuch, sich gegen die Angriffe der Regierung zu schützen?

Vielleicht.

Als diese Kirche dann 1956 zum ersten Mal einen Antrag auf

Steuerbefreiung stellt, beginnt ein Kampf mit der

Finanzbehörde IRS (Internal Revenue Service), der sich bis in

die Gegenwart fortsetzt (1, S. 173- 174).

Bis zu diesem Zeitpunkt waren die einzelnen Angriffe,

Belästigungen, wie immer man es nennen will, recht

unkoordiniert, was sich nun ändern sollte. Im Jahr 1958

übernahm das Department of Justice (Justizbehörde der

Vereinigten Staaten) die Koordination der Massnahmen gegen

Scientology. Einbezogen wurde die Drogenabteilung der

Polizei, Vertreter des Postwesens, der Food and Drug

Administration (FDA), des Ministeriums für Health Education

and Welfare und des U.S. Army Geheimdienstes.

Die Beteiligten entwarfen einen Plan zur Überwachung,

Überführung und der letztlichen Zerstörung der Scientology-

Kirche. Im Plan enthalten waren Dinge wie: Spione

einschleusen, elektronische Überwachung, Durchsuchung

durch die FDA etc. (10, S. 20).

Als Jefferson nach fünfjähriger Anstrengung seiner Polizei

keine Erfolge verzeichnen konnte und selbst die Einschaltung

eines privaten Nachrichtendienstes fruchtlos blieb, wurden die

Akten der FDA übergeben, die dann durch eine massive

Durchsuchung der Kirche versuchte, an Beweismaterial zu

kommen. Es resultierte letztlich in einem Jahre andauernden

Rechtsstreit (1, S. 128/131).



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Schach der Erde



Im Frühjahr 1959 ging Hubbard nach England und kaufte

das Saint Hill Manor, in Sussex, wo er bis 1966 lebte. Es

wurde das Zentrum der Scientology-Operationen für die

nächsten Jahre. Die internationale Expansion nahm ihren Lauf.

Kirchen, bezeichnet als Organisationen oder Orgs, öffneten in

Paris, London, Capetown, Port Elisabeth, Detroit, Seattle und

Hawaii. Hubbard's Absicht war es, in Saint Hill ein Zentrum zu

errichten, um Scientology weltweit zu leiten. Leute von überall

in der Welt kamen dorthin um zu studieren. (2, S. 23/24) Es

wurde Berufung eingelegt und die höhere Instanz entschied,

das die Regierung Unrecht getan hätte, als sie die E-Meter der

Kirche beschlagnahmte.

Seit Anfang der 70er Jahre unterliegen verschiedene Büros

der Scientology Kirche, sowie einige Rechtsanwälte der Kirche

der elektronischen Überwachung durch das FBI. (10, S. 70/72)

Die tiefe Verwicklung amerikanischer Behörden wird erst im

Rahmen des FOIA (Freedom of Information Act) deutlich. Als

die Scientology Kirche 1974 bei der NSA (National Security

Agency) nachfragt, ob irgendwelche Akten bezüglich der

Kirche oder ihres Gründers, in ihrem Hause existieren, wurde

dies verneint. Sechs Monate später wurden in einem

Gerichtsverfahren 16 Dokumente der NSA an den CIA über

die Scientology Kirche entdeckt. Auf nochmaliges Anfragen

hin gab die NSA zu, dass 15 Dokumente aufgetaucht sind, sie

jedoch aus Sicherheitsgr ünden nichts über ihren Inhalt sagen

können. (10, S. 95)





3.3: Der Angriff der Nationen



Die World Federation for Mental Health

Die „Antipathie“ gegen Hubbard und Scientology breitete

sich in den frühen sechziger Jahren auch auf andere

englischsprachige Länder aus. Eine Organisation scheint ganz



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Schach der Erde



besonders ernst mit Hubbard zu meinen, die World Federation

for Mental Health. Ihr Ihr Begründer, Colonel John Rawlings

Rees [7] verdeutlicht die Bestrebungen der Mental Health

Bewegung, als es 1940 bei einer Jahresverammlung unter

anderem sagte:

„...Wenn wir die professionellen und sozialen Aktivitäten

anderer Völker unterwandern wollen, denke ich, dass wir den

Totalitarismus nachahmen und eine Art Fünfte Kolonne

organisieren müssen! ...Es würde wirklich nichts ausmachen,

wenn niemand jemals über dieses Treffen hören würde,

vorausgesetzt, dass die Arbeit getan wurde. Lasst uns deshalb

alle sehr geheime „Fünfte Kolonnisten“ sein... (in Bezug auf

Medienarbeit) ...Auch hier sollten wir dieses COUNCIL oder

jede andere Körperschaft besser geheimhalten und einfach als

Individuen schreiben und sprechen. Lasst uns den Ausdruck

geistige Hygiene nicht erwähnen, da wir sicher in Begriffen der

geistigen Gesundheit und des gesunden Menschenverstandes

schreiben können... Das Parlament, die Presse und andere

Veröffentlichungen sind der offensichtlichste Weg, unsere

Propaganda zu verbreiten. Dazu wird die Überlegung und

Arbeit eines jeden Einzelnen von uns benötigt. Ärztliche

Mitglieder des Parlaments sind jederzeit bereit, bei jeder

gutdurchdachten Propagandakampagne, die eindeutig zum

Wohl des Volkes ist, mitzuhelfen, aber wir sollten uns nicht auf

sie begrenzen. Es gibt eine Menge energiegeladener Männer im

Parlament, die durchaus bereit sind, sofern sie korrekt

eingewiesen werden, dass man sie fragen und durch

persönlichen Kontakt im Auge behalten kann, um

sicherzugehen, dass wichtige Punkte entsprechend behandelt

werden.“ (Bernhard Schreiber, Die Männer hinter Hitler, S.

149- 152)









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Schach der Erde



Australien

Dr. E. Cunningham Dax, Mitglied der World Federation for

Mental Health schrieb 1962 an jeden Gesundheitsminister in

Australien und erklärte, warum die Scientology seiner Meinung

nach gefährlich sei. Er drängte die Landesregierung, die

Aktivitäten der Scientologen durch das Verbot zu bremsen,

öffentlich für sich zu werben. Die Presse spielte mit. Den

üblichen, angesehenen Kritikern der Scientology - Sprecher der

australischen Ärztevereinigung, Gesundheitsbehörden und

führende Psychiater - wurden Titelseiten eingeräumt, wo sie

täglich „ihre tiefe Besorgnis über die Gefahren der

Scientology“ äusserten. (1, S. 140/142) Der Abgeordnete der

australischen Labour Opposition J. Walton hielt im Oktober

1963 eine Rede vor dem gesetzgebenden Rat des Staates

Viktoria, in der er eine umfassende Untersuchung der

Praktiken des „gefährlichen Kultes“ durch die Regierung

forderte. In einer lautstarken Rede vor dem gesetzgebenden Rat

kritisierte der Fraktionsführer der Labour-Partei John W.

Galbally die Regierung dafür, dass sie es unterlassen habe,

etwas gegen diesen bösartigen Kult zu unternehmen - trotz

wiederholter Warnungen, welche die Behörde für

Psychohygiene und andere verantwortliche Personen und

Gremien geäussert hätten (1, S. 140/142).

Dem vereinten Druck von politischen Führern der

Opposition und Lobbyisten der Psychohygiene nachgebend,

ernannte der Ratspräsident von Viktoria einen

Ermittlungsausschuss zwecks „Untersuchung,

Berichterstattung und Ausarbeitung von Empfehlungen

bezüglich der Scientology, wie sie in Viktoria bekannt ist,

ausgebreitet, praktiziert und angewandt wird“. Der Ausschuss

bestand aus dem Staatsanwalt Kevin Victor Anderson. In der

Zusammenfassung seiner Feststellungen wurde die Scientology

von Anderson verdammt. „Der Ausschuss hat nicht einen

einzigen mildernden Zug an der Scientology finden können“.



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Schach der Erde



Der gesamte Aufbau ihrer Lehren sei ein Gewebe aus

Falschheit, Betrug und Einbildung: „Scientology ist schädlich,

ihre Techniken sind schädlich, ihre Ausübung ist eine

ernsthafte Gefährdung für die Gemeinde in medizinischer,

moralischer und sozialer Hinsicht; ihre Anhänger sind tief

verblendet und häufig geisteskrank“. Hubbard sei ein Betrüger

und Scientology ein Schwindel. „Man muss stark bezweifeln

ob er geistig gesund ist“.

In weniger als zwei Monaten wurde von den gesetzgebenden

Gremien des Staates Viktoria ein Gesetz verabschiedet, dessen

vorrangiges Ziel das Verbot der Scientology war. Bei Strafe

wurde die Nutzung des E-Meters von jedem nicht

ausgebildeten Psychologen verboten. Dieses „Scientology-

Verbot“ dehnte sich später auf andere Staaten Australiens aus

und wurde erst 1973 wieder aufgehoben, als die Labour-Partei

an die Regierung kam. (1, S. 169)

Als der Anderson-Bericht veröffentlicht wurde, sorgte die

amerikanische FDA für weltweite Verbreitung. Der Bericht

wurde als eine „verlässliche Quelle von Informationen“ über

die Kirche dargestellt (10, S. 31).

In der Folgezeit gibt es kaum ein Land oder einen Bericht in

den Medien, wo dieser Bericht, speziell obige Passage, nicht

zitiert wird.



Rhodesien

1965 wendet sich Hubbard Südafrika zu. Nach kurzem

Aufenthalt in der Johannisburg-Organisation, besucht er

Rhodesien.

Am 14.7.66 erschien ein Artikel im Rhodesia Herald: Dem

Gründer der Scientology wurde die Erlaubnis verweigert, in

Rhodesien zu bleiben. (8, S. 25, Quelle: Foster Report, S. 11)

1968 wurde in Süd-Rhodesien ein Gesetz zur Güterkontrolle

(Control of Goods Act) verabschiedet. Die Einfuhr von

Scientology-verwandtem Material wurde verboten (2, S. 32)



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Schach der Erde



England

Die australische Untersuchung gegen Scientology wurde

Anfang 1962 von dem Abgeordneten Lord Balniel,

Vorsitzender der National Association for Mental Health

(NAMH), zum Anlass genommen im Unterhaus die Frage zu

stellten ob es nicht im Interesse der Öffentlichkeit sei, eine

ähnliche Untersuchung auch in England durchzuführen.

Auch nach weiteren Vorstössen von Abgeordneten gegen die

Scientology war der Gesundheitsminister zunächst gegen eine

Untersuchung. (1, S. 183) Im Frühjahr 1968 erschien ein kurzer

Artikel in der Ausgabe „Mental Health“. Sie unterrichtete ihre

Leser davon, dass Mr. Peter Hordern, konservativer

Abgeordneter für Horsham, seit langer Zeit Hauptgegner der

Scientology, dabei ist, erneut eine amtliche Untersuchung zu

propagieren. Er hat Briefe von vielen enttäuschten Mitgliedern

erhalten - viele davon zu verängstigt um ihren Namen unter das

Geschriebene zu setzen. Diese Briefe, einschliesslich der vielen

anonymen, wurden an den Gesundheitsminister weitergeleitet

und bildeten einen Teil dessen, was der Abgeordnete später als

„erhebliche Beweissammlung über die Tätigkeiten des Kultes

in diesem Land“ beschrieb, die er aber niemals einer

öffentlichen Überprüfung überliess. Der anhaltende Druck, der

in den Ministerien für Gesundheitswesen, Erziehung und

Wissenschaft und im Innenministerium aufgebaut wurde,

führte schliesslich zu verwaltungstechnischen Massnahmen

gegen die Scientologen (1, S. 183/184).

Am 25.6.1968 unterrichtet das Home Office L. Ron

Hubbard, dass ihm ein weiterer Aufenthalt im Vereinigten

Königreich nicht gestattet würde (8, S. 205 bezogen auf den

Foster Report). Das Home Office habe ihn zu einem

unerwünschten Ausländer erklärt. (8, S. 60)

1968 25.7.: In Beantwortung der im Unterhaus gestellten

Frage nach den Massnahmen gegen Scientology sagte Kenneth

Robinson:



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Schach der Erde



„Die Regierung hat sich nach Erhalt aller verfügbaren

Beweise davon überzeugt, dass die Scientology gesellschaftlich

schädlich ist. Sie entfremdet Familienmitglieder von einander

und unterstellt allen, die sich gegen sie richten, niederträchtige

und unehrenhafte Beweggründe; ihre autoritären Grundsätze

und Praktiken sind eine potentielle Bedrohung der

Persönlichkeit und des Wohlergehens derjenigen, die so

verblendet sind, ihre Anhänger zu werden; vor allem aber

können ihre Methoden eine ernsthafte Gefahr für die

Gesundheit derjenigen werden, die sich ihr unterwerfen. Es

liegen Beweise vor, dass nunmehr auch Kinder unterrichtet

werden.

Nach bestehendem Gesetz gibt es keine Möglichkeit, die

Praktik der Scientology zu verbieten; die Regierung ist jedoch

zu dem Schluss gelangt, dass sie abgelehnt werden muss und

dass es richtig ist, alle Schritte zu unternehmen, die in ihrer

Macht stehen, um ihrer Expansion Einhalt zu gebieten. Es

scheint, dass die Scientology ihre Anhänger grösserenteils aus

Übersee hat, obwohl die Organisation jetzt intensive

Anstrengungen unternimmt, Bewohner dieses Landes zu

gewinnen. Ausländer kommen hierher, um die Scientology zu

studieren und an dem sogenannten College in East Grinstead

zu arbeiten. Die Regierung kann dies gemäss bestehender

Gesetze verhindern und hat beschlossen, dies zu tun.“

Die folgenden Schritte werden mit sofortiger Wirkung

gültig: Das Hubbard College of Scientology sowie sämtliche

anderen

Scientology-Institute werden nicht länger als

Ausbildungsstätten im Sinne der Richtlinien des

Innenministeriums über die Einreisegenehmigungen und

anschliessende Überwachung von Ausländern anerkannt.

Ausländern, die in den Häfen Grossbritanniens ankommen

und beabsichtigen, Scientology-Institute zu besuchen, wird

keine Einreise als Studenten mehr bewilligt; Ausländern, die



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Schach der Erde



bereits in Grossbritannien weilen, z.B. als Besucher, wird der

Status von Studenten zum Zwecke des Besuches einer

Scientology-Einrichtung nicht mehr gewährt; Ausländern, die

bereits in Grossbritannien zwecks Studium an einer

Scientology-Einrichtung weilen, wird die

Aufenthaltsgenehmigung zur Fortsetzung dieser Studien nicht

gewährt;

Eine Arbeitserlaubnis und Angestelltenversicherung wird

Ausländern (oder Staatsbürgern des Commonwealth) zwecks

Arbeit in einer Scientology-Einrichtung nicht gewährt; Eine

Arbeitserlaubnis, soweit sie an Ausländer zwecks Arbeit in

einer Scientology-Einrichtung bereits ausgestellt wurde, wird

nicht verlängert.

Dies wurde in der letzten Sitzung des Parlamentes vor den

Ferien verkündet. Damit war jede ausreichende Erörterung

oder Debatte über diese Frage unter den Abgeordneten von

vornherein ausgeschlossen. Desweiteren waren keine

stichhaltigen Beweise vorgelegt worden, die derartige

drastische Massnahmen gerechtfertigt hätten. Sogar die Presse

kritisierte diese Ausländerverfügung und nahm teilweise Partei

für Scientology ein. Die „Beweise“ gegen Scientology wurden

in Frage gestellt. Der Klatsch gegen Scientology in den Medien

wurden etwas nüchterner betrachtet. Ein Journalist fand heraus

„dass der jüngste Wirbel mit einem Artikel in der Daily Mail

angefangen hat und dass seitdem, mit zwei Ausnahmen,

sämtliche Presseleute jeweils einander zitiert haben“. (1, S.

184/186)

Im Herbst 1968 nahm Robinson im Unterhaus Stellung zu

den kritischen Stimmen gegen diese Ausländerverordnung. Er

wurde aufgefordert die Beweise zu veröffentlichen, die er

angeblich in seinem Besitz habe, und auf die er seine

Äusserungen und Massnahmen gegen Scientology aufgebaut

hatte. Seine Aussage dazu: Detaillierte Beweise, welche die

potentielle Gefahr des Kultes für die Gesundheit bewiesen,



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Schach der Erde



bestünden aus individuellen Fallgeschichten, die zu

veröffentlichen unangebracht wäre.

Die Beweise für die Gefährdung der Gesellschaft durch die

Scientology seinen in der Presse bereits ausreichend

veröffentlicht worden. (1, S. 187/188) England befand sich seit

der Zeit in einer Art Kriegszustand gegen die Scientologen:

Telefon- und Telexanlagen in Saint Hill Manor wurden

angezapft, ausländischen Scientologen wurde die Einreise nach

England verweigert, in Einzelfällen wurden einreisende

Scientologen vorübergehend ins Gefängnis gesperrt. (1, S.

188/193)

Der Rektor einer Privatschule lehnte es ab, den Sohn eines

bekannten Scientologen als Schüler aufzunehmen, wobei er

erklärte: „Der Vater hat sehr viel Aufmerksamkeit erregt, und

die Familie gehört einer Organisation an, die gesellschaftlich

schädlich sein soll.“

Sechs Ärzte in East Grinstead, Sussex (Sitz der weltweiten

Zentrale der Scientology) weigerten sich, Scientologen als

Kassenpatienten anzunehmen. Ein Sprecher dieser Gruppe

sagte zu Presseleuten, dass er aus „Gründen der Ethik“ seine

Einwände nicht aussprechen könne.

Die grösste englische Versicherungsgesellschaft, die Royal

Insurance Company, kündigte ihre Police mit der

internationalen Zentrale der Scientology, Saint Hill Manor.

Von den bevollmächtigten der Versicherung wurde angegeben,

„wir reinigen unseren Kundenbestand von unrentablen

Geschäften“. (1, S. 194)

Im November 1977 erschienen die Memorieren des

verstorbenen Richard Crossman, der 1968 Nachfolger von

Robinson im Gesundheitsministerium geworden und von

Robinson bei mehreren Anlässen, die vor dem Amtswechsel

stattgefunden hatten, instruiert worden war. In seinen

Memorieren stellte Crossman ganz klar, dass es in England

keine Beweise gegen die Scientology gab. Die seinerzeit



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Schach der Erde



amtierenden Minister waren sich alle einig, dass Robinson

einen Fehler gemacht hatte.

Crossman: „Wir waren alle einer Meinung darüber, dass wir

aus der Sache aussteigen sollten“. (1, S. 209; Richard

Crossman, Diaries of a Cabinet Minister - Vol. III, London

1977)

Ungeachtet dessen teilte Richard Crossman Ende Januar

1969 dem Unterhaus mit, dass er eine Untersuchung der

Scientology aufnehmen werde. Mehrere Abgeordnete fragten

nach dem Grund, wieso Scientology zuerst als Schwindel

bezeichnet wird, und man dann eine Untersuchung vornimmt.

Die Regierung beauftragte Sir John Foster, konservativer

Abgeordneter für Northwich, mit der Durchführung der

Untersuchung. Crossman erklärte, die Untersuchung würde von

Sir John allein, nicht durch einen Ausschuss, vorgenommen,

und nicht aufgrund gesetzlicher Vollmachten durchgeführt;

daher brauche niemand eine Zeugenaussage zu machen.

Ausserdem würden die freiwilligen Zeugenaussagen nicht

öffentlich und nicht auf einen Eid gestützt sein. Selbst

ungeprüftes Aussagenmaterial aus Übersee sollte zugelassen

sein (1, S. 199/200).

Am 31.12.1970 schloss Sir John Foster seine Untersuchung

ab und legte einige Monate später einen schriftlichen Bericht

vor. Sir Keith Joseph hielt den Bericht zunächst zurück, musste

dann aber dem öffentlichen Druck nachgeben. Ein Jahr später

wurde der Foster-Bericht schliesslich veröffentlicht. Seine

Hauptempfehlungen:

Die Mehrheit der Regierungsmassnahmen gegen Scientology

waren ungerechtfertigt, und die Einreiseverweigerung für

ausländische Scientologen nach Grossbritannien sollte

aufgehoben werden.

Gesetze zu verabschieden, deren Ziel es sein sollte, die

Praxis der Psychotherapie gegen Entgelt oder Vergütung zu

überwachen. Nach den Bestimmungen dieses Gesetzes sollte



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Schach der Erde



ein Berufsrat eingerichtet werden, der über die Qualifikationen

der Ausübenden zu befinden hätte.

Das Finanzamt möge sich aller Schattengesellschaften der

Scientologen annehmen.

Die Empfehlung dieses Berichtes führte nicht zur Aufhebung

des Scientologen-Bannes. Dieser erfolgte erst im Sommer

1980. (1, S. 200-210)



Südafrika

Im November 1960 schrieb der Organisationssekretär des

südafrikanischen National Council for Mental Health, T. J.

Stander einen Brief an die Group for the Advancement of

Psychiatry (Gruppe zur Förderung der Psychiatrie) in New

York. Darin fragte er diese Organisation, welche Schritte sie

gegen die Scientology unternommen habe, wobei er ausführte:

„Soweit es sich um bestehende Gesetze in Südafrika handelt,

können keine Schritte unternommen werden, um die

Scientologen an der Ausübung zu hindern, obwohl wir äusserst

besorgt über die Tätigkeit dieser Gruppe sind.“

Gleichlautende Briefe gingen an die Mental Health

Association auf den Philippinen, an die englische National

Association for Mental Health, an das Gesundheits- und

Sozialministerium in Kanada und an die American Medical

Association (1, S. 212).

Unermüdlich schrieb Stander Anfragen und Briefe. Er

förderte und half bei der Koordination von zwanglosen

Abendvorträgen über die Scientology. Er war der

Verbindungsmann zwischen verschiedenen medizinischen,

psychologischen und Sozialfürsorgegruppen. Er holte der

Scientology feindlich gestimmte Artikel ein und liess sie

abdrucken. Er schleuste einen Spion in die Scientology-

Organisation ein, der den Auftrag hatte, ihre Anhänger in eine

Falle zu führen. Er führte stundenlange Telefonate mit

Mitgliedern verschiedener „wissenschaftlicher Gremien“ und



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drängte sie, „ihre Kenntnisse und den Einfluss ihrer Stellung

dafür einzusetzen, dass Massnahmen gegen jene

Organisationen getroffen werden“.

Im September 1966 stellte der Abgeordnete Dr. E. L. Fischer

dem Gesundheitsminister Dr. Albert Hertzog die Frage: Ob

ihm ein Kult bekannt geworden sei, der unter der Bezeichnung

„Hubbard Association of Scientologists International“ in der

Republik tätig sei, und ob sein Ministerium den Kult in Bezug

auf die Volksgesundheit überprüft habe. Wenn dem nicht so

wäre, würde er dann jetzt eine derartige Untersuchung

durchführen lassen? Die Antwort war, dass der

Gesundheitsminister eine erste Untersuchung der Scientology

veranlasst, aber keine greifbaren Tatsachen zutage gefördert

habe, die ein amtliches Vorgehen erforderlich machten.

Der neue Gesundheitsminister Dr. Carel de Wet war bereit,

eine Untersuchungskommission über die Scientology

einzusetzen, und zwar, weil die Einwände gegen die

Organisation „von verantwortungsbewussten Kreisen erhoben

worden sind“. Bezugnehmend auf die von der Regierung in

Grossbritannien gegen die Scientology getroffenen

Massnahmen sagte Dr. de Wet: „wenn England handelt, dann

wissen wir, dass es allerhöchste Zeit ist“. (1, S. 220/221) Im

März 1969 wurde eine neunköpfige Kommission zur

Untersuchung der Scientology benannt (1, S. 221). Jahre später

wurde der Untersuchungsbericht veröffentlicht. Die positiven

Aussagen über Scientology waren ignoriert (1, S. 226/227).



Neuseeland

Am 28.6.1968 wurde in Neuseeland eine Petition im

Parlament eingereicht, einen Untersuchungsausschuss

bezüglich Scientology einzusetzen und rechtliche Schritte

einzuleiten. Am 3.2.69 wurde ein Untersuchungsausschuss

einberufen.



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In Neuseeland wurde ein Untersuchungsausschuss bezüglich

Scientology eingesetzt, der für acht Tage zusammensass und

27 Zeugen vernahm. Das Ergebnis wurde am 30.6.69

bekanntgegeben und besagte, dass die Regierung keine

legislativen Massnahmen gegen Scientology einleiten soll. (4,

S. 155)



Frankreich

1978 14.2.: In einem Urteil der 13. Kammer der Grande

Instance de Paris wurde L. Ron Hubbard in Abwesenheit zu

einer Strafe von 4 Jahren Gefängnis und 35.000 Francs

Geldstrafe verurteilt. Die Anklage trug gegen Hubbard und

andere folgendes vor:

In Paris und auf dem Gebiet Frankreichs zwischen dem Jahr

1967 und dem 8.1.76 durch betrügerische Massnahmen unter

Vortäuschung von falschen Unternehmen, einer imaginären

Macht, oder durch Erweckung von Hoffnungen auf einen

Erfolg oder irgendein ausgebildetes Ereignis, von zahlreichen

Personen hohe Geldsummen bekommen zu haben, und in

betrügerischer Weise das Ganze oder Teile fremden

Vermögens an sich gebracht zu haben ... und zwar in folgender

Weise: Unter dem Deckmantel einer Gesellschaft, die als

Kirche deklariert wird, deren Zielsetzung rein philosophischer

oder religiöser Natur sei, während diese Organisation wie eine

organisierte psychotherapeutische Einrichtung funktioniert,

hinter der sich ein gut geführtes, aufstrebendes

Handelsunternehmen verbirgt, das eine ausgedehnte Werbung

mit Broschüren, Prospekten, mündlicher Propaganda usw.

betreibt... (8, S. 274/75)













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3.4: Die Entstehung der Sea Org



Ende 1966, auf dem Höhepunkt der Angriffe, verkaufte

Hubbard seine Namensrechte für 100.000 Pfund Sterling an „...

die scientologische Bewegung“ (8, S.157) und ging nach

Afrika um dort die Scientology-Stufe, OT III, auch Feuerwand

genannt, zu erforschen (11). Hubbard bespricht ein Tonband,

welches später als Ron's Journal 67 herauskommt:

„In all den 18 Jahren war dies das schwerste, was ich zu

Gesicht bekam... Nach all den Aktionen, die man während der

letzten 17 Jahre gegen uns unternommen hat, wollte ich

herausisolieren, wer uns auf diesem Planeten attackiert. Die

Angriffe hatten immer dasselbe Muster. Sie folgten stets den

selben Presselinien. Sie benutzten stets denselben Typ von

Parlamentariern... Unsere Feinde auf diesem Planeten setzen

sich aus weniger als 12 Personen zusammen. Es sind

Mitglieder der Bank von England und anderer hoher

Finanzkreise. Sie besitzen und kontrollieren Zeitungsketten

und sind seltsamerweise die Direktoren in all den Gruppen für

geistige Gesundheit, die auf der Welt gegen uns aufgestanden

sind. Da sie die meisten Goldvorräte kontrollieren, hatten sie

sich für ein Programm entschieden, j ede Regierung zum

Bankrott und somit unter ihre Kontrolle zu bringen, sodass

keine Regierung ohne ihre Erlaubnis in der Lage sei politisch

zu handeln. Der Rest ihres offenkundigen Programms bestand

darin, „geistige Gesundheit“ zu benutzen, genauer gesagt,

psychiatrischer Elektroschock und präfrontale Lobotomie, um

jegliche politisch Andersdenkenden von ihrem Weg zu

beseitigen.. Diese Personen organisierten jene „Mental Health“

Gruppen, die überall gleichzeitig auf der ganzen Welt

entstanden sind. (...) Wir sind 1950, ohne an etwas Böses zu

denken, in deren Weg und in ein grosses Komplott geraten.

... Diese Burschen kontrollieren Zeitungsketten über einen

von ihnen, genannt Cecil King. Und diese Zeitungen



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erscheinen in Südafrika, Australien. Sie gehen in alle Teile der

Welt. Diese Zeitungskette wurde dazu benutzt, uns einen

schlechten Ruf zu geben... Es gibt in deren Hirnen nicht den

geringsten Zweifel daran, dass unsere Technologie

funktioniert, denn viele andere solcher Aktivitäten ... blieben

von ihnen unbelästigt. Es ist lediglich die unglaublich

funktionierende Technologie der Scientology, die ihren Zorn

erregt hat.“ (6, S. 1/3)

Im August 1967 formierte Hubbard die Sea Org (See-

Organisation), um die, aus seiner neuen Entdeckung

resultierende Technologie, auf dem Meer, in sicherer

Umgebung, abgetrennt vom Trubel der Grossstädte und den

Angriffen gegen Scientology, praktizieren zu können. Zu der

Zeit war er der Ansicht, dass dieser Abschnitt nur in einer

speziellen Umgebung, mit medizinischer Betreuung

durchgeführt werden konnte. (11)

Im Laufe des Jahres wurden drei Schiffe gekauft. Das

Flaggschiff war eine ausgediente Kanalfähre mit dem Namen

Royal Scotsman, später umbenannt in Apollo. Die anderen

beiden, die Diana und die Athena, waren kleiner und wurden

für spezielle Aufgaben benutzt. (2, S. 27)



Geheimkrieg gegen ein Schiff

Ende der sechziger Jahre nahm der Geheimkrieg der U.S.-

Geheimdienste gegen die Scientology Kirche internationale

Ausmasse an. Ziel war die Apollo. In diesen

Geheimdienstaktionen verwickelt waren:

CIA

Drug Enforcement Agency (DEA)

U.S.-Botschaften und diplomatische Aussenstellen, sowie

freundlich gesinnte ausländische Geheimdienste

Ein CIA-Memorandum berichtet, dass es keine Anzeichen

dafür gab, dass die Aktivitäten des Schiffes ein

Sicherheitsrisiko darstelle. Andere Geheimdienste fanden



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Schach der Erde



ebenfalls nichts, worüber etwas auszusetzen wäre (10, S. 75).

Der DEA war bekannt, dass die Scientologen nicht im

Gebrauch von oder im Handel mit Drogen verwickelt waren,

denn sie hatte, wie sich später herausstellte, einen Agenten an

Bord der Apollo, der über alle Aktivitäten auf dem Schiff

berichtete (10, S. 81).

Im März 1969 ordnete die griechische Regierung an, dass die

Scientologen Griechenland zu verlassen hätten. Die New York

Times schrieb darüber:

„Der Ausweisungsbefehl erfolgte auf monatelangen

diplomatischen Druck, den amerikanische, englische und

australische Diplomaten in Athen ausgeübt, und mit dem sie

die griechischen Behörden dazu gedrängt hatten, die

Tätigkeiten der Personen an Bord der Apollo zu untersuchen“.

Hintergrund dieser Geschichte: Das Sea-Org-Schiff Apollo

lag vor Anker im Hafen von Korfu, einer griechischen Insel im

Ionischen Meer. Hubbard und etwa 200 seiner Mitarbeiter und

Studenten lebten dort auf dem Schiff. Die einheimische

Bevölkerung zeigte sich freundlich. Nach fünf oder sechs

Monaten an ihrer Zufluchtsstätte in Griechenland wurden die

Scientologen gewahr, dass ihre Feinde erneut, hinter den

Kulissen, Verdächtigungen gegen die Scientology in die Köpfe

der örtlichen Amtsträger setzten sowie falsche Gerüchte unter

der Bevölkerung verbreiteten. Die Hauptquelle dieser

Schwierigkeiten war der britische Honorar-Vizekonsul Major

John Forte.

Der griechischen Botschaft in London liess man

Vervielfältigungen des Parlamentsprotokolls zukommen, die

vollständige Debatte vom 6.3.67 über die Scientology, sowie

der Grundsatzerklärung des Gesundheitsministers vom 25.7.68,

als er den Bann der ausländischen Botschaft verkündete.

Das amerikanische Aussenministerium schaltete sich ein, mit

eine Anfrage an die griechischen Behörden zwecks Auskunft

über eine 31-j ährige Frau aus Las Vegas, deren Eltern



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behaupteten, sie sei von den Scientologen gekidnapped

worden. Die Frau war an Bord der Apollo gewesen, hatte das

Schiff aber einige Zeit vorher verlassen. Später tauchte sie in

Athen auf und war sehr überrascht, dass alle Welt nach ihr

gesucht hatte.

Wenig später, nachdem die von den griechischen Behörden

selbst durchgeführte Untersuchung die Wahrheit über die

Scientology ans Licht brachte, entschuldigte sich der

griechische Innenminister Stylianos Pattakos für den

Zwischenfall und lud Hubbard ein, nach Griechenland

zurückzukehren. (1, S. 195/196) Die Scientologen der Sea Org

behaupten, dass britische Agenten Verdächtigungen über sie

bei ausländischen Regierungen vorbrachten.

Einer ihrer Mitglieder habe Einblick in die Akten des

spanischen Marineministeriums genommen und soll Berichte

vom britischen Innen- und Aussenminister vorgefunden haben.

In diesen Berichten wurde angedeutet, dass das Bordpersonal

der Scientology Schmuggler seien, die von Interpol überprüft

würden.

In Casablanca erschien ein Mann, der sich als Korrespondent

des Manchester Guardian ausgab, im Konsulat von Panama

und erklärte, er sammele Auskünfte für eine Story über die

Scientologen. (Die Apollo fuhr unter panamesischer Flagge.)

Dieser „Reporter“ soll dem panamesischen Konsul, wie auch

der lokalen Zeitung, die Informationen gegeben haben, die

Scientologen seien Drogenhändler, die von Interpol wegen

Haschischschmuggel nach Frankreich und Südamerika gesucht

würden. (1, S. 198)

Im September lag die Apollo im Trockendock vor

Casablanca. Anhand von Dokumenten ist ersichtlich, dass die

dortige U.S. Botschaft Falschmeldungen über Scientology und

das Schiff verbreitete. Kopien eines Berichtes mit

verleumderischen Aussagen wurden nach Rabat, Tanger,

Hamburg, London und Panama geschickt. Nach Aussagen des



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amerikanischen Vizekonsuls war das Schiff in Prostitution,

Drogenhandel, Spionage oder Gegenspionage verwickelt. Es

wurde weiterhin spekuliert, dass die Apollo Teil eines

Pornographienetzes sei, mit Verbindungen nach Dänemark und

Los Angeles. (10, S. 79/80)

Im Dezember 1969 erlässt die spanische Regierung eine

Anweisung, welche die Aufenthaltsgenehmigung der Schiffe in

jedem spanis chen Hafen auf acht Tage begrenzt. Ein Beamter

des spanischen Ministeriums eröffnete zwei Mitgliedern der

Schiffsbesatzung, dass nun eine offizielle Akte über das Schiff

existiert. Er könne den Inhalt nicht preisgeben, lässt aber

durchblicken, dass der Inhalt sehr ungünstig für die

Scientologen ausfalle. (10, S. 80) Der langjährige Mitarbeiter

Hubbard's, William B. Robertson, Kapitän der Apollo, sagte

dazu:

„Die Situation in Spanien zu beheben war teilweise

erfolgreich. Wir fanden heraus, dass der hauptsächliche Protest

gegen uns von Madrid aus kam. Sie entdeckten, dass die

Informationen der Regierung von Interpol ausgingen und

wussten nicht, was dagegen zu tun war. Die Namen aller Leute,

die damals mit dem Schiff in Verbindung standen, die

führenden Offiziere usw., sind in den Akten von Interpol und

in der Feindesliste, das heisst, in der Liste der Staatsfeinde der

Vereinigten Staaten verzeichnet.“ (11, S. 11)

Man fand später heraus, dass die immerwährenden

Schwierigkeiten auf Falschinformationen basierten, die aus

Washington D.C. zu Botschaften und Konsulaten in den

verschiedenen Häfen gelangte und von dort aus zu den

Regierungen verbreitet wurden.

„Sie unterstellten uns, dass wir entweder Drogenhändler,

Mädchenhändler oder weisse Sklavenhändler wären. Sie

beschuldigten uns zum CIA zu gehören, gaben die Daten den

kommunistischen Parteien der Länder, was dann viel Aufruhr

verursachte.“ (11, S. 10)



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Ein Memorandum des U.S. State Department vom April

1972 an die U.S. Botschaft in Spanien, Madrid, wartete mit

verschiedensten Gerüchten über die Apollo auf, einschliesslich

der Spekulation über möglichen Drogenmissbrauch an Bord

des Schiffes. (10, S. 80)

Es wurde beispielsweise eine Sendung Schokolade von der

Kirche per Luftfracht verschickt und durch die

Drogenabteilung der spanischen Geheimpolizei untersucht.

Zunächst wurde behauptet, man habe Anzeichen für LSD

entdeckt. Sechs Amerikaner und zwei Engländer wurden

festgenommen und in der Gegenwart eines Agenten der U.S.

Drug Enforcement Agency verhört („durch die Mangel

gedreht“). Sie wurden bedroht und beschuldigt, mit Drogen zu

handeln.

Nach einigen Tagen stellte sich heraus, dass kein LSD

gefunden wurde und man liess die Leute frei. (10, S. 80/81)

Aussage von Kapitän Bill Robertson:

(...) „Sie wurden alle aufgrund einer verrückten Anklage

verhaftet, die von der Regierung der Vereinigten Staaten

weitergegeben wurde. Der Anklagepunkt war: „Wir würden in

Spanien mit Drogen handeln“. Die Polizei kam herein, warf

jeden ins Gefängnis, bedrohte sie sehr schlimm. Sie haben sie

nicht direkt gefoltert, aber sie gaben ihnen nicht viel zu essen,

hielten sie in Einzelzellen und liessen sie ihre Rechtsanwälte

weder sehen noch sprechen. Schliesslich kam eine Nachricht

von einer Person, die herausgefunden hatte, dass die Leute im

Gefängnis waren. Es wurden Rechtsanwälte beschafft und sie

kamen frei.“ „(...) Als auf einen der Gefolgsleute Franco's,

Carrero Blanco, ein Attentat verübt wurde, schrieb eine

Zeitung, dass wir dahinter stecken würden. Das war die

Geisteshaltung. Es gab immer einen Reporter, der versuchte,

eine Geschichte über das „Geisterschiff Apollo“ zu

bekommen.“ (11, S. 13)



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1972 Dezember: Die Polizei von Tanger fordert die Apollo

auf, die marokkanischen Gewässer zu verlassen (10, S. 80).

Hubbard und Begleitung müssen Marokko innerhalb 24

Stunden verlassen. (12)

„Wir besuchten verschiedene Häfen wie Dakar, Las Palmas,

Madeira und die Azoren. (...) Sie versuchten uns einige falsche

Zeitungsreporter an Bord zu schleusen, um „Stories“ zu

bekommen. Wir bekamen auch zwei oder drei falsche Rekruten

von ihnen, die hypnotisiert und unter Drogen gesetzt waren,

deren Aufgabe es war, an Bord zu kommen und Ron zu töten.“

(11, S. 14)

1974 Mai/Aug.: Als die Apollo im spanischen Hafen Cadiz

vor Anker lag, wurde es offensichtlich, dass es eine Ablehnung

gegen das Schiff in behördlichen Kreisen gab.

Besatzungsmitglieder des Schiffes versuchten die Ursache zu

ergründen und bekamen letztlich die Erklärung, dass der U.S.

Konsul in Cadiz hatte durchsickern lassen, das Schiff hätte

Verbindungen zum CIA. Danach kam es auch in anderen

Häfen Spaniens zu behördlicher Feindseligkeit mit dem Verbot

bestimmte Häfen anzulaufen.

Die Gerüchte, dass die Apollo ein CIA-Schiff sei,

verbreiteten sich an der Mittelmeerküste wie ein Lauffeuer. Im

portugiesischen Hafen Setubal wurde die Bevölkerung, die

sonst die Apollo freundlich willkommen hiess, feindselig und

bedrohte das Schiff, so dass der Hafen gezwungenermassen

verlassen werden musste. (10, S. 82)

Auf der Suche nach einer sicheren Landbasis für Scientology

wurden vielversprechende Verbindungen mit Portugal

geknüpft. Ein Telex-Büro wurde in Lissabon eingerichtet und

die Schiffe befanden sich in der Gegend von Madeira. Die

Hoffnungen zerschlugen sich, als im Oktober das Flaggschiff

von einer wütenden Menge in Funchal, der Hauptstadt von

Madeira, gestürmt wurde. Die Menge glaubte, das Schiff und

die Kirche seien eine geheime Operation des CIA. Bald danach



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wurde das Telex-Büro in Lissabon durch portugiesische

Regierungsbeamte gestürmt. (2, S. 36)

Robertson:

„Das war, als die amerikanische Botschaft der örtlichen

kommunistischen Partei einen Hinweis gab, dass die Apollo

ein CIA-Schiff wäre. Portugal hatte gerade die Schmerzen der

Revolution überwunden. Zu der Zeit war es sehr linksorientiert.

Die Kommunisten bildeten einen grossen Mob mit Fackeln und

Steinen und sie wollten das Schiff niederbrennen... ungefähr

250 Mann. Wir wehrten sie ungefähr 2 Stunden ab und

schliesslich erschien die örtliche Marinepolizei mit

Maschinenpistolen und zerstreute den Mob... LRH entschied,

dass es Zeit war, dieses Gebiet zu verlassen. Es gab etwas zu

viel Hetze. Als wir die Linien zurückverfolgten, führten sie

immer in die Vereinigten Staaten und das war zu der Zeit als

ein Knabe namens Henry Kissinger Aussenminister war. Sie

führten von seinem Büro aus in die Botschaften.“ (11, S. 15)

Am 10.10.1974 verlassen die Schiffe Europa in Richtung

Charleston, USA. (13) 30.10.1974: Durch einen

Regierungsinformaten an Bord der Apollo wurde der

Bestimmungsort Charleston und das Ankunftsdatum des

Schiffes bekannt. Das U.S. Department of Justice machte

Beamte verschiedener Behörden darauf aufmerksam, um das

Schiff zu „begrüssen“. Dazu gehörten Agenten des

Immigration Office, der Drug Enforcement Agency, U.S.

Customs Service, Coast Guard, sowie Marshals.

Die Besatzung der Apollo bekam jedoch Wind von der

Sache und kehrte ein paar Meilen vor der Küste wieder um.

(10, S. 83/84)

Artikel im News Courier, Charleston:

„Nach Auskunft offizieller Quellen gab es am Dienstag

genügend Agenten des U.S. Customs Service, um jedes

Mitglied der Schiffsbesatzung, wegen möglichem

Drogenschmuggel unter Beobachtung zu halten“.



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Schach der Erde



Captain Robertson:

„So begaben wir uns in die Karibik, an den Bahamas vorbei,

immer mit dem Aussenministerium der Vereinigten Staaten,

mit Kissinger auf den Fersen. Er schickte Telexe an seine

Botschaften in Barbados, Trinidad und Curacao... Wir hatten in

all diesen Gebieten Angriffe. Wir wurden ersucht, einige Häfen

zu verlassen, und niemand konnte verstehen warum, ausser

dass die Vereinigten Staaten einen Druck ausübten - sie

würden die Auslandsunterstützungen streichen, wenn sie uns

willkommen hiessen.

Wir fingen auch ein paar Telexe direkt vom State

Department ab, wo diese Befehle herkamen und diese wurden

in einem Rechtsstreit verwendet, den L. Ron Hubbard gegen

Kissinger, das State Department und verschiedene andere

Botschafts- und Konsulatsbeamte zu führen beabsichtigte. Ein

800 Millionen Dollar Rechtsstreit gegen Henry Kissinger und

andere Leute im State Department, die damals im Amt waren.“

(11, S. 16)

1975 Okt.: Die Schiffe lagen in den Bahamas und die

Besatzung ging zu verschiedenen Orten in den USA. Die

Rückkehr war unauffällig und von dieser Zeit ab wurden

Geheimhaltung und Sicherheit zu oberster Priorität. Es wurde

entschieden, eine Basis in Clearwater, Florida zu errichten. Es

sollte das Hauptzentrum für Managementtraining für

Scientology weltweit werden. Es wurde bekannt als Flag, nach

dem Namen des Flaggschiffes Apollo.





Kapitel 3.5: Die Unterwanderung



Die Unterwanderung der Scientology-Kirche, angekündigt in

frühen Memoranden von FBI und FDA, beginnt Anfang der

70er Jahre Gestalt anzunehmen. Zählt man eins und eins der



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Schach der Erde



nachstehenden Informationen zusammen, so war die Aktion

höchst erfolgreich.

Hubbard strukturierte das, was im allgemeinen als

Scientology-Kirche bekannt ist, in zwei unterschiedliche

Zweige. Der eine Zweig war die „Sea Org“ und der andere was

das „Guardian Office“. Die Sea Org befasste sich mit dem

Management der Scientology-Kirchen, während das Guardian

Office die Aufgabe hatte, die Scientology-Organisationen zu

schützen.



Das Guardian Office

Hauptziel der Infiltration war das Guardian Office (GO). Es

bestand im wesentlichen aus der Rechtsabteilung, der

Abteilung für Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit), der

Finanzabteilung, und aus einer Intelligence-Abteilung, die für

die Kirche geheimdienstliche Funktionen wahrnahm.

Letztere war auch unter den Namen „Info-Büro und BI

(Büro I („I“ als römische Ziffer „1“))“ bekannt. Dieses Büro

versorgte das Management der Kirche mit Informationen über

Feinde und potentielle Feinde innerhalb und ausserhalb der

Kirche.

An der Spitze des Guardian Office stand eine Frau namens

Jane Kember als sogenannter Guardian. Die oben aufgeführten

Abteilungen wurden von Deputy-Guardians geleitet.

Der Guardian unterstand allein dem „Controller“, und dieser

Posten wurde von Hubbard's Frau Mary Sue bekleidet.

Das Guardian Office, speziell deren Intelligence-Abteilung

verstrickte sich mit der Zeit mehr und mehr in illegale

Aktivitäten, obwohl Hubbard selbst eindeutige Richtlinien

dagegen erlassen hatte. Auch innerhalb der Kirche wurde der

Ruf des Guardian Office schlechter und schlechter.

Selbst Hubbard warnte seine Frau letztlich vor dem GO: „Sie

handeln als würden sie nicht auf unserer Seite stehen“. (11, S.

19)



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Schach der Erde



Zunächst fällt auf, dass Personen, die offensichtlich mit

Scientology nichts Gutes im Sinn hatten, von innen heraus

gedeckt werden. Desweiteren finden Aktionen statt, welche die

Kirche im nachhinein in höchstem Masse in Verruf bringen. Es

„passieren“ Dinge, die von Regierungsseite als Auslöser für

eigene Aktionen genommen werden. Zunächst sind es

Kleinigkeiten:

Ein Bursche namens John Cole kam eines Tages in eine

Scientology-Organisation und wollte für 10.000 $ vertrauliche

Materialien kaufen. Er wurde zum Guardian Office geschickt,

wo jedoch nichts unternommen wurde.

Zwei Wochen später versuchte er Materialien zu stehlen. Er

wurde der Polizei übergeben und eingesperrt. Bob Thomas, ein

hochrangiger Mitarbeiter des Guardian Office holte ihn wieder

raus (11, S. 10). Thomas wurde später als ein Agent entlarvt,

der als Regierungsberater hinter den Szenarien gegen

Scientology stand. (11, S. 8).

Cole verklagte die Mitarbeiter des Guardian Office Terry

Milner undHenning Heldt, die ihn nach seiner Aussage in

einem Kirchenbüro angegriffen haben. Er war in diesem Büro

auf der Suche nach vertraulichen Informationen, für die er, so

versicherte er den beiden, willens war zu zahlen.

Am 27.1.71 schrieb Cole's Rechtsanwalt der

Staatsanwaltschaft in Los Angeles. Es wies darauf hin, dass die

Angeklagten (Milner und Heldt) Informationen über Cole's

Vergangenheit, bezüglich seiner Informantentätigkeit für

verschiedene Regierungsstellen, einschliesslich des

Department of Justice, Senator Eastland's Komitee, FBI, CIA,

C- 11 und anderen, enthüllen wollen.

„Das FBI bat mich, im Hinblick auf mögliche Vorschläge,

Ihr Büro zu kontaktieren, um die Beantwortung der

aufgeführten Fragen in diesem Gebiet zu vermeiden. Herr Cole

gibt zu bedenken, dass die Information, vom

Regierungsblickpunkt aus, sehr vertraulich und deren



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Schach der Erde



Enthüllung nicht im Interesse der nationalen Sicherheit sei.

Desweiteren würden dadurch die Leben von mindestens vier

Regierungsagenten gefährdet.“ (10, S. 64)

Terry Milner wurde seines Postens in BI (Bureau I,

Informationsabteilung des Guardian Office) enthoben, so dass

das Feld für Bob Thomas frei war, um jeden, den er wollte, auf

diesen Posten zu setzen. (11, S. 10)

Es wurde verschiedentlich festgestellt, dass Personen, die

sich als Interessenten für Scientology-Kurse ausgaben, von

bestimmten Psychiatern in die einzelnen Scientology-

Organisationen geschickt wurden. Sie hatten zuvor eine

psychiatrische Behandlung bekommen, eine typische

Implantierung mit dem Befehl im Auditing durchzudrehen.

Man musste zu dieser Zeit sehr kritisch neuen Leuten

gegenüber sein, weil man nicht wusste, ob jemand aus eigenen

Stücken in die Scientology Kirche kam, oder ob sie gezielt

geschickt wurden, mit dem Auftrag „durch Scientology

verrückt zu werden“ und somit einen grossen Aufruhr zu

verursachen. (11, S. 10)

Anfang 1975 erliess Jane Kember die Guardian Order 1361,

welche nach einem entscheidenden Aktionsprogramm gegen

den IRS verlangte. Dieses Programm beinhaltete

Rechtsschritte, eine PR-Kampagne, und die Infiltration der

IRS-Intelligence-Abteilung, des Special Services und des

Büros des Vorstandes durch eigene Geheimagenten, deren

Aufgabe es sein sollte, alle scientologybezogenen Akten zu

erhalten und zu kopieren, die trotz FOIA-Anfragen

zurückgehalten wurden. Die Ziele der Guardian Order 1361

waren die IRS-Büros in Washington, Los Angeles und London.

(10, S. 100)

Bis ca. Mitte 1976 wurde eine grosse Anzahl von Akten,

durch Agenten des Guardian Office, aus verschiedenen

Regierungsstellen kopiert. Desweiteren wurde eine Sitzung des

IRS abgehört, in der Scientology diskutiert wurde. Dh2 flog die



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Schach der Erde



Aktion auf. Hauptakteure dieser geheimen Aktionen waren

Gerald Wolfe und Michael Meisner; letzterer war Mitarbeiter

in der Intelligence-Abteilung des Guardian Office. Wolfe

wurde gefasst, Meisner tauchte eine Zeit lang unter und stellte

sich am 20.6.77 den Behörden. (10, S. 100- 117)

1977 April: Ein weiterer Geheimdienstinformant des FBI

war Jack Graham. Er sollte herausfinden ob Kirchenmitglieder

in unrechtmässige Aktivitäten verwickelt sind. Graham bot

dem FBI an, einen Freund aus dem Guardian Office mit

einzubeziehen, der Dokumente besorgen könnte. Der FBI-

Verbindungsmann war daran nicht interessiert, weil sie „ein

ganzes Lager voll davon“ haben. Anstatt dessen wollte er die

Namen der Kirchenmitglieder haben, die für den Einbruch in

eine Regierungsstelle verantwortlich waren, um dort

Dokumente zu stehlen.

1977 20.6.: Michael Meisner, verantwortlich für die

Infiltration und die Kopieraktion von Scientology-Dokumenten

in verschiedenen Regierungsstellen, stellte sich in der Absicht,

sich der Anklage gegen ihn zu stellen, und mit den Behörden

zusammenzuarbeiten (10, S. 117/118).

Er legte ein umfassendes Geständnis ab, worauf der FBI

einen

Durchsuchungsbefehl, für die massivste Durchsuchung in

der Geschichte des Büros, auf drei Scientology Kirchen

erwirkte. (10, S. 121)

Captain Robertson:

„... Die ganze Ursache, warum Mary Sue und die „Neun“

(Scientology-Führungskräfte) angeklagt wurden lag darin

begründet, dass das GO in Washington eingebrochen hatte, um

die Papiere über Scientology zu bekommen. ...Michael Meisner

war derjenige, der den Einbruch vorgeschlagen hat. Zwei

Scientologen in Washington wussten davon und hatten

Beweise, dass er ein Regierungsagent war. Diese zwei Leute

schrieben Berichte an Mary Sue um ihr zu sagen, dass Meisner



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Schach der Erde



ein Regierungsagent ist und dort entfernt werden sollte: „Er ist

kein GO-Bursche. Er denkt nicht wie wir. Er handelt nicht wie

wir. Er hat Verbindungen zur Regierung, er versucht die

Kirche in Schwierigkeiten zu bringen usw...“. Mulligan hielt

diese Kommunikation von Mary Sue fern. Mary Sue bekam die

Botschaft nicht.“

Es gab zwei Leute, die in ihrem Controller-Committee

sassen und für die Regierung arbeiteten. Dies waren James und

Anne Mulligan. (11, S. 19) 1977 8.7.: Das FBI durchsucht die

Scientology Kirchen in Los Angeles, Hollywood und

Washington D.C.. Etwa 170 Agenten waren beteiligt. Sie

brachten Brechstangen, und Vorschlaghämmer mit und

benutzten sie auch. Es war die grösste Razzia in der Geschichte

des FBI und überhaupt in der Rechtsgeschichte Amerikas.

Der Durchsuchungsbefehl war auf 162 Beweisstücke (bis auf

eines alles Dokumente) begrenzt (10, S. 129- 168). Der FBI

interpretierte dies jedoch nicht als eine Begrenzung. Die Razzia

auf die drei Kirchen dauerte insgesamt 48 Stunden. Jedes Stück

Papier wurde umgedreht, 48.149 Aktenordner, bestehend aus

100.124 Seiten wurden beschlagnahmt und abtransportiert,

wovon 2/3 später als harmlos - das heisst „nicht vom

Durchsuchungsbefehls gedeckt“ - eingestuft wurden. (10, S.

169- 175)

1978 28.3.: Basierend auf dem Meisner-Fall begann die

Gerichtsverhandlung gegen 11 Kirchenmitglieder, darunter

Mary Sue Hubbard. Meisner war als Kronzeuge nicht

angeklagt. (10, S. 209)

Zwei weitere Angeklagte waren Jane Kember, Guardian

WW und Morris Budlong, Deputy Guardian for Information.

(10, S. 210) LRH wies das Guardian Office und die

Rechtsanwälte an, den 800 Millionen Dollar Prozess gegen

Kissinger (siehe Seite 222) bei der Regierung einzutauschen.

Die Anweisung wurde nicht befolgt. Sie tauschten diesen Fall

gegen eine harmlosere IRS-Klage aus.



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Schach der Erde



Die Kommunikation zwischen Hubbard und seiner Frau war

blockiert. Als er warnte, dass im GO etwas nicht in Ordnung

sei, bekam sie seine Post nicht, weil sie von zwei Leuten in

ihrem Controller-Committee abgefangen wurde. Es waren Jim

und Anne Mulligan. Sie arbeiteten für die Regierung und

befanden sich direkt zwischen ihr und Jane Kember, dem

Guardian Worldwide. (11, S. 19)

Bis zum Jahr 1978 wurden vom mehr als 1000 FOIA-

Anfragen gestellt und 30 Gerichtsverfahren gegen

Regierungsagenturen angestrengt, welche die Herausgabe der

Akten verweigerten. Etwa 100.000 Seiten Materials wurden

durch Verwaltungsmassnahmen und etwa der gleiche Umfang

durch Rechtsschritte erlangt. Diese Massnahmen enthüllten den

Umfang der regierungsseitigen Verschwörung gegen die

Kirche.

Die systematische Desinformation in mehr als 14 Staaten,

von Australien in den 60ern bis Frankreich in den 70ern, wurde

aufgedeckt. In allen Fällen, in denen die Scientology-Kirche in

Übersee Schwierigkeiten mit den Regierungen hatte, wurden

Dokumente gefunden, die böswillige, falsche Berichte,

Gerüchte und unbewiesene Anschuldigungen von kriminellen

Aktionen nachwiesen, die zuvor von amerikanischen Stellen

verbreitet worden sind.

Eine sorgfältige Katalogisierung und Prüfung dieser FOIA-

Dokumente zeigte folgendes auf: 302 Fälle falscher

Äusserungen über die Kirche oder ihren Gründer 117

erfolgreiche und nicht erfolgreiche Versuche, durch verdeckte

Operationen, Agenten in die Kirche einzuschleusen 171 Fälle,

in denen Steuerbehörden aufgestachelt wurden, gegen die

Kirche vorzugehen, 322 Fälle, in denen ein Vorgesetzter die

Aktionen eines Untergebenen gegen die Kirche sanktioniert 32

Fälle von Diebstahl, Beschlagnahmung oder unsauberer

Aneignung von Kircheneigentum.



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Schach der Erde



Die Kirche strengte daraufhin einen Multi-Millionen-Dollar

Schadensersatzprozess gegen fünf Regierungsstellen an, von

denen Akten im Rahmen des FOIA erhalten worden waren.

Separate Klagen wurden auch gegen das FBI und das U.S.

State Department eingereicht. (10, S. 97)

Zwischen 78 und 80 entdeckt Captain Bill Robertson [8],

dass einige Stellen innerhalb der Kirche und des Guardian

Office von Spitzeln durchzogen sind. Er macht dies bei den

entsprechenden Büros im Guardian Office bekannt, findet aber

kein Gehör und wird als „halluzinierend“ abgestempelt. Einer

von ihnen war der Assistant Guardian for Information für Los

Angeles, Alan Hubbert, der anschliessend einen Mordversuch

auf Robertson ausübte, indem er einen Reifen seines Motorrads

zerschnitt. (11, S. 19)





Das Management

Ab Mitte der 70er Jahre setzte sich innerhalb des

Kirchenmanagements die Praxis durch, technische und

administrative Anweisungen in Hubbard's Namen

herauszugeben.

Hubbard war derzeit ständig auf der Flucht, einerseits zum

persönlichen Schutz, andererseits, weil er wegen der

verschiedensten Vorwürfe unter Anklage stand. Durch die

Geheimhaltung seines Aufenthaltsortes entstand eine Situation,

in der letztlich nicht mehr unterschieden werden konnte,

welche technischen und administrativen Anweisungen

tatsächlich von ihm herausgegeben worden sind. Hubbard

selbst veröffentlichte Bulletins, um andere, nicht von ihm

herausgegebene, zu verändern oder aufzuheben. (2, S. 38)

Seit dieser Zeit hebt sich Pat Broeker mehr und mehr hervor.

Er beeindruckte LRH mit seiner Fähigkeit, für Sicherheit zu

sorgen. Broeker beginnt die Kommunikationslinien zwischen



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Schach der Erde



LRH und seiner Frau abzuschneiden, indem er die Post

zensiert.

Mary Sue, die als Ergebnis der Razzia unter genauer

Überwachung der Regierung stand und immer ihre Adresse

bekanntgeben musste, hatte den gemeinsamen Wohnsitz

verlassen um den Aufenthaltsort von LRH zu sichern. Ihre Post

wurde von den Boten abgefangen, weil man Angst hatte, sie

könne zu Hubbard zurückverfolgt werden (13, S. 51).

Im September 1978 wird L. Ron Hubbard schwer krank (13).

David Mayo, von Hubbard selbst in allen technischen Fragen

ausgebildet und ranghöchster Ansprechpartner für technische

Angelegenheiten innerhalb der Scientology-Organisationen,

gibt ihm gelegentlich Beistände. Die meisten der Techniken,

die heute Teil der oberen Auditing-Stufen von Scientology sind

[9], wurden in dieser Zeit entwickelt. (David Mayo in

commline, Magazin der Freien Zone, Nr.7/85)

Die Krankheit von LRH wurde zum Anlass genommen, alle

schlechten Neuigkeiten von ihm fernzuhalten. Die

Kommunikation zu ihm wurde noch stärker redigiert. (13, S.

51)

Zwischen 1978/79 hatte Hubbard einen Herzanfall und

wurde operiert. (2, S. 37) Der Gesundheitszustand L. Ron

Hubbard's verschlechterte sich. 1979 soll er sich einer

Krebsoperation an der Vorderseite des Kopfes unterzogen

haben. (13) Hubbard's Frau Mary Sue gibt an, im August 1979

den letzten persönlichen Kontakt mit ihrem Mann gehabt zu

haben. (aus commline, Magazin der Freien Zone, Nr.4/84,

28.12.84)





3.6: Die Endphase



Offensichtlich wurde Hubbard von seinen Boten immer

mehr von der Aussenwelt abgeschnitten. Für diejenigen in



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Schach der Erde



seiner direkten Umgebung schuf es natürlich eine

Machtposition. Im September 1979 ereignet sich die erste

grosse Veränderung im Management. Die Commodore

Messengers Organisation (Abk. CMO, die Boten-Organisation

von Hubbard) übernimmt das gesamte Management der

Kirche. 1980: L. Ron Hubbard machte sich offensichtlich

Sorgen über seinen möglichen Tod. Er schickte jedem seiner

Kinder einen Brief in denen er andeutete, dass er nicht

erwartete, noch länger als fünf Jahre zu leben. Mehrere

Mitarbeiter der Commodore Messangers Org erhielten ähnliche

Briefe. Massnahmen wurden in die Wege geleitet, um

Treuhänder bereitzustellen.

Als Treuhänder wurden benannt: David Miscavige, Pat und

Annie Broeker. (14) Über Miscavige heisst es, er sei jemand,

„der Dinge ins Laufen bringen konnte, wo es andere nicht

geschafft hätten“, indem „er sich die Lunge aus dem Hals

schrie“. Er war zudem ein enger Freund von Pat Broeker (14).

Miscavige übergeht all seine Vorgesetzten und formiert eine

direkte Linie zu Pat Broeker (13, S. 52). Mitte 1981

beschliessen Miscavige, Pat und Anne Broeker, dass das

Guardian Office als unabhängiger Faktor in der Kirche

eliminiert werden muss. (13) Im Juni 1981 hat Der

zwanzigjährige Miscavige die Kontrolle über die Scientology

Kirche übernommen. Seine Methoden waren äusserst einfach

und klassisch in der Durchführung. Er ging einfach zu seinem

damaligen Vorgesetzten, der Leiterin der Commodore

Messenger Organisation, überreichte ihr eine Depesche, die

vorgegebenermassen von LRH geschrieben worden sein sollte,

in der ihr angeordnet wurde, ihren Posten zu räumen. Sie

leistete dem Folge. In Wahrheit war dieses Schriftstück von

Miscavige selbst geschrieben. Er schaffte sich eine Position, in

der niemand mehr übrigblieb, der gegen ihn opponiert hätte.

Als Broeker einmal über die Tatsache befragt wurde, dass

Miscavige eigentlich der Meuterei schuldig sei, antwortete er,



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Schach der Erde



es sei nur Meuterei, wenn es schiefgehe; wenn es gelingt, sei es

als Staatsstreich zu bezeichnen. Miscavige rechtfertigte seine

aufrührerische Machtübernahme damit, dass er es ja „für Ron

gemacht“ habe. (Change of Viewpoint Nr. 5, 13.2.84, Freie

Zone Pack Nr. II, S. 37) Im Juli 1981 arrangierte Miscavige ein

Treffen mit Mary Sue Hubbard. Er überzeugt sie davon, dass

sie als Controller der Kirche LRH in allen

Kirchenangelegenheiten gefährde. Er beweist dies mittels eines

gefälschten Briefes, von Hubbard. Es müssen sehr scharfe

Wortwechsel gefallen sein, sie endeten aber schliesslich damit,

dass Mary Sue von ihrem Posten zurücktrat. Daraufhin werden

20 Mitarbeiter der Commodore Messangers Organisation zum

Hauptsitz des Guardian Office in England und in das GO nach

Los Angeles Guardian Office geschickt, in der Hoffnung, sie

könnten das GO einfach übernehmen. Dies verläuft fast

reibungslos. Allein mit Jane Kember haben sie

Schwierigkeiten. Sie weigert sich, ihren Posten als Guardian zu

räumen und kann erst mittels eines gefälschten Telexes davon

überzeugt werden, dass LRH ihre Absetzung wünsche

(Tonband-Vortrag von John Zegel).

Im November 1981 organisierte Bill Franks, von Hubbard

als Executive Director International auf Lebenszeit eingesetzt,

das erste Mission Holder Treffen auf Flag. Als Mission Holder

werden die Leiter von Scientology-Missionen bezeichnet.

Vielen von ihnen war durch das Guardian Office in der

Vergangenheit übel mitgespielt worden und vielen war ihre

Mission vom GO weggenommen worden. Franks versuchte

nun, wieder Ordnung in das Chaos zu bringen und startete eine

Art Reformbewegung. Damit stand er jedoch Miscavige im

Wege zur vollkommenen Zentralisierung der Scientology-

Macht.

Ray Kemp (Mission Holder und enger Freund Hubbard's)

und andere, vom Guardian Office Geschädigte, wurden als

Folge dieses Meetings rehabilitiert. Dadurch gab es ein



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Wiederaufleben von Hoffnung innerhalb der Scientology-

Organisationen. Die Kemps erzählten den Leuten, dass sie jetzt

wieder Gerechtigkeit bekommen können. Andere ehemalige

Scientologen und Mission Holder schlossen sich wieder an.

(Peter Green debrief, S. 8- 10)

Zu dieser Zeit wurde David Mayo erstmalig auf gefälschte

Berichte an Hubbard aufmerksam, als er eine eigene Mitteilung

an ihn völlig verändert zur Unterschrift vorgelegt bekam. Drei

seiner Berichte wurde grob verfälscht, was er anhand der

Originaldurchschläge feststellen konnte. Mayo erhielt die

Anweisung von LRH, eine Sicherheitsüberprüfung an Pat

Broeker durchzuführen, was auch geschah. Sie fiel für Pat

nicht vorteilhaft aus. Der anschliessende Bericht von Mayo an

LRH wurde neu geschrieben, um Broeker in einem besseren

Licht erscheinen zu lassen.

Mayo brachte die Fälschungen der Berichte Miscavige und

Broeker gegenüber zur Sprache und bestand darauf, dass dies

unterbunden werden. Beide versprachen diese Angelegenheit

zu bereinigen, nachdem Pat mit Anne Broeker Rücksprache

gehalten hat. (17, S. 1/2) Die Broekers und Miscavige waren

sehr aufgebracht, als Mayo die Ergebnisse der

Sicherheitsüberprüfung an Hubbard schickte. Sie wurden

abgefangen. (13, S. 52)

Von nun an war Mayo „gezeichnet“. Man musste ihn

loswerden, weil er von diesem Geheimnis wusste. (14, S. 8)

Am 6.12.1981 fand das zweite Mission Holder Treffen statt.

Es zog sich über fünf Tage hin. Es kam heraus, dass man (die

geheime Scientology-Führung, von der niemand wusste, dass

sie existiert) Bill Franks nicht erlaubt hatte, diesem Meeting

beizuwohnen. Man stellte sich die Frage, wer denn die

Autorität hätte, ihn unter Bewachung zu stellen und sein

Telefon anzuzapfen, wo Bill doch Stellvertreter von L. Ron

Hubbard sei. Man protestierte dagegen, von einem anonymen

Rat geleitet zu werden.



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Schach der Erde



Franks wurde ausfindig gemacht und sofort darüber befragt.

Er konnte keine befriedigende Antwort zu den Vorkommnissen

geben. Man lehnte sich gegen die angebliche Führung auf und

war der Meinung, dass diese Gruppe von Jugendlichen Bill's

Untergebene sein sollten, anstatt ihm Anweisungen zu geben.

Im Laufe des Dienstags kamen noch etwa 200 Leute von

überall her. Leute von der Sea Org, dem Guardian Office, dem

Mission-Network, alle erzählten ihre Erlebnisse. Vieles waren

Horrorgeschichten über Bedrohungen, Erpressungen und

Postenenthebungen usw. Die ganzen Falschinformationen

fielen weg und die Wahrheit kam hervor. Frühere Feinde

erzählten sich gegenseitig ihre Geschichte. Jeder hatte das

Gefühl den Geist von Scientology zurückzuholen.

Sue Anderson, zuständig für Hubbard's PR-Angelegenheiten

stand weinend auf und erzählte, dass ihre Kommunikation zu

ihm korrumpiert worden ist. Sie zeigte als Beweis ein

Schriftstück welches zensiert worden war. Ganze Abschnitte

waren weggelassen oder gefälscht. Es wurde ihr geschickt,

damit sie glaube, er wäre immer noch im Management.

Alan Hubbert stand auf und sagte, dass er in seiner

siebenjährigen Laufbahn im GO niemals kriminelle

Handlungen begangen hätte. Andere standen auf und bewiesen

ihm das Gegenteil.

Durch dieses Meeting wurden eine Menge ehemaliger

Scientologen zurückgeholt. Bill Franks nahm die Blockaden

weg. Er sagte: „Was immer ihr tun wollt tut es, solange es mit

den Richtlinien von Hubbard im Einklang ist.“

Zwischenzeitlich wurde die Commodore Messengers

Organisation mit Berichten versorgt, in denen behauptet wurde,

dass eine Meuterei im Gange sei. Mitarbeiter auf diesem

Meeting wurden aufgefordert in ihre Organisationen

zurückzukehren. Joe Leasa wurde zurückbeordert. Er stand auf

und gab zu, dass er ein Spion sei, um herauszufinden was los



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sei. Er schrieb zurück und sagte, dass sie herkommen sollen.

Hier wäre Scientology und sie hätten LRH in ihrer Mitte.

Man fand eine Menge Wahrheit heraus und verlangte, dass

das geheime Scientology-Management, die CMO und das

Watchdog Committee ebenfalls erscheinen soll, um ihren Teil

zu der Wahrheitsfindung beizutragen. Auf welchen Befehlen

operierten sie? Aufgrund welcher Richtlinien gab es sie

überhaupt? Was gab ihnen das Recht Leute einzusperren und

Telefone abzuhören?

Es kam zu keiner Einigung mit dem Management. Die

Kernaussage war später, dass die Leiter der Missionen eine

Verschwörung zur Übernahme der Kirche angezettelt und zu

verhindern versucht hätten, dass die Kirche von ihrem

rechtmässigen Management geleitet wird. (Peter Green debrief,

S. 8- 18) Den Missions-Leitern wurde versichert, dass Bill

Franks alle Management-Autorität erhalten würde. Falls Franks

das in ihn gesetzte Vertrauen verletzte, könnten sie ihn jedoch

seines Postens entheben. (Debrief von Bent Corydon, S. 4) Im

Januar 1982 wurde Bill Franks still und heimlich seines

Postens enthoben. Die Reformbewegung hatte ein Ende. (Peter

Green debrief, S. 23)

Mary Sue Hubbard und ihre Mitangeklagten des Guardian

Office wurden 1981 mit Haftstrafen zwischen einem und vier

Jahren, wegen des Diebstahls von Regierungsdokumenten

verurteilt. (2, S. 54)

1982 1.1. Das Religious Technology Center (RTC) wird in

Kalifornien als Verein eingetragen. Durch diesen Vorstoss

konzentrierte Miscavige alle Macht in seiner Hand. Das RTC

wurde damit zur obersten Verwaltungsorganisation mit

weitreichendem Einfluss auf die Kirchen. Sie konnten eigene

Mitarbeiter in die Kirchen schicken, die Bücher konnten

inspiziert werden, Personal konnte herbeigeordert und

Sicherheitsüberprüfungen unterzogen werden. Nichts



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Schach der Erde



Bedeutendes konnte getan werden, um diese Aktivitäten zu

verhindern.

Ein zusätzlicher Teil des Gesamteinkommens einer jeden

Kirche musste an das RTC bezahlt werden, als Gegenleistung

dafür, dass diese Organisation die Warenzeichen verwenden

durfte. Zum damaligen Zeitpunkt waren das 5% des

Gesamteinkommens.

(Tonbandvortrag von Jon Zegel)

Vicki Aznaran, damaliger „Inspector General des RTC“

sagte 1992 in einer eidesstattlichen Versicherung:

„Die verschiedenen Scientologyorganisationen existieren,

um einen Abstand zu halten und um den Vorstand des RTC vor

rechtlichen Massnahmen zu schützen, falls eine

Unterorganisation wegen illegaler Taten zur Rechenschaft

gezogen wird. Darüber hinaus dient sie dazu, sämtliche

Untersuchungen oder Rechtsprechungen zu verwirren, welche

einer Scientology Organisation oder einem ihrer Mitglieder

Gesetzesverstösse nachweisen. (Vicki Aznaran, eidesstattliche

Versicherung, 27.2.92)

Im März 1982 begann die Serie von SP-Declares

(Suppressive Person - Declares -Personen die zu Unterdrückern

der Scientology erklärt und rausgeschmissen wurden). Über

600 Personen wurden allein in der Gegend von Los Angeles

declared. Dies waren hochrangige Führungskräfte im

technischen und administrativen Bereich.

Die meisten von ihnen waren des „squirrlens“ (ein Vorwurf,

die Techniken von Scientology zu verändern), mit der Absicht

der finanziellen Bereicherung, oder der Absicht, die

Fortschritte der Scientology zu stoppen, beschuldigt. Die

schlechte finanzielle Situation der Kirche wurde diesen Leuten

angelastet. (2, S. 60)

In manchen Fällen fiel die Axt zwischen die Ehepartner.

Wenn ein Partner declared wurde, war es dem anderen

verboten Kontakt mit ihm zu haben, oder er würde selbst



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Schach der Erde



declared werden. Die Fälle waren noch schlimmer, wenn

Kinder darin verwickelt waren. Gerichtsprozesse zeugen davon

(2, S. 62)

Ein ehemaliger Scientologe beschreibt den damaligen

Zustand so:

„Als ich von Australien in die Organisation nach Los

Angeles kam, war es für mich einer der schönsten Plätze der

Welt. Die Mitarbeiter waren freundlich und sehr hilfsbereit.

Das änderte sich mit einem Schlag. Über Nacht wurde es zu

einer Art SS-Festung. Alles wurde verrückt.“

Es bildeten sich fast jede Woche neue Splittergruppen. (aus

einem „Bericht von Dane Tops“)

Im April 1982 schreibt Hubbard David Mayo (und einer

Reihe weiterer Schlüsselpersonen der Sea Org) einen Brief, in

dem er sagt, er rechne damit, noch ein paar Monate, höchstens

jedoch ein paar Jahre zu leben. Er übergibt David Mayo in

diesem Brief die Aufgabe, die Reinheit der Tech für die

nächsten 20 bis 25 Jahre zu bewahren (12). Anmerkung: Diese

Aufgabenübertragung an David Mayo wurde von Mayo selbst

einige Jahre später als falsch widerrufen. Die Gründe dafür

sind nicht bekannt, denn einige andere Personen bezeugen

diesen Brief ebenfalls.

Mayo:

„Im April 1982 erhielt ich einen langen und detaillierten

Brief von LRH. Er übertrug mir darin die volle Verantwortung

für die Tech und seine technischen Aufgaben für die nächsten

20 bis 25 Jahre.“ („Ein offener Brief an alle Scientologen von

David Mayo“)

1982 16.5.: Der Trademark-Vertrag zwischen L. Ron

Hubbardund dem RTC wird unterzeichnet. 2 graphologische

Gutachten bezweifeln die Echtheit von LRH's Unterschrift.

Eines datiert vom 26.3.1984 ist von Irmgard Wassard,

Member of the Danish Graphologist Society. Eines weiteres ist

von John J. Swanson.



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Schach der Erde



Der Notar, der die Unterschrift von Hubbard bezeugt, ist

David Miscavige. In diesem Vertrag überträgt Hubbard sein

gesamtes Recht, Eigentum und Nutzniessung an und für die

Schutzmarken. (aus einer Kopie des Original-Vertrages, sowie

einer Übersetzung, in Auszügen auch im „Freie Zone Pack 2“

zu finden) 1982 17.10.: Das berüchtigte Mission Holder-

Treffen von San Francisco wurde abgehalten. Die Anwesenden

wurden etwa alle 10 bis 20 Sekunden mit Blitzlichtern traktiert

und das über die gesamte Dauer von 4 Stunden. Ferner wurden

alle Personen dazu gezwungen, nach vorne auf den Sprecher zu

schauen. Personen, die aufstanden, und gehen wollten, wurden

augenblicklich zu Unterdrückern erklärt. (13)

Die Funktion des RTC wurde bekannt gegeben. Wer die

Anordnungen des RTC nicht befolgt, würde die Rechte

verlieren, die Technik von Scientology zu verwenden, sich als

Scientology zu bezeichnen oder Scientology Missionen zu sein.

Zusätzlich würden Mitarbeitergruppen des RTC

ausgeschickt, um die Missionen zu untersuchen. Sie würden

ihre Nase in Bücher stecken, ihre Tech überprüfen und so fort,

und jeder Mission Holder müsse für dieses Privileg bezahlen.

Der Tarif dafür ist genau 15.000 Dollar pro Tag, zahlbar bar

und im voraus.“ Innerhalb der nächsten 10 Tage nahm das

RTC auf diese Weise mehr als 2.000.000 Dollar in bar ein.

25 von den 98 Missions im US-Netzwerk verliessen

entweder die Kirche, oder gingen bankrott und schlossen ihre

Türen. (13; 14) Zur dieser Zeit gab es 19 höchst ausgebildete

Auditoren (Class XII). Mindestens 8 von ihnen wurden zum SP

declared. Diese Personen waren zum grossen Teil von Hubbard

selbst ausgebildet. Bis 1983 wurden 611 Personen von der

Kirche als „unterdrückerisch“ erklärt. Die Namen wurden in

der SO ED 2192 INT vom 27.1.83 veröffentlicht. (13, S. 159)

Zum Jahreswechsel 1982/83 wird eine auf Tonband

aufgezeichnete Botschaft von L. Ron Hubbard, Ron's Journal

38 herausgegeben. Die Essenz dieser Botschaft war eine Liste



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Schach der Erde



von Erfolgen des neuen Regimes und eine Verdammung ihrer

Vorgänger. Die Stimme auf diesem Band unterschied sich so

stark von der gewohnten Stimme L. Ron Hubbard's, dass

Zweifel aufkamen an der Echtheit aufkamen. (2, S. 66) Eine

24-seitige Stimmenanalyse kommt zu dem Ergebnis, dass die

Stimme auf dem Band nicht identisch ist mit der von Hubbard.

So wurde nachgewiesen, dass die Person auf dem Band eine

„andere, wesentlich jüngere Stimme, mit völlig anderer

Zahnstruktur“ hat.

Mary Sue Hubbard, sie war zu dieser Zeit im Gefängnis,

wurde eine Kopie dieses Bandes vorgespielt. Sie wollte wissen

was los ist. Die Stimme war ihrer Aussage nach nicht von Ron.

1983 3.2.: In einem Gerichtsverfahren um Ronald DeWolfe,

einem Sohn von L. Ron Hubbard, wird behauptet, Hubbard sei

vermisst; er sei krank und unfähig, selbst zu handeln und er

würde gefangengehalten. Die Besitztümer von LRH würden

durch Scientologen verschwendet werden. Dem Gericht wird

ein Dokument, datiert vom 3.2.1983 vorgelegt, mit dem

bezeugt werden sollte, dass LRH bei bester Gesundheit ist, und

in dem obige Vorwürfe widerlegt werden sollten. Dabei soll es

sich um ein Schreiben von LRH persönlich gehandelt haben.

Das Gericht weist dieses Beweismittel zurück und verlangt

weiter das persönliche Erscheinen von LRH. (Rekonstruiert

nach dem Inhalt einer Kopie des Originalschreibens

„Declaration of L. Ron Hubbard“ vom 15.5.1983, siehe auch

dort) Am 15.5.1983 versucht das RTC wiederum mit

Fingerabdrücken Hubbard's die Echtheit eines Dokumentes zu

beweisen. Diesmal geht es um die von einem Gericht

akzeptierte Beglaubigung Hubbard's, dass er noch lebe. Die

Notwendigkeit, LRH persönlich vor Gericht erscheinen zu

lassen, wird damit umgangen. Anderenfalls hätte Hubbard für

tot erklärt werden müssen. Am 29.6.1983 entscheidet das

Gericht: LRH gilt nicht als vermisste Person.



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Schach der Erde



Scientologen ausserhalb der Kirche schliessen sich überall

auf der Welt in unabhängigen Gruppen zusammen, um

Scientology weiterhin zu praktizieren. Sie nennen sich

Independants (unabhängige) oder „Freie Zone“. Sie werden

massiv vom RTC bekämpft.

Am 12.3.1983 erteilt Hubbard eine Generalvollmacht an

Lyman Spurlock. Notar ist wieder David Miscavige. Diese

wird am 1984 12.03. ergänzt. Notar: Miscavige. 1983 4.12.:

Interne Mitteilung von David Miscavige (Special Operations)

an Marc Yager (CO CMO INT), Betreff: Squirrels

Zerschmetterungs Projekt (Anmerkung: „Squirrels“ werden die

Personen in der unabhängigen Szene genannt. Das „Projekt“

hatte ihre Beseitigung zum Ziel).

Miscavige beschimpft Yager in deftigster Weise, weil sie mit

dem „Squirrel-Projekt“ nirgendwo hinkommen und viele

Scientologen in die unabhängigen Gruppen abwandern. (Frei

zitiert: Es soll keine LRH-Kassette produziert werden, weil

darauf sowieso keiner mehr hereinfällt. Ein Video muss her.

Die „Publics“ (Personen aus der Öffentlichkeit die

Scientology-Dienstleistungen in Anspruch nehmen) denken,

dass er (LRH) tot, krank oder weg ist. Nur ein Video wird sie

vom Gegenteil überzeugen. Er (Yager) soll ein Video aus alten

Aufzeichnungen von LRH zusammenschneiden und als neu

herausarbeiten. Falls irgend jemand den Verdacht schöpft, dass

es nicht LRH ist, wird es Yager den Hals kosten. Miscavige

droht weiterhin, dass wenn Mayo oder irgendein anderer

Squirrel immer noch an der Arbeit ist, wird „jeder, der an

diesem Projekt gearbeitet hat auf Ewigkeit draussen sein. Da

sind ein paar Bänder auf denen R (Ron) „David Mayo“ sagt -

Horwich kennt einige, also kannst Du den ganzen Text in

seiner Stimme kriegen.“

Zu dieser Zeit gab die Kirche das sogenannte „smash the

Squirrls Project“ heraus. Es beinhaltete eine Art Steckbrief auf

dem Scientologen 400 $ für die Vernichtung einer



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Schach der Erde



Squirrlgruppe versprochen wurden. (diverse Zeitungsartikel)

Vicki Aznaran war zwischen 1984 und 1987 Präsident und

Vorstandsvorsitzende des RTC.

Ihre Aussage:

„Miscavige hat die absolute Kontrolle über alle Mitarbeiter

und Vorstandsmitglieder des RTC. Er ist in Besitz einer

undatierten, unterschriebenen Rücktrittserklärung eines jeden

Vorstandsmitgliedes. Miscavige plante und forderte die

Durchführung grundlegender Strategien und taktischer

Aktionen der Kirche gegen diejenigen, bei denen er rechtliche

oder PR-mässige Gefahren gegen eine Kirche oder gegen seine

persönliche, absolute Kontrolle über Scientology vermutete. Er

befahl die Bereitstellung von Finanzmitteln für diese Aktionen,

welche diejenigen als „SP's“ deklarierten, die er als seine

Feinde ansah. Bei denen, die declared worden sind, befahl er

die Anwendung der „Fair Game“-Policies [10].

Er befahl die Infiltration privater und

Regierungseinrichtungen, welche er als feindlich gegen seine

absolute Kontrolle über Scientology betrachtete. Er befahl die

Organisation von Überwachungsgruppen innerhalb der

Organisation von Scientology, die gegen die Individuen

eingesetzt wurden, die er als seine Feinde ansah.

„Den Anweisungen Miscavige's folgend, transferierte ich

Geld nach Spanien und wohnte auch Gesprächen zwischen

Miscavige und Heber Jentzsch bei, der ein

Marionettenpräsident ist und als Deckung für Miscavige, bei

solchen Aktionen wie denen in Spanien, gegen frühere

Scientologen dient...“ „... Diese Operationen beinhalteten

Untersuchungen durch Privatdetektive, um mit allen Mitteln

Informationen zu beschaffen, welche die Führer einer

Reformbewegung, die nicht durch Miscavige's frühere

Anweisungen und Declares zum Schweigen gebracht wurden,

ins Gefängnis bringen sollten.



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Schach der Erde



Während dieser Zeit und als Bestandteil derselben

Operationen wurde ein Plan formuliert, um die

Reformbewegung in Europa, durch die vollständige

Eliminierung ihrer Führer William Robertson, John Caban und

anderer, zu zerstören. Dies beinhaltete die Infiltration von

Reformgruppen in Spanien durch Geheimagenten des RTC,

Kurt Weiland und William Knight, die andauernden

Untersuchungen und Belästigungen durch Detektive, die von

den Scientology Organisationen in Spanien beauftragt wurden,

und die Rekrutierung anderer, die dabei helfen sollten, die

Reformbewegung zu zersplittern und somit ineffektiv zu

machen.

Zusätzliche Befehle wurden erteilt um jegliche notwendige

Aktion zu unternehmen, einschliesslich falscher

Denunziationen, Angriffen durch Geheimagenten, die

anscheinend in einem schlechten Stand mit der Kirche sind, um

die Führer dieser Reformbewegung zu infiltrieren und zu

attackieren, von denen man dachte, dass sie dafür

verantwortlich waren, die Scientology-Aktivitäten den

spanischen Behörden zu melden, und somit die Absichten von

Miscavige unterminieren.

Die Policies, bekannt als „fair Game“ werden weiterhin

befolgt. Es ist der Zweck des RTC sicherzustellen, dass alle

PL's von LRH exakt befolgt werden und es ist allgemein

bekannt, dass nur der Name „Fair Game“ - aus PR-Gründen

aufgehoben wurde. Dieselben Taktiken und Aktionen, die sich

auf die sogenannten unterdrückerischen Personen beziehen,

waren und werden weitergeführt.

Das Guardian Office wurde als separates und eigenständiges

Network eliminiert und der Organisationsstruktur von

Scientology angegliedert. All die Aufgaben und auch die

meisten Mitarbeiter blieben die selben.

Durch diese Umwandlung gelang es Miscavige alle

Scientology-Organisationen unter seiner alleinigen Kontrolle



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Schach der Erde



zu vereinigen. (Eidesstattliche Versicherung von Vicki

Aznaran, 27.1.92)

1984 intensiviert die Kirche ihr gerichtliches Vorgehen

gegen die Unabhängigen mit einer klage beim District Court

für den Bezirk Kaliforniens.

Das Problem der Kirche war, dass so ein unabhängiges Feld

für eine rechtliche Verfolgung schwer festzunageln war. Dies

wurde gelöst, indem man 100 Personen anklagte. Die

Anklagepunkte der Kirche umfassten „Gangstermethoden,

falsche Angaben über Urheberschaft, Beschaffung und

Verstecken gestohlener Materialien, unlauterer Wettbewerb,

Vertrauensbruch, Vertragsbruch“ und „unrechtmässige

Benutzung von Firmengeheimnissen (Trade Secrets)“ (2, S.

69). Zur gleichen Zeit erreichte die Austrittswelle ihren

Höhepunkt.

Am 27.1.1986 verkündet Die Scientology Kirche den Tod L.

Ron Hubbards. Offizielle Todesursache ist ein Schlaganfall am

24.1. um 20.00 Uhr. LRH soll, Angaben seines Arztes zufolge,

während der letzten Tage an Gehirnblutungen gelitten haben.

(16, Nr.3/86, 20.3.86)

Das Testament Hubbards ist am 23.1.86 geschrieben, bzw.

unterzeichnet. Aussage von Vickie Aznaran: „Es war mir klar -

kurz vor Hubbard's Tod - dass bestimmte IRS-

Anklageschriften an Hubbard weitergereicht werden sollten.

Miscavige sagte wie verlautet dass 'der einzige Weg, wie das

jetzt noch aufzuhalten werden kann ist, wenn der alte Mann

(Hubbard) stirbt'.

(Eidesstattliche Erklärung von Vicki Aznaran, 4.4.1994 im

Gerichtsfall Scientology Kirche ./. Steven Fishmann und Uwe

Geertz. V. Aznaran hat diese Aussage später, nachdem sie sich

mit der Scientology Kirche arrangiert hat, wieder

zurückgezogen)

Es ist wenig bekannt, was zwischen seinem Tod und dem

Moment 12 Stunden später geschah, als Kirchenvertreter den



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Schach der Erde



Beerdigungsunternehmer kontaktierten, den Leichnam

abzuholen. Robert Whaley, ein pensionierter Manager aus der

Werbebranche erinnert sich an aussergewöhnlichen Verkehr in

jener Freitagnacht. Am folgenden Morgen rief der Scientology-

Anwalt Earl Cooley die Kapelle von San Louis Obispo, rund

35 Kilometer südwestlich der Ranch an. „Er fragte mich, ob

wir auch Kremationen machten“, erinnerte sich Irene Reis,

Inhaberin der Kapelle. Sie sagte, dass besondere Arrangements

im Krematorium gemacht wurden, das normalerweise am

Wochenende geschlossen sei. Gene Reis, ihr Mann, holte den

Leichnam von L. Ron Hubbard auf der 64 Hektar grossen

Ranch ab.

Cooley begleitete den Leichnam zur Kapelle und blieb

ständig in seiner Nähe, auch wenn die anderen Vertreter der

CofS Mittagessen gingen. „Herr Cooley bestand darauf, den

Leichnam keinesfalls zu verlassen“ sagt June Rodrigues, am

Empfang der Kapelle beschäftigt.

Die Kirchenvertreter sagten, sie wollten „alles privat haben,

ohne Mitteilung an die Presse“, sagte Reis. Nachdem die

Angestellten der Kapelle vernahmen, wer Hubbard war, riefen

sie den Gebietssheriff. June Rodrigues erklärte, die Leute von

der Kapelle seien betroffen darüber gewesen, dass die Vertreter

der CofS den Antrag auf „sofortige Kremation“ stellten.

Als der stellvertretende Sheriff des Gebiets San Louis

Obispo, Don Hines bei der Kapelle eintraf, stoppte er die

Kremation, bis ein unabhängiger Pathologe den Leichnam

untersuchen konnte und Bluttests gemacht werden konnten.

Cooley wies Hines ein von Hubbard gezeichnetes

Schriftstück vor, in dem religiöse Gründe für die Ablehnung

einer Autopsie geltend gemacht wurden. Hines wurde im

weiteren mindestens ein Testament gegeben. Gemäss

Rodrigues hätten es auch zwei sein können, eines davon älteren

Datums. „Cooley erklärte, dass seine Frau im neueren

Testament mehr zugesprochen erhielt als im älteren“, sagte



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Schach der Erde



Rodrigues. Hubbard's Testament vermachte Dutzende von

Millionen von Dollars der Kirche, seiner Frau und vier seiner

fünf Kinder. Der Sohn Ron DeWolfe wurde enterbt, nachdem

er der Kirche vor einigen Jahren den Rücken kehrte. Rodrigues

sagte, dass Sheriff Hines und Angestellte der Kapelle die

Gültigkeit des Testaments diskutierten. Gemäss Reis wurde

auch noch der Bezirksanwalt konsultiert: „Sie wollten

sicherstellen, dass dies kein Betrug war“, sagte Rodrigues.

„Das Ganze war so anders, keine Autopsie oder irgendetwas“.

Während Hines die Dokumente prüfte, untersuchte der

Pathologe Karl Kirschner den Leichnam nach Narben, fand

keine und begleitete dann Hubbard's persönlichen Arzt Eugene

Denk zu einem Labor, um das Blut zu untersuchen. Während

Kirschner es ablehnte, über die Resultate zu sprechen, erklärten

Beamte des Leichenbeschauers, es seien genügende Mengen

von Anti-Schlaganfall-Medikamenten gefunden worden.

Nachdem Hines die Untersuchungsresultate sah, gab er den

Leichnam ungefähr um halb vier zur Kremation frei. Hubbard

erlitt bereits 1978 einen Schlaganfall, war aber scheinbar in den

Monaten vor seinem Tod in gutem Zustand. „Er schaute aus,

wie eine aktive Person“, sagte Reis. „Seine Muskeln waren gut

entwickelt.“ (Soweit der Bericht von Ronnie Smith).“ (16,

Nr.3/86, 20.3.86)

San Jose Mercury News: Vom Leichnam LRH's seien

Fingerabdrücke genommen und mit denjenigen verglichen

worden, die sich in LRH's Akte beim FBI und beim Justiz-

Department befinden. Der Leichenbeschauer des Distrikts,

George S.

Whitney, habe sie für identisch erklärt.

„Wegen der sonderbaren Umstände um L. Ron Hubbard's

Tod, so schreibt diese Zeitung, seien aber viele Leute der

Ansicht, dass nicht Hubbard's Leichnam kremiert worden sei.

Möglich ist immerhin, dass die bei den Behörden aufbewahrten

Fingerabdrücke gar nicht die echten von L. Ron Hubbard



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Schach der Erde



waren.“ „Der Leichnam des am 25.1.1986 Kremierten wurde

nur von solchen Leuten als L. Ron Hubbard identifiziert, die

entweder im Sold der Kirche standen oder LRH gar nie

kannten.“ (16, Nr.3/86, 20.3.86)

Aus der Quelle geht zudem hervor, dass der Tod von LRH

am 24.1.1986 ein eminent günstiges Datum war. Denn LRH

war zu diesem Zeitpunkt in einer Vielzahl von Prozessen

verwickelt.

„Einer der Wichtigsten betraf den Rechtsstreit zwischen der

CofS und David Mayo, in der Hubbard selbst hätte auftreten

müssen, um die Frage der Urheberschaft der NOTs-Materialien

und der daraus resultierenden Copyrights zu entscheiden.“ (16,

Nr.3/86, 20.3.86)





3.7: Die Gegenwart



Vergleicht man die Medien in Deutschland mit Meldungen

aus den USA, so wird deutlich, dass in Amerika ein fast schon

freundliches Verhältnis zur Scientology-Kirche besteht. Diese

Beobachtung stützt sich auf Meldungen grosser Nachrichten-

Agenturen wie Reuters, AP, UPI etc. Hierbei kann auf einen

Beobachtungszeitraum von etwa 2 Jahren zurückgegriffen

werden. Es wurden dabei die Nachrichten einbezogen, die im

genannten Beobachtungszeitraum über den sogenannten

„Executive News Service“ in die CompuServe Mailbox

eingestellt wurden.

Die Meldung vom 13.10.1993 ist wahrscheinlich die

bedeutendste in der Geschichte der CofS. Der Scientology-

Kirche wurde vom IRS (Internal Revenue Service -

amerikanische Finanzbehörde) die Steuerbefreiung gewährt,

und das nach einem knapp 40-j ährigen Streit. (Los Angeles

Times, 13.10.1993) Diese Steuerbefreiung kommt in Amerika

einer Kirchenanerkennung gleich. Eine weitere Meldung,



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Schach der Erde



erschienen am 30.10.93 in dem deutschen Magazin Focus (Nr.

44), macht die künftig angestrebte Marschrichtung im globalen

Umgang mit der Scientology-Kirche deutlich.

Zusammenfassung:

Scientologen als arme Verfolgte:

....Ein jetzt erschienener Menschenrechtsreport der

amerikanischen

KSZE-Kommission dürfte auf dem diplomatischen Parkett

für Furore sorgen... Unter dem Titel „Gewalt gegen Ausländer“

listet die US-Kommission in ihrem Bericht „Menschenrechte

und Demokratisierung im vereinigten Deutschland“ nicht nur

die Morde von Mölln und Solingen sowie die Zahl

rassistischeer Übergriffe auf, sondern auch die Ausladung eines

bekennenden Scientologen, des Musikers Chick Corea.....

(Wurde aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Scientology-Kirche

von der Leichtathletik-WM in Stuttgart, bei der Corea ein

Konzert geben sollte, wieder ausgeladen).

Und so bewertet die amerikanische KSZE-Kommission

unter Leitung von Senator Dennis Deconcini (Arizona) diesen

Vorgang: „Es scheint klar, dass Deutschlands Vorgehen zum

Ziel hat, extremistisch empfundene Gruppen auszugrenzen

oder auszumerzen.

..Diese Zielsetzung kann die Regierung, verständlich bei

Deutschlands Vergangenheit, zu Diskriminierungspolitik

verführen.“ Anfang Oktober sollte das Papier auf einer KSZE-

Vorkonferenz in Warschau als offizielles Dokument der

Vertragsstaaten verabschiedet werden.

Dieses Papier wurde auf Drängen der Deutschen Regierung

zunächst wieder zurückgezogen, soll aber bei der nächsten

Sitzung in unveränderter Form als „offizielle KSZE-Position“

der Amerikaner eingebracht werden.

Die Scientology-Kirche scheint jetzt die amerikanische

Regierung im Rücken zu haben.



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Schach der Erde



In Deutschland dominiert die Angst vor einer möglichen

Unterwanderung der Wirtschaft. Auch der deutsche

Verfassungsschutz spricht von einer angestrebten

Weltherrschaft der Scientology-Kirche.

Im April 1991 berichtet das Nachrichtenmagazin „Der

Spiegel“ erstmals von einem „Plan für die Ausweitung von

Scientology auf das Geschäftsleben“. Er bezieht sich dabei auf

die sogenannte „ED 1040“ [17].

Suche Dir ein Geschäft aus, welches bereits sehr gut arbeitet.

Wende Dich an den höchsten Direktor und verbreite

Scientology. Lokalisiere SP's (Suppressive Person: jemand, der

Scientology stört) in der Organisation und wirf sie hinaus.

Auditiere die leitenden Angestellten und zeige ihnen, um

was es sich handelt, das wird dann den Zyklus in Gang setzen...

die leitenden Angestellten werden die Jungmanager und das

andere Personal dazu drängen, Auditing zu nehmen. (Der

Spiegel 1991, 1.4.)

Weitere Schlagzeilen und Zitate:

Wie sich ein Glaubens-Konzern in die Wirtschaft

einschleicht. (Wirtschaftswoche 1991, 22.3.)

Über Tarnorgaisationen versucht die finanzstarke

Scientology-Kirche in der deutschen Wirtschaft Fuss zu

fassen.... Der Scientology-“Konzern“ sei nicht nur ein getarntes

Wirtschaftsunternehmen, sondern verfolge

„verfassungswidrige Ziele“ mit strafrechtlich relevanten

Methoden“. Die Anhänger der Scientology Church haben die

„Clear - Deutschland - Kampagne“ ausgerufen. Ihre Zielgruppe

sind die Köpfe der Wirtschaft.“ (Die Zeit 1991,5.4.) Die

Mitglieder der Scientology Sekte wurden mit einem in der

deutschen Parteigeschichte einmaligen Ausgrenzungsbeschluss

aus der Union relegiert. Die Mitgliedschaft in der Scientology-

Church, beschloss der Dresdner Parteitag, ist mit der CDU-

Mitgliedschaft unvereinbar. (Der Spiegel 1992) Sekte unterhält

Geheimdienst Experten: Scientology-Kirche lässt Kritiker



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Schach der Erde



bespitzeln. Ungewöhnliche Aktivitäten in Baden-Württemberg

- Sektenexperten sprechen von alarmierender Situation - Die

Scientology-Kirche schaltet ihren Geheimdienst ein. Kritiker

werden beschattet und auch von Privatdetektiven ausgeforscht

- Offenbar neue Spitzelabteilung in Stuttgart. (Stuttgarter

Nachrichten 1992,10.6.) Tötung von Gegnern: Hubbard fordert

in seinem Buch „Einführung in die Ethik der Scientology“

seine Anhänger auf, die „Machtpersonen“ der SK zu

unterstützen, und führt fort: „Es kann sogar darin bestehen,

dass einer seiner Feinde in der Dunkelheit dumpf aufs

Strassenpflaster klatscht oder das ganze feindliche Lager als

Geburtstagsgeschenk in riesigen Flammen aufgeht“ (S. 270/27

1). (Aus dem Gutachten des Bundesamtes für

Verfassungsschutz vom November 1992 über die „Scientology

Church“ (Stern 1993, 25.2.))

Das obige Zitat stammt im Original aus dem HCO Policy

Brief vom 12.2.1967 „The Responsibility of Leaders“ (Die

Verantwortlichkeit von Führern).

Hubbard bezieht sich dabei auf ein Buch über Simon Bolivar

und Manuela Saenz. Er analysiert deren Fehler in der

Befreiung Südamerikas von der spanischen Herrschaft und

listet im letzten Abschnitt sieben Punkte auf, die Bolivar hätte

beachten sollen.

Die Scientology-Kirche versah in dem neu

zusammengestellten Buch diesen Abschnitt mit der Überschrift

„Macht-Formel für die Dritte Dynamik“, [18] was jetzt

dahingehend interpretiert werden kann, dass die Scientology-

Kirche diese Punkte zur eigenen Doktrin macht, und deren

Einhaltung auch von ihren Mitgliedern verlangt.

Man geht hier zunehmend auf eine „wörtliche“ Auslegung

von Hubbard's Schriften und vernachlässigt somit das von ihm

geforderte „begriffliche Verstehen“. Es geht meiner Meinung

auch eine Gefahr von den Kritikern selbst aus.



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Schach der Erde



Die undifferenzierte Kritik gegen alles, was sich mit

Scientology in Verbindung bringen lässt, stärkt letzlich

Scientology Kirche selbst. Vieles, was in der Kritikerszene von

Hubbard zitiert wird, ist aus dem Zusammenhang gerissen und

zweckentfremdet wiedergegeben. Vieles wird so ausgelegt, wie

man es gerade braucht.

Solange man nicht differenziert und bereit ist eventuelle

Wahrheiten in Betracht zu ziehen, stärkt man die Scientology

Kirche in ihren Machtbestrebungen, denn ihre Mitglieder

werden durch die, grossenteils unqualifizierte Kritik von

aussen, zusammengeschweisst.

Insgesamt liesse sich daraus ein neues Szenario ableiten:

Die Scientology-Kirche scheint, zumindest in Deutschland,

alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um selbst in ein schlechtes

Licht zu geraten. Sie erlässt Direktiven, die kurze Zeit später in

der Öffentlichkeit auftauchen und Protest auslösen.

Individuen wie Chick Corea, Gottfried Hellnwein und andere

werden aufgrund ihrer Weltanschauung, als Mitglieder der

Scientology-Kirche angegriffen.

Einzele Scientologen werden in Parteien eingeschleust, oder

sie sind tatsächlich aufgrund ihrer Überzeugung

Parteimitglieder. Sie werden von von den Parteien ausgegrenzt,

nachdem ihre Zugehörigkeit zur Scientology-Kirche bekannt

wird. Deutschland hat, aus der Vergangenheit heraus, einen

sehr schlechten Ruf im Umgang mit Minderheiten. Ein Staat,

der Angriffe auf Individuen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu

einer bestimmten Weltanschauung unterstützt oder zulässt, ist

in der Weltöffentlichkeit nicht gut angesehen.

Die Scientology-Kirche in Deutschland sieht sich als eine in

Deutschland verfolgte Minderheit und positioniert sich

dementsprechend in den U.S.A. Auf Kurz oder Lang kann die

Deutsche Regierung somit zu einer Anerkennung der

Scientology-Kirche gezwungen werden, denn sie muss



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Schach der Erde



beweisen, dass es hier keine Fortsetzung des Dritten Reiches

gibt.



„Good News von FLAG“

(4. Mai 1994 - Werbebeilage der Scientology Kirche) - Zitat

(Auszug): Sprecher war Heber Jentzsch, President

C.S.I.(Churches of Scientology International) Hier einige

Highlights seines Briefings:

Deutschland: Es wurde vor kurzem eine Kampagne gestartet,

um die

Diskriminierung und Unterdrückung von Scientologen in

Deutschland bekannt zu machen, indem schlechte PR

ausserhalb Deutschlands kreiert wird und von aussen verlangt

wird, dass es gehandhabt wird. In der Zeitschrift „Roll Call“,

die von Senatoren, vom Weissen Haus und vielen anderen

Regierungsmitgliedern gelesen wird, wurden Anzeigen über

die Geschehnisse in Deutschland veröffentlicht. Die Leser

wurden dabei aufgefordert, an die IAS (International

Association of Scientologists) oder direkt an deutsche

Regierungsbehörden zu schreiben und zu protestieren.

Jetzt haben deutsche Regierungsmitglieder im

Aussenministerium in U.S.A. angerufen, um sich über diese

Anzeigen zu beschweren, da sie einen grossen Effekt kreieren -

was genau unser Plan war!

Während der letzten Woche wurden etwa 2000 WIS-Bücher

(Anm. „Was ist Scientology“) an deutsche

Regierungsmitglieder, Meinungsführer etc. geschickt und sie

lesen das Buch und fragen bereits nach weiteren Daten und

fangen tatsächlich an nach Kooperation und Hilfe zu fragen. In

Hamburg zum Beispiel wurde die Kirche von einem

Regierungsmitglied angerufen, der bei unserem Anti Drogen

Programm mithelfen möchte.



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Schach der Erde



Es kam auch eine Anzeige über Helmut Kohl, die zeigt, wie

er ähnliche Taktiken wie Hitler verwendet, um Scientologen

Rechte zu entziehen.





3.8: Abkürzungsverzeichnis und Definitionen



AMA:American Medical Association

AO:Advanced Organisation (Organisationen, die einen

Ausbildungsstandard erreicht haben um Dienstleistungen über

Clear hinaus anzubieten) AOSH:Advanced Organisation Saint

Hill ARK(-Bruch):Ein ARK-Bruch ist eine Verletzung der

Affinitä, Realität oder Kommunikation eines (Mit)-Spielers.

Schlicht: Er ist verärgert AUSA:Assistant U. S. Attorney

Bank:Die Summe der aufgezeichneten negativen Erfahrungen

BATF:Burea of Alcohol, Tabacco and Firearms Body in

Pawn:siehe „Pfandkörper“ BofD:Board of Directors

BofI:Board of Investigations BPL:Board Policy Letter

CBR:Captain Bill Robertson Clear:Ein erreichter Zustand im

Auditing. Die Person ist auf dieser Stufe vom

Reiz/Reaktionsmechanismus befreit.

CMO:Commodore Messangers Organisation

CO:Commanding Officer

CO CMO:Commanding Officer der Commodore Messenger

Organisation COINTELPRO:Counter Intelligence Programm -

ein geheimer Operationsplan des FBI

CommEv:Committee of Evidence: Ein Komitee zur

Beweisaufnahme in der Scientology-Justiz Daten-Serie:Eine

Serie von Richtlinien, die Hubbard zur Auswertung von Daten

od. Informationen verfasst hat.

Datum:Hubbard bezeichnet „Datum“ als ein „Stück

Wissen“. Im übertragenen Sinne kann man es als eine

„Einzelinformation“ betrachten.

DEA:Drug Enforcement Agency



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Schach der Erde



DPF:Deck Project Force: Eine Einheit auf den Sea-Org-

Schiffen um neue Rekruten auszubilden.

ED:Executive Director: Leiter einer Scientology-Kirche

FDA:Food and Drug Administration

FLAG:Hauptquartier der Scientology-Kirche was

Dienstleistungen wie Auditing und Training anbelangt.

Abgeleitet von dem früheren Flag-Schiff der Sea-Org

„Apollo“.

FOIA:Freedom of Information Act

FOLO:Flag Operations Liaison Office (Verbindungsbüro

nach FLAG) Freie Zoneeine Bewegung die sich nach 1982 von

der Scientology-Kirche abgesondert hat, jedoch Hubbard's

Philosophie und Technik weiterhin in Freiheit anwendet.

GO:Guardian Office ( u rsprünglich die höchste

Exekutivgewalt, von Hubbard 1966 ins Leben gerufen um die

Scientology-Kirche vor Angriffen zu schützen) HAS:Hubbard

Association of Scientolog(y/ists) HASI:Hubbard Association

of Scientology International HCOPL:Hubbard Communication

Office Policy Letter (Richtlinien für die Scientology-

Organisationen von Hubbard) HEW:Department for Health,

Education and Welfare Hut:Aufgabenbereich einer Person oder

eines Mitarbeiters. Abgeleitet von der Bahn, wo der Hut eines

Beamten seine Aufgabe symbolisiert Implant: (Implanter)steht

für „implanted Goal“ (eingepflanztes Ziel). Dies ist ein Ziel mit

dem das Wesen nicht übereingestimmt hat, was ihm jedoch

durch eine überwältigende Kraft oder durch Überredung

aufgezwungen wurde. (Dianetic & Scientology Technical

Dictionary) Der Begriff „Implanter“ bezieht sich auf

diejenigen, die sich entsprechender Mittel bedienen, um

anderen „Implants“ einzusetzen.

IRS:Internal Revenue Service (Finanzbehörde in den USA)

LRH:L. Ron Hubbard

Mission(aire)Ein Missionaire jemand, der eine bestimmte

Aufgabe durchführt und danach zu seinem Ausgangspunkt



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Schach der Erde



zurückkehrt - vergleichbar mit dem Wort „Mission“, wie es bei

der NASA benutzt wird.

MSH:Mary Sue Hubbard

NOTS:New Era Dianetics for OTs (Eine hohe Auditingstufe

für OTs) NSA:National Security Agency Ops:Operations

(Operationen) OT:Operating Thetan: Jemand, der sich als

„Spieler“ rehabilitiert hat. Jemand, der ein Spiel spielt ohne

darin gefangen zu sein.

PC (Pre Clear):Eine Person, die auditiert wird. Sie wird pre

(vor) Clear genannt, wenn sie sich zwischen den Anfangsstufen

und dem Zustand Clear befindet. Danach wird sie Pre OT

genannt.

PDH:Pain Drug Hypnosis (Schmerz, Drogen, Hypnose: wird

einer Person verabreicht um sie gefügig zu machen und ihr

bestimmte Ziele zur Durchführung zu geben, von denen sie auf

bewusster Ebene nichts weiss. Sie wurden absichtlich ins

Unterbewusstsein eingepflanzt (siehe auch Implant))

Pfandkörper:Hubbard nennt diese Pfandkörper auch „Body in

Pawn“. Ein solcher Körper wurde benutzt um Wesen zu

kontrollieren, wenn diese sich beispielsweise vom Körper

entfernten und in andere Regionen gingen. Es ist vergleichbar

mit dem was wir als Voodoo kennen. Jemand hat ein Bild von

einem anderen, oder eine Puppe aus Stoff mit ein paar Haaren

der anderen Person, piekst Nadeln hinein und der andere spürt

es (wenn er daran glaubt).

Policy(-Briefe):Von Hubbard verfasste Richtlinien für die

Sientology-Organisationen

PRO:Public Relations Officer (Beauftragter für

Öffentlichkeitsarbeit) RPF:Rehabilitation Project Force: Hier

müssen Leute arbeiten um sich nach einem Vergehen wieder

zu rehabilitieren.

RRF:Religious Research Fund

Saint Hill Damit ist der ehemalige Wohnsitz Hubbards in

East Grinstead Sussex, UK, gemeint. Der Begriff Saint Hill



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entsprach dann einem gewissen Ausbildungsstandard. stabiles

Datum:Ein Datum oder eine Information, die Stabilität in eine

Verwirrung bringt. Man kann es auch als eine verlässliche

Information bezeichnen, an der andere „Daten“ ausgerichtet

werden können.

Suppressive Person:(SP): Eine unterdrückerische Person -

eine Person, die andere Menschen unterdrückt.

SP-Declares:Suppressive Person Erklärung (eine Person die

zu einer unterdrückerischen Person erklärt wurde) Squirrls:In

der ursprünglichen Definition bezieht sich der Ausdruck

„Squirrls“ auf diejenigen, welche die Technologie von

Scientology abändern. Mittlerweile sind es alle, die sich von

der Scientology-Kirche getrennt haben, jedoch die Philosophie

weiterhin praktizieren. Die Personen in der Freien Zone

werden ebenfalls als Squirrls bezeichnet.

TR0:Eine Übung des Kommunikationskurses, bei der ein

Student zu „konfrontieren“ lernt, das heisst, „einer Sache so ins

Auge zu schauen wie sie ist, ohne davor zurückzuschrecken“,

auch „da sein und wahrnehmen“. Type III:Synonym für

geisteskrank VIA:Ein „Via“ kann als ein Zwischenschritt

bezeichnet werden um den direkten Weg zu vermeiden oder zu

überbrücken. Es ist ein Relais-Punkt in der Kommunikation,

vergleichbar mit einem Hörgerät für einen Schwerhörigen.

WDC:Watchdog Committee (wörtlich übersetzt: Wachhund-

Komitee, eine Einrichtung unter der sich Vertreter der

verschiedenen Scientology-Körperschaften zusAufsichtsrat, -

vergleichbar mit einem Aufsichtsrat) WFMH:World Federation

of Mental Health WISE:World Institute of Scientology

Enterprizes (Welt-Institut für Scientology-Unternehmen):

Zielsetzung dieser Unternehmung ist es, die

Verwaltungstechnologie, das was unter „Policy“ bekannt ist, in

die Unternehmen zu bringen. Scientologen, die die

Verwaltungstechnologie von Hubbard in ihrer Firma einsetzen,



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Schach der Erde



müssen dies von WISE genehmigen lassen und entsprechende

Abgaben an WISE abführen.



Schach der Erde: Kapitel III, Quellenangaben

Quellenverzeichnis



Garrison, Omar V., Geheimreport Scientology - Psychopolitik -

Die moderne Inquisition, Ausgabe 1, September 1984,

amerikanischer Originaltext: The Hidden Story of Scientology,

VAP, Wiesbaden Townsend, Eric, The Sad Tale of

Scientology, Anima Publishing, 1985, Bramhall, Stockport,

England Hubbard, L. Ron, Ein Überblick über Scientology für

Naturwissenschaftler, College für Angewandte Philosophie,

Frankfurt, 1980 Church of Scientology of California, What is

Scientology, 1978 Hubbard, L. Ron, Grundlagen des Denkens

Hubbard, L. Ron, Rons Journal 67

Hubbard, L. Ron, HCOPL 1.3.66, The Guardian (und

entsprechende PLs bzgl. Attacken auf Scientology) Haack,

Friedrich Wilhelm, Scientology - Magie des 20. Jahrhunderts

Robertson, Captain Bill, Sektor Operations Bulletin Nr. 12,

18.6.82 Garrison, Omar V., Playing Dirty, Ralston-Pilot, Inc.,

Los Angeles, 1980 Robertson, Captain Bill, Übersetzung eines

Tonbandvortrages bezogen auf die Entwicklungen innerhalb

der Scientology Kirche vom Mai 1982 OT-Komitee Schweiz,

Zusammenstellung über den Aufenthalt von LRH,

Informationsblatt Nr.2, Juni 1984 Zegel, John, Tonband-

Vortrag, abgedruckt als „Vortrag 2“, Januar 1984, in „Freie

Zone Pack 2“ Zegel, John, Tonbandvortrag von Jon Zegel „Die

Geschichte der derzeitigen Struktur der Scientology-Kirche“,

1983/2.Jh., abgedruckt in „Freie Zone Pack 1“ OT-Komitee

Schweiz, Informationen, Nr.2, Juni 1984 comm-line, Magazin

der Freien Zone, Erscheinen eingestellt am 31.12.1986 Mayo,

David, Bericht über seine Erfahrungen in den letzten Jahren,

8.12.83



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Schach der Erde



Kapitel IV



Man kann den Komplex von Scientology hauptsächlich in

vier Bereiche gliedern: die Philosophie, deren technische

Anwendung, die Organisation bzw. das Management, bekannt

als Scientology Kirche und Hubbard's eigene Meinung.

Kritik gibt es hauptsächlich in Bezug auf die Organisation,

sprich, die Scientology Kirche und ihr Management, wobei die

philosophische Seite allgemein recht wenig bekannt ist.

Verfolgt man die Medien, so ist das Wort „Scientology“

mittlerweile zu einem Synonym für eine faschistische,

kriminelle Organisation geworden. Besonders herausgestrichen

wird hierbei der Umgang mit Kritikern und ehemaligen

Mitgliedern, die potentielle Gefahr einer gesellschaftlichen

Unterwanderung durch Scientologen bis hin zu einer

angestrebten Weltherrschaft. Obwohl viele Kritiker sagen

„Organisation und Philosophie sind nicht zu trennen, denn sie

basieren ja beide auf den Lehren Hubbards“, sollte hier eine

feinere Differenzierung vorgenommen werden, will man ein

tieferes Verstehen dieses Gebietes erreichen.

Das gegenwärtige Kapitel soll dazu dienen, dem Leser einen

Einblick in die Philosophie zu geben. Zieht man den

Gesamtumfang von Hubbards Schriften in Betracht, so kann

diese Abhandlung nur unvollständig sein. Dieser Inhalt basiert

auf langjährigen, intensiven Studien. Er muss sich nicht

zwingend mit der Sichtweise der Scientology Kirche selbst

decken.

Die Kritiker der Scientology lassen eines ausser acht. Sie

beschäftigen sich mit der Struktur einer Kirche ohne die

Fuktionstüchtigkeit der Philosophie überhaupt zu

berücksichtigen. Philosophie und Wortklauberei passen nicht

zusammen. Einzelne Zitate Hubbards zu nehmen und sie für

sich und aus dem Zusammenhang heraus zu zitieren dient zwar

dem momentanen Zweck, dieser Sache und auch Hubbard



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selbst einen negativen Touch zu geben, vernachlässigt jedoch

deren übergeordnete Idee. Scientology kam mit dem Wunsch

zu helfen. Man schlägt teilweise auf alles, was sich unter dem

Namen Scientology oder L. Ron Hubbard bewegt oder damit in

Verbindung gebracht werden kann. Die Frage, ob sich in dieser

Philosophie nicht vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit

befindet, wird grösstenteils abgelehnt.

Für die Kenner und Praktizierenden dieser Philosophie ist es

jedoch enorm, was Scientology zur eigenen Verbesserung und

zum Überleben der Menschheit beitragen könnte, wenn sie

richtig ausgeübt wird.

Kritik lässt sich, wie wir alle wissen, recht leicht üben. Man

kann dabei immer nur das Schlechte herausstellen, womit

jedoch keinem geholfen ist.

Man muss eine feine Grenze ziehen zwischen Scientology

als „präzise Wissenschaft“, wie Hubbard sie bezeichnet, und

Hubbard's eigener Meinung. Es selbst legte sehr viel Wert auf

diese Differenzierung. Man findet in seine Büchern, Vorträgen

und sonstigen Schriften immer wieder Äusserungen über die

Psychiatrie, die Regierung und über seine Kritiker. Und seine

Schriften über Administration, Hubbard's Policies oder

Richtlinien, die sich in der Organisation der Scientology

Kirche niederschlagen, enthalten Anweisungen und

Äusserungen, über die man sicherlich geteilter Meinung sein

kann. Manche seiner Verwaltungsrichtlinien geben auch

Anlass zur Empörung. Die Anhänger Hubbard's in der Freien

Zone betrachten seine Schriften hauptsächlich durch die

„philosophische Brille“.

Hier ein gekürztes Zitat Hubbard's aus einem

Einführungsvortrag, den er 1952 in Philadelphia gehalten hat:

„Nun, ich bitte Sie nicht dieses Gebiet durch meine Augen zu

betrachten. Es gibt hier zwei Gebiete über die ich sprechen

werde,... eins ist „Scientology, eine präzise Wissenschaft...“

Und dann gibt es Hubbard's Meinung über dieses Gebiet. Und



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Schach der Erde



Junge, ich habe wilde Meinungen. Sie sollten mich manchmal

hören. Aber das ist eine andere Sache. Sie können sehr leicht

feststellen, wenn ich in meine Ansicht äussere... Nehmen Sie es

zur Unterhaltung, oder werten Sie es aus, oder schmeissen Sie

es einfach weg. Es hat nicht wirklich etwas mit Scientology zu

tun.“



4.0: Die Philosophie



Eine Philosophie, grundsätzlich gesprochen, ist zunächst

einmal in dem Masse wertvoll, wie man in der Praxis etwas mit

ihr anfangen kann. Eine Philosophie, die man nicht

nachvollziehen kann, tendiert dazu Sklaven zu schaffen, zwingt

man sie den Menschen auf. Glaube tritt dann an die Stelle des

Wissens.

Befasst man sich mit scientologischen Philosophie näher, so

kann festgestellt werden, dass sie nicht aus willkürlichen

Einzelinformationen oder Dogmen besteht. Ihre einzelnen

Bestandteile ergänzen sich, und das wichtigste, sie sind

überprüfbar. Man kann damit arbeiten. Man kann sie selbst

beobachten und erfahren.

Hubbard erkannte sehr früh, dass die Studenten der

Scientology versuchten, aus ihm eine „Autorität“ zu machen,

ohne die Aussagen der Philosophie selbst kritisch zu

untersuchen. Was Hubbard sagte, musste einfach stimmen. In

vielen Vorträgen und Büchern wies er wieder und wieder

darauf hin, dass eine Aussage oder Behauptung, ungeachtet

dessen, ob sie nun wissenschaftlicher oder philosophischer

Natur ist, überprüft werden muss. Der Studierende soll sich mit

seinem Fachgebiet auseinandersetzen, es hinterfragen. Er muss

die aufgestellten Aussagen beobachten können. Es reicht nicht,

dass ein Lehrer oder Professor ihre Existenz erklärt. Jeder

Studierende muss für sich selbst herausfinden, ob die



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Schach der Erde



getroffene Aussage wahr ist, um sie somit zu seinem eigenen

geistigen Eigentum zu machen.

Hubbard versuchte seinen Studenten klarzumachen, dass die

Wichtigkeit einer Aussage nicht darin liegt, dass sie von einer

Autorität aufgestellt wurde, sondern in ihrem eigenen Wert.

Eine Information sei in dem Masse wertvoll, wie sie untersucht

und ausgewertet werden kann.

Ein Datum, im Sinne einer Einzelinformation, kann

vernunftgemäss nur eingeschätzt werden, wenn man es mit

anderen Daten vergleicht. Grösse und Wert einer Aussage

lassen sich dann durch die Frage bestimmen, wieviele andere

Informationen durch diese eine Aussage erklärt werden

können. Somit wäre das grösstmögliche Datum, oder die

höchste Wahrheit diejenige, die alles Wissen des Menschen im

materiellen Universum erklären und identifizieren könnte. Die

Summe der Erkenntnisse aus Philosophie und Wissenschaft

müsste eine solche „oberste Wahrheit“ hervorbringen.

Hubbard redete in diesem Zusammenhang von induktiver

und deduktiver Logik als Methoden des Denkens [1].

Die induktive Methode versucht durch ein einzelnes Datum

Rückschlüsse auf alle anderen Daten zu ziehen, während in der

deduktiven Denkweise durch die Gesamtheit der zu Verfügung

stehenden Daten Rückschlüsse auf eine Einzelinformation

abgeleitet werden. Beide Arten des Denkens sind Extreme und

bringen nur im ausgewogenen Verhältnis, vernünftige

Resultate hervor.

Es gibt in diesem Universum scheinbar nicht so etwas wie

ein „oberstes Datum“, oder eine „höchste Wahrheit“, welche in

der Lage wäre, alle anderen Daten zu erklären? Viele

Philosophen haben sich bei der Suche nach dieser „einen“

Wahrheit die Zähne ausgebissen. Viele von ihnen sind in

Sackgassen gelandet und mussten diese Bestrebungen mit ihrer

geistigen Gesundheit bezahlen.



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Schach der Erde



Die Geschichte zeigt, dass der Mensch dazu tendiert,

Informationen bis zu einem bestimmten Punkt auszuwerten um

dann, wenn er an die momentane Grenze seines Wissens stösst,

den Rest Gott, als das scheinbar „oberste Datum“

zuzuschreiben. Man versuchte, alle Informationen mit Gott zu

erklären und schaffte sich somit eine „oberste Wahrheit“. Um

diese „Wahrheit“ jedoch in ein Verhältnis zu setzen und zu

vergleichen und um eine Vorstellung von Gott haben zu

können, musste man den Teufel als eine „vergleichbarer

Grösse“ heranziehen.

Hätten wir in unserer Wissenschaft und Philosophie etwas

wie eine „oberste Wahrheit“, eine Wahrheit, die alles andere

erklärt, würde man auch fragen müssen, ob sich - rein

theoretisch - durch die Erkenntnis dieser Wahrheit nicht unser

gesamtes Universum auflösen würde. Eine absolute Wahrheit

würde alle anderen Informationen in sich bergen. Diese

Wahrheit würde in unseren Begriffen nicht überleben, weil sie

es nicht nötig hätte, zu überleben. Sie brauchte ihre

Überlebensfähigkeit nicht zu beweisen, denn es wäre

unmöglich nicht zuüberleben. Für diese Wahrheit gäbe es kein

Umfeld in dem sie ihr Überleben demonstrieren müsste. Mit

einer absoluten Wahrheit wäre ein „Spiel“ unmöglich. Sie hätte

einerseits keine Konkurrenz, mit der sie in einen Vergleich

treten, und andererseits keine Bedrohung, die sie vom

Überleben abhalten könnte. Das Universum, in dem wir leben,

scheint durch seine Gegensätze getragen zu werden. Die Liste

von Dichotomien wie Plus - Minus, Überleben - Untergang,

gut -böse, Gott - Teufel, um nur einige zu nennen, ist endlos.

Das Leben an sich spielt sich offenbar irgendwo zwischen

diesen Absoluta ab.

Würde sich nur einer diese Gegensätze dauerhaft

durchsetzen, wäre es theoretisch das Ende.

Man sagt: „Wahrheit löst alles auf“. Vielleicht ist das der

Grund, warum die Wahrheit vermeintlich am wenigsten



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Schach der Erde



gewünscht ist? Oder ist sie etwas wie der „heilige Gral“? Ist sie

das Machtinstrument? Herrscht derjenige, der diese Wahrheit

kontrolliert über dieses Universum? Bei der Verwaltung einer

Wahrheit haben die Menschen schon viele Enttäuschungen

erlebt. Der Verlockung, bei dem Umgang mit einer solchen

Wahrheit nicht in diktatorische Machtgelüste zu geraten,

scheinen nicht viele gewachsen zu sein.

Hubbard hat im Laufe der Entwicklung von Dianetik und

Scientology versucht eine, diesem Universum übergeordnete

Wahrheit herauszukristallisieren. Er bezeichnete diese als ein

„Statik“. Dieses Statik habe weder Wellenlänge, Energie,

Masse, noch eine Position in Raum und Zeit; sie habe jedoch

die Fähigkeit zu kreieren und wahrzunehmen, worauf im

Folgenden noch näher eingegangen wird [2]. Dieses „Statik“

ist der Schöpfer von Universen.

Hubbard bezeichnet das Studium von Scientology als ein

Studium des Lebens, wobei er Leben als eine Symbiose aus

Materie und Geist bezeichnet.

Das mag zwar anmassend klingen, denn das ist die Domäne

von Wissenschaften wie Biologie, Chemie, Physik. Allerdings

gibt es hier einen grundlegenden Unterschied. Die materiellen

Wissenschaften studieren hauptsächlich Struktur. Sie

vergleichen eine Information dieses Universums mit einer

anderen Information dieses Universums und befinden sich in

einer ähnlichen Situation wie der oft zitierte zweidimensionale

Wurm, der irgendwann mit einer Stange kollidiert und somit

die Erfahrung mit der dritten Dimension macht. Er kann diese

nicht erklären, weil er selbst ja nur in zwei Dimensionen lebt.

Der amerikanische Wissenschaftler Brian O'Leary [3]

beschreibt die Situation der Wissenschaften als ein

Schubladendenken. Innerhalb dieser Schubladen liegt unser

akzeptiertes, gesellschaftliches Denken, unsere gegenwärtige

Wissenschaft, unsere offizielle Menschheitsgeschichte.

Ausserhalb dieser Schubladen liegen jedoch Dinge wie



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ausserirdisches Leben, Prophezeiungen, Mind-over-Matter-

Phänomene (Geist über Materie), Telepathie, Reinkarnation,

um nur einige zu nennen.

Scientology befasst sich, ungeachtet dieser

wissenschaftlichen Schubladen, dagegen zunächst mit der

Funktion. Die These, dass erst das völlige Begreifen einer

Funktion, die Erklärung der Struktur ermöglicht, scheint sich

hier zu bewahrheiten. Sämtliche Strukturen, sei es ein

menschlicher Körper oder ein Atom sind Ausprägungen einer

Funktion. Nach Hubbard ist Funktion ein Geschöpf des

Gedanken, und Struktur ist letztlich eine Manifestation dieses

Gedanken -Gedanke - Funktion - Struktur [4].

Wohin treibt das „Leben“, wenn es hauptsächlich damit

beschäftigt ist zu „überleben“? Jede Spezies in unserem

Universum trachtet danach. Was ist die Motivation des

Lebens? Wäre es nicht interessant, auf diese Fragen eine

Antwort zu finden?



4.01: Das Leben als Spiel?



Scientology befasst sich mit dem Leben in seiner Funktion,

nicht mit seinen Formen oder Strukturen. Sie zeigt die

Verwicklungen eines Individuums in diesem Spiel, genannt

Leben.

In den Verfahren von Scientology geht es darum, die

Fähigkeiten in diesem Spiel zu erhöhen, zunächst einmal ein

Bewusstsein darüber zu erlangen, dass da ein Spiel läuft, dann

das Ausmass dieses Spiels zu ergründen, die eigenen

Verwicklungen und die der Mitspieler und Gegner

festzustellen, sowie die Störfaktoren zu erkennen, die uns

davon abhalten, dieses Spiel überhaupt zu spielen und letztlich

zu gewinnen.

Dazu ist es notwendig, die Bestandteile eines Spiels genauer

zu untersuchen. Bei genauer Betrachtung ist ersichtlich, dass



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ein Spiel aus Freiheiten, Barrieren und Absichten besteht.

Diese Aussage ist wohl für jedes Spiel zutreffend. Bezieht man

sie auf ein Fussballspiel, gibt es die Freiheiten der Spieler

dieses Spiel zu spielen, oder auch nicht. Wir haben die Freiheit

der Zuschauer dieses Spiel zu beobachten. Ebenfalls gibt ein

Ziel. Als Barrieren sieht man die Begrenzung des Spielfeldes,

die Begrenzung durch Regeln und die Durchsetzung von

Strafen, wenn gegen die Regeln verstossen wird. Das Tor ist

eine Barriere, nicht zu gross, nicht zu klein. Manchmal findet

man heraus, dass die Barrieren eines Spieles wichtiger sind als

die Spieler selbst. Bei einem Fussballspiel kann ein Spieler

ersetzt werden. Das Spiel würde jedoch sofort zum Stoppen

kommen, würde ein Tor plötzlich umkippen oder der Ball im

Publikum verschwinden.

Es gäbe kein Spiel ohne Barrieren.

Der Ball hat das richtige Gewicht und den richtigen Druck.

Die Anzahl der Spieler und deren Aufgabe ist bekannt.

Die Absichten der Gegner ist bekannt. Jede Seite versucht

den Preis zu gewinnen. Ein Spiel ohne Preis ist kein Spiel, ob

dieser Preis nun ist, „der Bessere“ zu sein, Anerkennung zu

erlangen, oder einen Pokal zu gewinnen.

Ein Spiel muss die Intelligenz des Spielers herausfordern. Er

will sich verbessern können. Wenn es zu einfach ist, wird es

langweilig. Man denkt sich neue Regeln aus und das Spiel wird

komplexer. Es werden Unparteiische herangezogen, die über

die Einhaltung der Spielregeln wachen und die Verstösse

bestrafen. Diese Schiedsrichter werden ebenfalls von den

Spielern anerkannt. Was ist die grundlegende Motivation für

ein Spiel? Ist es Geld? Anerkennung? Ist es für Profifussballer

der Zwang, Geld verdienen zu müssen? Im Wesentlichen ist es

doch wohl die Freude am Spiel, Spass haben zu wollen, seine

Fähigkeiten zu nutzen. Es ist das Verlangen nach Aktion,

Herausforderung, das Spiel zu erfahren, was letztlich unter dem

Oberbegriff „Vergnügen“ zusammengefasst werden kann.



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Es gibt einen Näherungswert um festzustellen, wann ein

Spiel Spass macht und wann nicht. Es muss ausgewogen sein.

Es muss für die Spieler eine Möglichkeit geben innerhalb

dieses Spiels etwas zu beginnen, zu verändern und zu

anzuhalten. Man sollte die Chance haben zu gewinnen.

Die Spieler sind sich darüber im Klaren, dass ein Spiel läuft

und vor allen Dingen, dass sie sich in einem Spiel befinden.

Es gibt Rechte, die jeder Spieler haben sollte. Hubbard

bezeichnet diese als „das Recht auf die eigene geistige

Gesundheit und das Recht ein Spiel zu verlassen“.

Das Leben wird in diesem Zusammenhang kaum als ein

Spiel betrachtet. Die Barrieren sind zu mächtig. Freiheiten,

Barrieren und Absichten sind nicht einmal bekannt. Es scheint

als wäre der Ball eine Eisenkugel. Die Spieler laufen in einer

Eisenrüstung über das Spielfeld, ohne es überhaupt überblicken

zu können. Es ist nicht einmal bekannt wo sich das Tor

befindet. Mitspieler und Gegner sind nicht bekannt. Es ist nicht

bekannt - oder es wird vage darüber spekuliert - wer dieses

Spiel überhaupt erfunden hat. Was ist der Gewinn?

Vielen ist dieses Spiel eine Last. Sie würden lieber

aussteigen, wenn sie könnten. Ganze Religionen haben sich um

diesen Aussteigerwunsch herum gebildet. Es scheint, als wäre

das Spielfeld zu einem Gefängnis geworden.

Dieses Spiel kann man scheinbar nur durch den Tod

verlassen - und je nach Bewusstsein eines Menschen nicht

einmal dann, denn die Religionen bieten auch für das Leben

nach dem Tode Alternativen - den Himmel, das Paradies,

Nirwana, die Hölle, das Fegefeuer, Wiedergeburt und so

weiter. Man hat auch hier keine Wahl. Der Gläubige kann nicht

einmal entscheiden, ob er überhaupt dort hin will oder nicht. Er

kann dieses Spiel nicht verlassen. Es sieht so aus, als wäre der

Mensch nur noch eine Spielfigur, die von unbekannten

„Mächten“ hin und her geschoben wird. Und noch schlimmer -

viele Menschen sehen nicht einmal das. Sie begreifen sich als



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eine Eintagsfliege. Sie haben ein Leben. Danach sterben sie

und sind scheinbar für immer verschwunden.

Ist Krieg ein Spiel? Was ist mit Krebs, AIDS und sonstigen

Krankheiten? Ist es ein Spiel, wenn in einem südlichen,

europäischen Land Kinder geraubt werden um sie als

Organspender zu verkaufen, wie in den Nachrichten gemeldet?

Ist es ein Spiel, wenn Millionen unserer Mitmenschen hungern

während wir in Saus und Braus leben? Stehen wir diesem

„Spiel“ nicht recht hilflos gegenüber? Viele von uns haben

aufgegeben. Sie wehren sich nicht mehr. Andere jedoch fangen

an, gegen alt hergebrachte Wahrheiten zu opponieren.

Das Leben als Spiel zu betrachten ist uns schon seit langem

ausgetrieben worden. Es beinhaltet Leid, Verlust, Anstrengung

und endet mit dem Tod. Religionen wurden erschaffen, um

dem zu begegnen, oder wenigstens eine Hoffnung zu schaffen.

Selbst das erfolgreichste Leben endet mit dem Tod. Nicht

einmal Milliarden in Gold können einen davor schützen.

Nimmt man die Lebensumstände in den ehemals

kommunistisch regierten Ländern. Es wäre unmöglich

gewesen, etwas wie „Freiheit“ anzusprechen. Man konnte nicht

viel Vergnügen in einem solchen Spiel haben. Es gab kaum

etwas zu kaufen. Die Menschen wurden nicht als Bürger,

sondern eher als Sklaven akzeptiert. Nehmen wir die Zeit der

Inquisition. Hier wurden Menschen vernichtet, die nicht in das

Glaubenskonzept der Kirche passten. Ein Spiel?

Es ist wohl hauptsächlich die Einstellung eines erwachsenen

Menschen, die den Gedanken des Spiels gar nicht erst

aufkommen lässt. Ein normales Spiel ist überschaubar. Man hat

das Recht auszusteigen. Barrieren und Absichten sind bekannt.

Sie halten sich irgendwie die Waage, sonst würde ein Spiel

uninteressant oder überwältigend. Die Lust zu spielen würde

verschwinden. An ein Spiel werden gewisse Erwartungen

geknüpft: Es soll Vergnügen beinhalten, es muss etwas zu

gewinnen geben, und es soll für den Spieler eine gewisse



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Anerkennung hervorbringen - die Mitspieler müssen ihn

akzeptieren. Welche Art von Vergnügen gab es, was konnte

man gewinnen, welche Akzeptanz hatte man in Diktaturen oder

während der Inquisition?

Damit es Spass macht, müssen die Gegner sowohl bekannt

als auch annähernd gleichwertig sein, sonst wird der ewige

Verlierer anfangen, das Spiel zu hassen, und demjenigen, der

dauernd gewinnt wird es langweilig. Ebenso müssen die

Barrieren bekannt sein. Wo findet dieses Spiel überhaupt statt,

und in welchem Rahmen? Zeit, Ort und Raum müssen bekannt

sein.

Wissen wir dies in Bezug auf unser Leben?

Wir wissen schon eine Menge. Gerade die letzten

Jahrhunderte haben uns einen enormen Aufschwung gegeben.

Aber was wissen wir wirklich? Ein weiser Mann sagte einmal:

„Wir ertrinken in Informationen aber wir hungern nach

Wissen“.

Die grosse Frage ist: „Kann man dieses Spiel genannt Leben

überhaupt verstehen“? Nun, wir glauben, dass L. Ron Hubbard

mit der scientologischen Philosophie einen enormen Beitrag

dazu geleistet hat.

Hubbard hat eine mögliche Erklärung für die anscheinende

Hierarchie eines Spiels gegeben. Ob er damit recht hat, mag

der Leser ergründen [5]:

Der Spielmacher (im Sinne von „Erfinder“ des Spiels): Er

selbst hat keine Regeln und er spielt nicht nach Regeln,

zumindest nicht nach den Regeln, die er selbst für andere

festgesetzt hat.

Die Spieler: Die Regeln sind ihnen bekannt und sie werden

befolgt. Spielerassistenten: Sie gehorchen den Spielern

Spielfiguren: Sie gehorchen Regeln wie sie von den Spielern

diktiert werden, kennen sie jedoch nicht. zerbrochene

Spielfiguren: Sie nehmen nicht am Spiel teil - wissen nicht

einmal, dass sie in einem Spiel sind.



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Schach der Erde



Wie macht man eine Spielfigur? Bestreiten Sie, dass es ein

Spiel gibt. Verstecken Sie die Regeln vor ihnen.

Geben Sie ihnen alle Strafen und keine Gewinne.

Beseitigen Sie alle Ziele. Erzwingen Sie ihr Mitspielen.

Verhindern Sie Freude daran. Lassen Sie sie wie Spieler

aussehen, verhindern Sie jedoch, dass sie tatsächlich so sind

(sie sehen wie Gott aus, können aber nicht Gott sein).

Damit eine Spielfigur eine Spielfigur bleibt, erlauben Sie ihr

nur, sich mit Spielfiguren zu verbünden und verleugnen Sie die

Existenz von Spielern.

„sie darf nie herausfinden, dass es Spieler gibt“

Gibt uns das nicht zu denken? Das scheint doch mit den

meisten Menschen passiert zu sein. Sind sie nicht Spielfiguren,

denen nicht einmal klar ist, dass sie sich in einem Spiel

befinden?



4.02: Die Bestandteile des Menschen



Versucht man den Menschen in seine funktionellen

Bestandteile aufzugliedern, kann man sich auf sichtbare und

unsichtbare Bestandteile einigen: Körper, Verstand und - je

nach Glaubenszugehörigkeit - Seele, Ego, „Ich“ oder auch

„Nichts“.

Hier haben wir zunächst den Körper - das Sichtbare. Es ist

all das, was dem Körper eine Struktur gibt und ihn so aussehen

lässt wie er ist. Nehmen wir den Vergleich mit dem Computer,

würden wir den Körper als „Hardware“ bezeichnen. In der

heutigen Zeit gibt es kaum noch jemanden, der sich nichts

darunter vorstellen kann.

Ein Computer besteht im wesentlichen aus der sogenannten

CPU (Central Processing Unit), der Einheit, die Berechnungen

ausführt. Beim Menschen wäre das sein Gehirn. Das

Knochengerüst des Menschen wäre mit dem Gehäuse des

Computers vergleichbar.



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Die Eingabe- und Ausgabeeinheiten, wie Tastatur,

Bildschirm und Drucker entsprechen den menschlichen

Sinnesorganen. Sie schaffen sozusagen eine „Schnittstelle“ von

der Aussen- zur Innenwelt.

Desweiteren finden wir als Innenleben eine Vielzahl

elektronischer Elemente, die jedoch nur dazu dienen, dass der

Computer das tut, was er tun soll, nämlich rechnen.

Der „unsichtbare“ Bereich wird als Software bezeichnet, und

untergliedert sich in die sogenannte Betriebssystemsoftware

und die Anwendungssoftware. Das Betriebssystem sagt dem

Computer, wie er zu funktionieren hat. Es sagt ihm, dass es

eine Tastatur gibt, und was die Tasten zu bedeuten haben.

Welche Art von Bildschirm hat er zur Verfügung (Farbe oder

Schwarzweiss)? Welche Art von Drucker steht zur Verfügung,

etc.

Das Betriebssystem ist für den Anwender meist

uninteressant. Er will, dass der Computer läuft, und dass er

damit arbeiten kann. Er will nicht wissen, wie beispielsweise

ein „a“ auf der Tastatur intern verarbeitet wird, damit auch ein

„a“ auf dem Bildschirm erscheint.

Die Anwendungssoftware hingegen beinhaltet das

eigentliche Arbeitsprogramm, welches dem Computer sagt, wie

er das, was der Anwender eingibt, seien es Texte, graphische

Darstellungen oder Kalkulationen, verarbeiten soll.

Das „Betriebssystem“ des Menschen lässt seinen Körper

funktionieren. Er kann Informationen aus seiner Umgebung

aufnehmen und wieder ausgeben. Herz, Lungen, Organe, alles

ergänzt sich in seiner Funktion. Jede Zelle, jedes Organ weiss,

was zu tun ist.

Wo dieses Betriebssystem beim menschlichen Körper

gespeichert ist, weiss man wohl noch nicht so genau. Von der

Funktion her muss es jedoch zwei wesentliche und

unterschiedliche Informationen enthalten. Die eine Information



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besagt, dass es ein „menschlicher“ Körper werden soll, die

andere sagt ihm wie er auszusehen hat [6].

Ein weiterer Teil des unsichtbaren Bereiches ist der

Verstand. Beim Computer sind es die Speichermedien

(Festplatte, Disketten, Magnetbänder etc.). Diese Medien sind

zwar physisch sichtbar, nicht jedoch die gespeicherten

Informationen. Im Gegensatz zu den Speichermedien des

Computers ist das Wissen über die Speichermedien des

Menschen noch sehr vage.

Es ist bekannt, dass ein Computer nichts tut, ohne von einer

externen Quelle, dem sogenannten „Anwender“, Anweisungen

zu erhalten, sei es in Form eines Programmes, oder in Form

eines einfachen Tastendrucks.

Der Verstand des Menschen speichert all die notwendigen

Informationen ab. Täglich kommen neue hinzu. Täglich

werden neue Berechnungen angestellt. Es sind all die

Informationen, die der Mensch zur Lösung von Problemen und

Aufgaben, die ihm durch das Leben gestellt werden, braucht.

Wo ist nun dieser Verstand lokalisiert? Ein Computer behält

seine Daten nur solange, wie er mit Strom versorgt wird, es sei

denn, diese Informationen sind auf externen Speichermedien

wie Disketten, Magnetbändern etc. abgespeichert. Wenn der

Computer ausgeschaltet wird, ist ebenfalls das Betriebssystem

verschwunden und muss neu geladen werden, wenn man ihn

wieder in Betrieb nimmt. Der Mensch lässt sich nicht ein- und

ausschalten, aber er stirbt irgendwann. Was passiert mit den

Informationen in seinem Verstand und all den Informationen,

die der Körper im Laufe eines Lebens gesammelt hat? Sind sie

gelöscht? Wenn ja, wo kommen dann neue und bessere Körper

her?

Es gibt so etwas wie „Entwicklung“, „Evolution“ und auch

„Mutation“.

Lebensformen, die Millionen von Jahren im Wasser lebten,

immer wieder ans Land gespült und verendet sind, haben aus



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der Erfahrung gelernt und sich zu Lebensformen entwickelt,

die sich ihrer Umgebung anpassen und in ihr lebensfähig sind.

Wer sagt einer Zelle wie sie sich zu entwickeln hat? Wie weiss

der Eisbär, dass er sich einen dicken weissen Pelz zuzulegen

hat, um nicht zu erfrieren? Er weiss es nicht als einzelne

Körperform, als individueller Eisbär, der jetzt in der Gegenwart

lebt. Er weiss es jedoch als Gattung Eisbär, weil nämlich die

Erfahrung der Kälte in ihm steckt.

Nun geht man von der Theorie der Vererbung aus. Eine

Generation vererbt ihre Erfahrungen der nächsten. Diese

Theorie hat jedoch einen Haken. Zum Zeitpunkt der Zeugung

steht die Information des Todes noch nicht zur Verfügung.

Hiermit ist nicht unbedingt der Tod durch Altersschwäche

gemeint, sondern der Tod durch Umwelteinflüsse - Hitze,

Kälte, Strahlung etc. Sicherlich hat der Mensch bei der

Zeugung seiner Nachkommen schon weitere Informationen zur

Verfügung. Bedenkt man jedoch, dass die meisten Menschen

bei Familiengründung zwischen 20 und 30 Jahre alt sind, ist

ersichtlich, dass der Körper in dieser Zeit noch nicht die

Erfahrungen gesammelt hat, die ihm am Ende seines Lebens

zur Verfügung stünden. Man hat festgestellt, dass

beispielsweise Insekten resistent gegen bestimmte Chemikalien

werden. Wie können sie das, wenn nicht durch die Erfahrung

des Todes oder durch einen Informationsaustausch in einer

„Sphäre“, die eine Gattung miteinander verbindet? Es ist

zweifelhaft, dass eine Fliege, wenn sie vergiftet wurde, noch

schnell ein paar Eier legt, um die Informationen „durch

Vererbung“ nachfolgenden Generationen zur Verfügung zu

stellen.

Offensichtlich wird bei der Empfängnis eine Version des

„Betriebssystems“ eingespielt, die über den Tod hinausgeht

und sowohl Informationen für die jeweilige Gattung bereithält

wie auch diese Gattung über ein Feld verbindet, sonst würden

wahrscheinlich Millionen von Jahren nicht reichen, um ein



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Schach der Erde



halbwegs umweltresistentes Lebewesen hervorzubringen,

geschweige denn solch komplexe Körperformen, wie wir sie

kennen.

Man kann es vielleicht mit technischen Innovationen

vergleichen. Warum gibt es heute Autos, die sich von den

ersten so enorm unterscheiden? Bei jeder Baureihe stellen die

Techniker fest, dass sich noch etwas verbessern lässt.

Es wird eine verbesserte Knautschzone eingerichtet, das

Anti-Blockiersystem wird entwickelt - alles im Hinblick

darauf, das Vehikel, in Bezug auf seine Umwelt und Insassen,

überlebensfreundlicher zu machen. Je ausgereifter das Auto,

desto besser sind die Überlebenschancen seiner Insassen,

womit wir beim eigentlichen Thema wären: Insassen beim

Auto, Anwender beim Computer - doch wem bietet der

menschliche Körper eine Behausung? Was ist der gemeinsame

Nenner?

All diese Teile haben einen Zweck - sie wollen benutzt

werden. Wer jedoch nutzt den menschlichen Körper?

Zumindest in der Sprache identifiziert sich der Mensch nicht

vollkommen mit seinem Körper. Er spricht von „seiner Hand“,

„seinem Verstand“. Er betrachtet körperliche Dinge nicht

wirklich als zu ihm gehörend wohl aber seine Gefühle,

Träume, Gedanken, Ziele.

Dieses „Etwas“ wurde mit vielen Namen belegt: „Seele,

Geist, Ich, es, Lebenskraft“.

Was macht ein Individuum so individuell? Selbst eineiige

Zwillinge sind individuell, sind eigenständige Wesen, die sich

körperlich nur minimal, geistig jedoch erheblich voneinander

unterscheiden können. Wäre der Mensch tatsächlich nur eine

chemische Reiz-Reaktionsmaschine, würde diese Individualität

wohl kaum zum Ausdruck kommen. Er wäre ein

Serienprodukt, ohne wesentlichen Unterschied zu anderen

Massenartikeln. Wenn es dieses „Etwas“ nicht gäbe, das, was

man meint wenn man „Ich“ sagt, wäre der Mensch durchaus



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Schach der Erde



vergleichbar mit einem Tier. Diese eine Komponente

unterscheidet ihn jedoch und es ist genau das, was Hubbard

versucht hat als eigenständige Einheit zu ergründen und

anzusprechen.

Diese „Bewusstseinseinheit“ (engl. awareness of awareness

unit - die Einheit, die sich ihres Bewusstseins bewusst ist), ihr

Vermögen „zu kreieren“ und die Auswirkungen dieser

Kreationen, ist Gegenstand der Scientology. Hubbard belegte

diese Bewusstseinseinheit mit dem griechischen Symbol q

(Theta), was für „Denken“, Leben“ oder „Geist“ steht. Theta ist

definiert als:

„... diejenige Energie, die dem Leben eigentümlich ist, die

auf das Material im physikalischen Universum einwirkt, es

belebt, es mobilisiert und es verändert...“[7]

Dianetik, im Unterschied zu Scientology, adressiert den

Verstand, besser gesagt den Teil des Verstandes, der den

Menschen davon abhält korrekte Berechnungen im Hinblick

auf sein Überleben anzustellen. Hubbard nennt ihn den

reaktiven Verstand. Dianetik bereinigt sozusagen das

Betriebssystem von falschen Informationen. Heute würde man

Dianetik vielleicht mit einem Programm vergleichen, welches

Computerviren aufspürt und neutralisiert. Dianetik beseitigt im

übertragenen Sinne „Gedankenviren“. Es sind so etwas wie

Schaltkreise, beispielsweise eine bestimmte Musik, die einem

stundenlang durch den Kopf geht, was noch relativ harmlos ist.

Schlimm wird es, wenn dieser Mechanismus einen Menschen

zwingt bestimmte Dinge zu tun, zu unterlassen oder in einer

bestimmten Weise zu denken.

Um bei dem Vergleich zu bleiben: Scientology würde sich

mit dem Anwender befassen und Dianetik mit den

Speichermedien.

Es ist durchaus der Verdienst Hubbard's, eine vernünftige

und verständliche Differenzierung der verschiedenen

Bestandteile des Menschen aufgestellt zu haben. Es gibt selbst



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Schach der Erde



heutzutage kaum einen wissenschaftlichen Bereich, der eine

solche Differenzierung vornimmt. Der Mensch wird als ein

kompaktes Wesen betrachtet, bei dem Hardware, die

verschiedenen Arten der Software und der eigentliche

Anwender in einen Topf geworfen wird.

Die Medizin befasst sich mit der Hardware, also mit dem

Körper. Sie lässt die anderen Bestandteile bis auf wenige

Ausnahmen ausser Acht, ausgenommen der Zweige, die den

Menschen gesamtheitlich betrachten,.

Psychologie und Religion beschäftigen sich mit der Software

und mit dem Anwender, wobei die Grenzen dort recht fliessend

sind.

Eine Unterscheidung wird bestenfalls zwischen Körper und

Seele vorgenommen, wobei der Begriff Seele recht

schwammig und kaum definiert ist. Auch bei der Seele spricht

man von einem externen „Etwas“. Viele sagen „ich habe eine

Seele“, ich persönlich kenne jedoch keinen der sagt „ich bin

eine Seele“.

Es nimmt solch verrückte Ausmasse an, dass ständig

versucht wird, den Körper zu reparieren, obwohl andere

Faktoren „reparaturbedürftig“ wären.

Wenn Sie zu schnell mit dem Auto fahren, bekommen Sie

eine Geldbusse auferlegt und werden unter Umständen zum

Verkehrsunterricht vorgeladen. Das ist leicht, denn man kann

Mensch und Auto als zwei separate Einheiten erkennen.

Wir stehen hier dem grundlegenden Problem gegenüber,

dass der unsichtbare Bereich (Software und Anwender) für die

materielle Wissenschaft relativ uninteressant ist, weil er mit

herkömmlichen Methoden nicht messbar oder quantitativ

nachweisbar ist. Gebiete, die sich dennoch mit diesem Thema

auseinandersetzen, werden leicht als pseudowissenschaftlich

oder esoterisch abgestempelt. Dennoch sollte sich jemand mit

diesem Gebiet befassen und eben das hat Hubbard getan. Was

macht den Homo Sapiens in unserem Sinne zum Menschen?



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Schach der Erde



Anders gefragt: Was unterscheidet ihn von niederen

Lebensformen? Ist es nicht die Zielsetzung? Die Ziele niederer

Lebensformen sind im wesentlichen Nahrung und

Fortpflanzung. Reduziert man die Triebfeder der Evolution auf

den kleinstmöglichen Baustein, so sieht man, dass der Drang

zu überleben der grundlegendste Impuls einer jeden

Lebensform ist, wobei die Körperform des Menschen

sicherlich dazugehört.

Dieser Überlebensdrang stattete sie mit Sinnesorganen aus,

um dem Tod immer ein klein wenig mehr auszuweichen.

Augen, Geruchssinn und Ohren dienen, je nach Gattung einer

verbesserten Wachsamkeit gegenüber Gefahren.

Beim Menschen ist es etwas anders. Zumindest in der

heutigen Zeit nutzt er seine Sinne zum grossen Teil dazu,

Vergnügen zu empfinden, sei es durch Musik, optische oder

geschmackliche Reize. Der Mensch verfolgt Ziele, die über

seine körperlichen Bedürfnisse weit hinausgehen. Er ist voller

Träume und trachtet nach den Sternen.

Was ist mit den Menschen, die körperlichen Gefahren

trotzen, um ihren Zielen treu zu bleiben? Oder, was mit den

Märtyrern des frühen Christentums? Waren sie nicht geleiten

von dem Glauben an ein Leben nach dem Tode? Ordneten

diese Menschen ihre körperlichen Bedürfnisse nicht ihren

geistigen unter?

Wir scheinen hier tatsächlich unterschiedliche Zielsetzungen

zu haben: Die Zielsetzung des physikalischen Universums,

bestehend aus Materie, Raum, Energie und Zeit,die Zielsetzung

von „Leben“, als eine Symbiose aus dem, was in der

Scientology-Terminologie als „Theta“ bezeichnet wird und

Teilen des physikalischen Universums, „Theta“ selbst, als

diejenige Einheit, die unabhängig vom physikalischen

Universum auf das physikalische Universum einwirkt, es

belebt, mobilisiert und verändert.



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Schach der Erde



Basierend auf Forschungen und auf der Erfahrung mit

Dianetik schuf Hubbard eine Reihe von Axiomen und

Faktoren, in denen die Grundlagen von Scientology

niedergelegt sind. Diese definieren und beschreiben ein Statik,

und den Werdegang dieses Statik in dem Spiel, genannt Leben.





4.03: Die Definition eines „Statik“



Die Definition eines „Statik“ ist Voraussetzung, um eine

Ausgangsbasis für jegliche Aktion und Kreation in einem Spiel

zu haben. Wir fangen tatsächlich bei der „absoluten Null“ an.

Was wäre eine passende Definition dafür? Hubbard

klassifiziert Statik als reines Potential, als ein vollkommenes

Gleichgewicht der Kräfte [8]

Ein Statik ist ein tatsächliches „Etwas“ ohne Masse, ohne

Wellenlänge, ohne Position im Raum oder Bezug zur Zeit, aber

mit der Fähigkeit, Masse oder Energie zu erschaffen oder zu

zerstören, eine Position im Raum einzunehmen oder Raum zu

schaffen und Zeit erneut in Zusammenhang zu bringen. Das

Scientology-Axiom Nr. 1 besagt, dass „Leben“ im Grunde ein

Statik ist. Es besitzt die Fähigkeit zu postulieren und

wahrzunehmen [9].

Als „Postulat“ bezeichnet Hubbard eine „selbsterschaffene

Wahrheit“. Statik ist der Ausgangspunkt für das, was wir

„Leben“ nennen.

Wie finden wir jedoch in diesem Universum ein Statik, wo

doch alles in Bewegung ist? Die Erde dreht sich um die Sonne,

die Sonne bewegt sich innerhalb der Galaxis - die Galaxis

bewegt sich im Raum zwischen anderen Galaxien.

Um diese Frage zu beantworten, muss man tiefer in die

Materie einsteigen. Hubbard siedelt dieses Statik oberhalb und

ausserhalb eines jeden Universums an [10]. Ein Universum

bezeichnet er als eine übereingestimmte Realität (siehe auch



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Schach der Erde



Abschnitt „Universen“). Er geht sogar soweit zu sagen, dass

Theta Universen schafft. Zwischen den Begriffen Statik und

Theta gibt es nur einen erkennbaren Unterschied:

Statik ist statisch, weil es sich nicht in einem Spiel befindet -

es existiert als Potential. Um in einem Spiel mitzumachen oder

ein Spiel zu kreieren, muss dieses Statik eine Identität, ein

Stück Quantität annehmen und wird dann als Theta bezeichnet.

Man kann also sagen, dass es ein Statik in diesem Universum

nicht gibt, weil es hier nichts gibt, ohne eine Position in Raum

oder Zeit zu beziehen.

Es ist nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick

scheint. Zu gewissen Ereignissen auf der Erde oder auch in

unserer direkten Umgebung sind wir in gewisser Weise

statisch. „Wir haben da keine Karten drin“, wie es so schön

heisst.

Nehmen wir - etwas weit hergeholt - den Schachverein eines

Bautrupps im südamerikanischen Urwald. Wer der diesjährige

Vereinsmeister ist, wieviel Mitglieder sie haben oder wie die

Lebensumstände der Arbeiter sind, wissen wir nicht; und selbst

wenn es diesen Verein geben würde, nähmen wir keine Notiz

davon. Wir hätten diesbezüglich zwar die Möglichkeit, davon

zu erfahren oder sogar irgendetwas beizutragen, vorausgesetzt,

es interessiert uns.

Wir haben so lange nichts damit zu tun, bis wir uns

entschliessen, etwas damit zu tun haben zu wollen.

Ich muss mich als Mitspieler anbieten, sonst nimmt keiner

Notiz von mir. Ein weiteres Beispiel (im übertragenen Sinne):

Jemand sitzt in seinem Wohnzimmer und macht sich

Gedanken darüber, wie er seine Zukunft gestalten will.

Nehmen wir an, diese Person ist in Pension gegangen.

Vielleicht könnte er eine eigene Firma gründen, oder er könnte

als Entwicklungshelfer nach Afrika gehen. Es gibt Tausende

von Möglichkeiten. Er könnte auch einfach weiterhin dasitzen

und nichts tun.



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Schach der Erde



Dieser Mann, nennen wir ihn Herrn Statik, will einen Verein

gegen die schleichende Langeweile gründen. Das ist sein Ziel.

Wie geht er dabei vor? Faktor 1:

„Vor dem Beginn gab es eine Ursache und die ganze Absicht

dieser Ursache war das Schaffen einer Wirkung“ [11].

Es gibt kein weiteres „Warum“ dahinter. Die Ursache

möchte einen Effekt erleben.

Herr Statik plant.

Er möchte einen Effekt kreieren. Er möchte Aktion haben, er

will gefordert werden.

Momentan hat er nur die Idee. Was muss er als nächstes tun?

Faktor 2:

„Zu Anfang und für immer steht die Entscheidung und die

Entscheidung ist zu SEIN“.

Genau das tut Herr Statik. Er entschliesst sich, um seine Idee

in die Tat umsetzen zu können, zu SEIN. Er schränkt es nicht

weiter ein. Er sagt nicht: „Heute bin ich und morgen höre ich

wieder auf zu sein“. Seine Entscheidung ist zunächst mal für

die Ewigkeit.

Faktor 3:

„Die erste Handlung des Seins ist es einen Gesichtspunkt

einzunehmen“.

Herr Statik nimmt einen Gesichtspunkt ein. Er sagt. „Hier

bin ich - von hier aus schaue ich auf meine Kreation in der

Zukunft“.

Hr. Statik hört auf, in Bezug auf sein neues Spiel, „Statik“ zu

sein. Er wird nun zum „Vereinsinitiator“. Er nimmt eine

Identität an. H. Statik „postuliert“; er erschafft sich die

Wahrheit seiner Zukunft.

„Statik“ hört auf, nur als Potential da zu sein und nimmt eine

Form an.

Statik bekommt Qualität und Quantität in dem Masse, wie es

sich für die neue Idee einsetzt. Auf die Frage, in welchem

Masse sich das Statik dazu entscheidet, sich selbst in diese



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Schach der Erde



neue Idee einzubringen, soll hier nicht weiter eingegangen

werden. Er könnte sagen: „Ich werde zwei Stunden in der

Woche für diese Idee investieren“. Er könnte auch sagen: „Von

nun an werde ich mich voll dafür einsetzen“.

Wie geht es nun weiter mit Herrn Vereinsinitiator, alias

Statik? Faktor 4: „Die zweite Handlung des Seins ist es, vom

Gesichtspunkt Blickpunkte auszusenden, welche

Dimensionspunkte sind“.

Hr. Vereinsinitiator überlegt sich die Dimensionen seines

Vereins. Der Verein soll in München ansässig sein. Er überlegt

sich, dass es wahrscheinlich nicht sehr sinnvoll ist, wenn

Mitglieder aus dem Raum Hamburg für den Verein gewonnen

werden. Der Verein soll sich auf den Münchner Raum

beschränken.

Herr Vereinsinitiator steckt die Grenzen ab - er schafft sich

sein neues Spielfeld.

Faktor 5:

„So ist Raum geschaffen, denn die Definition von Raum ist:

„Gesichtspunkt der Dimension“. Und der Zweck eines

Dimensionspunktes ist der Raum und ein Gesichtspunkt.“

Faktor 6: „Die Aktion eines Gesichtspunktes ist: ausstrecken

und zurückziehen.

Faktor 7:

Und von dem Gesichtspunkt bestehen zu den

Dimensionspunkten Beziehungen und Austausch. So entstehen

neue Dimensionspunkte. So kommt es zu Kommunikation.

Er könnte jetzt hergehen und eine Annonce in die Zeitung

setzen: „Suche sechs Personen, die Interesse daran haben mit

mir einen Verein gegen Langeweile zu gründen“.

Was passiert?

Der Vereinsinitiator wird durch seine Annonce für

potentielle Interessenten sichtbar. Durch diese Annonce sagt er:

„Hier bin ich... Ich habe folgende Idee anzubieten... Wer spielt

mit?“



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Schach der Erde



Es melden sich einige Personen und sie gründen einen

Verein, nachdem sie sich über Zweck und Aufgabenbereich

einig geworden sind. Sie entwerfen Vereinsstatuten und ihre

eigenen Regeln. Herr Vereinsinitiator wird als

Vereinspräsident gewählt. Desweiteren gibt es einen

Schatzmeister und weitere Vorstandsmitglieder.

Sie besorgen sich Räumlichkeiten, Inventar, Spiele etc. Sie

schreiben einen Brief an die Presse, der Verein wird in

Zeitungen erwähnt etc. Dadurch werden sie bekannt und es

kommen immer mehr Mitglieder dazu.

Raum - in dem Sinne - wird durch Kommunikation

geschaffen.

Es ist schwer den Begriff „Raum“ in diesem Beispiel

darzustellen, da Raum offensichtlich existiert, ob der Präsident

und seine neuen Mitglieder das nun wollen oder nicht. Der

Begriff „Raum“ muss aber eng in Zusammenhang mit dieser

Vereinsgründung gesehen werden und er bezieht sich

ausschliesslich darauf. Welcher Raum ist denn hier geschaffen

worden? Herr Statik hatte noch keinen Raum, als er in seinem

Wohnzimmer die reine Idee von einer zukünftigen Aktion

hatte. Raum entstand in dem Moment, als Hr. Vereinsinitiator

sich zu diesem Spiel entschied. Er definierte sein

Arbeitszimmer. Er sagte „OK, von hier aus operiere ich“. Er

nahm Kontakt mit der Presse auf, indem er seine Annonce

plazierte und „Mitspieler“ fand.

Er schuf zunächst „Raum“ für sich und seine Idee.

Dann erweiterte er diesen Raum über die Zeitung zu ihren

Lesern.

Einige Leser fühlten sich angesprochen und mit ihnen

zusammen wurde dann „Raum“ für den Verein geschaffen.

Jeder, der sich angesprochen fühlte, schuf den Raum, den er

brauchte, um Kontakt aufzunehmen. Der „Raum“ zwischen

den beteiligten Spielern existiert jetzt also als eine KO-

Produktion von Herrn Vereinsinitiator und seinen Mitstreitern.



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Schach der Erde



Jeder von ihnen hat sich durch die Vereinsidee angesprochen

gefühlt. Jeder von ihnen musste dann einen Gesichtspunkt

annehmen und seinen Raum zu Herrn Vereinsinitiator

ausdehnen. Sie mussten sich dadurch „in Existenz“ bringen,

indem sie zunächst einmal Kontakt aufnahmen, und

anschliessend den Verein gründeten. Bei Kindern ist dies recht

einfach zu beobachten. Sie brauchen nicht einmal die

physischen Bestandteile eines Spiels. Sie haben genügend

Phantasie, sich alle Komponenten vorzustellen.

Hans will „Indianer“ spielen. Er ist jetzt Häuptling

„Schwarze Feder“. Sein

Kinderzimmer ist das Wigwam. Zur Jagd geht er nach

draussen. Pfeil und Bogen sind griffbereit. Er reitet auf seinem

Pferd Donnerpfeil durch den Hof und schiesst einen Büffel.

Andere Kinder sehen ihn und wollen mitspielen. Seine Squaw

bereitet ihnen den Büffel zu. Und so weiter.

Was passiert? Für die Kinder wird das zur Realität, was sie

sich vorstellen und mit dem sie übereinstimmen.



4.04: Theta / MEST-Theorie



Wir haben in diesem Universum zwei grundlegend

unterschiedliche Kategorien: Qualität in Form von Leben und

Quantität als das materielle Universum. Qualität im Sinne von

Fähigkeit oder Potential, Quantität im Sinne von Menge oder

Masse.

Als Quantität gibt es Eisen, Mineralien, Gase, sämtliche

Elemente und Energien die vorkommen [12]. Die Qualität,

genannt Leben, nimmt Quantitäten und versucht aus ihnen

ebenfalls eine Qualität zu machen.

Nehmen wir ein Haus: Die Grundelemente sind in

Quantitäten vorhanden. Der Mensch setzt die Quantitäten so

zusammen, dass daraus die Qualität „Haus“ entsteht.



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Schach der Erde



Das ist im Prinzip die von Hubbard entwickelte „Theta-

MEST-Theorie“, wobei Theta, wie schon erwähnt, die Qualität

oder Potentialität ist.

MEST ist eine Wortschöpfung, bestehend aus den englischen

Begriffen Matter (Materie), Energy (Energie), Space (Raum)

und Time (Zeit), welches die Bestandteile des physikalischen

Universums sind.

Leben - in der Form wie wir es kennen - besteht aus einer

Kombination von Theta und MEST oder von Qualität und

Quantität.

Theta versucht MEST zu erobern und für seine Zwecke zu

gestalten. Theta hat es sich offenbar zur Aufgabe gesetzt, das

materielle Universum auf das Niveau von Theta anzuheben.

Was ist die kleinste Lebensform, die unsere Wissenschaftler

mittlerweile isoliert haben? Nehmen wir an es ist etwas wie ein

GEN, ein DNA-Baustein oder sonst etwas. Egal wie klein

dieser Baustein auch ist, wir haben immer eine Quantität und

eine Qualität. Und es ist Theta als Qualität, welches die

Quantität beeinflusst. Die Qualität, in ihrer gewählten

Funktion, bestimmt letztlich die sichtbare Struktur.

Mit dieser Skizze soll verdeutlicht werden, dass „Leben“, je

mehr es sich mit Materie verbindet, mehr und mehr an Qualität

verliert. Umgekehrt wird „Materie“ immer mehr zu einer

Qualität, wenn es mit „Leben“ in Berührung kommt. Theta

erobert MEST, indem es in einen Aktionszyklus von Starten,

Verändern und Stoppen eintritt oder anders gesagt, „Geburt -

Wachsen - Sterben“.

Das Leben beginnt. Im Laufe der Zeit wird die Lebensform,

wie komplex sie auch sein mag, verändert. Sie reift bis zu

einem Punkt, an dem keine Verbesserung mehr zu erzielen ist

und begibt sich dann in Richtung Tod, um letztlich durch den

Tod, die gewonnene Erfahrung in den neuen Körper

einzubringen.



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Schach der Erde



Anscheinend versucht das MEST-Universum Theta in

Richtung relativer Leblosigkeit, auf das Niveau von MEST zu

ziehen, und Theta versucht MEST in Richtung Unendlichkeit,

bzw. Statik, zu ziehen.

Die Kombination aus Theta und MEST ist Leben.

Der grundlegende Trieb dieser Kombination ist „Überleben“.

Es sind zwei Kräfte mit völlig verschiedenen Eigenschaften

und Zielen. Das Wichtigste jedoch ist, dass „Statik“ die

Fähigkeit hat einen Gesichtspunkt anzunehmen, um somit in

ein Spiel einzusteigen und Veränderungen herbeizuführen.

Ich muss, um ein Haus zu bauen, wie komplex es auch

immer sein mag, die Identität eines Handwerkers einnehmen,

um es herstellen zu können. Anders gesagt: Um einen Nagel in

die Wand zu schlagen, hilft mir meine Identität als

Akademiker, Familienvater oder Vereinspräsident nicht viel.

Das sind Identitäten, die ich für diesen Zweck nicht gebrauchen

kann, von der Erfahrung einmal abgesehen.



Kommunikation

Der Grund für ein Spiel reduziert sich letztlich auf einen

einzigen Zweck, und der ist „Kommunikation“.

Hubbard sagte auf einem seiner Vorträge, dass man ein Spiel

schafft, indem man die Notwendigkeit zur Kommunikation

einführt.

Was ist Kommunikation?

Kommunikation ist der Austausch zwischen Terminalen.

Was ist ein Terminal? Es ist etwas, das Kommunikation

empfängt oder weiterleitet.

Kommunikation reduziert sich nicht auf Sprache. Es kann

ein Gedanke sein, den jemand aufschnappt, ein Ball der hin

und her geschossen, oder eine Rakete, die auf ein anderes Land

abgeschossen wird. Der Unterschied ist graduell mehr Masse

mit der kommuniziert wird. Anstatt Worte, werden letztlich

Bestandteile des physikalischen Universums, in Form von



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Schach der Erde



Energie oder Materie „kommuniziert“ um dem Anderen

begreiflich zu machen, was man meint.

Kommunikation erfordert einen Verursacher und einen

Empfangspunkt.

Um kommunizieren zu können, brauche ich Raum.

Raum wird dadurch geschaffen, indem ich

Dimensionspunkte an das Ende der Kommunikationslinie

setze. Ich schaffe eine Entfernung. Ich nehme das Telefon und

rufe einen Bekannten 100 KM weiter an. Ich setze einen

Dimensionspunkt auf das Terminal 100 KM weiter. Das

Telefon stellt die Verbindung her, der Hörer wird am anderen

Ende abgenommen und schon habe ich eine Entfernung von

100 KM überbrückt.

Nun wird sich jeder die Frage stellen: Wie kann ich einen

Raum überbrücken, der ja schon existiert? Das bringt uns zu

der Frage: Wie ist dieser Raum von 100 KM überhaupt

entstanden? Wer hat ihn geschaffen? Wer oder was schafft

Raum?



Realität

Wir kommen hier in einen Bereich, genannt Realität.

Was ist real, was ist Wirklichkeit?

Man kann sagen, Wirklichkeit ist das, was ich beobachten

kann. Ich schaue auf einen Tisch - da ist natürlich ein Tisch -

das sieht jeder. Und wer anstelle des Tisches etwas anderes

sieht, kommt in die Klappsmühle. Er wird dann unter

Umständen mit Drogen, Elektroschocks oder einer

Gehirnoperation wieder dahin gebracht, dass er genau das

sieht, was wir auch sehen, oder er wird isoliert, dass er

demgegenüber keinen Schaden anrichten kann, was wir als

Realität bezeichnen. Was passiert mit jemandem, der überall

dort weisse Mäuse sieht, wo wir keine sehen? In einem

begrenzten Rahmen hat er natürlich das Recht auf seine

Ansichten und auf seine freie Meinungsäusserung, wie es in



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Schach der Erde



unserer freiheitlich rechtlichen Grundordnung verankert ist -

aber nur solange, wie er der Allgemeinheit dadurch keinen

Schaden zufügt. Im kommunistischen Russland wäre es kaum

möglich gewesen über eine gewisse Zeit hinweg von den

Vorzügen des Westens zu schwärmen und die kommunistische

Idee in Frage zu stellen. Russland war berühmt für seine

Methoden sogenannte Querdenker wieder auf den Teppich zu

bringen. Russland war voll von psychiatrischen Kliniken, die

sich genau darauf spezialisierten. Offensichtlich gibt es hier

etwas, das man als „andere“ Realitäten bezeichnen könnte.

Realität ist die Übereinkunft der Spieler über die

Spielbedingungen und über die Bestandteile des Spiels. Es ist

die übereingestimmte Erscheinung von Existenz.



Universen

Hubbard hat versucht hier eine Differenzierung zu finden. Er

sprach davon, dass es drei „Universen“ gibt.

U1: Das Universum, welches von einem Individuum

erschaffen wird,

U2: das Universum, welches von anderen geschaffen wird

U3: und letztlich das Universum, welches uns allen

gemeinsam ist.

Vom letzteren spricht er als „das physikalische Universum“.

Letzteres ist das, von dem wir alle wissen, dass das was wir

sehen ein Tisch, ein Haus, ein Auto oder sonst etwas ist. Es ist

das Universum, mit dem wir gemeinsam übereinstimmen.

Derjenige, der hier etwas anderes sieht als wir, wird gelinde

gesagt etwas schief angeschaut. Alle anderen gehen davon aus,

dass er dieses Universum mitkreiert hat, denn sonst wäre er

nicht hier. Es ist so, als wenn ein Fussballspieler auf dem

Rasen plötzlich Handball spielt. Es verletzt die „Realität“

seiner Mitspieler.

Das zweite Universum ist etwas, was verschiedene Leute

gemeinsam haben. Was könnte das sein? Beispielsweise obiger



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Schach der Erde



Verein. Dieses Universum - um bei diesem Beispiel zu bleiben

- ist von einer bestimmten Anzahl von Spielern geschaffen

worden. In diesem Universum gibt es Spielregeln, die für die

Allgemeinheit keine Bedeutung haben. Wenn sie Bedeutung

haben, werden diejenigen, für die sie Bedeutung haben,

Bestandteil dieses Vereins-Universums. Es ist in dem Fall

genügend Interesse geweckt worden, um zumindest die

Aufmerksamkeit darauf zu lenken.

Nehmen wir eine Ehe: Hier bauen sich zwei Personen ein

„Universum“ auf, zu dem

Dritte normalerweise keinen Zugang haben.

Das erste Universum ist die Privatangelegenheit des

Einzelnen. Es sind seine Träume, seine Vorstellungen, seine

Pläne für ein Spiel. Bei kleinen Kindern ist dies noch am

besten zu beobachten. Sie können sich hinsetzen, alle

möglichen Identitäten wählen, sei es Winnetou, Billy the Kid

oder He-Man.Jeder der umstehenden Personen weiss, dass dies

natürlich Quatsch ist. Sie spielen halt. Aber für diejenigen, die

spielen, ist es real. Die Kinder schaffen sich für eine gewisse

Zeit einfach ihr eigenes Universum. Solange sie allein sind und

es sich in ihrem Kopf abspielt, beschränkt es sich auf ihr erstes

Universum. Wenn sie genügend Interesse bei anderen Kindern

erweckt haben und diese mitspielen wollen, geht es auf die

Ebene des zweiten Universums. Und das Spiel kann für sie

sehr real sein.

Die folgende Frage wäre jetzt: Wie finde ich heraus, was für

einen anderen real ist? Die Antwort ist Kommunikation. Durch

den kommunikativen Austausch mit anderen kann ich

herausfinden, was für diese real ist.

Ich trete eine neue Arbeitsstelle an und finde zunächst

einmal heraus, was dort real ist. Was sind die Spielregeln? Was

kann ich dabei tun? Was wird von mir erwartet?

Erst wenn ich diese Dinge erfahren habe, kann ich an der

dort herrschenden Realität teilhaben und an ihr mitwirken.



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Schach der Erde



Affinität

Jetzt fehlt noch ein Bestandteil: Wie komme ich dazu, dass

ich von den Realitäten anderer überhaupt etwas wissen will?

Ich muss ein gewisses Quantum von Affinität (Zuneigung,

Interesse) aufbringen, um diese Kommunikationslinie

herstellen zu können. Affinität in diesem Sinne ist mehr oder

weniger Raum. Es ist die mehr oder weniger grosse

Anziehungskraft zwischen Terminalen. Es ist der Versuch,

einen gewissen Raum gemeinsam einzunehmen.

Wozu ist man geneigt, wenn man mit unangenehmen

Dingen, Situationen oder Personen konfrontiert ist? Man

versucht den Raum zwischen sich selbst und diesem

Unangenehmen zu vergrössern. Man will eine grössere Distanz

schaffen.

Was passiert andererseits wenn man sich verliebt? Versucht

man nicht den Raum zur anderen Person so klein wie möglich

zu machen? Was ist mit guten Freunden?

Man teilt gerne den Raum mit ihnen.

Diese Eigenschaft schlägt sich in allen Naturgesetzen nieder.

Öl und Wasser stossen sich ab. Salze ziehen Feuchtigkeit an.

Der Raum wird je nach Bedarf oder je nach Zweck vergrössert

oder verkleinert. Es ist eine graduelle Skala zwischen „ich

will“ und „ich will nicht“. Ich will ist Übereinstimmung - ich

will nicht ist Nichtübereinstimmung.

Was ist das Resultat aus den einzelnen Bestandteilen,

Affinität, Realität und Kommunikation? Die drei Bestandteile

resultieren in dem Faktor „Verstehen“. Hubbard hat die ARK-

Bestandteile in einem gleichwinkligen Dreieck dargestellt. Das

lässt sich leicht testen: Wenn ich einen dieser Bestandteile

verändere, wirkt es sich gleichermassen auf die restlichen aus.

Man könnte abschliessend sagen: Realität existiert nicht von

sich aus - Realität wird in jedem Universum von den

Beteiligten geschaffen.





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Schach der Erde



4.05: Die Dynamiken



Sieht man das Leben als ein Spiel, so kann dieses Spiel in

verschiedene Überlebensvektoren aufgegliedert werden, die

auch als Verantwortungsbereiche bezeichnet werden können.

Innerhalb dieser Bereiche findet das Spiel statt. Es sind

Teilaspekte des Gesamtspiels.

Je mehr Verantwortung eine Person gewillt ist für all diese

Vektoren zu übernehmen, desto besser äl uft das gesamte Spiel

für uns alle.

Es ist das dynamische Prinzip des Überlebens, welches

Hubbard als Dynamiken bezeichnet hat. Dieses Prinzip ist

nicht neu, denn es gehört zu den Grundlagen, gerade der

östlichen Religionen.

Dynamik 1: Individuum. Dynamik 2: Familie. Dynamik 3:

Gruppen. Dynamik 4: Menschheit.

Dynamik 5: Lebensformen an sich, einschliesslich Pflanzen,

Tiere.

Dynamik 6: Das materielle Universum, bestehend aus

Materie, Raum, Energie und Zeit - unser Spielfeld.

Dynamik 7: „Theta“, die geistigen Kreationen aller Spieler

in diesem Spiel.

Dynamik 8: Unendlichkeit. Man spricht von dieser Dynamik

auch als Gottesdynamik oder der Dynamik des Schöpfers.

Diese Dynamik ist Ursprung von Kreationen.. Dynamik 9:

Ästhetik - als Qualität von Kommunikation.

Dynamik 10: Ethik - als Technologie zum Umgang mit

Störfaktoren. Dynamik 11: Technologie des Spiels.

Dynamik 12: Administration von Spielen.

Der Zusammenhang zwischen diesen Bereichen und deren

gegenseitige Abhängigkeiten liegt offen auf der Hand.

Jemand muss einen guten Einfall für ein Spiel haben und

andere Mitspieler dafür gewinnen (D8). Es muss eine



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Übereinkunft über das Spielfeld (D6) getroffen werden. Damit

wären die grundlegenden Voraussetzungen geschaffen.

Das Spiel wird ausgefeilt. Es werden Regeln aufgestellt und

Strafen für Regelverletzungen festgelegt - ähnlich der gelben

und roten Karten im Fussballspiel.

Jedes Spiel braucht einen Zweck. Was soll damit erreicht

werden? In unserem Falle gab es eine ursprüngliche

Übereinstimmung „Ästhetik“ in dieses Universum zu bringen

(D9). Ästhetik kann auch als die Qualität von Kommunikation

bezeichnet werden.

Die einzelnen Spieler legen sich Identitäten zu (D1). Sie

tragen dafür Sorge, dass ihnen selbst und ihren Mitspielern

neue Körper zur Verfügung stehen (D2). Sie schliessen sich in

Gruppen zusammen (D3), um entweder zu dem gemeinsamen

Spiel beizutragen, oder kleinere Seitenspiele zu schaffen.

Offensichtlich ist ein Spiel dann erfolgreich, wenn alle

Beteiligten an einem Strang ziehen. Betrachtet man diese

Palette der Dynamiken, könnte man sagen dass, dieses Spiel

für uns alle erfolgreich sein und Spass machen würde, wenn im

Hinblick auf das grösste Wohl der grössten Anzahl der

Dynamiken gespielt würde. Man könnte sagen, dass ein

Überleben auf diesen Dynamiken in dem Masse gesichert und

erhöht wird, wie die Individuen sich ihrer Verantwortung

diesen Dynamiken gegenüber bewusst sind. Umgekehrt hängt

auch die geistige Gesundheit eines Individuums davon ab, wie

sehr er diese Dynamiken unterstützt, oder wie sehr er gegen sie

arbeitet. Das Konzept des „einen Lebens“, oder „nach mir die

Sintflut“ erweist sich als sehr trügerisch.

Eine Dynamik lässt sich nicht separat und losgelöst von den

anderen führen. Individuen mit der Einstellung, dass sie allein

alle Rechte und andere keine haben, bewegen sich in Richtung

Kriminalität. Sie benutzen andere Dynamiken für sich,

vergessen aber die anscheinende Tatsache, dass sie selbst in

dem Masse kleiner werden, wie sie etwas aus einem Spiel



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Schach der Erde



herausnehmen. Ich kann mich nicht ohne Konsequenzen an

anderen Dynamiken bereichern. Ich kann mich nur dadurch

bereichern, dass ich mich selbst mehr und mehr in das Spiel

einbringe. Die Grösse eines Menschen zeigt sich anscheinend

in seiner Verantwortungsbereitschaft diesen Dynamiken

gegenüber. Ein Spieler wächst mit seinem persönlichen

Einsatz. Er verliert in dem Masse, wie er diese Dynamiken für

sich arbeiten lässt.

Der Dalai Lama hat dies sehr anschaulich in seinem Buch

„Logik der Liebe“ geschildert. Er bezeichnet Liebe etwas

ironisch als Egoismus. Im übertragenen Sinne sagt er, dass man

durch die Liebe anderen gegenüber, selbst wächst.



Zwölfte Dynamik

Die Verwa ltung von Spielen

Das erste womit ein Spiel beginnt, ist das Schaffen von

Übereinkünften und Informationen oder Daten. Wie soll das

Spiel ablaufen? Welche Regeln gelten? Der Spieler ist

derjenige, der einige dieser Daten kreiert. Er ist derjenige, der

als Ursache oder Quelle anzusehen ist.

Für jedes Spiel gibt es einen Anfang und ein Ende.

Nachstehende Zeichnung soll ungefähr verdeutlichen, wieviel

Zeit für den jeweiligen Spielbereich investiert wird.

Zu Beginn wir Realität geschaffen. Diese Schaffensphase

stagniert mit dem Beginn der zweiten Spielphase. Dies ist der

Erfahrungsbereich. Zum Schluss wird das Spiel analysiert, um

die Erfahrung für neue Spiele zu verwerten.

Nehmen wir eine Weltmeisterschaft im Fussball: Eine

gewisse Zeit wird von den Veranstaltern zur Vorbereitung

gebraucht, damit die Zuschauer dieses Turnier erleben können.

Die daraus gewonnenen Erfahrungen kommen nachfolgenden

Veranstaltungen zugute.



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Schach der Erde



Jede Profimannschaft bereitet sich auf das Spiel vor und legt

die Strategien fest. Nach dem Spiel wird der Spielverlauf

analysiert.

In einem normalen Spiel ist dies alles sehr logisch und

nachvollziehbar. Wie verhält sich das jedoch mit dem Spiel

genannt Leben? In diesem Spiel gibt es Störfaktoren. Es

werden Falschinformationen ins Spiel gebracht, um es den

Beteiligten unmöglich zu machen, eine vernünftige Analyse

des Spiels vorzunehmen. Sie bleiben im Spiel gefangen.

Ein Drogendealer verführt einen jungen Menschen, indem er

ihm eine besondere Erfahrung durch die Einnahme der Droge

verspricht. Die Erfahrung könnte sein, dass er unter

Einwirkung dieser Droge einem gewissen Problemdruck

entgeht. Diese Person wird süchtig und verliert ihre Fähigkeit

zu analysieren. Ihr Wohlbefinden hängt dann von der Droge

ab.

In einem Spiel, in dem es keine Störfaktoren gibt, ist dieser

Auswertungsteil relativ einfach. Ein Spieler kommt zu dem

Schluss, dass er sein Maximum an Erfahrung aus einem Spiel

gewonnen hat. Er beginnt daraufhin seinen Teil des Spiels

abzuschliessen. Er räumt sozusagen die Unordnung hinter sich

auf. Ein Spieler, der seine Mannschaft verlässt, wird nicht die

Flucht ergreifen, sondern im Einvernehmen mit seinen

Mitspielern die „Arena“ verlassen. Er räumt seinen Schrank

auf und beseitigt somit die Spuren seiner Anwesenheit.

Hat die Anzahl der Spieler etwas mit einem Spiel zu tun?

Bei einem Fussballspiel oder beim Tennis wird jeder die Frage

als blödsinnig betrachten. Natürlich. Was passiert, wenn

Spieler ausfallen? Im Fussballspiel können sie in begrenztem

Masse ersetzt werden. Wenn jedoch die Anzahl der

austauschbaren Spieler ausgeschöpft ist, wer übernimmt dann

deren Aufgabe? Richtig, sie muss von den verbleibenden

Spielern mitgetragen werden.



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Schach der Erde



Wie sieht es nun in Bezug auf das „grosse Spiel“ aus, das

gemeinsame Spiel in diesem Universum?

Wir haben anscheinend alle mit diesem Spiel

übereingestimmt, sonst wären wir nicht hier. Es brauchte

unsere Übereinstimmung. Wir können das Spiel offensichtlich

auch nur so verlassen, wie wir es übereingestimmt haben.

Schauen wir uns in diesem Zusammenhang unsere Religionen

an: Wem dienen sie in erster Linie? Das ist eine bedeutende

Frage, ohne auf eine bestimmte Religion eingehen zu wollen.

Dienen sie dem Menschen?

Welche Rechte hat der einzelne Mensch? Bei manchen

Religionen scheint es so zu sein, dass Gott alle Rechte hat,

seine Geschöpfe jedoch keine. Es gibt nicht einmal annähernd

eine Ausgewogenheit dieser Rechte.

Tragen solche Religionen dazu bei dass der Mensch dieses

Spiel besser versteht? Oder tragen sie dazu bei, dass es noch

mehr verschleiert wird?

Wohin bringen sie uns? Versuchen nicht die meisten uns aus

dem Spiel hinauszukatapultieren indem sie uns für ein anderes

Reich gewinnen wollen, wie immer es auch heissen mag?

Himmel, Hölle, Nirwana, Paradies, ewige Jagdgründe? Wem

dient die Propaganda „weg aus dem Spiel“? Was ist mit den

Spielern, die durch einen falschen Weg ins geistige Abseits

gedrängt wurden? Wem könnte es nutzen, wenn wir dieses

Spiel nicht beenden - wenn wir einen Grad der

Bewusstlosigkeit erreichen, so dass wir uns nicht einmal mehr

diese Fragen stellen?

Ein Spieler hat Verantwortung für seine Mitspieler. Ein

Spiel, in dem jeder gut überlebt ist ein Spiel, in dem einer dem

anderen helfen kann am anderen Ende anzukommen. Ein

Spieler sollte am Ende an Erfahrung und Intelligenz gewonnen

haben, sonst war es kein gutes Spiel.

Die Administration von Spielen muss neben den oben

aufgeführten Faktoren die Möglichkeit von Störungen mit



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Schach der Erde



einbeziehen. Sie muss eine vernünftige Technologie zur

Verfügung haben, um Spieler in das Spiel zurück und hindurch

zu bringen.



Elfte Dynamik

Technologie des Spiels

Es sollte die Möglichkeit geben, Spieler, mit Hilfe einer

Technologie, aus einer festgefahrenen Situation befreien zu

können. Probleme, Ängste, Unfähigkeiten, schlicht alles, was

er sich im Spielverlauf auf den verschiedenen Dynamiken

„eingefangen“ hat, sollte durch eine vernünftige Technologie

lösbar sein. Mit „eingefangen“ sind die Verstrickungen

gemeint, aus denen er sich durch eigene Kraft kaum mehr lösen

kann.

Welche Ansprüche könnte man an eine solche Technologie

stellen?

Sie müsste in der Lage sein, einen Spieler an einem

beliebigen Punkt auf einer Skala zwischen Effekt und Ursache

aufzugreifen und ihn zu dieser Ursache zurückzubringen. In

diesem Zusammenhang seien einige Skalenbereiche erwähnt,

zwischen denen man sich bewegen kann. Diese Skalenbereiche

sind nicht isoliert auf die Person selbst, sondern in Bezug auf

das gesamte Spektrum ihrer Dynamiken zu betrachten.

Es sind Einstellungen des Spielers in Bezug auf das Spiel.

Ein solcher Skalenbereich könnte sein: [13]

WISSEN bis UNWISSBAR URSACHE bis EFFEKT SEIN

bis NICHT SEIN GEWINNEN bis VERLIEREN KREIEREN

bis KREIERT WERDEN GEDANKE bis ANSTRENGUNG

DIFFERENZIERUNG bis IDENTIFIKATION

Im Unterschied zu anderen Religionen oder Philosophien

versucht Scientology nicht, und das muss hier sehr deutlich

gesagt werden, einen Spieler aus dem Spiel zu entfernen. Sie

verspricht kein Nirwana, Himmel oder Hölle. Scientology ist

nicht der Weg aus dem Spiel heraus. Die „Brücke“, wie die



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Scientologen diese Technologie nennen, ist ein Weg um

wirklich in das Spiel zu kommen. Sie soll die Unfähigkeiten

eines Spielers beseitigen [14].

Jede Religion hat ihre Techniken, mit denen sie anderen

Menschen hilft. Die Beichte in der katholischen Kirche ist

durchaus praktikabel. Sie gibt jemandem die Möglichkeit, über

eigene Vergehen und über Dinge, die ihn belasten, zu einem

Menschen seines Vertrauens zu sprechen.

Die Meditationstechniken des Buddhismus sind

Möglichkeiten zur Selbsterfahrung. Hierbei sucht man nicht

nach externen Schwierigkeiten sondern begreift sich selbst als

Ursachepunkt und die erlebten Effekte der Gegenwart als eine

Willensäusserung aus der Vergangenheit (Karma).

Wenn man in der Scientologysprache von einer Technologie

spricht, so meint man damit das technologische Spektrum von

Dianetik und Scientology. In der Gesamtheit ist sie bei den

Praktizierenden als „Brücke“ bekannt.

Der Begriff Brücke ist in sofern gut gewählt, als er den Weg

zwischen zwei Punkten, einem Ausgangspunkt und einem Ziel,

zeigt.

Nun mag hier der Grundstein für neue Religionskonflikte

liegen. Wer legt Ausgangs- und Endpunkt einer solchen

Brücke fest? Ist es in diesem Falle Hubbard? Ich persönlich

möchte diese Frage mit nein beantworten. Es werden hier keine

neuen „Realitäten“ geschaffen. Es ist keine dogmatische

Festlegung einer Person. Es ist eine Sache der Logik.

Vergleichbar mit den Entdeckungen von beispielsweise

Newton, Einstein, Aristoteles und anderen Grössen, werden

hier Gesetzmässigkeiten aufgezeigt, die nachvollziehbar sind

und die sich beweisen lassen. Man kann damit arbeiten. Diese

Brücke zeigt einen Weg auf, um aus Fixierungen zwischen

Skalenbereichen, wie sie oben als Beispiel aufgeführt sind,

herauszukommen.



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Eine solche Brücke würde beinhalten, all die Faktoren,

Daten, Informationen und Missinformationen herauszufinden,

die in dieses Spiel als Bestandteile, Regeln oder Störfaktoren

hineingepackt wurden. Ein Spieler sollte am anderen Ende der

Brücke ankommen können und dabei sein Wissen, seine

Ursächlichkeit beziehungsweise sein Verstehen über dieses

Spiel zurückerhalten, sprich rehabilitiert haben. Jeder könnte

wahrscheinlich damit übereinstimmen, dass eine Technologie

dann gut ist, wenn sie diese Punkte erfüllt.

Andererseits wird es deutlich, dass eine solche Technologie,

wenn sie tatsächlich diesen Anforderungen gerecht wird,

massivst bekämpft wird, wenn sie nicht in das Konzept der

jeweiligen Machthaber passt, die den Menschen lieber als

„zerbrochene Spielfigur“ sehen. Man würde kaum eine

Technologie dulden die Sklaven befreit, wenn man Sklaven

will.

Die Angst vor dem Verlust einer Brücke zur Freiheit wäre

andererseits, wenn eine solche Brücke existiert, die

Kontrollwaffe.

Solange ein Wesen glaubt, dass es durch die Tür und die

Brücke in Richtung Freiheit gehen kann, wird es fügsam sein

und eingeschüchtert werden können, weil es befürchtet, dieses

Recht einzubüssen.

Wir haben das im Christentum gespürt. Die Androhung der

Exkommunikation hielt über Jahrhunderte die Menschen

gefügig und konform. Die gleichen Tendenzen sind heute in

der Scientology Kirche spürbar.



Zehnte Dynamik

Das Ethiksystem der Scientology ist ein viel diskutiertes

Thema, vor allem bei den Kritikern. Bei genauerer

Untersuchung kann festgestellt werden, dass sich dieses Gebiet

in der Scientology Kirche im Laufe der Jahre von einem

Hilfsmittel zu einem Druckmittel entwickelt hat. Die



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grundlegende Definition war, dass Ethik eine Sache des

Individuums und „Justice“ (Justiz oder „Gerechtigkeit“) eine

Sache der Gruppe ist, um innerhalb einer Gruppe ein

Rechtssystem zu haben. Dieses Rechtssystem soll sowohl die

Gruppe wie auch das Individuum schützen, sowie Schuldige

rehabilitieren.

Ethik wird einer Einzelperson von entsprechend geschulten

Ethikbeauftragten, als Hilfe angeboten.

Justiz wird von einem Rechtsgremium ausgeübt.

Die Scientology Kirche scheint, was ihre Gegner angeht,

nicht sehr wählerisch zu sein. Für sie ist alles und jeder ein

Gegner, der mit ihren wie auch immer gearteten Zielen nicht

übereinstimmt.

Hubbard hat den grundlegenden Zweck von Ethik

dahingehend definiert, Fremd- und Gegenabsichten aus der

Umgebung zu entfernen. Was ist darunter zu verstehen? Greift

man den Gedanken des Lebens als Spiel wieder auf, so können

Gegenabsichten natürlich die Absichten des Gegners sein,

ebenfalls das Spiel zu gewinnen.

Mannschaft „a“ spielt auf Tor „b“ und Mannschaft „b“ spielt

auf Tor „a“. Die Absichten beider Mannschaften sind

gegeneinander gerichtet. Die Gegenabsichten des

Gegenspielers zu beseitigen würde mit Sicherheit darin

resultieren, dass es kein Spiel mehr gibt, weil der

entsprechende Gegner fehlt. Im „Idealfall“ könnte sich dann

ein Spieler vor das gegnerische Tor stellen und nacheinander

so viele Tore schiessen wie er will. Sein einziges Problem

wäre, durch den richtigen Schuss den Raum zu der Barriere des

Tores zu überbrücken. Es ist kaum vorstellbar, dass ein Spieler

dies mit allzu grosser Ausdauer durchführen würde und auch

noch Spass daran hätte.

Anders gesagt: Wenn man die Definition von Ethik

dahingehend interpretiert, die Absichten des Gegners zu

beseitigen, wäre das Ideal „keine Gegner zu haben“, und das ist



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sicherlich nicht der Fall. Offensichtlich funktioniert es genau

anders herum. Wenn ein Spiel zu leicht wird, erhöht man die

Barrieren und sucht sich stärkere Gegner.

Wie ist es dann zu verstehen?



Ethik

Störfaktoren

Fremd- oder Gegenabsichten sind Absichten, mit denen die

Spieler bei Spielbeginn nicht übereingestimmt haben. Es sind

Störfaktoren und somit nicht Bestandteil des Spiels.

Gibt es keine Störungen in einem Spiel, kann man davon

ausgehen, dass es zur Zufriedenheit aller läuft. Streitigkeiten

halten sich in Grenzen und beschränken sich im Normalfall auf

die Kritik gegen den Schiedsrichter.

Nehmen wir als Beispiel eine Fussballveranstaltung. Alle

Beteiligten, Spieler und Zuschauer haben mit den Regeln

übereingestimmt. Ein Spiel dauert 90 Minuten und es wird

unter bestimmten Voraussetzungen verlängert. Der

Schiedsrichter wacht über die Einhaltung der Regeln.

Störfaktoren sind, wenn Fussballfans durch die Strassen

ziehen und randalieren. Dem wird durch die

Ordnungsinstanzen Einhalt geboten. Die Störer werden isoliert

und müssen mit einer Strafe rechnen. Dieses Verhalten wird

nicht toleriert und ist auch nicht Bestandteil des Spiels. Weitere

Störfaktoren könnten sein: Die Bestechung des Schiedsrichters

oder anderer Spieler, ein Heckenschütze, der Personen aus dem

Publikum oder Spieler erschiesst, ein Spieler der Doping

benutzt um zu gewinnen, und und und.

Auf der gesellschaftlichen Ebene sind Störungen, die das

zwischenmenschliche Zusammenleben beeinflussen recht gut

geregelt. Es gibt die legislative, judikative und exekutive

Gewalt des Staates, die in den meisten Ländern die

Anerkennung der Bevölkerung hat.



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Kriminalität wird in keiner Gesellschaft gewünscht. Darüber

ist man sich einig. Was ist jedoch mit Störungen, die nicht auf

Anhieb sichtbar sind? In den vorangegangenen Kapiteln wurde

über einige solcher Störfaktoren berichtet. Sie entziehen sich

dem Blickfeld der meisten von uns, können aber nicht

geleugnet werden.

Gravierende Störungen, welche die Logik der Spieler

beeinflussen, fassen wir unter dem Begriff Implant zusammen

(siehe Seminar „Logik im Leben“). Zur Definition dieses

Wortes könnte man sagen, dass gewaltsam falsche

Informationen in die Logik des Spiels und der Spieler

eingesetzt werden. Diese Spieler operieren dann mit falschen

Daten und sind nicht mehr in der Lage sich aus einer

festgefahrenen Situation zu befreien.

Wie heftig wurde über Jahrhunderte daran gearbeitet, die

Idee der Wiedergeburt auszumerzen, nur um die Philosophie

„Asche zu Asche - Staub zu Staub“ in die Köpfe der Menschen

einzugravieren?

Es handelt sich hierbei offensichtlich um einen

Personenkreis, der versucht, das Spiel an sich zu reissen, koste

es was es wolle. Auf den Menschen wird herabgeschaut wie

auf eine Herde niederer Wesen. Man geht über Leichen und das

sind weiss Gott nicht wenige.

Diese Störer, wenn man es so ausdrücken will, sind

identifizierbar. Wir sollten uns dabei von Begriffen wie „das

Böse“, „dunkle Macht“ oder „Teufel“ lösen und statt dessen

untersuchen was tatsächlich passiert und von wem es

verursacht wird. Die Metapher mit der Zelle ist hier sicherlich

sehr treffend.

Sicherlich würden solche Störer versuchen, die Spieler daran

zu hindern, die Palette der Verwaltungsaktionen des Spiels,

kreieren, erfahren, analysieren, durchzuführen.



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Sicherlich würden sie die Rechte der Spieler verschleiern,

das Recht auf eigene geistige Gesundheit und das Recht ein

Spiel zu verlassen.

Sie würden versuchen eine Barriere dahin zu stellen, wo eine

Technologie Spielern hilft, sich zu rehabilitieren.

Dazu würde gehören, das Bewusstsein von Menschen mit

Drogen zu vermindern. Dazu würde gehören, eine geheime

Regierung aufzubauen, die nicht vom Volk gewählt ist.

Sie würden Technologien entwickeln um den Menschen

verstandesmässig zu kontrollieren und zu manipulieren.

Die Zeitspanne dieses Spiels übersteigt das

Vorstellungsvermögen eines normalen Menschen, denn er ist

darauf getrimmt, in den Dimensionen eines Lebens zu denken.

Spieler und Spiel entziehen sich seinem Blickfeld.

Mit Schlagworten wie „Novo Ordo Saeclorum“ oder „Neue

Weltordnung“ versucht man uns zu ködern. Die Menschen

glauben, dass es unter einer solchen Weltordnung keine Kriege

und Hungersnöte mehr geben wird. Vielleicht. Es bestehen

jedoch begr ündete Ängste, dass es unter dieser Weltherrschaft

auch keine Freiheit und Individualität mehr geben wird.

Die Chance, die wir haben, liegt im Erkennen dieser

Störungen. Bedenken wir! „Die Anzahl derer, die gegen die

Interessen der Menschheit arbeiten, sind gering.“ Sie sind ohne

Zweifel in den höchsten Positionen. Sie kontrollieren ohne

Zweifel die Finanzen und Medien. Eigentlich ist es eine

aussichtslose Position. Dennoch sollten wir daran arbeiten,

dass sich Vernunft und Wahrheit letztlich durchsetzen. Das zu

erreichen liegt nicht im Aufgabenbereich Einzelner. Wir sind

alle gefordert.

Bedenken wir auch: Eine vernünftige Technologie sollte

ebenfalls beinhalten, die Störer zu rehabilitieren. Viele von

ihnen sind ursprüngliche Spieler, die betrogen und durch

Versprechungen und Implants auf die „andere Seite“ gezogen

wurden.



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Es gibt Ideen und Hoffnungen in den Menschen eine neue,

bessere Zivilisation aufzubauen.

Mit dem Verständnis über diese Dynamiken und mit einer

vernünftigen Anwendung der Technologie sollte es uns

gelingen, dem Spiel einen anderen, für alle vorteilhafteren

Verlauf zu geben.



Neunte Dynamik

Ästhetik

Versuchen wir uns zunächst zu verdeutlichen, was mit

diesem Begriff gemeint ist.

Von der griechischen Ableitung „aistetike“ her heisst es „die

Sinne betreffende Wissenschaft“, die Lehre vom Schönen,

allgemeiner: vom ästhetisch Belangvollen, seiner

Wirklichkeitsart, nicht grobstofflich, sondern als ästhetischer

Schein...

(Philosophisches Wörterbuch, 14. Auflage, Alfred Kröner

Verlag, Stuttgart). Ein anderes Lexikon sagt: „Die Lehre vom

Schönen, seinem Wesen und seiner Wirkung, Lehre von der

Gesetzmässigkeit und Harmonie in der Kunst.“ Hubbard

umschrieb Ästhetik als „das Studium der idealen Formen und

Schönheit -die Philosophie der Kunst, die ihrerseits die

Qualität von Kommunikation ist“ [15].

Jedes Spiel braucht einen Zweck, etwas, mit dem man das

Interesse der Spieler gewinnt, sie dazu bewegt, überhaupt zu

spielen. Was würde ein Statik zu einem Spiel bewegen?

Statik hat keine Wellenlänge, wogegen Ästhetik eine

Wellenlänge hat, so fein, dass sie nah an Statik herankommt.

Hubbard gibt hier eine Abstufung [16]:

Statikoder 0 cm Ästhetik:0.2*1025 cm analytischer

Gedanke0,2*106 cm Emotion0,024 cm

Ästhetik kommt Statik also am nächsten. Ästhetik hat aber

auch zwei Seiten. Sie kann einerseits benutzt werden um zu



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„ködern“ und andererseits als Ideal, um aus etwas mit

geringerer Qualität eine höhere Qualität zu formen.

Ästhetik als Köder kennen wir von der Werbung. Es gibt

kaum etwas schöneres als die Welt, die uns über die offerierten

Produkte erwartet.

Der Körper eines schönen Menschen kann zu einer Falle

werden, wenn derjenige, der ihn als Partner wählt, nur auf die

„Verpackung“ schaut. Männer sagen, dass es kaum eine

grössere Falle gibt als den Körper einer schönen Frau. Frauen

schauen dabei wohl eher hinter die Kulissen.

Ästhetik ist das Ziel in der Kunst. Hubbard sagte, dass

Künstler den Weg in eine bessere Zivilisation aufzeigen und

anführen. Sie kommunizieren ihre Ideen einer besseren Welt

oder eines besseren Universums.

Die Absicht bei Spielbeginn war es wohl, Ästhetik in dieses

Universum zu bringen und offensichtlich sind sehr viele

Spieler dafür gewonnen worden.

Betrachten wir allein unsere Erde in den Gebieten, die von

unserer Zivilisation noch nicht übermässig heimgesucht wurde,

so kann man wohl von Ästhetik sprechen. Wir finden Ästhetik

überall dort, wo Theta (ohne Störfaktoren) eine Verbindung

mit dem materiellen Universum eingeht und aus einer Quantität

eine Qualität schafft. Eigentlich stünde dem Menschen die

Aufgabe zu diese Ästhetik zu fördern, anstatt sie zu zerstören.

Nun kann man die 10. Dynamik (Ethik) anschauen und

fragen, welche Störfaktoren es in bezug auf Ästhetik oder

Kunst gibt. Vergleichen wir Kunst von gestern mit Kunst von

heute, ungeachtet dessen ob wir dabei Malerei, Musik

Architektur oder andere Formen der kommunikativen

Äusserung nehmen. Wohin zieht uns diese Kunst? Was wird in

ihr verherrlicht? Die Absicht hinter der Kommunikation ist

entscheidend. Sicherlich findet man immer wieder Künstler,

die auf einem hohen, ästhetischen Niveau kommunizieren,

doch was ist mit der „populären“ Kunst, mit einem



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Verbreitungsgrad in die Masse der Menschen hinein? Musik

spielt dabei sicherlich eine herausragende Rolle, und es sind

die heranwachsenden Generationen, die durch diese Art der

Kommunikation geprägt werden. Könnte man durch Musik

eine ganze Generation kontrollieren? Wenn ja, wer steckt

hinter diesem Industriezweig? Es sind wohl kaum die Künstler

selbst. Was wird mitgeteilt? Welche geistige Spuren hinterlässt

sie?

Ästhetik ist sehr wichtig, weil durch sie ein Weg gezeigt

wird, eine Verbesserung in einem gestörten Spiel zu erreichen.

Nimmt man diese Dynamik als den „Zweck“ eines Spiels so

wird ihre Bedeutung noch deutlicher. Jedes Spiel braucht einen

Zweck, denn der Zweck gibt gleichzeitig die allgemeine

Marschrichtung vor. In unserem Fall scheint dieser Zweck in

Vergessenheit geraten zu sein. Kaum einer weiss warum er

überhaupt hier ist.



Achte Dynamik

Unendlichkeit - Schöpfer

Dies ist die Dynamik der Unendlichkeit, der Schöpfung. Wer

ist der Schöpfer? Was ist die Unendlichkeit?

Eine Diskussion über das Thema Gott setzt Glauben oder

Nichtglauben voraus. Eine Art von verlässlichem Wissen steht

uns in diesem Bereich offensichtlich noch nicht zur Verfügung.

Unter der Vielzahl religiöser Anschauungen gibt es teilweise

massive Auseinandersetzungen, um dem anderen begreiflich zu

machen, wer der wirkliche Schöpfer ist, wie er heisst und wie

zu ihm gebetet werden soll. Eine relative Toleranz gibt es erst

in heutiger Zeit. Betrachtet man jedoch die vergangenen

Jahrhunderte, so wird ersichtlich, dass es zeitweilig absolut

nichts darüber zu diskutieren gab. Ganze Völker wurden mit

dem Schwert zum „richtigen“ Glauben bekehrt.

Wie massiv diese Dynamik unterdrückt wird zeigt sich in

dem uralten Kampf gegen den freien „Geist“. Ganze Ideologien



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wurden geschaffen, um dem Menschen diesen geistigen

Ursprung abzuerkennen. Wissenschaften haben diesen Geist

verleugnet, weil sie ihn nicht sehen, greifen, messen konnten.

Kriege wurden geführt, um dem Menschen die Idee, ein

geistiges Wesen zu sein, auszutreiben. Die Inquisition war

nichts anderes. Religionen und Philosophien, die Licht in das

Dunkel dieses Spiels zu bringen versuchten und das

Bewusstsein des Menschen als Spieler erhöhten, wurden

massivst bekämpft. Es werden die grössten Anstrengungen

unternommen, „Spielfiguren“ zu schaffen.

Dieser Geist ist nicht zu kontrollieren, und noch weniger

umzubringen. Es ist jedoch gelungen - sei es aus

Eigenverschulden oder durch gewaltvolle Einflussnahme -

diesen Geist, den eigentlichen Spieler dermassen zu

degradieren, dass er sich selbst nicht mehr erkennt und statt

dessen glaubt ein „K örper“, eine chemische Reiz-

Reaktionsmaschine zu sein.

In der frühen Menschheitsgeschichte finden wir „Götter“, die

für sich in Anspruch nehmen, den Menschen „geschaffen“ zu

haben. Mit Darwin ist die Schöpfungsgeschichte, wie wir sie

aus der Bibel her kennen, ins Wanken gekommen. Mit

zunehmender Entschlüsselung alter Schriften nimmt sie nun

wieder konkretere, diesmal jedoch ungeahnte Formen an,

zumindest für die Kirchen. Sie führen den Gottesglauben fast

schon ins Lächerliche. Die Götter lassen sich plötzlich

identifizieren (siehe Kapitel II).

In der Auseinandersetzung mit der Schöpfung oder dem

Schöpfer kann man sich vermutlich darauf einigen, dass es für

alles einen Ursprung geben muss. Wenn es etwas für uns

Wahrnehmbares gibt, muss es einen Ursprung haben. Und

wenn es aus dem „Nichts“ entstanden ist, können wir dieses

„Nichts“ definieren und erforschen. Selbst wenn wir das

verneinen, müssen wir doch zugeben, dass es irgendwie in

Existenz gekommen ist, sonst wäre es nicht wahrnehmbar.



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Wenn wir behaupten, dass es auch etwas „Unwahrnehmbares“

oder „Unwissbares“, wie Nietzsche es postulierte, gibt, müssen

wir doch einräumen, dass auch dieses Unwahrnehmbare eine

Existenz und einen Zweck hat, und sei es auch nur den, „nicht

wahrgenommen werden zu können“. Hüten wir uns davor,

Wahrnehmung nur auf unsere körperlichen Sinne oder

Messinstrumente zu begrenzen.

Es gibt eine Ursache und es gibt die Wahrnehmung eines

Effektes. Von einem Effekt kann auf eine Ursache geschlossen

werden.

Wer nimmt wahr und wer verursacht? Offensichtlich sind

wir als Menschen momentan überwiegend auf der

wahrnehmenden Seite. Die Frage bleibt bestehen: Gibt es ein

höheres Wesen, das alles Wahrnehmbare für uns kreiert hat

und welches darüber hinaus dieses Kreierte in Intervallen,

Sekundenbruchteil auf Sekundenbruchteil, für uns zur

Wahrnehmung freigibt?

Wir kommen hier zu einer interessanten Feststellung: Je

mehr ich über die Ursache weiss, desto weniger spüre ich den

Effekt. Umgekehrt kommt die stärkste Beeinflussung von

Dingen die ich nicht weiss.

Schicksal wird im christlichen Sinne als göttliche Vorsehung

empfunden. Der „Vorsehende“ ist also Gott und das Schicksal

des Einzelnen liegt in der Hand Gottes.

Im Buddhismus sieht man die Sache etwas anders. Karma,

wörtlich als Wirken oder Tat bezeichnet, ist der heilsame oder

unheilsame Wille sowie die damit verbundene Geisteshaltung,

wodurch Wiedergeburt erzeugt, oder Charakter und Geschick

der Wesen beeinflusst wird: „Was immer für Taten sie tun,

gute oder böse, deren Erben werden sie sein.“ In dieser

Philosophie ist das Wesen offensichtlich auf der

„verursachenden Seite“ angesiedelt.

Somit ergeben sich zwei grundverschiedene Ansichten.



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Für die Glaubensreligionen ist Gott die Ursache, für die

erkenntnisphilosophisch orientieren Richtungen ist es der

Mensch selbst. Nichts wird in den christlichen Kirchen mehr

verteufelt als die Ansicht, dass der Mensch sich selbst als

Ursache-oder Quellpunkt erkennen kann und somit Gott, als

einen universalen Schöpfer, in Frage stellt.

In der scientologischen Philosophie sind auf dieser Dynamik

die Spieler selbst angesiedelt, diejenigen, die das Spiel in

diesem Universum verursachen, diejenigen, die sich aus einem

Statikzustand in dieses Spiel einbringen. Es ist die Dynamik

der „Ursachen“. Die Übereinkunft dieser „Ursachen“ erzeugt

die Realität dieses Universums.

Ein Spieler kann seine eigenen Kreationen in einem Spiel

auflösen und somit das Spiel, auch dieses, verlassen.

Bis er dies tut, ist er mit seinen Kreationen verbunden und

nicht wirklich bereit ein neues Spiel zu beginnen.

Er wird mit seiner Aufmerksamkeit das somit

„unabgeschlossene“ Spiel nie wirklich verlassen.

In der Mathematik bedeutet „¥“ Unendlichkeit. Hubbard

sagte einmal, dass dieses Symbol durch ein beliebiges, anderes

Symbol ersetzt werden könnte, solange es gewährleistet, dass

es die darunterliegenden Dynamiken beinhalte.

Es soll dem Individuum freigestellt sein, was es damit

verbindet, womit diese Dynamik wertneutral für jegliche

Weltanschauung wäre.

Natürlich kann man sagen: „Das ist ja eine schöne

Philosophie - doch wo ist der praktische Nutzen?“

Es gibt zu dieser Philosophie eine „technische“ oder

praktische Seite. Die praktische Seite, genannt Auditing [17],

zeigt, dass eine Person enorm an geistiger Gesundheit gewinnt,

wenn sie in Richtung „Selbstbestimmung“ und

„Ursächlichkeit“ prozessiert wird. In der mittlerweile über

vierzigjährigen Geschichte des Auditing ist nie eine Quelle



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„Gott“ als Ursache aufgetaucht, es war immer die Person

selbst.

Es ist anzunehmen, dass sich irgendwann in der Geschichte

unseres Universums jemand als sogenannter oberster Schöpfer

dargestellt hat. Man kann ihm sicherlich einen enormen

Einfallsreichtum und Witz nicht absprechen, wenn es ihm

gelungen ist den grössten Teil der Spieler davon zu überzeugen

Spielfiguren zu sein.



Siebte Dynamik

Geist

Die 7. Dynamik betrifft das Theta in diesem Spiel. Es

umfasst das „Geistige“ und bezieht sich letztlich auf die

geistigen Kreationen der Spieler. Es ist das, was von den

Spielern selbst in das Spiel eingebracht wird.

Theta hat die Qualitäten der 8ten Dynamik, jedoch eine

begrenzte Logik. Theta wurde für einen jeweiligen Zweck

geschaffen.

Man unterscheidet bei Kreationen grundsätzlich in: q

(griechisch „Theta“) Theta (das Geistige), l (griechisch

„Lambda“) Lambda (Lebenseinheit) und f (griechisch „Phi“)

Phi (Einzelbestandteil des physikalischen Universums).

Theta „q“ ist das, was in Verbindung mit Materie, Raum,

Energie und Zeit „f“, Leben „l“, also die 5te Dynamik

hervorbringt. Es ist die Kreation der achten Dynamik um einen

Zweck zu erreichen. Hie wären wohl auch die

„morphologischen Felder“ von der Ruppert Sheldrake spricht,

anzusiedeln.

Diese Dynamik kann als das geistige Band angesehen

werden, welches sowohl Spieler mit Spielern, als auch Spieler

mit ihren Kreationen verbindet.

Unser gegenwärtiges Universum ist das Resultat einer Serie

von Spielen. Es entstand nicht aus dem Nichts. Diesem



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Universum sind Tausende von anderen Universen oder

Spielzyklen vorangegangen.

Jeder Spielzyklus, jedes Universum hat sein eigenes Ziel,

seinen eigenen Gewinn. Das übergeordnete Ziel dieser Serie

von Spielen ist es, die Qualität von Theta (geistigem Leben) zu

verbessern. Lassen wir dies einmal dahingestellt.

Ein Spiel hinterlässt Spuren. Es bleiben, je nach

Verantwortungsbewusstsein der Spieler, Spielfiguren und

zerbrochene Spielfiguren zurück. Was geschieht mit ihnen?

Spielfiguren sind Kreationen der Spieler für einen Zweck.

Nehmen wir einen Fussball, eine Schachfigur, eine Spielkarte

oder auch Konsumgüter, wie Lebensmittel oder Autos. Was

passiert, wenn sie „zerbrechen“ oder verbraucht sind? Sie

werden fortgeschmissen. Sie landen letztlich irgendwo auf der

Müllhalde. Das gleiche geschieht mit Spielfiguren, wenn sie

nicht mehr benötigt werden. Bei Kindern ist dies leicht zu

beobachten. In manchen Fällen werden sie an kleinere Kinder

verschenkt. Ein grosser Teil dieser Spielfiguren landet jedoch,

wenn ihre Besitzer grösser werden, im Abfall. Oder betrachten

wir uns selbst, beispielsweise bei einem Umzug. Ich kenne

keinen, der wirklich alles aus einer Wohnung mit in eine

andere nimmt. Ein Umzug ist die beste Gelegenheit sich von

den nicht mehr benötigten Dingen zu trennen. Oder der

Wechsel in einen anderen Aufgabenbereich: Was bleibt alles

zurück, wenn wir beispielsweise die Schule verlassen und in

das Berufsleben eintreten? Alte Bücher, Hefte, etc., etc.

Über einen gewissen Zeitraum hinweg, sind wir sehr sorglos

mit unseren

Rückständen umgegangen. Eine relative Verantwortung

diesem „Abfall“ gegenüber und Begriffe wie „Recycling“ oder

„Abfalltrennung“ sind erst aufgetaucht, als unsere Müllberge

anfingen Überhand zu nehmen.

Spinnen wir es weiter... Spielfiguren und zerbrochene

Spielfiguren über einen Zeitraum von Tausenden von Spielen,



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Schach der Erde



als ein Abfallprodukt von 1046 Spielern [18]: Nun kommen

wir in das Universum, aus dem letztlich das physikalische, oder

wie Hubbard es nennt, das „MEST-Universum“, entstand.

Was passiert aber, wenn wir die Verantwortung für eine

Kreation einem anderen übergeben. Das ist eine Sache, die wir

uns wirklich bewusst machen sollten. Man könnte es vielleicht

mit diesem Beispiel verdeutlichen: Sie arbeiten, verdienen

Geld. Dieses Geld ist offensichtlich Ihre Kreation, denn es

repräsentiert die Gegenleistung für Ihr Schaffen.

Nun geben Sie diese Kreation an einen „Verwalter“ in Form

einer Bank. Sie wissen nicht, was diese Bank letztlich mit

Ihrem Geld macht. Sie kann damit Kriege finanzieren, sie kann

das Geld auch zur Linderung von Hungersnöten in der Dritten

Welt zur Verfügung stellen.

Auf jeden Fall liegt es nicht mehr in Ihrer Kontrolle.

Sie sagen: „Nun, ich habe ja nicht gewusst, was sie damit

anstellen“. Mag sein. Es befreit Sie jedoch nicht von Ihrer

Verantwortung.

Das gleiche passiert mit Ihrer Stimme bei Wahlen. Ihre

Stimme ist Ihre Kreation. Es ist ein Partikel der Bewunderung

für denjenigen, dem Sie Ihr Vertrauen schenken. Sie wählen

mit Ihrer Stimme eine Person oder einen Personenkreis, dem

Sie die Verantwortung für Dinge übertragen, die Sie

normalerweise tun oder wünschen würden.

Was passiert letztlich mit dieser „Kreation“ in Form Ihrer

Stimme? Ist es wirklich das, was Sie wollten?

Sie wählen das, was Sie bekommen. Und Argumente wie

„etwas nicht gewusst oder vorausgesehen zu haben“ sind im

Nachhinein Plattheiten. Es sind Ausreden, die wir vielleicht

gerade bei Kindern noch durchgehen lassen.

Sie kreieren eine Regierung durch Ihre Stimme. Sie sagen

letztlich: „Möge diese Regierung die Wahl gewinnen“. Wir

erinnern uns: „Die höchste Fähigkeit eines Thetans ist es zu

postulieren und wahrzunehmen“. Diese Regierung, einmal



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Schach der Erde



gewählt, lässt sich nun erfahren bzw. wahrnehmen. Wählen Sie

eine Diktatur, so ist der Effekt nach relativ kurzer Zeit spürbar.

Dieses Effekt wirkt sich vielleicht auf Ihre Redefreiheit aus,

oder auf Ihre Freiheit zu reisen.

Durch PR (public relation oder Öffentlichkeitsarbeit) bieten

sich die zukünftigen „Verwalter“ an. Sie bekommen die

Stimmen durch ihre

Überzeugungskraft, durch ihre Glaubwürdigkeit, die sie

ihrem Publikum verkaufen. Sind sie einmal gewählt, lässt sich

in vielen Fällen feststellen, dass zwischen Versprechen (PR)

und Wirklichkeit eine - gelinde gesagt - Disharmonie besteht.

Unsere gegenwärtige Gesellschaft bringt das gegenseitiges

gebuhle um Stimmen oder „Aufmerksamkeit“ sehr gut zum

Ausdruck. Wir sehen es in der Werbung: „Gebt unserem

Produkt die Aufmerksamkeit... es ist das Beste, was ihr kaufen

könnt...“. Es ist ein ständiges Ringen um unsere Stimmen, sei

es in Form von Geld oder anderen Stimmzetteln. Die Wahrheit

spielt dabei meist eine nebensächliche Rolle.

Wir scheinen in diesem Universum demjenigen die meisten

Stimmen zu geben, der uns ein Höchstmass an „Brot und

Spielen“ oder anders gesagt, an Erfahrungsmöglichkeiten

verspricht. Es ist reine Effekthascherei, mit einem relativ

geringen Mass an individueller Verantwortung.

Dies beinhaltet natürlich den Lernfaktor „die Qualität von

Theta zu verbessern“. Es ist das Prinzip von Karma oder

Schicksal. Es resultiert in der Frage: „Was passiert, wenn ich

keine Verantwortung für meine Kreationen übernehme?“

Wobei alle Aktionen oder Unterlassungen in einem Spiel auch

als „Kreation“ gewertet werden kann. Keine Verantwortung

oder falsche Urheberschaft bringt Beständigkeit mit sich (vergl.

auch Abschnitt „Das Problem ist Beständigkeit“).









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Schach der Erde



Sechste Dynamik

Materie, Raum, Energie und Zeit

Die sechste Dynamik ist das, was man im Spiel als Spielfeld

bezeichnen würde. Es umfasst Materie, Raum, Energie und

Zeit. Es ist das physikalische Universum. Die Nachlässigkeit

der Menschheit dieser Dynamik gegenüber, bekommen wir in

diesen Jahrzehnten deutlich zu spüren. Schlagworte wie

Luftverschmutzung, Aufheizung der Erdatmosphäre, die

Verschmutzung der Meere, sind heute fast täglich in den

Medien zu finden, von der Gefahr der Kernenergie ganz zu

schweigen.

Es wird immer deutlicher, dass ein unverantwortlicher

Umgang mit den physikalischen Bestandteilen der Erde, den

darunterliegenden Dynamiken jegliches Leben entziehen kann.

Geht man von der Hypothese aus, dass es, wie in dem

Abschnitt über die neunte Dynamik angesprochen, die

ursprüngliche Absicht war, Ästhetik in dieses Universum zu

bringen, würde dies bedeuten, dass dieses Universum schon

existiert hätte, bevor sich die Spieler dem oben genannten

Zweck verschrieben hätten. Das materielle Universum ist, nach

Hubbard's Theorie, das Abfallprodukt vorangegangener Spiele.

Es besteht aus vergessenen, weggeworfenen Partikeln,

Spielfiguren und zerbrochenen Spielfiguren früherer Spiele.

Diese These ist nicht unlogisch. Betrachten wir - im

übertragenen Sinne - ein Fussballstadion nach einem Spiel,

oder ein Filmtheater nach einer Vorführung: Der Abfall der

Zuschauer ist nicht zu übersehen. Was ist mit unseren

Müllbergen? Was würde passieren, wenn wir diese

vernachlässigen? Würde sich der Müll selbständig machen und

ein Eigenleben beginnen?

In der Erforschung des materiellen Universums stossen die

etablierten

Wissenschaften, an ihre selbstgesteckten Grenzen.

Erklärungen über den Ursprung, über die letztliche Ursache



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Schach der Erde



hinter all dem Wahrnehmbaren, geraten ins Stocken.

Hypothesen wie „das Universum hat einen holographischen

Charakter“ [19] werden aufgestellt. Man geht plötzlich davon

aus, dass unser „Bewusstsein“ in der Wahrnehmung und

Erschaffung des Universums doch eine Rolle spielt.



Fünfte Dynamik

Lebensformen

Diese Dynamik ist der Überlebensdrang als Lebensformen.

Man darf dabei nicht ausser Acht lassen, dass der menschliche

Körper auch eine dieser Lebensformen ist. Diese Dynamik

umschliesst die Pflanzen- und Tierwelt, schlicht, alles Leben.

Wir müssen uns darüber im Klaren sein was passiert, wenn wir

dieser Dynamik schaden.

Mehr und mehr Warnsignale der Natur tauchen auf:

Waldsterben, Ozonloch, Fischsterben, etc.

Betrachten wir die Missachtung der Menschen einigen dieser

Lebensformen gegenüber: die Methoden des Fischfangs,

Hühnerfabriken, Tiertransporte... Es gibt Gruppen, die sich

speziell in dem Ziel vereinigt haben, diese Dynamik zu

schützen, wie zum Beispiel Greenpeace, World Wildlife Fonds,

Robin Wood, um nur einige zu nennen.

Gehört unsere Erde zur fünften oder zur sechsten Dynamik?

Der britische Biologe James Lovelock schrieb 1991 ein Buch

mit dem Titel: „Gaia - Die Erde ist ein Lebewesen“. Er vertritt

und verdeutlicht hier seine Ansicht, dass die Erde kein

gigantischer, toter Felsbrocken, sondern ein riesiger, lebendiger

Organismus ist.

Bedenkt man, dass ein Organismus von Theta belebte

Materie ist, trifft Lovelock damit ins genau Schwarze.

Aus relativ unbelebter Materie des Weltraums entsteht ein

„Mega-Organismus“, mit unzähligen Lebensformen. In vielen

Menschen taucht bei der Betrachtung von so viel Schönheit

unweigerlich die Frage des „Schöpfers“ auf. Sie können sich



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nicht vorstellen, dass dies nur das Produkt einer chemischen

Kettenreaktion sein soll. Dieser Planet hat offensichtlich sehr

viel Lebensenergie. Man wundert sich, in welch unwirtlichen

Gegenden Leben gedeiht. Ein kleiner Riss im Beton oder in der

Strassendecke reicht aus, um eine Pflanze, sei sie auch noch so

klein und kümmerlich, wachsen zu lassen.

Wir müssen wieder lernen unsere Erde und ihre

Lebensformen zu lieben und zu achten. Sie ist unsere Mutter

und sie bringt verdammt viel Geduld mit ihren Kindern auf.

Viele Menschen nennen sie, mit einer Mitleidsträne im Auge,

wieder liebevoll Gaia. Sie betrachten sie als einen lebenden

Organismus, der krankt und der unserer Hilfe bedarf. Sie

verstehen die Hopis, wenn diese mit einem Blick auf die

Kornkreise (Pictogramme) sagen: „Mother is crying“ (Mutter

weint).



Vierte Dynamik

Menschheit

Die vierte Dynamik ist der Drang zum Überleben als

menschliche Rasse.

Die verschiedenen ethnischen Gruppen und Völker werden

hier, als eine Ausprägung der 5ten Dynamik, unter dem

Oberbegriff „Menschheit“ zusammengefasst.

In dem Masse, wie Individuen oder Gruppen eine

Verantwortung dieser Dynamik gegenüber verspüren und sich

tatsächlich für sie einsetzen, geht es uns als Menschheit besser.

Das Überleben einer Gruppe oder eines Individuums auf

Kosten der Menschheit durchzudrücken wird jedem als

unlogisch erscheinen. Es ist damit vergleichbar, sich den Ast,

auf dem man sitzt, abzusägen. Wir hatten dieses Problem zur

Zeit der nuklearen Aufrüstung. Wir haben dieses Problem jedes

Mal, wenn eine Diktatur oder eine Rasse nach der

Weltherrschaft strebt.



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Schach der Erde



Wir werden in dem Masse Probleme haben, wie wir es

anderen Individuen oder Gruppen nicht gestatten, an diesem

Spiel teilzuhaben. Es ist ein mörderischer Kreislauf, der sich

auf alle Lebensformen und Dynamiken ausdehnt. Ein Slogan

unserer Tage ist die drohende Überbevölkerung.

Wenn wir nicht lernen, in Begriffen wie „Erde“ oder

„Menschheit“ zu denken und unsere Verantwortung in dieser

Richtung erkennen, könnte es sein, dass wir bald selbst nicht

mehr zu retten sind. Vielleicht werden die Prophezeiungen

wahr und die Erde kotzt - entschuldigen Sie die krasse

Ausdrucksweise - die Menschheit buchstäblich wieder aus.

Im Oktober 1991 fand in Düsseldorf ein Kongress unter dem

Motto „Dialog mit dem Universum“ statt. Eine Reihe

namhafter Wissenschaftler war vertreten.

Das Referat von Dr. Chet B. Snow stiess bei dem Publikum

auf besonderes Interesse.

Dr. Snow berichtete über Vorhersagen für die Zukunft. In

seinem Buch „Zukunftsvisionen der Menschheit“

prognostizierte er für die erste Hälfte der 90er Jahre, dass die

Frage der „transhumanen Intelligenz“ zu einem Schlüsselfaktor

in der Menschheitsentwicklung werden würde. Beweise für

eine solche Intelligenz würden so überwältigend sein, dass

selbst Regierungskreise dem ihre Aufmerksamkeit und

Anerkennung zollen müssten.

Für die zweite Hälfte der 90er wagt er die Aussage, dass sich

für die Menschheit zum ersten Mal in der geschriebenen

Geschichte zwei völlig verschiedene Strassen auftun. Die erste

nennt er in seinem Buch „Mass Dreams“ (Massenträume), die

Strasse der Initiation und Wiedergeburt, welches die positive

Richtung ist. Auf diesem Weg müssen wir das überschreiten,

was in der Physik als „Localism“ (Lokalität) bezeichnet wird

und in ein kosmisches Bewusstsein treten, über das

Menschheitsdenken hinaus. Letztendlich führt dieser Weg zum

Aufleben eines ganzheitlichen „Erdenbewusstseins“. Der



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andere ist der historische Weg der Weltgeschichte, der Weg der

Spaltung, der Weg der Apokalypse. Dies ist der Kollaps in die

„Stammeskriege“ untereinander.

Ein weiteres Thema umfasst die Erkenntnisse, die Dr. Snow

von seinen Kontakten mit den Eingeborenen von Arizona

gewonnen hat. Er wurde von einem der „Ältesten“ des

Stammes der Hopi-Indianer eingeladen um mit ihnen über die

Prophezeiungen ihres Stammes zu sprechen. Die Hopis haben

ein sehr intensives Verhältnis zur Natur und betrachten sich als

Wächter der Erde.

Dr. Snow zeigte ein Dia, auf dem die Zeichnung einer

sogenannten Zeitrolle dargestellt ist, von der die Hopis sagen,

dass sie ihnen von ihren Vorfahren, den Mayas gegeben

wurden. Diese Zeichnung zeigt vier Zeitabschnitte der

Menschheitsgeschichte, das goldene, silberne, bronzene und

gegenwärtige, eiserne Zeitalter. Die Hopis sind Teil von neun

Zeitaltern, so dass man davon ausgehen kann jetzt etwa in der

Mitte der Menschheitsgeschichte zu sein. In der indischen

Tradition korrespondiert es mit dem Einatmen von Brahma und

dem nun erwarteten Ausatmen von Brahma, einem Ereignis

von dem die Hopis glauben, dass es kurz bevorsteht.

Die Legende der Hopis besagt, dass ihre Vorfahren, während

der Zerstörung der letzten Welt, innerhalb der Erde gerettet

wurden. Als sie - ähnlich wie Noah, der die Arche verliess -

wieder auf die Erdoberfläche zurückkehrten, trafen sie ein

hohes, spirituelles Wesen (der Hopi-Name ist Masaw), welches

zu ihnen sagte „ich bin der Besitzer der Erde“. Die Hopis

könnten die Wächter der Erde sein, wenn sie ihre spirituelle

Reinheit, welche sie gerettet hat, beibehalten würden. Masaw

zeigte ihnen den Plan der Zukunft und berichtete von einer

Zeit, in der die Menschheit wieder den geistigen Pfad verlassen

würde. Er zeigte auf die beiden Pfade, welche die Menschheit

nehmen würde. Pfad eins ist der Pfad der Technik, Pfad zwei

ist der natürliche Pfad, im Einklang mit der Erde. Nach den



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Schach der Erde



zwei Kriegen würden die Menschen ein Glashaus bauen um

Frieden zu machen. Aber Frieden würde nur kommen, wenn

die Wächter zugelassen würden.

Die Hopis waren vier Mal bei der UNO, durften aber bis

jetzt nicht vor dem Sicherheitsrat oder vor der

Vollversammlung sprechen. Vor kurzem wurden sie jedoch in

ein Komitee aufgenommen. Das wäre die Zeit, in der einige der

Menschen mit zwei Herzen (repräsentiert die

Doppelzüngigkeit) sich besinnen und von den alten Völkern

lernen würden.

Hopi-Prophezeiung des Grossen Geistes, eingraviert im

Jahre 1906 auf einem Felsen.

Diese Prophezeiung zeigt den Weg des Weissen Mannes und

bezieht sich auf das 20te Jahrhundert. Die Kreise

repräsentieren die drei grossen Krisen unseres Jahrhunderts:

Die 1. Krise kommt, wenn die Menschen mit dem „Eisernen

Kreuz“ in den Krieg ziehen würden. Krise 2: Wenn die

gleichen Leute das Kreuz biegen (Hakenkreuz). Die dritte

Krise kommt mit der Zeit der Reinigung oder Erneuerung,

einer Zeit von der die Hopis sagen, dass sie kurz bevor steht.

Der schlechteste Fall der Prophezeiung wäre, dass die Welt

im Chaos endet, angedeutet durch die Zickzacklinie. Jedoch

würden diejenigen, die den natürlichen Weg gewählt hätten,

danach wieder Mais anbauen und das ist der Weg, der sich in

das neue Zeitalter hinein fortsetzt.

Über Prophezeiungen kann man durchaus geteilter Meinung

sein. Jedoch bedarf es kaum noch grosser Prophezeiungen um

zu erkennen, welche Probleme sich der Menschheit für die

nähere Zukunft stellen.



Dritte Dynamik

Gruppen

Diese Dynamik umfasst die Personen, die sich

zusammengefunden haben, um einen gemeinsamen Zweck



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Schach der Erde



anzustreben. Dies kann ein Sportverein, eine Firma, ein Chor,

eine Rasse, eine ethnische Gruppe usw. sein. Die Individuen

dieser Gruppe haben sich mit einem Zweck

zusammengefunden; sie arbeiten an einem gemeinsamen Ziel.

Diese Gruppe - welche Zielsetzung sie auch immer haben mag

- trachtet danach, als diese Gruppe zu überleben. Dies tut sie in

dem Masse, wie die Bestandteile der Gruppe dazu beitragen.

Gerade in letzter Zeit konnte immer wieder beobachtet werden,

wie sich Arbeitnehmer für ihre Firma einsetzen, wenn diese

von der Schliessung bedroht war. Die Arbeiter gingen auf die

Strasse und demonstrierten. Oder sie schlossen sich zusammen,

um die Firma aufzukaufen und selbst weiterzuführen.

Auch hier lässt sich sagen, dass es dieser 3ten Dynamik in

dem Masse gut geht, wie sich ihre Einzelbestandteile, die

Individuen dieser Gruppe, dafür einsetzen. Gruppen können

kooperieren oder im Wettstreit miteinander stehen. Wir haben

im Laufe der Geschichte die Erfahrung gemacht, dass Gruppen

versucht haben sich gegenseitig auslöschen. Man betrachte nur

die Indianer oder andere Rassen. Sie wurden von der

Zivilisation ausgelöscht. Sie standen im ihr Wege.



Zweite Dynamik

Die Familie

Das ist die Familie, das Aufziehen der Kinder, Sex, alles,

was dazugehört. Es ist der Überlebensdrang als Familie.

Ein Spieler übernimmt in dem Masse Verantwortung für

diese 2. Dynamik, wie er Verantwortung für jeden ihrer

Bestandteile übernehmen kann. Mutter oder Vater passen auf,

dass die Kinder sich die Zähne putzen, dass sie warm

angezogen sind, dass genug zu essen vorhanden ist, etc. Wenn

der andere Partner etwas nicht so gut kann, hilft er ihm dabei.

Es wird ihm selbst am besten gehen, wenn er bereit ist die volle

Verantwortung in der Familie zu tragen. Andererseits wird es

der Familie in dem Masse gut gehen, wie die einzelnen



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Familienmitglieder bereit sind Verantwortung für die Familie

zu tragen, wobei es hier nicht nur um den

Verantwortungsbereich der Eltern geht. Wenn Kinder zu dieser

Dynamik keinen Beitrag leisten, wenn sie nicht das tun, was sie

tun könnten, oder wenn es ihnen nicht gestattet wird

beizutragen, merkt man, dass sie sich schlecht fühlen und sich

negativ entwickeln.



Erste Dynamik

Das Individuum

Diese Dynamik ist das Individuum - die Einzelperson - ihre

eigene Gesundheit, ihr Können - so wie sie sich selbst in das

Spiel einbringt. Sie trägt die Verantwortung für ihr eigenes

Überleben. Wenn sie in irgendeinem Bereich dieser Dynamik

keine Verantwortung übernehmen würde, wären die

Konsequenzen bald sichtbar, beispielsweise in Form von

Krankheit.





Zusammenfassung

Edgar Cayce (1877- 1945), einer der grössten amerikanischen

Seher und Heiler, spricht wiederholt davon, dass wir unser

Universum holistisch, das heisst gesamtheilich betrachten

müssen. Der Zustand eines jeden Teils wirkt sich auf den

Zustand eines jeden anderen Teils aus. Der Zustand der

Naturelemente spiegelt auch auch die „Seelenreife“ des

Menschen wider.

Wir sind nicht allein für das Wohlergehen unserer

Mitmenschen und für das ökologische Gleichgewicht

verantwortlich, sondern für alles Geschehen in der Natur.

Cayce erklärte, dass alle Bestandteile des materiellen

Universums eins sind in ihren verschiedenen Stadien der

Bewusstheit oder der Aktivität. Sogenannte Naturkräfte wie

Sonne, Mond und Planeten teilen diese Bewusstheit, jedoch



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Schach der Erde



ohne freien Willen. Sie haben ihre Marschbefehle vom

Göttlichen, und sie bewegen sich in ihm. „Dem Menschen

allein ist das Geburtsrecht des freien Willens gegeben.“

Die achte Dynamik als die Gottesdynamik zu betrachten ist

nicht falsch. Gott hat das Attribut unsterblich zu sein. Es gibt

Götter und es gibt gefallene Götter. Viele haben offensichtlich

das gleiche Schicksal erlitten - sie landeten in einem

menschlichen Körper. Man muss nur die alte Sagen und

Überlieferungen anschauen: Zu Beginn ist es ein Kampf der

Götter gegen Götter - dann Götter gegen Menschen - und jetzt

Menschen gegen Menschen.

Die Dynamiken 1-8 könnte man auch als acht Verträge

bezeichnen, die jeder Spieler in diesem Universum mit den

anderen Spielern geschlossen hat. Es sind Übereinstimmungen

der einzelnen Spieler, bezogen auf dieses Spiel oder dieses

Universum. In anderen Universen können diese Dynamiken

anders aufgebaut sein.

Nimmt man eine grosse Firma und bricht diese in ihre

dynamischen Bestandteile herunter, kann man feststellen, dass

es dort ebenfalls „Spieler“ gibt. Sie sind hierarchisch

strukturiert, vom Vorstand bis hinunter zum einfachsten

Mitarbeiter. Es gibt ein Spielfeld, wo Produktionsstätten,

Verwaltung und Vertrieb lokalisiert sind. Es gibt innerhalb

diese Firma auch sogenannte „dritte Dynamiken“, nämlich

Gruppierungen mit unterschiedlichen Zielsetzungen sei es

Produktion, Qualitätssicherung, Logistik oder Entwicklung.

Die zweite Dynamik könnte man hier vielleicht mit der

Lehrlingsausbildung gleichsetzen, denn sie dient dazu neue

Mitarbeiter heranzubilden. U.s.w.

Die Dynamiken 9- 12 sind einem Spiel übergeordnet und

wahrscheinlich für jedes Spiel nutzbar.

Wie lange ein Wesen ein Homo Sapiens bleibt und wann er

wieder beginnt, sich seiner ursprünglichen Ziele bewusst zu

werden, hängt wohl davon ab, zu wieviel Erfahrung er bereit



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Schach der Erde



ist, bevor er diese auswertet. Wieviele Leben braucht jemand

um festzustellen was mit ihm selbst geschieht, wenn er die

Dynamiken, oder Teile davon mit Füssen tritt? Wie tief kann

man sinken? Wie bewusstlos kann man als Wesen werden?

Momentan hat es den Anschein, dass viele Menschen sich

zumindest einer Situation bewusst sind: Das Leben auf der

Erde und die Existenz der Menschheit ist bedroht. Gibt es eine

Schmerzgrenze? Vielleicht für Menschen, die sich eine gewisse

Intelligenz und Logik behalten haben. Andere müssen wohl,

wie ein kleines Kind, auf die heisse Herdplatte fassen um zu

erfahren, dass es weh tut. Was muss passieren, damit wir uns

aus einer Affenherde, die sich um ein Stück Brot prügelt, in

eine Zivilisation zu entwickeln, auf die wir alle stolz sein

können?





4.06: Der Geist des Spiels



Was veranlasst ein Wesen zu einem Spiel?

Fragen wir uns selbst.

Wer von uns ist in der Lage oder willens, wochenlang in

seinem Zimmer zu sitzen, nichts zu tun, mit niemandem zu

sprechen und nur „da zu sein“?

Sicherlich gibt es in der östlichen Welt Yogis, die ein oder

mehrere Leben damit verbringen können auf einem Berg zu

sitzen um zu meditieren.

Wie lange könnte das wirklich jemand aushalten, wenn man

von dem Begriff „einer Lebensspanne“ absieht?

Versuchen wir es von einem Statikblickpunkt aus zu

betrachten. Ist der Zustand eines „Statik“ wirklich das, was

jeder anstrebt bzw. das, was man anstreben sollte? Ist das Ziel

wirklich das Nirwana oder der Himmel? Manche Religionen

wollen uns das glauben lassen. Es würde im übertragenen

Sinne bedeuten, dass ein Mensch dann am glücklichsten wäre,



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Schach der Erde



wenn er irgendwo sitzt und absolut nichts zu tun hat - weder

Kommunikation zu Mitmenschen, noch irgendeine Art von

Aktion. Offensichtlich ist dies nicht der Fall. Unterhält man

sich mit Leuten und fragt sie nach den Momenten ihres

Daseins, in denen sie sich am wohlsten gefühlt haben, so fallen

den meisten Menschen die Momente ein, in denen sie voller

Aktion waren. Viele Personen, die nach einem arbeitsreichen

Leben in den Ruhestand treten, erleben eine Art

„Statikzustand“ auf einer niedrigeren Harmonie. Sie fühlen

sich nicht mehr im Spiel, nicht mehr dazugehörig. Sie erinnern

sich wehmütig an die Aktionsphasen ihres Lebens, an die

Momente in denen „am meisten los war“, an die Momente wo

sie am meisten „gewonnen“ und am meisten verursacht haben.

Je grösser die vorangegangenen Schwierigkeiten, desto grösser

die Freude wenn man diese Schwierigkeiten meistert. So

unbegreiflich es vielleicht auch sein mag, niemand lässt sich

gern Probleme von anderen Menschen lösen.

Was interessiert einen Menschen, oder, um es neutraler zu

sagen, ein „Wesen“ wirklich? Würden wir beispielsweise in

einen Film gehen um uns über Stunden hinweg ein wachsendes

Gänseblümchen anzuschauen? Wenn wir die Wahl hätten

zwischen „Aktion“ und „keiner Aktion“, was würden wir

wählen?

Wie schon beschrieben ist Statik ein Potential, eine Qualität,

ohne Form,

Wellenlänge, ohne Masse oder einer Position im Raum.

Hubbard sagt, dass diesem Statik jedoch etwas eigen ist, und

das ist der Geist des Spiels oder Spirit of Play, wie er es nennt

[20]. „Es muss ein Spiel geben.“ In einem Interview [21] sagte

Hubbard einmal (frei zitiert): „Wir haben einem Menschen nie

wirklich helfen können, wenn wir ihn als einen Fleischkörper

betrachteten und Probleme für ihn lösten. Erst als wir ihn als

ein geistiges Wesen behandelten, konnten wir ihn fähiger

machen, seine eigenen Probleme zu lösen.“



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Schach der Erde



Der wichtige Faktor in der Rehabilitation eines Wesens liegt

in seiner Freiheit „zu wählen“. Will ich ein Spiel oder nicht? Es

ist die Rehabilitation der „Freiheit ein Spiel zu verlassen“ aber

auch der „Freiheit ein Spiel zu spielen“.

Eine Rehabilitation in dieser Hinsicht kann nicht bedeuten,

jemandem „ein Spiel zu verweigern“ oder ihn hinauszudrängen

in eine angeblich „bessere Welt“ oder in einen „Nicht-Spiel-

Zustand“.

Spielzustände und Nicht-Spiel-Zustände

Um den Begriff „Spiel“ wirklich zu verstehen, muss man

sich darüber im Klaren sein: was sind Spiel-Zustände und was

sind Nicht-Spiel-Zustände?

Gehört es beispielsweise zu einem Spiel nur Freunde und

keine Feinde zu haben? Was wäre mit vollkommenem Wissen?

Was wäre, wenn ich immer nur gewinne oder immer nur

verliere? Grundsätzlich kann gesagt werden, dass jedes

„Absolutum“ eine

„Nicht-Spiel-Bedingung“ ist. Ein Spiel hört auf, wenn

Absoluta erreicht werden. Zum besseren Verständnis hier ein

Auszug aus einer Zusammenstellung über Spiel-Zustände und

Nicht-Spiel-Zustände [22].



Spielzustände Nicht Spielzustände

Nicht-Wissen Wissen vergessen erinnern Aufmerksamkeit

Keine Aufmerksamkeit Selbstbestimmung Allbestimmung

Identität Namenslosigkeit Individualität Probleme Lösungen

Lebend Weder lebend noch tot Gegner Nur Freunde Bewegung

Keine Bewegung Emotion Gelassenheit des Seins andauernde

Aktion Bewegungslosigkeit Hitze, Kälte Keine Temperatur

Denken Wissen andauernder Zweifel über das Resultat

Gewinnen, Verlieren Effekt auf einen selbst Kein Effekt auf

einen selbst Effekt auf andere Kein Effekt auf andere Agitation

Ruhe Kontrolle Keine Kontrolle Verantwortung Keine

Verantwortung



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Schach der Erde



Zum besseren Verständnis einige begriffliche Erläuterungen:

Ursache, Ursprung, Quelle: Es ist der Punkt, von dem etwas

ausströmt, der Auslöser einer Wirkung, Verursacher.

Theta: Hubbard hat den griechischen Buchstaben q (Theta)

gewählt um das Denken, die Lebenskraft, die Vernunft, den

Geist zu symbolisieren. Es ist die Kraft, die auf das

physikalische Universum einwirkt, es belebt, mobilisiert und

verändert [23]. Die personifizierte Form von Theta, „Thetan“,

bezeichnet das Individuum, die Persönlichkeit, das, was Sie

meinen, wenn Sie „Ich“ sagen. Er ist der Spieler in diesem

Spiel.

Effekt, Wirkung: Kann als der Empfangspunkt einer Ursache

oder als das Resultat einer Ursache bezeichnet werden.

Selbstbestimmung: Hubbard bezeichnet Selbstbestimmung

als die Fähigkeit „Energie und Materie in Raum und Zeit zu

lokalisieren und darüber hinaus, Raum und Zeit zu schaffen,

worin Energie und Masse plaziert bzw. lokalisiert werden

kann“ [24].

Ein Thetan kreiert Raum, Energie und Objekte durch

Postulate. Ein Postulat bezeichnet Hubbard als eine

selbsterschaffene Wahrheit.

Sie sagen „morgen zum Frühstück möchte ich Brötchen

haben“. Oder - wie wir es aus der Bibel kennen - Gott sprach

„es werde Licht“ und es ward Licht.

Die Übereinkünfte der Spieler, die am Anfang des Spiels

aufgestellt werden, sind Postulate. Es sind selbsterschaffene

Wahrheiten, die keiner weiteren Begründung bedürfen. Sie

legen die Spielbedingungen fest, in denen sie das Spiel dann

erfahren können. Eine Ausprägung dieser Übereinkünfte sind

die Dynamiken. Machen Sie ein Experiment: Stellen Sie sich

eine Blume vor. Sie soll einen Blütenkranz haben, wobei die

Blütenblätter abwechselnd rot und gelb aufleuchten. Geistig

können Sie diese Blume nach Belieben verändern. Sie bleibt



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Schach der Erde



solange vor Ihrem geistigen Auge bestehen, wie Sie an ihrer

Erschaffung arbeiten. Danach verblasst diese Kreation.

Sie schaffen also einen Raum in dem Sie Ihre Blume

plazieren.

Das Problem ist Beständigkeit. In meinem eigenen

Universum kann ich nach Belieben kreieren. Es besteht

solange, wie ich es erschaffe.

Was passiert aber wenn ich die eigene Urheberschaft an

dieser Kreation verleugne und sie einem anderen zuschreibe?

Nehmen wir einen Streit. Es gibt keine eigenständige

Wesenheit, die sich Streit nennt. Es gibt niemanden, der

daherkommt und sagt „ich bin der Streit“. Streit ist eine

geistige Kreation der beteiligten Personen.

Wenn man streitet, versucht man gemeinsam - welche

Emotionen auch immer darin eingebracht werden - den Punkt

der Unwahrheit zu finden. Es muss irgendeinen Punkt geben,

der für den einen oder anderen unverständlich ist, der von

seinem Wahrheitskonzept abweicht. Ist dieser Punkt

gemeinsam gefunden, löst sich der Streit auf. Wird er nicht

gefunden, bleibt er bestehen. Man kann zwar darüber

hinweggehen und „vergessen“, das heisst aber nicht, dass

dieser Punkt verschwunden ist. Er hat eine Position in Raum

und Zeit. Jeder, der ein ungelöstes Problem in einer

Zweierbeziehung hat oder hatte, kann dies bestätigen.

Ist einmal ein ungelöstes Problem übergangen worden,

tendieren alle weiteren derartigen Probleme sich an diesem

ungelösten Punkt anzuhängen. So kann es vorkommen, dass

einem ein einstmals geliebter Mensch im Laufe der Zeit

verhasst wird.

Wahrheit ist offensichtlich zeitlos, während eine Lüge oder

Unwahrheit Beständigkeit und somit Zeit mit sich bringt.

Wie könnte man nun ein Universum mit Beständigkeit

schaffen?



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Nehmen wir an, alle beteiligten Spieler in einem Universum

sind an seinem Schaffensprozess beteiligt. Nun weisen sie

ihren Kreationen eine andere Urheberschaft zu. „Nicht ich habe

es gemacht, sondern Du.“ Sie könnten auch jemanden als eine

Art „Gott“ wählen und ihm die Urheberschaft zusprechen. Der

Effekt wäre derselbe.

Das Problem ist: Wenn ich nicht meinen Teil der

Urheberschaft in einem Problem herausfinde und anerkenne,

habe ich kaum eine Chance, dieses Problem zu lösen. Genau

das passiert, wenn sich beispielsweise die streitenden Parteien

weigern, der Ursache ins Auge zu sehen. Insgeheim weiss man,

dass der Andere Recht hat, oder für welchen Punkt man selbst

geradezustehen hätte. „Du bist schuld“. Wie lange bleibt dieser

Streit bestehen? Offensichtlich bleibt er solange bestehen, wie

die Unwahrheit in diesem Streit besteht.

Es mag für viele ein Schock sein, aber es kann jemandem in

diesem Universum nichts passieren, bei dem man sich nicht

einen Teil des „Passierens“ selbst zuschreiben muss. Warum

bin ich zum richtigen Zeitpunkt am falschen Ort? Es gibt

Personen, die haben ein Gespür für Gefahren. Man hat

beispielsweise festgestellt, dass bei Flügen, die nachher in einer

Katastrophe ausarteten, mehr Personen von der Reise

zurücktraten wie bei solchen, die reibungslos vonstatten

gingen.

Könnte man jetzt den Schluss ziehen, dass dieses Universum

eine Gemeinschaftsproduktion aller beteiligten Spieler ist?

Dass wir hier nichts erfahren können, wenn wir nicht vorher

unseren Beitrag dazu geleistet haben? Eine gewaltige

Behauptung.

Ein kleiner Abstecher in die Wissenschaft, der diese These

zu stützen scheint.









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Schach der Erde



4.07: Holographischer Aspekt des Universums



Im Laufe der Jahre wurden in der Wissenschaft viele

Theorien aufgestellt, um alle Phänomene, die in der Physik

beobachtet werden einzubeziehen, einschliesslich diverser

Aspekte des Verstandes und der Wahrnehmung von Realität.

Nur eine Theorie war in der Lage eine Erklärung für all die

verschiedenen Gebiete zu geben. Es wurde die Hypothese

aufgestellt, dass „das Universum, einschliesslich des

Bewusstseins, in seiner Natur holographisch ist“ [25]. Ein

Hologramm ist die Projektion eines dreidimensionale Bildes.

Dieses Phänomen wird erzeugt, wenn ein einzelner Laserstrahl

in zwei separate Strahlen aufgeteilt wird. Der erste Strahl wird

von dem zu fotografierenden Objekt reflektiert. Dem zweiten

Strahl erlaubt man mit dem reflektierten Strahl zu kollidieren.

Das daraus resultierende Muster wird auf einen Film

aufgenommen. Das Bild eines holographischen Films ist

kodiert und hat für das blosse Auge keinerlei Ähnlichkeit mit

dem aufgenommenen Gegenstand. Es besteht aus

unregelmässigen Wellenlinien, die als Interferenzmuster

bezeichnet werden. Die anschliessende Projektion sieht wie ein

Abdruck des Originals aus und ist dreidimensional. Man kann

es von allen Seiten und aus verschiedenen Blickwinkeln

betrachten.

Die wesentlichen Kernaussagen des holographischen

Modells sind: Die Teilinformation eines holographischen

Bildes beinhaltet die Gesamtinformation. Eine

Einzelinformation ist deshalb örtlich nicht lokalisierbar.

Würde man die holographische Platte in kleinere Stücke

teilen, so würde ein kleines Stück dieser Platte immer noch die

Informationen des gesamten Apfels beinhalten. Zerreisst man

dagegen ein Foto, so können wir aus dem kleinsten Schnipsel

nicht mehr das ursprüngliche Bild erkennen.



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Schach der Erde



Dieses Universum ist ein Muster aus Wellen, bzw.

Interferenzmustern. Es manifestiert sich erst dann zur

wahrgenommenen Realität, wenn wir es betrachten. Ein

Interferenzmuster ist ein Muster, welches aus überlagerten

Wellen besteht. Wirft man beispielsweise einen Stein ins

Wasser, so sieht man die Wellenbewegung, die konzentrisch

von diesem Kreis ausgeht. Wirft man zwei oder mehrere Steine

ins Wasser, so sieht man, wie sich die Wellen schneiden. Da,

wo sie sich schneiden bzw. überlagern, entsteht die Interferenz.

Zwei namhafte Wissenschaftler, David Bohm, ein Schützling

Einsteins und Carl Pribram, ein Neurophysiologe an der

Stanford Universität haben unabhängig voneinander, diese

holographische Schlussfolgerung gezogen.

Das erstaunliche an diesem Modell ist, dass es

Erscheinungen erklärt, die üblicherweise ausserhalb des

wissenschaftlichen Verständnisses liegen:

Telepathie, Hellsehen, aussersinnliche Wahrnehmung,

Psychokinese und so weiter. Experimente bestätigen diese

These: Pribram führte 1946 ein Experiment für den

Physiologen Carl Lashley am Yerkes Institute of Primate

Biology durch. Er trainierte Ratten, verschiedene komplizierte

Aufgaben durchzuführen. Eine davon war es, den Weg durch

ein künstliches Labyrinth zu finden. Daraufhin wurden Teile

ihres Gehirns beseitigt, in denen die Aufzeichnungen vermutet

wurden. Wieviel Gehirn Pribram jedoch entfernte, die Ratten

behielten ihre Fähigkeit, den Weg durch das Labyrinth zu

finden.

Dies zeigte, dass das Gedächtnis nicht lokalisiert, sondern als

ein Ganzes - die Wissenschaft sagt „im Gehirn“ - verteilt ist.

Mittlerweile ist man jedoch der Ansicht, dass der Verstand

nicht im Gehirn lokalisiert, sondern in einer Art Energieband

eingebettet ist, welches Körper und Gehirn durchdringt. [26]

Eine weitere Annahme im holographischen Modell eröffnet die

Möglichkeit, dass selbst „objektive Realität“, die Welt der



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Schach der Erde



Objekte um uns, nicht in der Art existiert wie wir es glauben.

Es scheint als wäre die Aussenwelt die grosse Resonanz einer

Symphonie von Wellenformen, die eine Frequenzdomäne

umfasst, welche erst nach der Wahrnehmung in das

transformiert wird, was wir sehen. Eine Arbeit von Bohm am

Pennsylvania State College zeigt, dass, wenn Materie weit

genug heruntergebrochen wird, die „Stücke“ nicht mehr die

Charaktereigenschaften haben, die normalerweise von

„Objekten“ erwartet werden. Ein Elektron, selbst wenn es sich

manchmal wie ein kleiner, kompakter Partikel verhält, besitzt

keine Dimension. Es verhält sich manchmal als Partikel und

manchmal als eine Welle -eine Fähigkeit, die allen

subatomaren Partikeln eigen ist. Erst bei der Betrachtung

stellen sie sich als Partikel dar.

Physiker glauben, dass dieser subatomare Bereich als

Kategorie eines „Etwas“ betrachtet werden soll, welches

gleichermassen Partikel und Welle ist. Diese Etwas nannten sie

Quanten.

Kodierung auf einem holographischen Film.

Für das Auge ist nicht erkennbar, was auf diesem Film

festgehalten ist. Die Idee der „Ganzheit“, als die Summe der

Reaktionen ihrer einzelnen Teile, gewann zunehmend an

Bedeutung. Das Verhalten der Teile wird durch das Ganze

organisiert. Ein Aspekt der Quantenphysik umfasst das

Konzept der „Non Locality“ (nicht Örtlichkeit). Auf der Stufe

unserer täglichen Beobachtungen scheinen alle Dinge an

bestimmten Plätzen lokalisiert zu sein. In der Quantenphysik

hört diese Örtlichkeit auf zu existieren. Alle Punkte im Raum

sind gleich allen anderen Punkte im Raum.

In der klassischen Wissenschaft unterteilt man in geordnete

und ungeordnete Zustände. Als man tiefer in diese Materie

einstieg, fand man, dass die Ordnungshierarchie endlos scheint

und dass es so etwas wie Unordnung nicht gibt. Was wir an der

Spitze als Realität wahrnehmen ist in Wirklichkeit eine Art



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Schach der Erde



Illusion. Darunter liegt eine tiefere Existenzordnung, die allen

Objekten und den Erscheinungen objektiver Realität das Leben

schenkt, vergleichbar mit einem Teil eines holographischen

Films, der ein Hologramm produziert. Es gibt überwältigende

Beweise, dass diese tiefere Existenzordnung das Bewusstsein

als Quelle hat.

Physiker bezeichnen die tiefere Realitätsstufe als implizite

(umfassende oder einschliessende) und die wahrnehmbare

Stufe der Existenz als explizite (entfaltende oder sich

entwickelnde) Ordnung. Die Manifestationen aller Formen in

diesem Universum werden zunehmend als Stadien des

Einschliessens und des Entfaltens zwischen diesen beiden

Ordnungen gesehen. Wenn ein Partikel beispielsweise zerstört

wird, ist er nicht verloren, sondern er wurde von der tieferen

Ordnung umfasst, aus der er ursprünglich kam. Es wird daher

bedeutungslos, dieses Universum als eine Zusammensetzung

verschiedener Teile zu betrachten.

Alles in diesem Universum wird Teil eines Kontinuums.

Es gibt Beweise, dass Bewusstsein und Materie subtile

Ausprägungen voneinander sind. Bewusstsein ist in den

verschiedenen Varianten der impliziten und expliziten Ordnung

gegenwärtig.

Wegen der Verbindung zwischen Bewusstsein und Materie,

und wegen der holographischen Natur dieser beiden, enthält

jedes Teil in diesem Universum das Ganze. Selbst

Vergangenheit und Zukunft sind in jedem Punkt dieses

Universums eingeschlossen. Jede Zelle im Körper entfaltet das

Universum.

Es besteht darüber hinaus die Annahme, dass der physische

Körper des Menschen nur eine Verdichtungsstufe innerhalb des

menschlichen Energiefeldes ist, zusammengewachsen aus den

Unterbrechungsmustern dieses Energiefeldes. Das würde die

enorme Heilkraft und die aussergewöhnliche Kontrolle

erklären, die der Verstand bezogen auf den Körper hat. Eine



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Schach der Erde



Krankheit kann im Energiefeld des Körpers entstehen, bevor

sie sich im physischen Körper manifestiert, was bedeuten

würde, dass die Triebkraft für Krankheit aus nichtphysischen

Bereichen käme.

Der Verstand kann selbst die genetische Struktur

beeinflussen. Der Körper antwortet auf das, was der Verstand

als Realität definiert.

Ein weiterer Aspekt der holographischen These ist das

sogenannte morphologische Feld [27].

Man geht davon aus, das dies ein nicht-materielles,

überräumliches Feld ist. Es enthält das Potential von

Organisationsmustern, wie sie allen lebenden und nicht

lebenden Formen eigen ist. Morphologische Felder enthalten

ein kumulatives Gedächtnis mit Auswirkungen auf

Organisation, Aktivitäten und Charakteristiken der daraus

generierten Formen. Jede Spezies und Form hat ihr eigenes

morphologisches Feld. Felder verwandter Arten sind ähnlich.

Wissen oder Erfahrung, welche von einzelnen Mitgliedern

einer Spezies erlangt wird, kann sich durch dieses Feld auf alle

Mitglieder dieser Art niederschlagen. Sheldrake nennt dies

„morphische Resonanz“.

Verschiedene Ereignisse lassen auf ein Feld dieser Art

schliessen:

In der Landwirtschaft wurden metallene Gitteranordnungen

dazu benutzt Tiere davon abzuhalten die Strasse zu überqueren.

Die Tiere nahmen das Loch unter diesem Gitter als unendlich

tief wahr. Eines Tages überquerte eine bestimmte gehend

interpretiert, die Absichten des Gegners zu beseitig gelangen.

Innerhalb von Tagen begannen Schafe überall im Land das

gleiche zu tun.

Ein Vogel, die Blaumeise, wurde in einer isolierten aber

weitgehend abgeschiedenen Gegend beobachtet, wie er die

Folienabdeckung von Milchflaschen entfernte um an die Milch



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Schach der Erde



zu kommen. Bald darauf wurde dieses Verhaltensmuster bei

dieser Vogelart überall in England beobachtet.



Folgerungen aus dem holographischen Konzept

Der fehlende Baustein, besser gesagt, das fehlende

Bindeglied scheint eine konkrete Definition des Bewusstseins

zu sein. Wer oder was ist sich bewusst? Wer oder was hat

dieses Universum kreiert und trägt zu seiner Kreation bei? Das

sind Erklärungen, die wir im hubbardschen Modell finden. Es

ist deshalb nicht abwegig zu glauben und auch zu hoffen, dass

diese beiden Denkmodelle sich eines Tages begegnen und

gegenseitig befruchten.

Hubbard bezeichnet die Naturgesetze als die

„zusammengesetzten Übereinstimmungen aller Wesen in

diesem Universum“. Er selbst sagte - frei zitiert: „In der

scientologischen Philosophie studieren wir die Anatomie, die

Konstruktion, Erhaltung, Zerstörung von Universen

verschiedener Art und Dimensionen, sowie die grundlegende

Struktur und Erfahrung, genannt MEST-Universum“ [28].

Dieses „MEST-Universum“ ist laut Hubbard, „der

unvermeidliche Durchschnitt von Übereinstimmung und

Illusion“ [29].





4.08: Die Tonskala



Man muss kein Philosoph sein, um festzustellen, dass sich

das Leben zwischen den Extremen von Ursache und Wirkung

bewegt. Wirkung ist man bei Tod, Versagen oder

unerwünschten Effekten des Lebens [30]. Man ist Ursache,

wenn alles so vonstatten geht, wie es den eigenen

Vorstellungen entspricht.



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Schach der Erde



Spätestens an diesem Punkt müssen wir uns fragen, wo wir

mit Scientology eigentlich hin wollen. Was kann Scientology

einem Menschen bieten? Was kann sie der Gesellschaft bieten?

Im Gegensatz zu anderen Philosophien und Religionen

propagiert Scientology nicht den Weg hinaus. Vielmehr soll

ein Wesen dazu befähigt werden, dieses Spiel zu seiner eigenen

Zufriedenheit und in Hinblick auf das grösste Wohl der

grössten Anzahl der Dynamiken zu spielen.

Das ist vielleicht der einzig schwierige Punkt, den es bei

Scientology zu verstehen gibt: Einerseits befassen wir uns mit

dem Leben als Statik, also mit dem absoluten Nichts in

Begriffen des physikalischen Universums und in Begriffen

eines Spiels. Und nachdem die Gesetzmässigkeiten des Statik

begriffen wurden, befassen wir uns mit dem Statik im Spiel,

dem Thetan - vielleicht ein Paradox auf den ersten Blick.

In seinem Buch „Scientology - Religion oder Geistesmagie“

[31] versucht Werner Thiede festzustellen, ob Scientology bei

der Gnosis oder bei der Magie anzusiedeln ist. Er greift dabei

auf eine Aussage Hubbards zurück, der da sagt „Es ist nicht das

Ziel von Scientology, alles Existierende aufzulösen oder das

Individuum von allen Fallen, die es überall umgibt, zu befreien.

Das Ziel von Scientology ist vielmehr, ein Individuum zu

befähigen, mit seinen Mitmenschen ein besseres Leben nach

eigener Vorstellung führen und ein besseres Spiel spielen zu

können. [32]“ (Thiede: Seite 19)

„Als religiöse Grösse meint „Gnosis“ die Erkenntnis des

Wesens von Gott bzw. Göttlichem, Welt und Mensch in

einem“ (Thiede: Seite 17). Gnosis ziele auf eine letztendliche

Erlösung während Magie nicht die absolute Erlösung anstrebe

sondern wesenhaft mit Grenzen rechne. In der Magie „geht es

zwar wie in der Gnosis um die Vorherrschaft des Geistes, des

Wissens, aber dabei strebt sie nicht nach Integration und

Rückkehr ins göttliche Sein, sondern nach Unterwerfung und

Kontrolle“... „So bildet ihr Zentrum der Mensch, der seine



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Schach der Erde



eigenen Fähigkeiten schöpferisch entfaltet, ja womöglich selbst

zum Schöpfer wird“. (Thiede: Seite 19-20).

Es wird hier versucht etwas mit einem „Lable“ zu behaften,

für das es möglicherweise noch keinen „Lable“ gibt. Wir

stellen uns in verschiedenen

Religionen und Weltanschauungen immer wieder die

Fragen: Gibt es nur einen Gott? Sind wir

„heruntergekommene“ Götter? Sind wir Geschöpfe, sprich

Kreationen, oder ebenfalls Schöpfer?

Wenn der Begriff Statik mit Schöpfer gleichgesetzt wird, ist

das in scientologischer Sicht richtig - Statik als Potential, als

Quelle, als

Ausgangspunkt der Kreation. Statik und Gott haben die

gleiche Bedeutung, wenn sie als Ursprung oder Schöpfer

betrachtet werden. Dieser Gott, Ursprung oder Schöpfer kann

ein Spiel kreieren und es dabei belassen. Es kann es anderen

zum Spiel freigeben und dann weiterhin Statik sein. In dem

Moment wo er sich jedoch dazu entschliess irgendeinen

Einfluss auf das Spiel auszuüben, wird er selbst zum Spieler.

In der Philosophie Scientology's gibt es zwar die Dynamik

des Schöpfers, die achte Dynamik. Es ist jedoch nicht gesagt,

dass es nur einen Schöpfer gibt, wie es in den monotheistischen

Religionen, dem Judentum, Christentum und Islam, gesagt

wird.

Scientology baut darauf auf, dass alles, was von einem

Individuum wahrgenommen und erfahren werden kann, eine

Kreation oder KO-Kreation (einer Gemeinschaftskreation)

dieses Individuums ist (Vergl. auch Abschnitt

„Holographischer Aspekt des Universums“). In diesem Sinne

gibt es für uns nicht den „einen Gott“, der alles kreiert hat. In

diesem Sinne ist der Gott dieser Glaubensreligionen ebenfalls

ein Spieler; ein Spieler, der einen Einfluss auf die

Menschheitsentwicklung ausübt - zugegebenermassen ein

grosser Spieler.



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Schach der Erde



Kommen wir jedoch zu dem Punkt zurück wo sich das

tatsächliche Leben abspielt: Alles Leben tritt in den Kreislauf

von „Geburt - Wachstum - Sterben“.

Wir beobachten dies in der Natur: Leben tritt in einen

„Spielzyklus“ von starten, verändern und stoppen. Hubbard

beschreibt dies als einen Aktionszyklus. Dieser Aktionszyklus

geht von Statik, (Nicht Sein) über die Kreation des Seins

(Annahme eines Gesichtspunktes und das Schaffen der

Voraussetzungen für ein Spiel), zu Aktion (tun, erfahren) und

Beenden (Auswerten) der Aktion (siehe auch „Zwölfte

Dynamik“).

Vergleichen wir es mit dem Werdegang des Menschen:

Durch Kindheit und Schulzeit werden die Voraussetzungen

oder Grundlagen für das künftige Spiel (Beruf, Karriere)

geschaffen. Es gibt einen Höhepunkt der Karriere, der bei den

meisten Menschen in der Mitte ihres Lebens liegt. Mit dem

Rentenalter wird das Spiel verlassen. Sicherlich ist dies von

Mensch zu Mensch unterschiedlich. So mancher sucht sich

nach seinem Berufsleben ein neues Spiel. Dann tritt er jedoch

wieder in den Zyklus „starten, verändern, stoppen“ ein.

Grundsätzlich könnte man sagen: „Lässt die Phase des

ständigen Neukreierens nach, begibt man sich in Richtung

Spielende oder Richtung Tod.“ Zur Einstufung der

momentanen oder chronischen Position eines Spielers

zwischen diesen Bereichen, hat Hubbard die sogenannte

Tonskala [33] entwickelt. Auf welchem Ton zwischen „0“

(Effekt) und „40“ (Ursache) befindet man sich? Wieviel

„Anstrengung“ bietet man gegenüber der „Gegenanstrengung“

des Lebens auf? Was überwiegt? Es scheint, dass in der rechten

Hälfte (siehe Skizze der Tonskala) das Spiel durch den Spieler

beeinflusst wird, während in der linken der Spieler mehr und

mehr zum Effekt des Spiels wird.

In der Wachstums-, bzw. der Kreationsphase überwiegt die

Anstrengung oder, anders ausgedrückt, die Power, die Kraft



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Schach der Erde



des Spielers die Gegenanstrengungen des Spiels. Misst er den

Gegenanstrengungen mehr Bedeutung zu als seinen eigenen

Anstrengungen oder Absichten, beginnt er zu verlieren. Diese,

sagen wir mal Abwärtsspirale setzt ein, wenn er damit

übereinzustimmen beginnt, dass die scheinbaren

Gegenanstrengungen des Lebens stärker sind als er selbst.

Was wäre die optimale Stufe um ein Spiel durchzuführen?

In dieser Tonskala sind die individuellen Einstellungen dem

Leben gegenüber, bestehend aus Affinität, Realität und

Kommunikation dargestellt. Sie stellt weiterhin dar, wieviel

„Raum“ jemand zur Verfügung hat, sowie den Grad an

Identifikation mit Materie. Sie zeigt den Übergang von Raum

über Energie zu Materie. Diese Skala ist eine höchst

interessante Studie [34].

Betrachten wir zunächst die beiden Endpunkte:

Sowohl Statik (40) als auch Tod (0) liegen ausserhalb des

Spiels. Es ist logisch, denn Statik liegt über 40 und befindet

sich aus diesem Grunde nicht im Spiel. Es existiert als

Potential. Statik hat in diesem Spiel noch keinen Gesichtspunkt

eingenommen.

Ein Mensch ist nach seinem Tode nicht mehr „existent“ -

zumindest nicht in der Identität „Mensch“ als die er bei seinen

Mitspielern bekannt war. Auch er ist dann nicht im Spiel.

Wie verhält es sich mit „Raum“?

Am oberen Ende (40) ist Raum als Potential vorhanden.

Raum scheint unendlich weit zu sein. Am anderen Ende (0) ist

Materie angesiedelt, das heisst, viele Partikel in sehr wenig

Raum. Unsere Philosophie „Ascheik eine ganze Gen zu Staub“

macht es den Wesen der westlichen Welt sehr schwer, sich den

Tod als etwas anderes als ein „Eingehen in die Materie“

vorzustellen.

Auf der Stufe „40“ finden wir Differenzierung als die

Fähigkeit „Dinge in Raum und Zeit zu lokalisieren“.



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Schach der Erde



Im Bereich „20“ finden wir Assoziation, das heisst

„Verbindung“ mit etwas oder anderen zu einem Zweck (Spiel).

Auf „0“ finden wir Identifikation mit etwas, beispielsweise

mit einem Körper oder Materie.

Die Annahme nach oben hin „eins mit dem Universum“ zu

werden oder in die grosse „Ursuppe“ einzufliessen ist falsch. In

Richtung „40“ befindet sich Individualität.

Identifikation mit dem physikalischen Universum lässt uns

selbst zu Materie werden. Eine geistig gesunde Person erkennt

sich selbst als eigenständiges Individuum. Je mehr sie jedoch

diese Tonskala herunterrutscht, desto mehr kommt sie zu einer

Identifikation mit dem materiellen Universum.

Hubbard gibt den optimalen Spielbereich zwischen 20 und

22 an. Dies ist der Bereich, in dem ein Thetan, ein Wesen bzw.

ein Spieler wirklich operiert. Abwärts wird der Spieler mehr

und mehr Effekt zu dem Spiel, und nach oben hin verliert er

mehr und mehr das Interesse. Den Menschen oder Homo

Sapiens in seiner jetzigen Form siedelt er bei einer Stufe von

„4“ abwärts an.

Die darin beinhalteten Emotionen sind:

4.0 = Enthusiasmus (als den Impuls, etwas zu verändern -

„lasst es uns in Angriff nehmen“) 3.0 = Konservatismus 2,5 =

Langeweile 2.0 = Antagonismus 1,5 = Wut 1,1 = versteckte

Feindseligkeit (Sehr ausgeprägt und häufig anzutreffen, nicht

nur bei Individuen): Jemand lacht Sie an, erzählt aber hinter

Ihrem Rücken Schauermärchen über Sie. Oder, eine Regierung

verspricht etwas um gewählt zu werden, verhält sich später

aber vollkommen anders.

0,5 = Apathie 0,0 = körperlicher Tod

Wie kommt es nun zu dieser Abwärtsspirale, zur

Identifikation mit einem Fleischkörper und einem Bewusstsein

von einer Lebensspanne?

Hubbard bezeichnet dieses Universum als ein

„Kommunikationsuniversum mit einer Kommunikation, die



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Schach der Erde



durch Realität und Affinität modifiziert wird“ [35]. Jede

Kommunikation hat einen Sende-, einen Empfangspunkt und

eine Entfernung, die zu überbrücken ist. Wir erinnern uns „vor

dem Beginn gab es eine Ursache und der alleinige Zweck

dieser Ursache war das Schaffen einer Wirkung“.

Es ist einleuchtend, dass die grösste Wirkung dort erzeugt

wird, wo der Empfangspunkt ein anderes, lebendes Wesen ist,

also ein gleichwertiges Gegenüber. Ein Hund, ein Baum, eine

Wand oder die Person selbst ist als

Kommunikationspartner auf die Dauer sehr unbefriedigend,

denn sie bekommt nicht das an Kommunikation zurück, was

sich erhoffen würde um ihrerseits Wirkung zu sein. Personen,

die lange allein sind führen letztlich Selbstgespräche und ihre

geistige Gesundheit erleidet früher oder später einen Schaden.

Welche Wirkungen kann man bei einem

Kommunikationspartner erzeugen? Das gesamte Spektrum der

Emotionen - Apathie, Wut, Antagonismus, Langeweile,

Enthusiasmus etc.

Es gibt hier tatsächlich zwei Extreme: Leben ist Ursache.

Materie ist Wirkung. Materie bekommt einen Zweck

zugewiesen und verursacht nichts aus sich selbst heraus. Eine

Plakatwand kommuniziert nicht selbst. Eine Gewehrkugel

schiesst sich nicht selbst ab.

Das tatsächliche Leben spielt sich zwischen den Extremen

von Ursache und Wirkung ab und manifestiert sich auf einem

Wert dazwischen.



Das Schaffen von „Wirkung“

Wie gerät nun ein Wesen von Ursache in Richtung

Wirkung?

Bei dem Schaffen eines Effektes oder einer Wirkung spielt

Entfernung eine Rolle. Ein Raum muss überbrückt werden, um

bei dem Wesen am anderen Ende, eine Wirkung zu



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verursachen. Wäre das nicht der Fall, wäre Ursache und

Wirkung eins - Leute würden mit sich selbst reden.

Nun hat die Entfernung, die überbrückt wird, einen grossen

Stellenwert. Eine Person, die eine grosse Entfernung

überbrückt und eine Wirkung erzielt, ist offensichtlich

zufriedener mit ihrer Leistung als wenn sie für den gleichen

Effekt nur einen kleinen Raum überwindet. Im Sport ist das

deutlich zu beobachten. Jemand, der vor dem gegnerischen Tor

steht und dann ein Tor erzielt freut sich und bekommt auch

eine gewisse Anerkennung. Wieviel grösser ist jedoch die

Freude wenn es aus dreissig Metern geschossen wird, oder

wenn es gar ein Spieler fertig bringt, den gegnerischen Torwart

mit einem Schuss aus der eigenen Hälfte zu überlisten?

Darüber spricht man noch lange.

Ähnliches ist bei Wurfspielen zu sehen. Je geringer die

Entfernung zur Scheibe ist, desto grösser ist die

Wahrscheinlichkeit, dass ich das Zentrum treffe. Ich kann

einen Wurfpfeil nehmen und ihn in das Zentrum der

Wurfscheibe pieksen. Jemand, der mich beobachtet, würde

nicht einmal ein müdes Lächeln dafür übrig haben. Der Grad

an Bewunderung von anderen für einen Treffer, steigt mit

zunehmender Entfernung.

Das wäre die verursachende Seite. Wie verhält es sich mit

der Wirkungsseite? Es ist logisch, dass es für eine Ursache auf

der anderen Seite einen Empfangspunkt geben muss. Aus dem

Wechselspiel zwischen Ursache und Effekt, durch die

wechselseitige Umkehr der Rollen, ergibt sich dann ein Spiel.

Beim Tennis ist das einfach zu beobachten. Der schlagende

Spieler ist Ursache, der empfangende Spieler ist Effekt. Nach

empfangener Wirkung wird die Effektseite dann zur Ursache.

Es entsteht eine wechselseitige, zweiwegige Kommunikation.

Es ist offensichtlich ebenso erwünscht Wirkung wie auch

Ursache zu sein, sonst käme kein Spiel zustande.



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Schach der Erde



Ein einzelner Kommunikationszyklus ist somit in seiner

einfachsten Form „Ursache - Entfernung - Wirkung“.

Eine empfangende Person sollte nun auch wirklich bereit

sein, Wirkung zuzulassen. Man sollte bereit sein, von dem, was

man verursacht, auch Wirkung zu sein. Umgekehrt könnte man

sagen, man soll nur das verursachen, von dem man auch

Wirkung sein kann. „Was Du nicht willst dass man Dir tut das

füge auch keinem anderen zu“. Diese Lebensregel scheint sich

zu bewahrheiten und zwar nicht als eine Art Ehrenkodex

sondern als Naturgesetz. Diese Frage müssen wir uns stellen:

„Bin ich bereit das zu erleben, was ich, bezogen auf das

Spektrum der Dynamiken, verursache?“ Wir wollen die Sache

nicht moralisch abhandeln. Es ist eher eine technische Frage.

Was müsste ich bereit sein zu erleben, wenn ich beispielsweise

die Wälder in Südamerika abholze, wohlwissend, dass ich die

Erde somit ihrer Lunge beraube? Oder, was müsste ich bereit

sein zu erleben, wenn ich Menschen kidnappe und umbringe,

um ihre Organe zu verkaufen? Wenn ich Tausende Menschen

durch eine Gaskammer jage oder dies zulasse?

Das Leben mit alle seinen Dynamiken ist hier der Richter.

Kein Gericht der Welt kann eine Person so hart bestrafen wie

sie es letztlich selbst tut.

Gehen wir davon aus, dass dieses Universum tatsächlich auf

Kommunikation aufgebaut ist und dass sich alle Aktionen

letztlich auf Kommunikation reduzieren lassen, stellt sich die

Frage, was passiert, wenn jemand nicht bereit ist Wirkung zu

sein.

Jemand, der nicht Wirkung sein will, verlässt das System der

Kommunikation und beginnt Barrieren aufzubauen, um zu

verhindern, dass ihn eine bestimmte Kommunikation trifft. Er

beginnt seinen Raum einzuengen und tritt somit in eine immer

enger werdende Spirale von „weniger Raum“. Dadurch grenzt

er seine eigene Ursächlichkeit ein, denn er operiert selbst ja nur

in dem Raum, den er sich selbst steckt. Er konzentriert sich



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immer mehr darauf, dass eine Wirkung nicht passiert.

Kommunikation fliesst nicht mehr. Sie wird fester und fester.

Er verbringt mehr Zeit damit, seine Barrieren aufrecht zu

halten als zu spielen. Die Anstrengung eine Wirkung zu

verursachen wird grösser und grösser. Die Mittel mit denen

kommuniziert wird werden immer materieller.

Die Zeiten der bewussten telepathischen Kommunikation

sind für die meisten Menschen lange vorbei. Wenn wir

freundlich sind benutzen wir Worte, wenn wir unfreundlich

sind nehmen wir Kanonen und Bomben. Dadurch, dass unsere

Kommunikation immer fester wird, nähern wir uns immer

mehr dem Seinszustand des physikalischen Universums.

Was ist aus den „geistigen Wesen“ geworden?

Ein Wesen steckt in einem menschlichen Körper fest.

Vielleicht in der Hoffnung, dass ihm dort nichts passiert? Man

sieht nur seinen Körper, nicht aber ihn selbst. Der Körper ist

eine Kommunikationsbarriere. Eingehende Kommunikation

wird durch den Körper gefiltert. Wird sie auch hier zu schwer,

flüchtet man in die Bewusstlosigkeit.

Auf der anderen Seite: Was können wir verursachen? Wir

leben in den Grenzen, die wir uns selbst gesteckt haben. Unsere

Körper scheinen anfälliger für Krankheiten zu werden, Ehen

platzen früher und früher, die Menschheit und somit jeder

einzelne von uns steht vor dem Problem, jetzt die Effekte zu

erfahren, die wir im Umgang mit der Erde verursacht haben.

Wir können es rechtfertigen, indem wir sagen, das haben

unsere Regierungen versaut. Wir haben ihnen die Macht

gegeben und sie dazu auserkoren, uns die Probleme vom Hals

zu schaffen. Wir wälzen die individuelle Verantwortung auf

Institutionen ab in der Hoffnung, dass diese Institutionen in

unserem Interesse handeln. Tun sie das? Wir haben zwar eine

Demokratie, können wir aber etwas damit anfangen? Es hiess

„alle Macht dem Volke“. Was ist daraus geworden? Wenn das

Volk diese Macht nicht nutzt nimmt sie ein anderer.



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Schach der Erde



Wir befinden uns in einer Situation, in der wir zwischen

Schattenregierungen einer sehr geringen Auswahl von Parteien

wählen können. Die eigentliche Regierung scheint nicht das zu

sein was wir wählen - siehe USA. Wir fragen uns, wie es sein

kann, dass wir 'zig Milliarden Schulden haben. Wem gehört

unser Land? Kann eine Regierung, die ein Land regiert welches

ihr nicht mehr, gehört überhaupt noch im Sinne des Volkes

handeln, oder nur noch im Sinne der Geldgeber? Wem gehören

wir dann letztlich? Die vorangegangenen Kapitel zeigen, dass

diese Fragen durchaus ernst zu nehmen sind.

Was können wir daraus lernen? Wir müssen uns die Dinge

so anschauen wie sie sind, ohne davor zurückzuschrecken.

Probleme werden nicht dadurch gelöst, dass man vor ihnen

wegläuft. Individuelle Verantwortung ist gefragt.

Je tiefer wir auf der oben genannten Tonskala rutschen, desto

mehr kann das physikalische Universum eine Wirkung auf uns

haben.

Mit zunehmender Komplexität des Spiels wird es immer

schwieriger festzustellen, ob eine Ursache tatsächlich eine

Wirkung produziert hat. Wie kann ich feststellen ob ich eine

Wirkung verursacht habe? Beim Tennis ist es leicht

festzustellen. Ich schlage den Ball, mein Gegenüber kann ihn

annehmen oder auch nicht. Je schwieriger es für ihn ist, den

Ball anzunehmen, desto grösser ist die Wirkung, die ich

verursache.

Was passiert aber, wenn ich nicht so leicht feststellen kann

ob ich eine Wirkung erzielt habe? Wenn die Distanz zu

meinem Kommunikationspartner grösser als der Raum ist, den

ich momentan überschauen kann? Wenn ich eine Barriere zu

überwinden habe?

Irgendeine Wirkung ist besser als keine Wirkung. Ein

Spieler möchte eine Wirkung erzielen. Ein Künstler, der sein

Publikum begeistert, erfährt die Wirkung durch das Mass des

Applauses. Er kann beobachten, dass er einen Effekt auf einer



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Schach der Erde



bestimmten qualitativen Stufe kreiert hat - gut oder schlecht.

Wenn die Tomaten und faulen Eier fliegen war seine

Kommunikation offensichtlich schlecht. Ob gut oder schlecht,

er hat eine Wirkung erzeugt. Schlimm wird es für ihn, wenn

ihn das Publikum nicht beachtet, wenn seine Kommunikation

ignoriert wird.

Was macht er dann? Er erhöht seine Anstrengung und lässt

seine Kommunikation massiver werden. Grosse Sänger wie

Caruso hatte es vielleicht nicht einmal nötig Mikrophone zu

benutzen, um auch die Zuhörer in der letzten Reihe zu

erreichen. Er wusste, dass er einen Effekt kreiert. Er

kommunizierte auf einem hohen ästhetischen Niveau. Wie

sieht es heute aus? Die Bühnen sind vollgestopft mit

elektronischen Hilfsmitteln. In der Anstrengung einen Effekt

beim Publikum zu schaffen wird immer mehr Physik

eingebunden. Man kann sich durchaus fragen, ob heute die Art

der Darbietung, immer mehr die Qualität der eigentlichen

Kommunikation ersetzt? Die Masse an Hilfsmitteln zur

Kommunikation, Mikrophone, Laser-Shows, Scheinwerfer etc.

scheinen in dem Masse mehr zu werden, wie die angestrebte

Wirkung beim Publikum nachlässt.

Betrachten wir noch einen Aspekt: Es gibt die sendende und

die empfangende Seite. Auf welchem Niveau müsste ein

Mensch, Künstler oder Redner kommunizieren, um bei seinem

Publikum einen Effekt zu kreieren? Welche Emotion reisst sein

Publikum mit? Ein Künstler weiss es. Er kann durch seine

Emotionen die des Publikums steuern. Singt er traurige Lieder,

wird das Publikum melancholisch, singt er enthusiastische

Lieder, gerät es in Begeisterung.

Ein apathischer Mensch, der uns etwas über Ideale erzählt

und darüber wie schön die Welt ist, klingt nicht sehr

glaubwürdig und löst bei seinem Kommunikationspartner

höchstens Mitleid aus.



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Schach der Erde



Auf welchem emotionalen Niveau befindet sich unsere

Gesellschaft? Auf welchem Niveau wird zu uns kommuniziert,

wenn wir allein die Nachrichten, aus welchen Medien auch

immer, betrachten? Krieg, Kriminalität, Morde, Katastrophen,

Sex. Könnte man hier von einer Massenbeeinflussung

sprechen? Offensichtlich kann mit diesen Nachrichten eine

Wirkung erzielt werden. Was ist diese Wirkung? Was

empfinden die Menschen dabei? Was ist der Effekt, der erzeugt

wird? Impft es Angst ein? Zeigt es nicht, dass das Leben im

Grunde genommen sehr gefährlich ist? Hebt es das

Emotionsniveau, oder wird es durch eine derartige

Kommunikation gesenkt?

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie nach einem scPrinzip von

Karma oder Schick oder nach einem ästhetischen Film mit dem

Auto heimfahren, das Radio einschalten, Nachrichten hören...?

Was passiert mit dem positiven Gefühl, mit eventuellen

Träumen oder Ideen? Sie sind schnell wieder auf dem „Boden

der Tatsachen“. Was ist die grundlegende Botschaft -

unabhängig von ihrem Inhalt, ob nun wieder ein

Asylantenheim angesteckt wurde oder der Krieg in Rest-

Jugoslawien neue Greultaten hervorgebracht hat? „Das Leben

ist gefährlich - nur eine starke Regierung kann uns schützen!!“

Was passiert mit Ihrer Initiative, mit Ihrem Bezug zur

Politik, mit Ihrem Gefühl „an der Welt etwas ändern zu

können“? Viele Menschen bauen sich

Kommunikationsbarrieren auf. Sie wollen von dem „Mist“

nichts mehr hören. Sie flachen ab auf jegliche Art von

Schreckensmeldung. Sie haben keine Vorstellung mehr davon,

wie sie in Bezug auf ein besseres Leben ausserhalb ihrer vier

Wände aktiv werden könnten.

Betrachten wir uns unter diesem Gesichtspunkt ein

Phänomen genannt „Bewunderung“. Was wird in unserer

Gesellschaft bewundert? Was bekommt die meiste

Aufmerksamkeit? Sind es die 80-90% der Bevölkerung, die



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ihrer Arbeit nachgehen und in relativ guter Nachbarschaft mit

ihren Mitmenschen leben? Ist es das Schöne, Positive,

Geistige? Ist es der produktive Mensch, der die Gesellschaft

am Laufen hält? Betrachten Sie die Medien.

Für wen werden die meisten Gesetze gemacht? Für die

Leute, die sich einen ethischen Standard bewahrt haben und

sich sowieso, mit oder ohne Gesetz, daran halten?

Wir scheinen in einer Gesellschaft zu leben, die ihr

Hauptaugenmerk auf dem Negativen hält. Mit welchem Effekt?

Wird das Negative dadurch weniger? Es wäre schön, wenn die

Anstrengungen der Regierungen, was die

Verbrechensbekämpfung anbelangt darin resultieren würde

weniger Verbrechen zu haben? Ist es so? Offensichtlich nicht.

Die Methoden werden immer ungewöhnlicher und auf einen

immer grösser werdenden Teil der Bevölkerung übertragen.

Wir lesen von „Lauschangriffen“ auf die Bevölkerung, von

„Computernetzen“ zur Überwachung... Die Idee, dass

„aussergewöhnliche Umstände, aussergewöhnliche

Massnahmen erfordern“, sei es zur Bekämpfung links- oder

rechtsradikaler Gruppierungen oder zur Bekämpfung des

organisierten Verbrechens, öffnet Tür und Tor zu einer

letztlichen Unterdrückung der gesamten Bevölkerung. Und das

unter dem Vorwand, eben diesen überwiegenden Teil der

Bevölkerung zu schützen.

Wir gestalten unser Leben durch die Vergabe von

„Bewunderungspunkten“.

Bewunderungspunkte können Geld oder Stimmzettel sein.

Mit Geld werden die Medien bezahlt, die uns diese

Nachrichtenszenarien auf den Tisch bringen. Wir bezahlen sie

für den Horror. Was ist mit den Regierungen? Wir wählen sie.

Die Macht geht somit tatsächlich vom Volke aus. Ist es

Dummheit, ist es Apathie, ist es Nichtwissen?

Was versuchte Hubbard mit „Scientology“ zu erreichen? Es

versuchte das herauszuisolieren, was den Menschen



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unterdrückt, unter Berücksichtigung aller Dynamiken. Er

versuchte die Störfaktoren herauszufiltern und eine Technik zu

entwickeln, die allgemeine Lebensqualität wieder anzuheben,

alle Lebensbereiche (Dynamiken) umfassend. Er wurde

dadurch zu einer „Persona non grata“, einer unerwünschten

Person, um es gelinde auszudrücken.

Was kann einen Menschen unterdrücken?

Er kann sich selbst durch Lebensweise oder -einstellung

unterdrücken. Er kann durch seinen „Verstand“ unterdrückt

werden. Er kann sich selbst durch sein „Karma“ unterdrücken.

Er kann unterdrückt werden, indem man ihm die

„Spielregeln“ verheimlicht. Er kann dadurch unterdrückt

werden, dass man ihn geistig manipuliert, sei es durch die

Medien, durch Philosophien oder sonst etwas.

Andere können andere durch Krieg und Kriminalität oder

durch unethische Produkte unterdrücken.

Unterdrückung kann auf allen Dynamiken stattfinden. Es

gilt, die Störfaktoren auf diesen Dynamiken zu identifizieren

und als Konsequenz davon eine Entscheidung zu treffen, die

„Störer“ nicht mehr zu unterstützen, denn diese „Störer“ haben

keine Macht, ausser der, die wir ihnen geben.

Welcher Mensch leistet sich heute eine persönliche Ethik

oder Ehre? Welchen Stellenwert hat es angesichts der fast

täglichen Skandal- oder Korruptionsmeldungen in den Medien?

Wäre man nicht dumm, sich solche Attribute wie „ehrenhaft“

oder „integer“ zuzulegen, wenn man sieht, wie an unserer

wirtschaftlichen und politischen Spitze mit Millionen oder

Milliarden umgegangen wird oder welchen Wert

Wahlversprechen haben? Befinden wir uns nicht auf einem

gesellschaftlichen Untergang, wenn der Zweck die Mittel

heiligt?









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Schach der Erde



4.09: Ethik



Zustände

Zum Zweck einer besseren Analyse des „Spielverlaufes“ und

zur Anhebung der Ursächlichkeit in Richtung eines Ziels hat

Hubbard eine Palette von Zustandsformeln entwickelt. Sie

werden als „Conditions“ oder „Zustände“ bezeichnet. (Vergl.

auch „zehnte Dynamik“)



Was ist ein Zustand?

Der Begriff Zustand orientiert sich offensichtlich an einer

Vorstellung darüber, wie etwas sein sollte.

Ich besichtige beispielsweise eine Wohnung und stelle deren

Zustand anhand meiner Vorstellung von gut und schlecht fest.

Der Zustand ist gut, wenn ich nichts daran auszusetzen habe.

Ich kann feststellen, dass sie relativ gut ist, womit ich meine,

dass ich etwas Arbeit investieren muss um sie in den Zustand

zu bringen, in dem sie meinen Anforderungen entspricht. Dass

diese Taxierung durchaus subjektiv ist, tut zunächst einmal

nichts zur Sache. Will ich eine objektive Meinung einholen,

beispielsweise beim Kauf eines Hauses, ziehe ich zur

Einschätzung des Zustandes einen Sachverständigen zu Rate.

Seine Aussage begründet sich dann auf Beurteilungskriterien,

die eine gewisse Allgemeingültigkeit haben.

Man kann feststellen, dass sich offensichtlich alles in einem

Zustand befindet, es sei denn, es ist nicht existent, das heisst, es

ist nicht Bestandteil des Spiels.

Menschen geben Auskunft über ihr Befinden, wenn sie

danach gefragt werden. Sie bezeichnen es als „gut“, „es geht“,

„schlecht“ und so weiter.

Diese Zustände messen den momentanen Erfolg in einem

Spiel oder den momentanen Erfolg eines einzelnen Spielzuges.

Sie gibt Aufschluss über die Einstellung einer Person bezogen

auf bestimmte Bereiche des Lebens.



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Man kann dieser Skala Attribute zuweisen und sagen, sie

zeigt die Abstufungen zwischen gut und schlecht, oder

zwischen einem Optimum und einer gewissen Untragbarkeit.

Nehmen wir den vielleicht banalen Vergleich mit einem

Fliessband: Über dieses Fliessband laufen Brote in Richtung

Verpackung und Versand. Nun wird ab und zu eine

Bananenschale zwischen den Broten gefunden. Was würde

man tun? Eine einzelne Bananenschale würde man

wahrscheinlich nur entfernen. Wenn sich dieser Vorfall jedoch

wiederholt, würde man höchstwahrscheinlich dieser Sache

nachgehen um die Ursache dafür zu finden.

Man könnte Ethik (als Aktion) somit als eine Massnahme

zum Aussortieren ungewollter Bestandteile bezeichnen.

Es ist für jeden ersichtlich, dass ein Mitarbeiter, der

andauernd seine

Bananenschalen auf das Fliessband schmeisst, eine

Belastung für die Firma wäre. Die Konsequenzen wären

abzusehen. Der Verbraucher erfährt davon. Die Behörden

schreiten ein; keiner würde mehr das Brot kaufen.

Zur Ethik dieser Firma gehört es, diese internen Störungen

zu beseitigen. Versagt sie darin, schreitet in irgendeiner Form

die Justiz ein.



Nicht-Existenz

Jedes Spiel beginnt in einem Zustand von „Nicht Existenz“.

Warum? Derjenige, der in ein neues Spiel oder in einen neuen

Spielbereich einsteigt, ist bei den schon agierenden Spielern

nicht bekannt. Keiner kennt den Neuling, keiner weiss, was er

anzubieten hat.

Dieser Neue muss also etwas tun um bekannt zu werden. Es

spielt dabei keine Rolle ob es sich um einen neuen Arbeitsplatz

handelt, um einen Wechsel innerhalb der Firma, einen

Wohnungswechsel oder den Eintritt in eine neue Mannschaft.

Was liegt diesem Zustand zugrunde?



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Es ist die Entscheidung zu „Sein“.

Bevor ich in ein Spiel einsteige, muss ich mich entscheiden

zu sein. Ich nehme einen Gesichtspunkt an und stelle mich den

Mitspielern vor: „hier bin ich - was soll ich tun?“ Ich möchte in

diesem Spiel jemand sein - eine Position beziehen. Von diesem

Zustand aus arbeite ich mich hoch.

Umgekehrt - wenn ich in einem Spiel „oben“ bin und meine

Position vernachlässige, kann es sein, dasseinem Ereignis von

dem die dass ich wieder zu einem „Niemand“ werde und bei

meinen Mitspielern in Vergessenheit gerate. In diesem Falle

muss ich das gleiche tun wie ein „Neuer“. Ich muss mich

wieder bekannt machen und herausfinden, was die anderen von

mir brauchen.

Was ist die „Realität“ der neuen Umgebung? Was kann ich

beitragen, um mit den anderen „an einem Strick zu ziehen“,

sprich das Produkt dieser Aktivität zu erreichen?

Zur Anwendungsformel für Nicht Existenz gehört es [36]:

Eine Kommunikationslinie zu finden, d.h., einen Partner in

diesem Bereich zu finden, zu dem man reden kann und der

einem Auskunft gibt, höchstwahrscheinlich der Vorgesetzte

aber auch Arbeitskollegen.

Sich selbst bekannt zu machen

Herauszufinden was gebraucht und gewünscht ist. Und eben

dies zu produzieren und/oder anzubieten.



Gefahr

Nach einer gewissen Zeit der Einarbeitung und „Produktion“

gerate ich automatisch in den nächst höheren Zustand

„Gefahr“.

Warum?

Wenn ich mich mit dem bis jetzt Erreichten begnüge, lande

ich früher oder später wieder in „Nicht-Existenz“.

Ich habe mir eine Position im Spiel angeeignet. Gehen wir

davon aus, dass diese Position noch nicht besetzt war. Das



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Spiel lief schon einige Zeit und die anderen Spieler waren

gewohnt, die Position, die jetzt besetzt ist, mit auszufüllen. Der

neue Spieler muss sich vor seinen Mitspielern behaupten,

damit er nicht übergangen wird. Er muss den anderen zeigen,

dass sie sich um diesen Job nicht mehr zu kümmern brauchen,

dass er die Sache im Griff hat. Wenn ich nichts ändere, wenn

ich die gewonnene Erfahrung nicht nutze, bin ich sehr schnell

wieder „nicht existent“.

Was macht man im Zustand von Gefahr? Man ergründet und

beseitigt die Gefahrensituation, man hebt sein eigenes

Ethikniveau an. Man schafft sich selbst Richtlinien, um seine

Position zu festigen.



Notlage

Wenn es im Zustand „Nicht Existenz“ und „Gefahr“ darum

ging, die eigene Position zu etablieren und zu festigen, sieht

man, dass es jetzt darum geht die gewünschten Produkte in in

Qualität und Quantität zu produzieren.

In einer Notlage betreibt man Werbung, ändert seine

Operationsbasis, um nicht in dieser Notlage zu bleiben. Man

spart und liefert seine Produkte.

Wie könnte man als Individuum Werbung betreiben? Man

könnte sich schöner anziehen, mal wieder zum Friseur gehen.

Man kann seine eigenen Dienstleistungen verstärkt anbieten...

das was man gut kann, beziehungsweise das, was von einem

verlangt wird, sei es in einer Zweierbeziehung, in einer

Freundschaft oder in der Firma.



Normale Operation

Befindet man sich dann auf einer normalen Operationsbasis,

so verändert man nichts. Wenn sich eine Statistik verbessert

oder verschlechtert, findet man den Grund dafür heraus. Man

verstärkt die Aktivitäten, die sie verbessert und vermeidet

diejenigen, die sie verschlechtert.



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Wohlstand

Bei Wohlstand wird gespart. Man vermeidet Dinge

anzuschaffen, die finanzielle Verpflichtungen für die Zukunft

mit sich bringen. Man bezahlt all seine Schulden und investiert

den Rest in Mitteln zur Erhöhung der Produktion. Man

erforscht die Gründe, die zum Wohlstand geführt haben und

verstärkt diese.



Macht (Power)

Das erste Gesetz auf „Power“ (Power klingt wohl besser als

das deutsche Wort Macht) ist es, seine Verbindungs- bzw.

Kommunikationslinien nur ja nicht aufzugeben, denn diese

haben einen schliesslich in diese Position gebracht. Man sollte

sämtliche Kommunikationslinien, sämtliche Aktivitäten seines

Postens, bzw. der Position innerhalb des Spiels

niederschreiben, um sie demjenigen zur Verfügung zu stellen,

der die Position übernehmen könnte. Auf Power sollte man

alles tun, um seinen Posten einem anderen, einem Nachfolger

zugänglich machen zu können.



Machtwechsel

Hubbard sagt, es gibt nur zwei Umstände, die den Ersatz

einer Person rechtfertigen: Den sehr Erfolgreichen oder den

sehr Schlechten. Ein guter Vergleich sind die Trainerwechsel

im Fussball. Ist der Trainer schlecht, wird er gefeuert. Nimmt

man beispielsweise Franz Beckenbauer als ehemaligen Team-

Coach der deutschen Fussballnationalmannschaft, so kann man

sehen, dass Beckenbauer, nach dem Erreichen des

Weltmeistertitels, seinen „Posten“ in einem Zustand von

„Power“ verlassen hat.









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Zustände unterhalb von „Nicht-Existenz“

Unterhalb von „Nicht-Existenz“ gerate ich in Zustände, in

denen ich mir selbst und anderen gegenüber graduell zur Last

falle. Wieso?

Ich hatte mich ursprünglich entschieden „zu sein“, etwas in

diesem Spiel zu tun und auf ein bestimmtes Ergebnis

hinzuarbeiten.

Fremd- und Gegenabsichten können als Absichten definiert

werden, die der Absicht des Spiels fremd sind oder ihr

entgegen steht. Es sind Einflüsse, mit denen nicht

übereingestimmt wurde.

Die Graphik auf Seite 292 (hier nicht enthalten) soll

folgendes verdeutlichen: Fremd- und Gegenabsichten sind im

gesamten Spektrum der Zustände zugegen. Während im linken

Bereich das Augenmerk mehr auf den Absichten liegt,

kommen wir rechts in den Bereich wo das Augenmerk mehr

und mehr auf Fremd- und Gegenabsichten liegt. Ebenfalls

nimmt die Verantwortung für das entsprechende Spiel nach

links zu und nach rechts ab. Nach links bewege ich mich in das

Spiel hinein, nach rechts bewege ich mich hinaus.

Es hat mit dem Grad an Übereinstimmung zu tun. Lasse ich

eine Fremd- oder Gegensbsicht zu? In welchem Masse bin ich

bereit Verantwortung für die Absichten zu übernehmen?

In einer Brotfabrik wurde höchstwahrscheinlich nicht damit

übereingestimmt, das Fliessband, auf dem das Brot abgepackt

wird, ebenfalls zur Müllentsorgung zu verwenden. Der

Mitarbeiter, der eine Bananenschale auf dem Fliessband sieht

und sie nicht entfernt, wäre in Übereinstimmung mit einer

solchen Fremdabsicht. Es ist klar, dass seine Nachlässigkeit der

Firma und letztlich auch ihm selbst schadet.

Der wesentliche Faktor hierbei ist die Übereinstimmung. Es

ist eine Geisteshaltung. Der Impuls in einem Spiel zu

unterliegen wird stärker als der zu gewinnen. Es hat nichts

damit zu tun, bei der Ausübung seiner Ziele „über Leichen zu



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gehen“, denn Ethik beinhaltet „das grösste Wohl der grössten

Anzahl der Dynamiken“.

Stellen Sie sich vor ein Boxer würde in den Ring steigen und

seinem Gegner mehr zutrauen zu gewinnen als sich selbst.

David hätte gegen Goliath nie gewinnen können.

Die praktikable Lösung wäre hier, herauszufinden, was

meinem Ziel gegenüber freundlich und feindlich ist. Was

unterstützt mich in meinem Ziel? Was versucht mich davon

abzuhalten?

Wenn ich oft genug den Gegenabsichten mehr Respekt zolle

als meinen eigenen Absichten und Zielen, werde ich kurze Zeit

später dieses Ziel in Frage stellen. Es wird ein Zweifel

entstehen: Ist das überhaupt richtig oder wichtig, was ich

erreichen will? Es heisst nicht, dass man an einem Ziel mit

aller Gewalt festhalten „muss“, denn es kann durchaus sein,

dass Entscheidungen oder Ziele revidiert werden müssen, weil

sich die Ausgangssituation geändert hat. Dann sollte man

jedoch eine Entscheidung treffen und nicht mit diesem

„Vielleicht“, mit dieser Unentschlossenheit umherlaufen, denn

diese wird über kurz oder lang in einer feindlichen Haltung den

Zielen gegenüber resultieren.

In einer Zweierbeziehung ist dies recht leicht zu beobachten:

Der Schritt vom Zweifel über diese Partnerschaft bis zu einem

Seitensprung ist nicht sehr gross. Für viele Leute ist es zwar

Ansichtssache aber es ist eine feindliche Handlung gegen eine

Zweierbeziehung.

Nehmen wir an, jemand möchte unbedingt einmal in seinem

Leben eine Weltreise machen. Es spart und spart. Irgendwann

trifft er diese Entscheidung. Er könnte mit Rückschlägen

konfrontiert werden, unerwartete Ausgaben. Je mehr er mit

Gegenabsichten in Bezug auf seine Reise in Übereinstimmung

geht, desto mehr gerät er letztlich in einen Zweifel bis zu dem

Punkt, wo er sich sagt: „Das Ziel kann warten, jetzt kaufe ich

mir erst einmal ein Auto“.



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Schach der Erde



Es geht so weit, bis er sich schlussendlich gegen das

ursprüngliche Ziel richtet. Hier treffen wir dann jemanden, der,

wie es so schön heisst, „seine eigenen Ziele verraten hat“.

Genügend Verstösse gegen ein Ziel enden letztlich in einem

Verrat der Ziele. Man muss schliesslich diese Verstösse

rechtfertigen, und man rechtfertigt sie meist dadurch, dass die

Ziele abgewertet werden.

Vielleicht muss er jetzt sogar anderen ihre Reise ausreden,

weil er es selbst nicht erreicht hat.

Es passiert aber noch etwas ganz Entscheidendes in geistiger

Richtung. Vorher, als er die Entscheidung für das Er hat sich in

Bezug auf das Ziel selbst aufgebaut, er hat einen Seinszustand

hingestellt. Wenn ihn jemand darauf angesprochen hat, konnte

er mit leuchtenden Augen und glühenden Worten über seine

Pläne berichten. Nun hat er sein Ziel verraten und somit gesagt:

„ich bin nicht“. Er hat diesen Seinszustand negiert -von sein in

nicht sein.

Nun wird es ganz traurig. Solange er noch einen

Seinszustand hatte, konnte er das Ziel mehr oder weniger direkt

anschauen. Er konnte sagen „hier bin ich, von hier schaue ich“.

Nun hat er diesen Seinszustand nicht mehr.

Nun schaut er auf dieses Ziel durch die Augen anderer. Er

beginnt „Meinungen“ über dieses Ziel zu haben. Meinungen

ersetzen die persönliche Beobachtung, die ohne ein „Sein“ ja

nun nicht mehr möglich ist. Seine Freunde sagen auch, dass es

Quatsch ist, solch ein Ziel zu haben. Man kann es sowieso

nicht erreichen. Alle haben mir davon abgeraten.

Ein anderes Beispiel wäre die Zweierbeziehung. Man sieht

sich, lernt sich kennen. Man tauscht sich aus. Durch diesen

Austausch von Kommunikation überwindet man zwangsläufig

die Hürde von „Nicht-Existenz“ - denn man kannte sich ja

vorher nicht - in „Existenz“.

Man findet eine ungeheure Menge an Gemeinsamkeiten und

möchte am liebsten die ganze Zeit beisammen sein. Man



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entscheidet sich zu SEIN. „Ich bin für Dich da“. „Ich bin Dein

Ehemann“, oder „ich bin Deine Ehefrau“ oder schlicht „Dein

Partner“.

Die Ehe ist so gut, wie die Beiden mit den Fremd- oder

Gegenabsichten in Bezug auf ihre Ehe oder Beziehung fertig

werden. Wie könnten diese Gegenabsichten hier aussehen? Der

Mann muss lange arbeiten. Er könnte für eine gewisse Zeit

beruflich sehr angespannt sein. Die Schwiegermutter kommt

jeden Tag zu Besuch und spricht negativ über einen der

Partner. Die Beispiele könnten endlos fortgesetzt werden. Es

passiert nichts, solange nicht einer der Partner mit diesen

Fremd- oder Gegenabsichten übereinstimmt. Wenn doch, kann

es recht schnell die Spirale abwärts gehen. Er könnte sich

fragen, ob das wirklich die richtige Frau für ihn war. Sie

könnte Zweifel daran haben. „Hätte sie nicht lieber doch den

anderen Verehrer heiraten sollen?“ Bald macht es nichts mehr.

Man betrügt den Partner, und schleppt diesen Vertrauensbruch

mit sich herum. Man schweigt Dinge tot. Es kann zu dem

Punkt kommen, wo man den Partner kaum mehr sieht und nur

noch das Bild von ihm, welches hauptsächlich aus negativen

Gedanken besteht, mit sich herumträgt (ungefähr so wie in

dieser Skizze).

Man kann ein Spiel auf drei Arten verlassen:

Entweder man macht seine Sache so gut, dass der

Aufgabenbereich ausgedehnt werden muss, weil sonst das

Spiel langweilig wird. Man ergreift einen Beruf. Nach einiger

Zeit weiss man alles darüber. Jeder Handgriff ist bekannt. Es

gibt kaum etwas, das man nicht bewältigen kann. Man spricht

bei diesem Zustand von „Power“ oder im Deutschen von

„Macht“. Macht in diesem Sinne besagt ganz einfach, dass man

diesen Einflussbereich vollkommen beherrscht. Vielleicht ist

jetzt der Zeitpunkt gekommen, sich gr össeren

Herausforderungen zu stellen. Sollte dies der Fall sein, fängt



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Schach der Erde



man in dem neuen Bereich wieder bei „Nicht Existenz“ an und

arbeitet sich hinauf.

Auf der anderen Seite könnte es der Fall sein, dass man

unten aus einem Spiel herausgeht. Man könnte durch ständige

Kompromisse mit seinen Zielen in einen Abwärtstrend

rutschen. Oder man tut ständig etwas anderes, als von einem

erwartet wird. Die Arbeit wird zur Last. Man geht immer

unwilliger zur Arbeit und endet letztlich in der Meinung, dass

man einen „Scheiss Beruf“ hat. Man wird gefeuert und macht

andere dafür verantwortlich.

Der dritte Bereich ist die Entscheidung, die ich auf dem

Zustand von „Zweifel“ treffe. Es ist in Ordnung bei Power oder

bei Zweifel das Spiel zu verlassen. In beiden Fällen findet ein

ordentlicher Abschluss statt. Man fällt diese Entscheidung.

Unten wird die Entscheidung für einen gefällt.

Wie kann man diesen Trend umkehren?

Zunächst muss man herausfinden, welcher dieser Zustände

auf einen zutrifft. Es erfordert manchmal eine sehr grosse

Selbstdisziplin. Ein Partner, der sich in diesen Dingen

auskennt, wäre sehr hilfreich. Fangen wir ganz unten an:



Verwirrung

Die Formel für Verwirrung ist: „Finde heraus wo Du bist“

[37]. Wo bin ich überhaupt in diesem Spiel?

Wie lässt sich das verstehen? Hubbard gibt hierfür keine

weiteren Erklärungen. Man muss sich recht tief in die Materie

einarbeiten um zu verstehen, was damit gemeint ist.

Wenn man das ursprüngliche Ziel vor Augen hat, was

irgendwann verraten wurde und zu dem man jetzt nur noch

negative Beziehung hat, wird es deutlicher.

Was beinhaltet dieses „Finde heraus wo Du bist?“.

Was gibt es denn für Orte an denen ich sein könnte - oder wo

in Bezug auf die Zeit?



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Schach der Erde



Es beinhaltet den momentanen Standpunkt in Raum oder

Zeit. Von wo aus schaue ich jetzt auf das Ziel?

Bei einigermassen normalen Leuten gibt es eine

Übereinstimmung in Bezug auf Zeit und Raum. Sie sind sich,

wenn sie miteinander kommunizieren, darüber einig, dass sie in

der gleichen Zeit, sprich in der Gegenwart sind und sich auch

innerhalb eines gemeinsamen Raumes befinden. Ob dieser

Raum mit Hilfe von Kommunikationsmedien, beispielsweise

Telefon, überbrückt wird ist zweitrangig. Die

Kommunikationspartner sind direkt miteinander verbunden.

Das krasseste Beispiel für Verwirrung wären wohl die

Insassen eine psychiatrischen Klinik. Sie haben ihre Identität

mehr oder weniger aufgegeben. Sie sind jemand anderes. Sie

scheinen sich geistig nicht mit uns in der gleichen Zeit zu

bewegen. Der eine ist Napoleon, der andere ist Jesus. Sie haben

sich irgendwann, auf der darüberliegenden Stufe von Verrat,

aus dem „Sein“ herausgeschossen. Sie haben die Erfahrung

gemacht, dass es gefährlich ist von dort aus zu schauen, wo sie

wirklich sind. Sie haben die Entscheidung getroffen „nicht da“

zu sein. Da sie aber trotzdem mit dem Rest der Menschheit

konfrontiert sind, mussten sie sich eine andere Identität

zulegen, von der sie annehmen, dass sie „sicher“ ist, oder dass

sie ihnen Recht gibt.

„Blick-“ oder „Gesichtspunkt“ ist definiert als „der Punkt

des Bewusstseins (Anmerkung: in Raum und Zeit), von dem

aus wahrgenommen werden kann“. Hubbard bezeichnet einen

„entfernten Gesichtspunkt“ als einen Gesichtspunkt, den

jemand einnimmt, weil er Angst hat, von dort zu schauen wo er

wirklich ist [38], wie in der griechischen Sage, wo die Hydra

nur über einen Spiegel angeschaut werden konnte.

Wir sollten uns in diesem Zusammenhang ruhig die Frage

stellen, durch welche Augen wir eigentlich auf diese Welt

schauen. Diese Augen können eine Philosophie sein, wie

beispielsweise Scientology für Fanatiker dieser Lehre. Es



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können Medien, Autoritäten, Religionen und Weltbilder sein.

Das Resultat ist ein pauschales Urteil über etwas, entstanden

aus dem vorgekauten Denken eines anderen. Der entscheidende

Punkt hierbei ist: Basiert die individuelle Meinung auf eigener

Beobachtung oder basiert sie auf der Meinung eines anderen.

Zu einem welchen Grad lasse ich einen anderen für mich

denken?

Wir identifizieren hier die Quelle oder Ursache von

„Kontrolle“, denn es ist wohl klar, dass ein Mensch in dem

Masse kontrolliert werden kann, wie sein Weltbild von den

Meinungen anderer abhängt.

Was wäre ein Reiz- Reaktionsmechanismus?

Ist es nicht eine negative Erfahrung die mir sagt, „ich muss

beim nächsten Mal vorsichtiger sein“? Raum und Zeit, in der

ich diese Erfahrung gemacht habe, werden abgespeichert, um

bei der nächsten, ähnlichen Situation an diese Gefahr zu

erinnern. Je nach Heftigkeit dieser Erfahrung kann dieser Reiz-

Reaktionsmechanismus mehr oder weniger ausgeprägt sein.

Eine vollkommene Bewusstlosigkeit kann natürlich

schwerwiegender sein, als wenn man sich mal den Kopf stösst

oder eine Grippe hat. Aber selbst in dieser Abstufung von

gemindertem Bewusstsein bis Bewusstlosigkeit, zieht sich die

Person vom Ort des Geschehens zurück, sonst gäbe es keinen

Grund zu einem verminderten Bewusstsein.

Gehen wir zurück zur Anwendung der Formel für

Verwirrung [39].

Was versuchen wir hier zu erreichen?

Was wäre eine Verwirrung?

Verwirrung wäre „willkürliche Bewegung“ ohne einen

stabilen Bezugspunkt. Alles beeinflusst alles. Alles um einen

herum scheint in Bewegung zu sein. Man fragt sich

unwillkürlich „wo bin ich hier überhaupt?“, ohne zu

realisieren, dass dies die entscheidende Frage ist.

Hubbard sagt dazu „finde heraus wo Du bist“.



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Schach der Erde



Die Verwirrung beginnt nachzulassen, wenn man sich

wieder selbst als stabilen Bezugspunkt etabliert. Wie könnte

man „herausfinden“ wo man ist?

Nun, man könnte sich die Frage stellen, durch welche

„Augen“, oder „Meinungen“ schaue ich auf das Ziel? Schaue

ich tatsächlich selbst auf das Ziel oder durch Meinungen, die

ich übernommen habe? In dem Moment, wo ich durch

„Meinungen“ auf etwas schaue, differenziere ich nicht mehr.

Alles ist gleich und passt in die vorgefertigte Meinung. Man

tendiert dazu, etwas zu generalisieren.

Stellen Sie sich vor, sie schauen auf eine Wand und sehen,

dass sie grün ist. Ein anderer kommt daher und versucht, Sie

davon zu überzeugen, dass diese Wand in Wirklichkeit gelb ist.

Sie würden sich wahrscheinlich nicht davon überzeugen lassen

und Ihren eigenen Augen trauen. Es ist Ihre Wahrnehmung.

Je mehr eine Person seiner eigenen Beobachtung misstraut

und anderen Meinungen Glauben schenkt, desto

manipulierbarer ist sie. Man gibt seinen eigenen Gesichtspunkt

als stabile Wahrnehmungsquelle auf. Andere sagen einem

dann, was man zu denken hat.

Aus einer solchen „Verwirrung“ herauszukommen ist daher

relativ einfach. Man etabliert sich selbst als Quelle der

Wahrnehmung, indem man herausfindet, von wo man schaut.

Man lokalisiert sich als Gesichtspunkt, indem man die eigenen

Wahrnehmungen mit den Meinungen vergleicht, bei denen

man zuvor angesiedelt war. Nun hat man wieder einen stabilen

Ausgangspunkt.



Verrat

Als nächster Schritt stellt sich natürlich die Frage: „Wie bin

ich dort überhaupt gelandet?“ „Wieso bin ich zum Spielball in

dieser Verwirrung geworden?“

Man verlässt diese Stufe automatisch, wenn die Momente

oder Entscheidungen ins Blickfeld treten, dass man mit etwas



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„nichts mehr zu tun haben wollte“. Nachdem ich wieder

herausgefunden habe „wo“ ich bin, stelle ich fest, dass ich

einen Teil meines „Seins“ negiert habe. Ich habe ein Ziel

verraten. Dadurch kann ich mir selbst nicht mehr trauen und

entscheide mich diesem Ziel gegenüber nicht mehr zu sein.

Man landet in dem Zustand von „Verrat“.

Wieso Verrat?

Man kann nur etwas verraten, zu dem man zuvor loyal war,

sei es ein Ziel, ein Ehepartner oder eine Gruppe. Man kann

nichts verraten zu dem man nie gehört hatte.

Nehmen wir das Beispiel einer Ehe: Nehmen wir an, ein

Partner hat „genug von der Beziehung“. Er muss irgendwann

die Entscheidung getroffen haben: „die oder der soll doch den

Kram alleine machen - nicht mit mir - ich will damit nichts

mehr zu tun haben“. Es war eine Entscheidung nicht mehr zu

sein. „Ich bin nicht mehr für Dich da“. Diese wäre die Form

eines „negativen Postulates“.

Ein negatives Postulat [40] ist nach Hubbard das Postulat

„nicht zu sein“. Es negiert vorangegangene Postulate und hebt

das gesamte Individuum mehr oder weniger auf.

Ein Postulat wäre beispielsweise „ich will Gärtner sein“. Ein

negatives Postulat wäre: „ich wollte sowieso noch nie Gärtner

sein“, oder „ich will kein Gärtner sein“. Nach dieser

Entscheidung „kein Gärtner zu sein“, habe ich keinen stabilen

Gesichtspunkt mehr, um auf „Gärtner“ zu schauen und lebe nur

noch von Meinungen über Gärtner und allem was damit zu tun

hat. Ich betrachte nicht mehr über die eigenen

Wahrnehmungen, sondern über die anderer.

Die Vorgehensweise, um diese Stufe von Verrat zu

verlassen, ist: „finde heraus, dass du bist“.

Man realisiert, dass man ein Sein, eine Identität in einem

Spiel hat.

Man findet die Momente heraus in denen man sich

entschieden hatte nicht mehr zu sein.



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Man stelle sich nur vor, die Hypothese des „geistigen

Wesens“ würde stimmen. Er findet sich wieder, gefangen in

einem Körper, in einem Bewusstseinszustand von „einer

Lebensspanne“. Wie oft muss er auf dem Weg dahin sein

eigenes „Sein“ verraten haben?



Feind

Ist diese Stufe überwunden, rücken die feindlichen

Aktivitäten, die man dem eigenen Ziel, dem Ehepartner oder

der Gruppe, einem Volk, der Menschheit oder dem Leben an

sich gegenüber vollzogen hat in das Gesichtsfeld. Deshalb ist

die nächste Stufe „Feind“. Ich ergründe dabei „wer ich wirklich

bin“, im Gegensatz zu dem wer ich vorgebe zu sein. Ich gebe

vor ein Freund zu sein, arbeite in Wirklichkeit jedoch gegen

diese Freundschaft, bin also in Wirklichkeit ein Feind. Der

Schritt zwischen Feindschaft und Verrat ist nicht sehr gross.

Die grössten Feindschaften entstehen zwischen ehemaligen

Freunden.

Was ist Feindschaft? Es sind Taten oder Unterlassungen in

Bezug auf ein Ziel. Und um in einen solchen Zustand zu

kommen, muss ein Zweifel über die Richtigkeit der

ursprünglichen Absichten aufgekommen sein. „War es richtig,

diesen Partner zu heiraten?“ „War es richtig, sich dieses Ziel zu

stecken?“ und so weiter.

Deshalb ist der nächste Zustand „Zweifel“. Es sind Zweifel,

die einem vielleicht nie wirklich bewusst geworden sind, oder

gegen die man nichts unternommen hat.

Was will ich eigentlich?

Was will der andere? Deckt sich das mit den eigenen Zielen?



Zweifel

Hubbard beschrieb die Formel für Zweifel [41]

hauptsächlich in Bezug auf ein Gruppenmitglied. Sie ist jedoch

auf jeden Lebensbereich anwendbar: Informieren Sie sich



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Schach der Erde



ehrlich über die wirklichen Absichten und Aktivitäten der

Gruppe, des Projektes oder der Organisation, indem Sie

sämtliche Vorurteile oder Gerüchte beiseite lassen.

Prüfen Sie die Statistiken [42] des Individuums, der Gruppe

oder der Organisation.

Entscheiden Sie sich aufgrund des grössten Wohls für die

Mehrzahl der Dynamiken ob sie attackiert, geschädigt oder

unterdrückt oder unterstützt werden sollte [43] Evaluieren Sie

Ihre eigenen Statistiken oder die der Gruppe, des Projektes

oder der Organisation.

Verbinden Sie sich mit der Gruppe, Aktivität oder

Organisation, die zum grössten Wohle der Mehrzahl der

Dynamiken arbeitet (frei übersetzt).

Tun Sie alles, um die Aktionen oder Statistiken der

gewählten Gruppe zu unterstützen.

Arbeiten Sie sich die „Zustände“ in der gewählten Gruppe

nach oben.

In der Anwendung dieser Formel sollte der Betroffene

realisieren, ob er in einem Spiel ist, dass er eigentlich nicht will

oder ob er sich bist jetzt nur zu wenig in das Spiel eingebracht

hat.

Eine Entscheidung ist auf jeden Fall wichtig. Erst dann kann

er ein Spiel wirklich verlassen oder bleiben.



Belastbarkeit

Ist die Entscheidung auf dem Zustand „Zweifel“ einmal

getroffen, gerät man in den nächst höheren, den Hubbard mit

„Liability“ (frei übersetzt: Belastung oder Haftbarkeit). Wie es

zu diesem Zustand kommt, wurde anfangs schon beschrieben.

Es ist die Übereinstimmungen mit Gegen- und Fremdabsichten

bezogen auf die eigenen Ziele oder Aktivitäten. Man kann

diese Stufe als eine Art Vorstufe zu „Feindschaft“ ansehen. Bei

Feindschaft sind es „offene Taten“, hier ist es mehr die

Übereinstimmung.



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Schach der Erde



Die Formel, die Hubbard für diese Stufe ausgearbeitet hat

lautet: Finden Sie heraus wer Ihre Freunde sind.

Hier gilt es nach freundlichen und feindlichen Aktivitäten,

Unterlassungen oder Einstellungen zu forschen. Wenn ich

morgens immer zu spät aufwache weil mein Wecker nicht

funktioniert, hilft es wenig zu sagen: „Meine Freunde sind

Herbert, Anne und Klaus“. Man muss ermitteln, was einen in

der Aktivität „morgens rechtzeitig aufzustehen“ unterstützen

würde. Mit Sicherheit wäre es ein guter Wecker oder der

telefonische Weckdienst.

Liefern Sie einen effektiven Schlag gegen die Feinde der

Gruppe, der Sie vorgegeben haben zuzugehören, ungeachtet

persönlicher Gefahr. Wie könnte man das anstellen? Es geht

darum seine persönliche Integrität wiederherzustellen. Nehmen

wir an jemand steht morgens deshalb so spät auf, weil er

abends immer eine halbe Flasche Whiskey trinkt. Er könnte das

Trinken aufgeben, was ihm unter Umständen einige

Schwierigkeiten bereiten würde. Der Feind wäre das Trinken.

Ein effektiver Schlag wäre nicht, einen Alkoholiker zu

verprügeln oder eine Schnapsbrennerei in die Luft zu sprengen

(Witz).

Machen Sie den Schaden durch persönlichen Beitrag, der

weit über der normalen Erwartung der Gruppe liegt, wieder

gut.

Man muss also etwas tun, um den verursachten Schaden

auszubügeln.

Beantragen Sie Ihren Wiedereintritt in die Gruppe, indem

Sie jedes Mitglied der Gruppe um Erlaubnis fragen. Dieser

Wiedereintritt in die Gruppe wird nur bei mehrheitlicher

Zustimmung gestattet. Wird sie verweigert, wiederholen Sie

Schritte 2-4.

Es ist also wichtig, sich das Vertrauen der Mitspieler

zurückzuerobern. Ist die Person wieder in die Gruppe



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Schach der Erde



integriert, muss sie sich erneut über die Formel von „Nicht-

Existenz“ hocharbeiten.

Bei genauerer Analyse der eigenen Verhaltensweisen im

Umgang mit Situationen, wie sie oben beschrieben wurden,

wird man feststellen, dass man Teile davon unbewusst

praktiziert und eigentlich immer praktiziert hat.

Wie schon erwähnt, spricht Hubbard in diesen Formeln

hauptsächlich die Mitglieder und Mitarbeiter einer

Scientology-Organisation an. Auch als Individuum lässt sich

diese Formel sehr gut anwenden.

In wieweit gerade diese Formeln in der Gesellschaft

praktikabel wären, müssen andere ergründen.





4.10: Das Henker-Syndrom



(Es gibt ein Seminar mit dem gleichen Titel. Das komplette

Transkript ist hier hinterlegt.)

Um den Zusammenhang zwischen Spiel, Tonskala, Ethik,

den Dynamiken an sich und dem Wesen selbst, herzustellen

und verstehen zu können, ist es wichtig einige Mechaniken des

Denkens und Handelns eines Wesens zu analysieren und zu

verstehen.

Zunächst einmal geht Hubbard davon aus: „Ein Wesen ist im

Grunde gut“. Es schliesst sich einem Spiel mit der Absicht zu

helfen an.

Hubbard stellt die Hypothese auf, dass es ein Spiel nie

freiwillig verlässt, es sei denn, ein anderer Spieler macht es

ihm unmöglich, das Spiel weiterzuspielen. Eine gewagte

These, die es zu beweisen gilt.

Nennen wir dieses Wesen wieder Thetan.

Ein Thetan selbst ist unendlich.

Er begrenzt sich für ein Spiel. Er bringt sich quasi in die

Form und Grösse, um das Spiel spielen zu können. Von der



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Schach der Erde



Tonskala her betrachtet, kann man sagen, er begibt sich von der

Tonstufe 40 (Potential oder Nicht-Sein) auf die Tonstufe 20

(Aktion oder Sein). Es nimmt eine Identität im Spiel an, indem

er die Ethikformel „Nicht-Existenz“ anwendet.

Ein Spiel wird zunächst für die Dauer der Unendlichkeit

gespielt. Das heisst, es gibt keine Zeitbegrenzung. Kein Spieler

würde von anderen akzeptiert, wenn er sagt: „Ich spiele mal für

eine halbe Stunde mit“, es sei denn, dies ist die

Übereinstimmung mit den anderen.

Wenn Sie in eine Firma eintreten, geht die Personalleitung

zunächst davon aus, dass Sie bis zu Ihrer Rente in dieser Firma

bleiben.

Eine Ehe wird nicht auf Zeit geschlossen. Bei uns heisst es:

„Bis der Tod Euch scheide“.

Was aber tut ein Thetan, wenn er feststellt, dass er ein Spiel

verlassen will? Nehmen wir das Beispiel einer Ehe.

Geht er einfach zu seinem Partner und sagt: „Du Spazl, ich

möchte das Spiel verlassen - ich habe keine Lust mehr“? Oder:

„Lass uns die Beziehung beenden. Ich möchte jetzt wieder

Statik sein?“ Das wäre eine sehr ursächliche Haltung und recht

leicht, wenn keine weiteren Verpflichtungen und

Übereinstimmungen bestünden.

Im Grunde ist es jedoch nicht so.

Er wird versuchen Gründe zu finden, warum es ihm „der

Andere“ oder eine andere Quelle als er selbst, unmöglich

macht diese Beziehung oder dieses Spiel fortzusetzen.

Er hält an dem ursprünglichen Versprechen fest.

Analysieren Sie die Gründe mit denen sie einen Verstoss

gegen ein gegebenes Versprechen rechtfertigen.

Warum kommen Sie zu spät zu einem Termin, den sie

vereinbart haben, beziehungsweise, wie rechtfertigen Sie Ihr

Zuspätkommen vor Ihren Mitspielern? In den meisten Fällen

sind es doch externe Ursachen, auf die zurückgegriffen wird.

Sei es ein Verkehrsstau.



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Schach der Erde



Das Auto ist nicht angesprungen. Meine Frau ist krank.

Einfach zu sagen „Ich habe verschlafen“ wäre zu einfach und

ist auch bei den Mitspielern nicht gut angesehen.

Komischerweise akzeptieren die anderen Spieler die

ausgefallensten Begründungen, denn sie wissen, wie es bei

ihnen selbst ist. Ein Eigenverschulden wird kaum akzeptiert,

denn es würde zeigen, dass man sich auf Sie als Spieler nicht

hundertprozentig verlassen kann.

Ein qn macht ein Postulat (etwas als gegeben hinsetzen) für

ein Spiel: Er wird es ewig spielen. Er selbst wird es ewig

spielen.

2. Dynamik: „Wir werden uns immer lieben! Auf Ewig!“

Man kann keine 2. Dynamik auf der Basis haben: „Wir sind 2

Wochen miteinander zusammen und keine Sekunde länger!“

Ich persönlich kenne niemanden, der es so macht. Andererseits,

wenn man es so machen würde, wäre es kein grosses Spiel auf

der 2. Dynamik, denn jeder würde nur ein kleines Stückchen

von sich hineingeben und sagen: „Nun gut, ich habe nur diese

zwei Wochen zu verlieren, was ist das schon?! Nichts von mir!

Das ist bald zu Ende, ich schaue mich schon mal nach einem

Ersatz um!“

Mit allem, was ein qn hat, geht er voll in das Spiel hinein. Er

macht sich bekannt, weil er weiss, dass niemand mit ihm spielt,

wenn er nicht alles gibt. Das heisst, er macht sich bekannt und

sagt: „OK! Ich spiele voll mit, aber...“ - es gibt ein zweites

Postulat, was offensichtlich jeder macht - „... ich werde nur

aufhören, wenn ich nicht mehr spielen kann, da mich irgend

jemand rausschmeisst.“

Es ist mir unmöglicht worden zu spielen. Die Umstände, die

Leute, was auch immer, haben es mir unmöglich gemacht.

Aber ich will noch mitspielen.

„Ich wäre ja bei der Firma geblieben, wenn...“. „Ich wäre

noch immer mit dieser Frau zusammen, wenn nicht... dies oder

jenes vorgefallen wäre.“



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Schach der Erde



Das ist die einzige Art eines qns, mit der er jemals ein Spiel

aufhört. Er sucht sich - wie Hubbard sagt - einen Henker.

Er sagt buchstäblich: „Bring' mich um, ich habe die Nase

voll von diesem Spiel!“

Die Grundlagen der scientologischen Philosophie liegen in

diesem Phänomen: „Ich spiele voll mit, ich bin dabei, Ihr könnt

auf mich zählen. Schaut mal, alle meine Fähigkeiten, ich bin

gut!“

Er setzt sich voll im Spiel ein, er sagt aber auch: „Falls ich

jemals unter irgendwelchen Umständen aufhöre, ist es nicht

wegen mir. Niemals wegen mir! Denn ich spiele ja weiter.“

Aber irgendwann hat er einmal genug, und er sucht sich einen

Henker aus, der es ihm unmöglich macht, das Spiel weiter zu

spielen. Und er ist damit in Übereinstimmung, denn was

passiert? Er hört auf zu spielen. Es gibt niemanden der einen

anderen von einem Spiel abhalten kann. Ausser er sagt:

„Jawohl, ich hätte ja alles getan, ich habe mich aufgeopfert, ich

habe Nächte lang nicht geschlafen, ich habe mich voll für

dieses Spiel eingesetzt, aber wegen dieser Person, oder wegen

dieser Handlung, oder wegen dieser Tatsache, ist es mir

unmöglich gemacht worden zu weiter zu spielen!“

Dies ist die Mechanik, die Berechnung eines Thetans hinter

allen Dingen, die ihm „passieren“.

Würde man Unfälle auf diese Hypothese hin untersuchen,

und hätte dazu noch einen ehrlichen Zugang zu der Person, die

diesen Unfall gehabt hat, könnte man feststellen, dass es

irgendwo eine Berechnung gab, diesen Unfall zuzulassen oder

sogar herbeizusehnen.

Im Auditing stösst man immer wieder auf derartige

Berechnungen. Die Erkenntnis dieser Berechnungen resultiert

meist in schallendem Gelächter.

Es dreht sich alles um die „Verträge“ der acht Dynamiken:

„Ich spiele das Spiel auf diesen Dynamiken. Der Vertrag ist

unendlich.“ Warum ist er unendlich? Weil ein qn unendlich ist.



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Schach der Erde



In dieser Mechanik des Denkens findet man die Begründung

dafür, warum eine Person die Ethikzustände hinunter geht,

warum sich eine Person in Spielen wiederfindet, die sie

eigentlich nicht will, warum sie letztlich in einem Bewusstsein

von „einem Leben“ gefangen ist.

Hier setzt die Technologie von Scientology ein um einen

Spieler zu rehabilitieren und ihn aus Spielen zu befreien, die er

nicht will oder in denen er feststeckt.

Es ist wichtig für einen Thetan zu realisieren, dass er das

Recht auf seine eigene geistige Gesundheit hat und das Recht

ein Spiel zu verlassen. Wenn er dies wüsste, brauchte er diese

Berechnungen und Mechaniken des Denkens nicht mehr.

Warum all dieses augenscheinliche Leid? Warum gibt es

Täter und Opfer? Sucht sich der Täter sein Opfer oder sucht

sich das Opfer seinen Täter?

Buddha hat zu seinen Lebzeiten von den Ursachen des Leids

gesprochen. Er hat diese in den vier edlen Wahrheiten

niedergelegt [44]

Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll. Dies ist

zu durchschauen.

Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung. Sie

sind zu überwinden. Erlöschen die Ursachen, erlischt das

Leiden. Dies ist zu verwirklichen.

Zum Erlöschen des Leidens führt ein Weg, der Edle

Achtfache Pfad. Er ist zu begehen.

Die acht Teile dieses Pfades sind:

Rechte Ansicht Rechtes Denken Rechte Rede Rechte

Handlungsziele Rechter Lebensunterhalt Rechte Anstrengung

Rechte Vergegenwärtigung und Rechte Sammlung

Eine Prophezeiung des Buddha besagt, dass 2.500 Jahre nach

ihm der Maitreya sein Werk vollenden würde:

Er käme im Westen zur Welt.



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Schach der Erde



Er kommt zu einer Zeit wenn die Religiösität der Menschen

zu schwinden beginnt, wenn die Welt gefährdet ist und sich in

Aufruhr befindet. Es wird goldene oder rote Haare haben.

Er wird das Werk von Gautama Buddha beenden und ein

neues, goldenes Zeitalter für die Menschen herbeiführen indem

er allen Menschen das Erreichen von geistiger Freiheit

ermöglicht.

Viele (seiner Anhänger) sehen in Hubbard diesen Maitreya.





4.11: Die Brücke



Eine Brücke definiert den Weg zwischen Ausgangspunkt,

Ziel und dem, was überbrückt werden soll. In der Scientology

[45] beinhaltet dieser Begriff den Weg zwischen mehr oder

weniger „Effekt“ auf der einen und der angestrebten

Ursächlichkeit auf der anderen Seite. Sie überbrückt die

dazwischenliegenden versteckten Spielregeln und Fallen.

Mitte der 50er Jahre war Scientology als Philosophie

grösstenteils ausgereift. Die Gesetzmässigkeiten von Statik,

Theta, Spielen und Fallen waren bekannt und Hubbard lehrte

sie in zahlreichen Vorträgen. Seit dieser Zeit feilte er an einem

gangbaren Weg zu dem, was er als geistige Freiheit und auch

als OT (Operating oder „operierender“ Thetan) bezeichnete,

einem Thetan oder Spieler, der unbeeinflusst vom Universum

operieren kann. Er stellte die höchsten Ansprüche an eine

solche „Brücke“. Diese Technologie, die praktische

Durchführung der Brücke, genannt Auditing, sollte 100%

funktionieren, das heisst, sie sollte für jeden Menschen

anwendbar sein.

Auditing [46] ist die Anwendung von Dianetik- und

Scientologyprozessen und Verfahren durch einen trainierten

Auditor, also demjenigen, der diese Verfahren erlernt hat. Es

wird definiert als „die Aktion, einem Preclear eine Frage zu



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Schach der Erde



stellen, die er verstehen und beantworten kann, diese Frage

beantwortet zu bekommen und zu bestätigen“.

Clear ist ein erreichter Zustand. In frühen Büchern verglich

Hubbard den menschlichen Verstand mit einer

Rechenmaschine, die immer dann zu falschen Ergebnissen

kommt, wenn sie mit falschen oder noch vorhandenen aber

nicht mehr benötigten Zahlen operiert. Durch Auditing wird

der Preclear, derjenige, der noch nicht clear ist „geklärt“. Diese

Person befindet sich dann in einem Zustand, in dem sie die

angesammelten Bilder und Erfahrungen, auf die sie immer

reagierte, über Bord geschmissen hat. Sie braucht sie nicht

mehr.

Diese Person hatte grosse Teile ihrer Aufmerksamkeit in der

Vergangenheit gebunden. Man könnte sagen, dass der grösste

Teil der Aufmerksamkeit dafür gebraucht wurde, negative

Erfahrungen der Vergangenheit herunterzudrücken oder

festzuhalten, damit sie nicht plötzlich in der Gegenwart

auftauchen. Wenn man davon ausgeht, dass eine Person

potentiell 100% ihrer Aufmerksamkeit zur Verfügung hat,

davon jedoch ein grosser Teil auf Geschehnissen der

Vergangenheit liegt, ist es offensichtlich, dass diese Person nur

sehr eingeschränkt in der Gegenwart lebt. Es sei hier noch mal

darauf hingewiesen, dass mit Vergangenheit nicht nur eine

Lebensspanne gemeint ist. Ein Clear hat somit seine

Selbstbestimmung zurück und operiert in der Gegenwart. Der

Begriff „Clear“ bezieht sich auf die Person in ihrem

persönlichen Umfeld, das heisst, auf ihre erste Dynamik.

Ein Preclear wird schrittweise an diesen Zustand

herangeführt. Durch den Kommunikationskurs lernt er unter

anderem zu „sein“ und zu „konfrontieren“, d.h. etwas so

anzuschauen wie es ist, ohne davor zurückzuschrecken. Die

ersten Übungen haben durchaus Parallelen zu

Meditationstechniken im Zen-Buddhismus. Sie dienen dazu „in

der Gegenwart“ zu sein und wahrzunehmen.



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Schach der Erde



Im nachfolgenden Auditing werden verschiedene

Lebensbereiche des Preclears angeschaut und aufgeräumt.

Diese „Aufräumaktion“ wird vom Preclear selbst durchgeführt.

Der Auditor leitet nur mit Fragen. Es beginnt mit dem

sogenannten Life-Repair (übersetzt: Lebensreparatur) wobei

die Aufmerksamkeit, die auf negativen Erfahrungen im

gegenwärtigen Leben einer Person liegt, wieder freigesetzt

wird und geht dann über verschiedene andere Prozesse bis hin

zu „Clear“. Jeder Auditingabschnitt hat ein konkret definiertes

Ziel.

Ist der Zustand „Clear“ erreicht, dehnt die Person ihr

Bewusstsein und ihren Einflussbereich auf andere Dynamiken

aus. Vor dem Clear-Zustand war die Person meist in

persönlichen Problemen introvertiert. Sie wird sich nach und

nach ihrer Verantwortung auf anderen Dynamiken bewusst. Sie

geht nun in Etappen auf ein neues Ziel, genannt OT oder

Operating Thetan zu.



Was ist dieser OT?

Operieren wird hier im Sinne von agieren oder etwas

verursachen, gebraucht. Es ist idealerweise ein Spieler, der mit

vollem Bewusstsein über das Spiel auf das Spielfeld

zurückgekehrt ist (vergl. auch den Abschnitt „Ton-Skala“).

Betrachtet man dies von unserem, das heisst vom Standpunkt

eines Homo Sapiens aus, könnte man sagen, er rehabilitiert

sich von einer Spielfigur zu einem Spieler.

Vom Statikstandpunkt aus könnte man sagen, dass dieses

Statik sich dazu entschlossen hat, in einem Spiel mitzuspielen,

das heisst, es unterwirft sich somit den übereingestimmten

Spielregeln, einschliesslich der damit verbundenen Barrieren.

Es wäre, bildhaft gesprochen, vergleichbar mit einer Person,

die zuhause sitzt und den Entschluss fasst, sich in einer Firma

zu bewerben. Zuhause ist sie keinerlei Regeln unterworfen. Sie

kann schlafen und aufstehen wann sie will. Wird sie



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Schach der Erde



angenommen, unterwirft sie sich den entsprechenden

Arbeitszeiten und -aufgaben. Sie muss sich quasi einschränken

und gewisse Freiheiten aufgeben, um in diesem Spiel

mitzuspielen, gewinnt andererseits an „Aktion“ und „Sein“.

Um es nochmal zu verdeutlichen: Statik und MEST

(Materie, Energie, Raum und Zeit) haben kein „Sein“ im Spiel.

Statik, weil es sich nicht dazu „entschlossen“ hat und MEST,

weil es „vergessen“ hat. MEST kann auch als die tiefste Stufe

von Theta bezeichnet werden. Es ist letztlich kondensiertes

Theta, welches seine Individualität vollkommen verloren hat.

Das Wesen, der Thetan befindet sich also in einem Spiel.

Dieses „grosse“ Spiel besteht aus den acht Verträgen, den

Dynamiken 1-8. Es sind die Dynamiken zwischen Schöpfung

und Individualität.

Hubbard geht davon aus, dass ein Wesen in der

Vergangenheit wesentlich grösser und stärker war. Dies ist

einer der Hauptunterschiede zwischen Scientology und den

meisten anderen Philosophien, Religionen oder

Wissenschaften. Es setzt voraus, dass das Wesen immer in

einem höheren Zustand war und sich jetzt in einem niedrigeren

Zustand befindet, und wir versuchen, die Fähigkeit, die er

einmal hatte, wiederzugewinnen.

Man kann die „Brücke“ in drei grundlegende Abschnitte

unterteilen [47]:

Im Bereich der Fremdbestimmung befreit sie sich von den

Effekten, die ihr aufgezwungen wurden. Genauer gesagt befreit

sie sich von den geistigen „Aufzeichnungen“ dieser Effekte

und von dem Mechanismus, diese Effekte aufzeichnen zu

müssen. Es sind die Effekte, die eine Person in ihrem

Wirkungsgrad einschränken. Hubbard geht davon aus, dass

beispielsweise alle psychosomatischen Krankheiten die

Auswirkungen solcher Aufzeichnungen sind. Er hat dies in

seinem Buch „Dianetik - die moderne Wissenschaft der

geistigen Gesundheit“ detailliert beschrieben. Unter dem



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Schach der Erde



Begriff Fremdbestimmung sind all die geistigen Auswirkungen

zusammengefasst, die beispielsweise aus Krankheit, Folter,

Implants, Unfällen, resultieren. Es ist ein riesiger Sack

negativer Erfahrungen die das Wesen in der Gegenwart mit

sich herumschleppt. In diesem Bereich der Fremdbestimmung

schmeisst die Person letztlich diesen Sack fort.

Im Bereich der Selbstbestimmung wird nun - bildlich

gesprochen - die Frage aufgegriffen, wieso sich jemand

überhaupt einen solchen Sack zugelegt hat. Was sind die

Übereinstimmungen die dazu geführt haben, diese

Fremdbestimmung erst möglich zu machen? Man muss an der

Kreation dieser Fremdbestimmung mitgewirkt haben, denn

ohne diese Mitwirkung wäre kein Effekt wahrnehmbar.

Die Brücke ist in diverse Abschnitte unterteilt. Der erste

Abschnitt umfasst die Schritte bis zum Zustand „Clear“.

Darauf folgt ein Block, genannt OT I - OT III. Dieser Block

löst die Person aus einer Katastrophe, welche die Erde vor

geraumer Zeit heimgesucht hat.

Bis hierhin verläuft die Brücke in der Freien Zone

grösstenteils parallel zu der in der Scientology Kirche. Die

folgenden Stufen sind jedoch unterschiedlich. Der Abschnitt -

OT IV - OT VIII - behandelt einen Aspekt, den wir den

„organisierten Fall“ oder auch Excalibur nennen. Excalibur

deshalb, weil diese Stufe, vergleichbar mit dem Schwert, den

gordischen Knoten durchtrennt. Hier werden die Ursachen

beseitigt, die ein Wesen auf eine sehr niedrige

Bewusstseinsstufe gebracht haben und es dort festhalten.

Dieser gesamte Komplex behandelt den fremdbestimmten Fall

[48].

In der Scientology Kirche spricht man von den NOTs-

Stufen. NOTs steht für New Era Dianetics für OTs und umfasst

die OT-Stufen IV bis VII.

An dieser Stelle noch ein paar Anmerkungen zu den NOTs-

Stufen in der Scientology Kirche:



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Schach der Erde



Hubbard hat diese Stufen zusammen mit David Mayo

entwickelt, als er krank war (siehe auch Kapitel III, Seite 225).

Sie gelten in der Freien Zone als die schwächsten Stufen der

Brücke, weil sie in einer Notsituation entwickelt wurden.

Gerade Anfang der 80er Jahre hatte sich herausgestellt, dass

nur wenige Personen in der Lage waren, diese Stufen

abzuschliessen. Bill Robertson, einer der höchsttrainierten

Mitarbeiter Hubbards, sowohl auf technischem, wie auch

administrativen Gebiet, wertete diese Stufen neu aus und stiess

dabei auf einige Kernaussagen Hubbards, die in der

Scientology Kirche offensichtlich nicht die nötige Beachtung

fanden. Dieser Abschnitt wurde von ihm neu zusammengestellt

und läuft in der Freien Zone unter dem Namen „Excalibur“.

Viele Kritiker der Scientology werfen die Frage auf, warum

denn diese OT-Stufen vertraulich sind, verbunden mit der

Forderung, sie jedem zugänglich zu machen. Sagen wir es so:

Jemand der keinerlei Interesse an dieser Philosophie hat, wird

wahrscheinlich keinen Schaden erleiden wenn er einen

Einblick in die Materie erlangt. Er wird diese Sachen höchstens

als Hubbard'sche Verrücktheiten oder Science Fiction abtun.

Schwierig wird es erst, wenn eine Person weit genug die

Brücke hinaufgegangen ist und kurz vor der Erkenntnis steht,

wie bösartig dieser Komplex des fremdbestimmten Falls

angelegt ist. Als Hubbard die Stufen OT II und III erforscht hat

wäre er beinahe selbst daran gestorben. Er hat dann das

Herantasten an diesen Komplex so aufgebaut, dass es bei

korrekter Vorgehensweise, für nachfolgende Personen

ungefährlich ist. Dennoch wurden diese Stufen Ende der 60er

Jahre auf einem Schiff, weit ab von der Hektik des täglichen

Lebens und unter medizinischer Überwachung durchgeführt.

Das waren die Pioniere. Heute ist dieser Fallaspekt fast schon

ein Kinderspiel. Um jedoch einen möglichen Schaden zu

vermeiden, bekommt die Person diese Stufen erst dann zu



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Schach der Erde



Gesicht, wenn sie reif dafür ist. Alles andere ist

unverantwortlich.

Hubbard hat diese Brücke stufenweise aufgebaut. Das hat

nichts mit den Stufen und Einweihungsritualen der diversen

Geheimorden zu tun. Jeder, der das Interesse aufbringt, diese

Brücke zu überqueren, kann das entsprechende Know-How

erlangen. Jedes Wissen und jede Fertigkeit wird schrittweise

erlangt. Man schafft ein solides Fundament und baut darauf

auf. Überspringt man eine Stufe, stellt sich meist heraus, dass

dadurch das gesamte Vorankommen verzögert oder sogar

verhindert wird.

Im Komplex des selbstbestimmten Falls ergründet die

Person also ihre eigene Mitwirkung an den Effekten, die sie

erfährt oder erfahren hat. Wir haben es früher schon

angesprochen: Eine Person soll bereit sein, alles zu erfahren.

Ist sie nicht dazu bereit, baut sie sich selbst Barrieren auf, die

dann letztlich in einem selbstgeschmiedeten Gefängnis

resultieren. Das schliesst natürlich auch das ein, was sie selbst

verursacht hat - ihren Beitrag an diesem Universum. Es wird

ergründet, warum sie sich selbst und andere gefangen hält -

warum sie die eigenen Fähigkeiten verlor, bzw. abgelegt hat.

Dieser Fallaspekt umfasst die Stufen 9- 16 und bringt als

Resultat „Fallfreiheit“ hervor. Das heisst, die Person ist an

einem Punkt angelangt, wo sie selbst kein Auditing mehr

braucht. Vielleicht ist das die Stufe, die im Buddhismus als

„bodhi“ bezeichnet wird.

Bodhi als „Erleuchtung“ oder „Erkenntnis“ um die

Zusammenhänge des Spiels. Bodhi als das Lösen von den

zwanghaften Verstrickungen in diesem Universum. Das

Erreichen dieser Fallfreiheit ist jedoch keine Aufforderung,

sich in ein Nirwana oder auf einen „Statikpunkt“

zurückzuziehen.

Man muss es hier noch einmal in aller Deutlichkeit sagen:

Scientology an sich ist kein Ziel. Keine Religion oder



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Schach der Erde



Weltanschauung kann für sich selbst ein Ziel, sondern immer

nur ein Hilfsmittel sein, um einem Spieler die Sichtweise auf

das Spiel zu erleichtern, oder ihn möglicherweise aus den

Verstrickungen zu befreien. Eine Religion oder

Weltanschauung die dies nicht tut, schafft keine Lösung,

sondern Abhängigkeit. Ist das angestrebte Ziel erreicht, ist man

als Spieler rehabilitiert, muss man in der Lage sein, auch hier

loslassen zu können, um nicht in eine neue Verstrickung oder

Abhängigkeit zu geraten.

Nun geht es in den pandeterministischen, das heisst

allbestimmten Bereich. Was heisst nun „Allbestimmung“? Soll

hier ein neuer Gott geschaffen werden, der alle und alles

kontrolliert? Nein. Dieser Bereich hat mit Verantwortung zu

tun. Nehmen wir den familiären Bereich als Beispiel. Eine

Familie hält nur zusammen, weil ein oder mehrere Bestandteile

dieser Familie mehr Verantwortung übernehmen als für ihr

eigenes, unmittelbares Überleben erforderlich wäre. Als

Familienvater habe ich bestimmte Freiheiten, die ich als

Junggeselle hatte, nicht mehr. Ich gewinne jedoch eine

Dynamik, mit ihren Freuden und Leiden, dazu. Eine Familie ist

grösser und stärker als deren Individuen allein. Der

Einflussbereich nimmt offensichtlich zu. Man könnte diesen

Einflussbereich auch als Verantwortungsbereich definieren.

Für was fühle ich mich verantwortlich? Vielleicht kann man

einen kleinen Vorgeschmack von dem Begriff Allbestimmung

bekommen, wenn man sich vorstellt wie es um unser

gemeinsames Überleben als Menschheit bestellt wäre, wenn

jeder von uns, etwas mehr als erwartet, Verantwortung für

andere übernehmen würde.

Manchmal sind dies Kleinigkeiten. Es ist mir gerade vor

Kurzem, in meinem letzten Urlaub wieder bewusst geworden.

Ich war mit meiner Familie in Holland. Bei einem

morgentlichen Spaziergang sah ich eine Flasche am Strand

liegen. Es war gerade Ebbe. Nun, Flaschen können zerbrechen.



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Schach der Erde



Kinder spielen am Strand. Jedoch, es war nicht meine Flasche,

die dort lag. Wessen Verantwortung war es, diese Flasche zu

entfernen. Es war ja nicht gesagt, dass sie überhaupt

zerbrechen würde. Mir wurde klar, dass diese Flasche ein

„Potential“ in sich birgt, das Potential jemanden zu verletzen.

Es war unwarscheinlich, dass ein Mitglied meiner Familie,

oder ich selbst, in diese Flasche treten würde. An diesem Teil

des Standes waren wir noch nie. Ich versuchte zu ergründen,

wer denn letztlich die Verantwortung für diese Flasche und

deren Verletzungspotential hat. War es derjenige, der sie

zurückgelassen hat? War es die Aufsichtsmannschaft, die den

Strand säubert? Mag alles sein. Irgendwo schlich sich jedoch

die Erkenntnis ein, dass die Verantwortung bei demjenigen

liegt, der es sieht, also bei mir. Ich weiss nicht wie vielen

Verletzungen ich in der Vergangenheit entkommen bin, weil

ein anderer genau diese Verantwortung getragen hat. Die

andere Erkenntnis, die damit verbunden war, betraf das Thema

des „Erfahrens“. Was müsste ich in dem Moment, in dem ich

die Flasche nicht beseitige, bereit sein zu erfahren....? Eine

interessante, kleine Studie über Ursache und Effekt. Ich müsste

tatsächlich bereit sein zu erfahren, wie es sich anfühlt, wenn

eine zerbrochene Flasche am Strand liegt.

Wir haben das Problem, dass das Denken vieler Menschen

dort halt macht, wo scheinbar ihre eigenen Interessen

angetastet werden. Verantwortung ist leider immer noch

interessenabhängig. Es ist das weitverbreitete Denken „nach

mir die Sintflut“. Wir stehen jedoch auch vor dem Phänomen,

dass scheinbar höhere Dynamiken die darunterliegenden

kontrollieren und disziplinieren. Wenn eine „dritte Dynamik“,

sagen wir eine Firma, sich nicht um die Effekte ihre Produktion

beispielsweise in Form von Luftverschmutzung kümmert,

schreitet der Staat ein. Warum schreitet der Staat letztlich ein?

Er hat eine Schutzfunktion den anderen Dynamiken gegenüber.

Idealerweise würde der Staat zum grössten Wohl der Mehrzahl



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Schach der Erde



der Dynamiken handeln. Hier bewahrheitet sich die Aussage,

dass Justiz dann einschreitet, wenn das Individuum oder in

diesem Fall eine Gruppe versagt, Ethik an sich selbst

anzuwenden.

Allbestimmung ist das graduelle Ausdehnen des

Verantwortungsbereiches auf alle Dynamiken. Es ist eigentlich

die Erkenntnis, dass alles Leben auch ein Teil meiner selbst ist.

Es sind meine Dynamiken. Es ist der Bereich, für den ich mich

einmal zuständig erklärt hatte und für den ich jetzt - in vollem

Bewusstsein -wieder zuständig bin. Vielleicht ist der

Daseinszustand, von dem Buddha sinngemäss gesagt hat:

„derjenige, der die Erleuchtung erlangt hat komme zurück, bis

auch der letzte Grashalm erleuchtet ist“.



Anstrengung - Gegenanstrengung

Hubbard hat 1952 [49] einen sehr interessanten Vortrag über

die Betrachtung von „Anstrengung“ und „Gegenanstrengung“

gehalten. Als Anstrengung könnte man die gelenkte Kraft einer

Dynamik in eine bestimmte Richtung betrachten und als

Gegenanstrengung die Kraft, die auf diese Dynamik wirkt. Was

als Gegenanstrengung betrachtet wird obliegt letztlich dieser

Dynamik selbst.

Es ist eine Sache der Einstellung. Was betrachte ich als

Gegenanstrengung? Ein Staat, der sich isoliert von den anderen

Dynamiken betrachtet, wir sehen das in jeder Diktatur,

übernimmt höchstens die Verantwortung für die integrierten

Dynamiken in diesem Staat, aber auch nur solange, wie sie mit

der Betrachtungsweise des Staates konform gehen. Individuen

oder Gruppen, die dem entgegenwirken oder auch nur eine

andere Anschauung haben, werden bekämpft und vernichtet.

Offensichtlich wird alles, was nicht mit der Betrachtungsweise

dieser Diktatur übereinstimmt als eine Gegenanstrengung

angesehen.



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Schach der Erde



Eine Gegenanstrengung kann offensichtlich nur existieren,

wenn ich für den Bereich, aus dem die Gegenanstrengung

kommt, keine Verantwortung übernehme. Was könnte man

sich als Gegenanstrengung aussuchen?

Nehmen wir beispielsweise einen Gärtner. Er bebaut ein

Stück Land. Offensichtlich ist alles, was in diesem Garten

passiert eine „Anstrengung“ des Gärtners. Es ist sein Garten.

Er wandelt durch seine Anstrengung ein Stück Materie in

Leben um, oder er kanalisiert Leben, um ein Stück des

materiellen Universums zu erobern. Er wandelt alle

Gegenanstrengungen im Garten in seine eigene Anstrengung

um. Er könnte jetzt anfangen über die Schnecken oder über das

Unkraut zu schimpfen und diese Dinge somit als

Gegenanstrengung auswählen. Diese Dinge werden für ihn

dann eine Belastung, wenn er nicht bereit ist auch dafür

Verantwortung zu übernehmen.

Eine Tendenz ist: Je mehr ich unbewusst eine

Gegenanstrengung als solche auswähle, d.h. je mehr ich etwas

zwanghaft bekämpfe, desto stärker wird diese

Gegenanstrengung. Es ist klar, denn ich gewähre dieser

Gegenanstrengung kein eigenes „Sein“. Man muss

offensichtlich in dem Masse zum Effekt werden, wie man

Gegenanstrengung auswählt.

Man sollte sich jedoch seine Gegenanstrengungen gezielt

aussuchen. Was erwählen wir als Gegenanstrengung?

Erwählen wir einen anderen Menschen als einen

Gegenanstrengung? Eine andere Rasse? Erwählen wir Tiere

oder überhaupt eine andere Dynamik als Gegenanstrengung?

Philosophisch betrachtet bleiben wir solange in der Barbarei,

wie wir dies tun.

Was wäre aber eine vernünftige Gegenanstrengung die wir

erwählen könnten? Die natürliche Gegenanstrengung eines

Wesens ist eigentlich das physikalische Universum selbst. Das

physikalische Universum ist im grundlegenden Sinne Chaos,



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Schach der Erde



und Theta bringt Ausrichtung in dieses Chaos (vergl. auch

„neunte Dynamik“). Wir beteiligen uns an der grundlegenden

Aktion des Lebens selbst.

Woher stammt nun überhaupt diese Gegenanstrengung oder

dieser Effekt, den wir als materielles Universum kennen?

Hubbard [50] stellte in diesem Zusammenhang die höchst

interessante Hypothese auf, dass alle Gegenanstrengung, die

wir wahrnehmen können, ursprünglich eine eigene

Anstrengung gewesen sein muss.

Das erste Ziel ist das Kreieren eines Effektes, das zweite Ziel

ist das Erleben dieses Effektes.

Das physikalische Universum als eine Gemeinschafts-

Produktion aller Spieler? Ein enormer Effekt.

Wir verlieren in dem Masse die Kontrolle über das

physikalische Universum, wie wir andere Menschen als

Gegenanstrengung auswählen, denn es braucht die

ausgerichtete Kraft aller Menschen, um letztlich das

physikalische Universum zu ordnen.

„Der Kampf Mensch gegen Mensch“, so Hubbard, „ist

Unrecht. Die Gesetze des physikalischen Universums

einzusetzen, um den Menschen zu bekämpfen heisst, das

physikalische Universum gegen den Menschen zu

unterstützen.“

Das physikalische Universum ist für jedes Wesen in diesem

Universum zu einem Problem geworden. Ein Wesen lebt nicht

nur in diesem Universum, bestehend aus eigenen Kreationen

(siehe auch Abschnitt „Sechste Dynamik“), sondern es zeichnet

dieses auch noch zwanghaft geistig auf. Jede Begegnung von

Anstrengung und Gegenanstrengung, jede Erfahrung in diesem

Universum wird zwanghaft von dem Wesen kopiert. Diese

„Eisenkugel“ aus Erfahrung wird als Hemmnis für das Wesen

grösser und grösser.

Die Brücke von Fremd-, Selbst- und Pandeterminismus hilft

dem Wesen, sich dieser Eisenkugel wieder zu entledigen.



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Schach der Erde



Wir kommen aus einem Barbarentum, wo Menschen

Menschen bekämpfen. Würde es uns gelingen, die Menschen

in ihrem Denken zu vereinen - dass sie sich gegenseitig nicht

mehr als Gegenanstrengung, sondern als Teil ihrer Dynamiken

betrachten, könnten wir es schaffen eine Zivilisation

aufzubauen, auf die wir alle stolz sein können.

Viele werden sich fragen, wann man dieses Spiel denn

eigentlich verlassen kann. Nun, es hängt in erster Linie davon

ab mit welcher Motivation man in dieses Spiel eingestiegen ist.

Welchen Effekt wollte man in diesem Spiel erfahren? Was ist

mein Einsatz in diesem Spiel?

Im Abschnitt über die Ethik-Zustände haben wir darüber

gesprochen, dass man ein Spiel auf drei Zuständen verlassen

kann: Im Zustand von Macht (Power), im Zustand von Zweifel

und im Zustand von Verwirrung. Es ist ersichtlich, dass die

ersten zwei Zustände selbstbestimmt sind und dass der

Ausstieg auf „Verwirrung“ eine fremdbestimmte

„Entscheidung“ ist. Eine Analyse des eigenen Spielverlaufes,

unter Berücksichtigung der Dynamiken, ist hierbei

unumgänglich.

Es ist einzusehen, dass man beispielsweise als Junggeselle,

zur Familie in ihrer vollen Konsequenz, Statik ist. Ich habe

keine Verantwortung, wenn niemand da ist, für den ich

Verantwortung übernehmen könnte. Beginne ich eine

Partnerschaft, entschliesse ich mich zu sein und übernehme

Verantwortung. Ich heirate, zeuge Kinder, sie machen

vielleicht Schwierigkeiten, wachsen mir über den Kopf, das

Verhältnis zum Partner ist zerstritten. Ich sehne mich danach

wieder Junggeselle (Statik) zu sein und lasse mich scheiden.

Nach einer Weile habe ich das Singleleben satt und ich beginne

eine neue Partnerschaft. Was ist das für ein Kreislauf? Was ist

mit den Kreationen, seien es Kinder, Schulden oder sonstige

Verpflichtungen aus der vorangegangenen Partnerschaft?

Entledige ich mich meiner Verantwortung indem ich aussteige?



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Schach der Erde



Wohin kann ich mich zurückziehen, um die Effekte der

vorangegangenen Kreationen nicht mehr zu spüren? Wieviele

Personen oder Institutionen muss ich davon überzeugen, keine

Verantwortung mehr zu haben? Wie klein muss ich mich

machen, damit das Sozial-oder Jugendamt mich in Ruhe lässt?

In der Politik ist Verantwortung gleichzusetzen mit „seinen

Hut nehmen und gehen“. Wenn hier etwas schiefläuft,

übernimmt man - anstatt die Sache wieder in Ordnung zu

bringen - „die Verantwortung“, indem man geht.

Überall dort, wo ich ein Spiel ich mich so verschlechtere,

dass für meinen Teil der Kreationen zu übernehmen, muss es

ein anderer tun. Häuft sich die Anzahl derjenigen, die das Spiel

verlassen, ohne die Verantwortung für ihren Teil zu

übernehmen, wird es zu dem Grad für den Rest schwieriger.

Offensichtlich kann ich ein Spiel nur dann verlassen, wenn

ich Ursache über dieses Spiel werde. Der andere Weg führt

letztlich in die traurige Bewusstlosigkeit des physikalischen

Universums selbst.

Im Nachfolgenden eine Zusammenstellung von

Überlegungen und Untersuchungen Hubbard's über den

menschlichen Geist und das materielle Universum, in dem wir

uns bewegen. Sie sind als „Faktoren“ bekannt. Ich persönlich

glaube, dass Hubbard nichts dagegen hätte, diese Faktoren hier

zu zitieren, denn es ist die kernigste Aussage über Kreationen,

der Verstrickung geistiger Wesen in diesen Kreationen und

dem Weg aus diesen Verstrickungen hinaus. Es ist zwar

abzusehen, dass die Scientology Kirche, bzw. das RTC oder

deren Publikationsabteilung mir dadurch einen

Copyrightverstoss vorwerfen wird, aber ich bin der Meinung,

dass sie mit einer wissenschaftlichen Formel gleichzusetzen

sind und somit der Allgemeinheit zur Verfügung stehen sollten.

Scientology: Die Axiome der Scientology

In den Scientology-Axiomen, die von L. Ron Hubbard im

Jahre 1954 verfasst wurden, erhalten wir eine Kurzfassung und



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Schach der Erde



Wiederholung aller vorherigen Axiome und Logiken, die in

eine praktischere, grundlegendere und direktere Auflistung

gebracht wurden. Sie lassen sich vielleicht am besten mit den

Axiomen der Geometrie vergleichen und sind gewiss genauso

selbsterklärend. Die Axiome der Geometrie sind jedoch

entschieden weniger subtil als die Axiome der Scientology, da

die Geometrie sich durch sich selbst beweist, wohingegen die

Axiome der Scientology sich durch alles Leben beweisen.

Leben ist im Grunde ein Statik.

DEFINITION: Ein Lebensstatik besitzt keine Masse, keine

Bewegung, keine Wellenlänge, keine Position im Raum oder in

der Zeit. Es besitzt die Fähigkeit, zu postulieren und

wahrzunehmen.

Das Statik ist zu Betrachtungen, Postulaten und Meinungen

fähig.

Raum, Energie, Objekte, Form und Zeit sind das Ergebnis

von Betrachtungen, die vom Statik gemacht wurden und/oder

zu denen das Statik in einem Einverständnis steht; Raum,

Energie, Objekte, Form und Zeit werden nur wahrgenommen,

weil das Statik die Betrachtung hat, dass es sie wahrnehmen

kann.

Raum ist ein Gesichtspunkt von Dimension. Energie besteht

aus postulierten Partikeln im Raum. Objekte bestehen aus

gruppierten Partikeln.

Zeit ist im Grunde ein Postulat, dass Raum und Partikel

fortbestehen werden.

Die äussere Erscheinung von Zeit ist die Veränderung der

Position von Partikeln im Raum.

Zeit zeigt sich in der Hauptsache durch Veränderung.

Das höchste Ziel im Universum ist das Schaffen einer

Wirkung.

Die Betrachtungen, die zu Zuständen des Daseins führen,

sind vier an der Zahl:



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Schach der Erde



a. AS-ISNESS ist der Zustand der unmittelbaren Erschaffung

ohne Fortdauer und der Zustand des Daseins, der im

Augenblick der Erschaffung und im Augenblick der Zerstörung

besteht und sich von anderen Betrachtungen dadurch

unterscheidet, dass er kein Überleben enthält. b. ALTER-

ISNESS ist die Betrachtung, die Veränderung und dadurch Zeit

und Fortdauer in eine AS-ISNESS hineinbringt, um

Fortbestehen zu erhalten. c. ISNESS ist eine Erscheinungsform

der Existenz, die durch die kontinuierliche Veränderung einer

As-isness hervorgerufen wird. ISNESS wird Realität genannt,

wenn Einverständnis darüber besteht. d. NOT-ISNESS ist die

Anstrengung, mit Isness zurechtzukommen, indem man ihren

Zustand durch den Einsatz von Kraft reduziert. NOT-ISNESS

ist eine Erscheinungsform, und sie kann eine ISNESS nicht

völlig bezwingen.

Die primäre Bedingung eines jeden Universums ist, dass

zwei Räume, Energien oder Objekte nicht denselben Raum

einnehmen dürfen. Wird diese Bedingung verletzt (ein

perfektes Duplikat), dann wird die Erscheinungsform jedes

beliebigen Universums oder jedes Teils dieses Universums

aufgehoben.

Der Aktionszyklus des physikalischen Universums ist

Erschaffen, Überleben (was Fortbestehen ist), Zerstören.

Überleben wird durch Alter-isness und Not-isness erreicht,

wodurch die Fortdauer, die wir als Zeit kennen, erreicht wird.

Erschaffung wird durch das Postulieren einer As-isness

erreicht.

Völlige Zerstörung wird durch das Postulieren der As-isness

von irgend etwas Existierendem und seinen Teilen erreicht.

Nachdem das Statik As-isness postuliert hat, praktiziert es

Alter-isness und erreicht damit den Anschein der Isness und

erhält somit Realität.

Dadurch, dass das Statik Notisness praktiziert, bewirkt es das

Fortbestehen von unerwünschtem Vorhandensein und erzeugt



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Schach der Erde



somit Unrealität, wozu Vergesslichkeit, Bewusstlosigkeit und

andere unerwünschte Zustände gehören.

Indem das Statik dazu veranlasst wird, einen beliebigen

Zustand so anzuschauen, wie er ist, wird dieser Zustand

gemindert.

Indem das Statik dazu veranlasst wird, ein perfektes

Duplikat zu erschaffen, wird etwas Existierendes oder ein Teil

davon zum Verschwinden gebracht. Ein perfektes Duplikat ist

eine zusätzliche Erschaffung des Objektes, seiner Energie und

seines Raumes in seinem eigenen Raum, in seiner eigenen Zeit

und unter Verwendung seiner eigenen Energie. Dadurch wird

die Bedingung, dass zwei Objekte nicht denselben Raum

einnehmen dürfen, verletzt und das Verschwinden des Objektes

verursacht.

Verstehen setzt sich aus Affinität, Realität und

Kommunikation zusammen.

Das Praktizieren von Not-isness vermindert Verstehen.

Das Statik ist zu vollkommenem Wissen fähig.

Vollkommenes Wissen bestünde aus vollkommenem ARK.

Vollkommenes ARK würde das Verschwinden aller

mechanischen Daseinszustände zur Folge haben.

Affinität ist eine Skala innerer Einstellungen, die von der

Koexistenz des Statiks wegführt, um über das

Dazwischensetzen von Distanz und Energie Identität zu

schaffen, bis hinunter zu unmittelbarer Nähe, die jedoch

geheimnisvoll ist.

Durch das Ausüben von Isness (Beingness) und Not-isness

(die Weigerung zu sein) entwickelt sich die Individualisation

von Knowingness aus, die mit völliger Identifikation

einhergeht, durch die Einführung von immer mehr Distanz und

immer weniger Duplikation über Zustände, die geprägt sind

von Schauen, Emotion, Anstrengung, Denken, Symbolisieren,

Essen und Sexuelles bis hinab zum Nichtwissen (Mysterium).

Solange der Punkt des Mysteriums noch nicht erreicht ist, kann



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Schach der Erde



es noch etwas Kommunikation geben, jedoch setzt sich selbst

beim Mysterium ein Versuch zur Kommunikation fort. Hier

haben wir im Fall eines Individuums ein graduelles Abfallen

von dem Glauben, dass man eine vollständige Affinität

annehmen kann, bis hinab zu der Überzeugung, dass alles ein

völliges Geheimnis ist. Jedes Individuum befindet sich

irgendwo auf dieser Skala von Wissen bis Mysterium. Die

ursprüngliche Tabelle der Einschätzung des Menschen

umfasste den Emotionsbereich dieser Skala.

Realität ist die übereingestimmte Erscheinungsform des

Daseins.

Eine Wirklichkeit kann für jemanden individuell existieren,

aber wenn andere damit übereinstimmen, kann man sie eine

Realität nennen.

Die Struktur von Realität ist in Isness enthalten, die sich aus

As-isness und Alter-isness zusammensetzt. Eine Isness ist eine

Erscheinungsform und keine Wirklichkeit. Die Wirklichkeit ist

As-isness, die abgeändert worden ist, um Fortbestand zu

erreichen.

Unrealität ist die Folge und die Erscheinungsform des

Praktizierens von Not-isness.

Kommunikation ist die Betrachtung und Handlung, einen

Impuls oder ein Partikel vom Ursprungspunkt über eine

Entfernung zum Empfangspunkt zu schicken, mit der Absicht,

am Empfangspunkt eine Duplikation und ein Verstehen dessen

zu erzeugen, was vom Ursprungspunkt ausging.

Die Formel für Kommunikation ist: Ursache, Entfernung,

Wirkung, mit Absicht, Aufmerksamkeit und Duplikation mit

Verstehen.

Die Bestandteile von Kommunikation sind Betrachtung,

Absicht, Aufmerksamkeit, Ursache, Ursprungspunkt,

Entfernung, Wirkung, Empfangspunkt, Duplikation, Verstehen,

die Geschwindigkeit des Impulses oder des Partikels, ein

Zustand von Nichts oder Etwas.



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Schach der Erde



Eine Nichtkommunikation besteht aus Barrieren. Barrieren

bestehen aus Raum, etwas Dazwischengesetztem (z.B. Wände

und Abschirmungen aus sich schnell bewegenden Partikeln)

und Zeit. Eine Kommunikation braucht per Definition nicht in

beide Richtungen zu gehen. Wenn eine Kommunikation

erwidert wird, wird die Formel wiederholt, wobei der

Empfangspunkt nun zu einem Ursprungspunkt und der frühere

Ursprungspunkt nun zu einem Empfangspunkt wird.

Um zu bewirken, dass eine As-isness bestehenbleibt, muss

man die Erschaffung einem anderen Urheber zuschreiben als

sich selbst. Andernfalls würde sie dadurch, dass man sie

anschaut, zum Verschwinden gebracht.

Jeder Raum, jede Energie, jede Form, jedes Objekt, jedes

Individuum oder jeder Zustand des physikalischen Universums

kann nur existieren, wenn es eine Abänderung der

ursprünglichen As-isness gegeben hat, um zu verhindern, dass

sie durch ein beiläufiges Anschauen zum Verschwinden

gebracht wird. Mit anderen Worten, alles, was fortbesteht,

muss eine „Lüge“ enthalten, so dass die ursprüngliche

Betrachtung nicht völlig dupliziert wird.

Die allgemeine Regel im Auditing ist, dass etwas, das

unerwünscht ist und doch bestehenbleibt, gründlich angeschaut

werden muss, woraufhin es verschwinden wird.

Wenn es nur teilweise angeschaut wird, wird sich zumindest

seine Intensität verringern.

Güte und Schlechtigkeit, Schönheit und Hässlichkeit sind

gleichermassen Betrachtungen und beruhen auf nichts anderem

als auf Meinung.

Alles, was nicht direkt beobachtet wird, neigt dazu,

bestehenzubleiben.

Jede As-isness, die durch Not-isness (durch Kraft) verändert

wird, neigt dazu, bestehenzubleiben.

Jede Isness neigt dazu, bestehenzubleiben, wenn sie durch

Kraft verändert wird.



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Schach der Erde



Die endgültige Wahrheit ist ein Statik.

Ein Statik hat keine Masse, Bedeutung, Beweglichkeit, keine

Wellenlänge, Zeit, Position im Raum, keinen Raum. Der

Fachausdruck dafür ist „grundlegende Wahrheit“.

Eine Lüge ist ein zweites Postulat, eine zweite Behauptung

oder ein zweiter Zustand mit dem Zweck, ein primäres Postulat

zu verdecken, welchem gestattet wird, bestehenzubleiben.



BEISPIELE:

Weder die Wahrheit noch eine Lüge ist eine Bewegung oder

eine Veränderung eines Partikels von einer Position zu einer

anderen.

Eine Lüge ist eine Behauptung, dass ein Partikel, das sich

bewegte, sich nicht bewegt habe, oder sie ist eine Behauptung,

dass ein Partikel, das sich nicht bewegte, sich bewegt habe.

Die grundlegende Lüge ist, dass eine Betrachtung, die

gemacht wurde, nicht gemacht worden sei oder anders gewesen

sei.

Wenn eine primäre Betrachtung abgeändert wird, aber noch

besteht, wird Fortbestand für die abändernde Betrachtung

erreicht.

Jedes Fortbestehen hängt von der grundlegenden Wahrheit

ab, aber es ist die abändernde Betrachtung, die fortbesteht,

denn die grundlegende Wahrheit hat weder Fortbestehen noch

Nicht-Fortbestehen.

1. Dummheit ist das Nichtkennen von Betrachtung.

2. Mechanische Definition: Dummheit ist Nichtkennen von

Zeit, Ort, Form und

Geschehen.

1. Wahrheit ist die exakte Betrachtung.

2. Wahrheit ist die exakte Zeit, der exakte Ort, die exakte

Form und das exakte Geschehen.

Daraus ersehen wir, dass das Versäumnis, Wahrheit zu

erkennen, Dummheit hervorbringt.



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Schach der Erde



Somit würde das Erkennen von Wahrheit eine As-isness

bewirken, wie sich tatsächlich demonstrieren lässt.

Somit sehen wir, dass eine endgültige Wahrheit keine Zeit,

keinen Ort, keine Form und kein Geschehen hätte.

Somit erkennen wir, dass wir nur dann einen Fortbestand

erreichen können, wenn wir eine Wahrheit verdecken.

Lügen ist eine Abänderung von Zeit, Ort, Geschehen oder

Form. Lügen wird Alter-isness und wird zu Dummheit.

(Die Schwärze von Fällen ist eine Anhäufung der eigenen

Lügen des Falles oder der Lügen eines anderen.) Alles, was

fortbesteht, muss As-isness meiden. Daher muss jede Sache,

um bestehenbleiben zu können, eine Lüge enthalten.

Das Leben stellt Probleme, um sie selbst zu lösen.

Jedes Problem muss eine Lüge enthalten, um ein Problem zu

sein. Wäre es Wahrheit, würde es sich auflösen.

Ein „unlösbares Problem“ würde am längsten fortbestehen.

Es enthielte auch die grösste Anzahl abgeänderter Tatsachen.

Um ein Problem zu schaffen, muss man Alter-isness ins Spiel

bringen.

Die Sache, in die Alter-isness hineingebracht wird, wird zu

einem Problem.

Materie, Energie, Raum und Zeit besteht fort, weil es ein

Problem ist.

Es ist ein Problem, weil es Alter-isness enthält.

Zeit ist der primäre Ursprung von Unwahrheit.

Zeit bringt die Unwahrheit aufeinanderfolgender

Betrachtungen zum Ausdruck.

Theta, das Statik, hat keine Position in Materie, Energie,

Raum oder Zeit, ist aber fähig zu Betrachtungen.

Theta kann die Betrachtung anstellen, dass es eine Position

einnimmt, worauf es augenblicklich diese Position einnimmt

und in dem Grade zu einem Problem wird.

Theta kann durch seine Betrachtungen zu einem Problem

werden, wird aber dann zu MEST.



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Schach der Erde



MEST ist diejenige Form von Theta, die ein Problem ist.

Theta kann Probleme lösen.

Das Leben ist ein Spiel, in dem Theta als das Statik die

Probleme von Theta als MEST löst.

Um irgendein Problem zu lösen, ist es lediglich erforderlich,

Theta der Löser zu werden, anstatt Theta das Problem.

Theta als MEST muss Betrachtungen enthalten, die Lügen

sind.

Postulate und lebendige Kommunikation können, da sie

nicht MEST sind und MEST übergeordnet sind, eine

Veränderung in MEST erreichen, ohne ein Fortbestehen von

MEST herbeizuführen. Deshalb ist Auditing möglich.

MEST bleibt bestehen und verfestigt sich in dem Masse, wie

ihm kein Leben gewährt wird.

Ein stabiles Datum ist erforderlich, um Daten zu ordnen.

Eine Toleranz gegenüber Verwirrung und ein stabiles

Datum, über das

Übereinstimmung besteht und anhand dessen man die Daten

in einer Verwirrung ordnen kann, sind gleichermassen für eine

geistig gesunde Reaktion auf den acht Dynamiken erforderlich.

(Damit ist geistige Gesundheit definiert.)

Der Aktionszyklus ist eine Betrachtung. Der Aktionszyklus,

der von der genetischen Entität akzeptiert wird erschaffen,

überleben, zerstören ist nur eine Betrachtung, die vom Thetan

verändert werden kann, indem er eine neue Betrachtung

anstellt oder andere Aktionszyklen macht.

Theta bringt Ordnung ins Chaos.

FOLGESATZ: Chaos bringt Unordnung in Theta.

Ordnung tritt in Erscheinung, wenn Kommunikation,

Kontrolle und Havingness für THETA verfügbar sind.

DEFINITIONEN:

Kommunikation: der Austausch von Ideen über Raum

hinweg.



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Schach der Erde



Kontrolle: positives Postulieren, was Absicht und deren

Ausführung ist. Havingness: das, was das Erleben von Masse

und Druck ermöglicht.

Intelligenz und Urteilsvermögen werden an der Fähigkeit

gemessen, relative Wichtigkeiten einzuschätzen.

FOLGESATZ: Die Fähigkeit, Wichtigkeiten und

Unwichtigkeiten einzuschätzen, ist das höchste logische

Vermögen.

FOLGESATZ: Identifikation ist eine einförmige Zuweisung

von Wichtigkeit. FOLGESATZ: Identifikation ist die

Unfähigkeit, Unterschiede in Zeit, Ort, Form,

Zusammensetzung oder Wichtigkeit einzuschätzen.

Das Obige ist eine Zusammenfassung von Seinszuständen,

die benutzt werden können, um zu erschaffen, um Fortbestand

zu erwirken oder um zu zerstören. Nachdem der Thetan mit

den mechanischen Dingen übereingestimmt hat und die

Übereinstimmungen beibehält, kann er noch immer zahllose

Postulate aufstellen, die mit ihrem Widerspruch und ihrer

Komplexität das menschliche Verhalten erschaffen, dessen

Fortbestand erwirken und es zerstören.

© 1996 Church of Scientology International. All Rights

Reserved. For Trademark Information



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Kapitel IV, Quellenverzeichnis

Quellen



Hubbard, L. Ron,

Advanded Procedures and Axioms, Copyright 1951 by L. Ron

Hubbard, published by The Department of Publications World

Wide, Dianetics and Scientology Technical Dictionary,

compiled and edited by LRH personal Compilation Bureau,

published by Church of Scientology of California Publications

Organization United States Die Axiome der Scientology, 1975,

herausgegeben vom College für angewandte Philosophie e.V.

Frankfurt/M.

Die Faktoren, April 23, 1953, in dem Buch Scientology 0-8,

The Book of Basics,

Philadelphia Doctorate Course, 1952, HCL-Lectures, 1952

Die Grundlagen des Denkens, 3. Auflage, 1974 O'Leary, Brian

Exploring Inner and Outer Space, 1989, North Atlantic Books,

Berkley, California 94705, 2800 Woolsey Street Robertson,

William B.,

Eure Dynamiken in den 90er Jahren, Seminar vom 30.6.-

1.7.1990 in der Schweiz

Verbessern von Zuständen im Leben, Vortrag vom 1.-

2.12.1990 Sheldrake, Prof. Rupert Das Gedächtnis der Natur,

Scherz Verlag, 1992.

Talbot, Michael

Das holographische Universum - Die Welt in neuer Dimension,

Knaur, 1994 Valerian, Valdemar Matrix III, 1992, Arcturus

Books, Inc., 1443 S.E. Port St. Lucie Blvd. Port St. Lucie,

Florida 34952, USA



- 340 -




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Schach der Erde



Kapitel V



Gegenwärtige Situation der Erde



Seit den 50er Jahren, seitdem sich die Möglichkeiten

eröffnet haben durch Dianetik- und Scientologyverfahren „in

die Vergangenheit zu blicken“, wurden mehr und mehr

Informationen zusammengetragen, die unsere Weltgeschichte

in einem anderen Licht erscheinen lassen. Diese Informationen

stammen einerseits von Hubbard selbst, andererseits von

sogenannten Fallgeschichten aus dem Auditing und auch aus

Untersuchungen der Freien Zone, massgeblich

zusammengestellt von William B. Robertson nach 1982.

Der volle Umfang dieser Entwicklungen wurde von Hubbard

1966/67, im Rahmen der OT III-Entwicklung erforscht und

niedergelegt. Auslöser dafür waren die massiven Attacken auf

Scientology, seitens der amerikanischen Regierung und die

Frage nach dem Hintergrund der grundlegenden

Unterdrückung geistiger Freiheit.

Diese Informationen passen in das Bild einer, seit

Jahrtausenden andauernden Einflussnahme auf die Menschheit.

Das ganze ist aber nur dann zu verstehen, wenn man sich von

den Schranken der herkömmlichen Meinung über den

Menschen befreit und den Gesichtspunkt annimmt, dass diese

„Komposition Mensch“, bestehend aus Körper und Verstand,

von einer Bewusstseinseinheit gelenkt wird, die von Körper

und Verstand unabhängig operieren kann und sich dessen auch

bewusst ist.

Der Schlüssel ist das Bewusstsein.

Mit Hilfe von Hubbard's Philosophie und deren Anwendung

und im Einklang mit den Aussagen und Erlebnissen

verschiedenster Menschen aus unterschiedlichsten

Glaubensrichtungen und Weltanschauungen kann heute gesagt



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Schach der Erde



werden, dass das Erinnerungsvermögen des Menschen nicht

bei der Geburt beginnt und beim Tod aufhört.

Mit dem Verfahren, genannt Auditing, ist es möglich, dem

Menschen seine „zwanghafte“ Zeitspur [1] wieder zugänglich

zu machen und ihn von den gewaltvollen Erlebnissen zu

befreien. Einige dieser Erlebnisse wurden als eine

Gemeinsamkeit bei den meisten Menschen entdeckt. Daraus

lässt sich unsere Geschichte um einige Informationen

anreichern.

Es wird jedoch noch einige Zeit in Forschung und

Datenanalyse gesteckt werden müssen, um all die

Informationen auszuwerten und in Einklang miteinander zu

bringen. Einige Informationen mögen heute falsch oder

widersprüchlich sein, andere Information mögen hinzukommen

und für mehr Aufklärung sorgen. Je mehr Forscher sich an der

Wahrheitssuche beteiligen, desto mehr Chancen bestehen für

die Menschheit sich aus der Falle zu befreien.

Was ist diese Falle?

Der Menschheit wird die Selbstbestimmung verweigert. Ihre

Entwicklung wird gelenkt, das Bewusstsein kontrolliert.

Als Menschheit degradieren wir zu reinen Konsumenten:

statusorientiert, konform, kontrolliert.

Die individuelle Verantwortung des Einzelnen geht mehr

und mehr in staatliche Hände über.

Wählen wir unsere eigenen Henker?



Geschichte

Hubbard geht in verschiedenen Vorträgen auf die Situation

und die Rolle der Erde ein, bezogen auf ihr galaktisches

Umfeld. Wir befassen uns dabei mit einer relativ jungen

Zeitspanne. Jung, im Verhältnis zu der Zeitspanne, die unser

Universum ausmacht.

Vor etwa 75 Millionen Jahren war die Erde ein

Erholungsplanet. Sie wurde Teegeeack genannt. Die politische



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Schach der Erde



Situation sah so aus, dass die Erde derzeit Teil einer Föderation

war, die aus 21 Sternen und den dazugehörigen 76 Planeten

bestand. Durch eine grosse, willentlich herbeigeführte

Katastrophe, auf die noch näher eingegangen wird, wurde die

Erde zu einem Sperrgebiet. Lange Zeit gab es hier kein

menschliches Leben.

In den letzten 200.000 Jahren ist wieder ein Wettstreit um

die Erde entbrannt. Im nachfolgenden einige Zitate von

Hubbard.

„Dieser Planet war Teil einer früheren Föderation und geriet

aus deren Kontrolle durch verlorene Kriege etc. Diese grössere

Föderation, dies ist nicht ihr richtiger Name, aber wir haben sie

oft in der Vergangenheit so genannt und uns so auf sie

bezogen, nämlich die Markabische Föderation. Diese ist als

einer der Deichselsterne des grossen Wagens bekannt, wo der

Hauptplanet sitzt.“ (LRH: Vortrag: Auditing

Kommunikationszyklus, SHSBC, 6.8.63) „Diese Zivilisation

empfing eine Immigration aus einer anderen Galaxis. Sie

bauten eine Zivilisation auf, die sehr lange Zeit bestehen blieb.

Datiert wird diese Gesellschaft bis ca. 208.000 Jahre zurück.

Die Zivilisationsperiode für diese Gesellschaft hat vor ungefähr

10.000 Jahren aufgehört. Es ist eine böswillige, willkürliche

Gesellschaft, welche die Erde einige Male überrollte. (LRH:

Prinzipal Incidents on the Track, Vortrag vom 27.11.59) An

anderer Stelle spricht Hubbard, bezogen auf die „Immigration

aus einer anderen Galaxis“, von den grauen Invasoren, die vor

75 Millionen Jahren in unsere Galaxis einfielen und die

damalige Katastrophe mit auslösten. Ein interessantes

Bindeglied ist hier der Artikel über die Aussage des Hofrat

Moser, der behauptet, dass 17 unserer gegenwärtigen

Regierungen, geheime Beziehungen zu einer ausserirdischen

Gruppierung haben. „Die Ausserirdischen kommen aus der

Galaxis M31 im Sternbild Andromeda, sagte Moser. Seine

Dokumente klassifizieren sie als humanoid.“ Hubbard weiter:



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Schach der Erde



„Auswüchse dieser Gesellschaft sind heute in Architektur etc.

zu sehen. Die Zivilisation heute ist nahezu identisch mit der

Markab-Zivilisation vor 208.000 Jahren.“ (LRH: Prinzipal

Incidents on the Track, Vortrag vom 27.11.59)

„Dieser Teil des Universums, bzw. die Erde wurde als ein

Abfallhaufen benutzt. Thetans wurden in Ice-Cubes

(Eiswürfeln) hier heruntergeschmissen. ... Durch die Wesen,

die hier hineingeschmissen wurden, sind auf der Erde alle

möglichen Zivilisationen vertreten.“ (The Free Being: Vortrag

von L. Ron Hubbard vom 9.7.63) „Die vorchristliche,

ägyptische Zeit ist eine vollkommene Space-Opera-

Gesellschaft [2], obwohl die meisten glauben, dass es eine

religiöse Phase gewesen sei. Die Erde war zu dieser Zeit unter

Attacke der 4ten und 5ten Invaderforce (Invasionstruppe). Die

5te war eine Art Raumkommando und die 4te war das

Marskommando.“ (LRH: Prinzipal Incidents on the Track,

Vortrag vom 27.11.59) „Es gab die vierte Invasionstruppe, die

schon lange in diesem Gebiet war, gefolgt von der fünften

Invasionstruppe, die von der Existenz der Vierten nichts

wusste.

Die vierte Invasionstruppe sitzt auf dem Mars mit gewaltigen

Installationen, grossen Geheimhaltungs- und

Abschirmungsmassnahmen. (LRH: Die Rolle der Erde, Vortrag

vom 30.10.52).

Die fünfte Invasionstruppe hat sich auf der Venus

festgesetzt. Sie machte nun von diesem Gebiet Gebrauch, ohne

dass sie eine Ahnung davon hatte, dass die vierte

Invasionstruppe schon seit sehr langer Zeit hier existiert. Sie

hatten keinen blassen Schimmer, dass es Installationen von der

vierten Invasionstruppe gab, und sie haben sich nur gewundert,

warum sie immer wieder ihre Mannschaften verloren. Die

Mannschaften verschwanden einfach spurlos, und darüber

haben sie sich natürlich Sorgen gemacht und haben neue

geschickt und die verschwanden wieder.



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Schach der Erde



Die ganze Zeit wurde die Erde als Gefängnis verwendet. Sie

ist auch ziemlich gut abgeschirmt. Da gibt es Installationen

(Implantstationen), beispielsweise in der Mongolei, in den

Pyrenäen und in den Mondbergen in Afrika[3]. (LRH: Die

Rolle der, Vortrag vom 30.10.52) Die heisseste Phase der

Kämpfe zwischen diesen beiden Invader-Forces geht bis in die

ägyptischen Zeit zurück. Zu dieser Zeit lagen einige Gruppen

im Wettstreit. Es gab die sogenannte Bruderschaft der

Schlange... Es war der Versuch einer erneuten religiösen

Eroberung im ägyptischen und indischen Raum[4]. (LRH:

Prinzipal Incidents on the Track, Vortrag vom 27.11.59) Die

4te Invaderforce wurde zerschlagen. Sie sind jedoch in einer

Art Gedankenkontrolle der Erde gegenüber verwickelt. (LRH:

Prinzipal Incidents on the Track, Vortrag vom 27.11.59 und

„The Free Being“: Vortrag von L. Ron Hubbard vom 9.7.63)

Zecharia Sitchin verweist in seinen Büchern auf enorme

Kämpfe, die sich in der vorägyptischen Phase auf der Erde

zugetragen haben sollen. Nach Sitchin waren es Kämpfe der

Anunnaki untereinander. Festzustellen ist jedoch, dass diese

zwei Lager sich in ihren Absichten unterschieden: Die einen

waren um das Wohl der Menschheit besorgt und setzten sich

für sie ein. Die anderen sahen in den Menschen eher eine

Sklavenrasse, die es zu kontrollieren und auszubeuten gilt.

Hubbard ist in seinen Vorträgen immer nur fragmental auf

diese vorgeschichtliche Phase der Menschheit eingegangen.

Eine vernünftige Auswertung wurde nie gemacht. Zieht man

seine Aussagen mit in Betracht, könnte man eine neue

Hypothese aufstellen und annehmen, dass es sich hierbei um

Kämpfe zwischen der 4ten und 5ten Invaderforce gehandelt

hat. Nach heutigen Erkenntnissen, müsste die 4te

Invasionstruppe mit der Markabischen Konföderation

gleichzusetzen sein. Wir gehen davon aus, dass die Erde

weiterhin, auf einer sehr geheimen Basis, durch Markab

kontrolliert wird.



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Schach der Erde



Im Nachfolgenden ein Hinweis aus anderer Quelle. Achten

Sie auf die Zeitangaben. Sie decken sich ziemlich genau mit

den Aussagen Hubbards.



5.01: Ein Blick auf den Mars

Interview mit Al Bielek 1991

Bielek [5] brachte die Informationen über den Einsatz von

Mind-Control und mentaler Kriegsführung auf den neusten

Stand, und lieferte auch einen detaillierteren Bericht über seine

Erfahrungen im Montauk Projekt. Montauk, auch bekannt als

das Phoenix Projekt, benutzt Bielek und seinen Bruder Duncan

Cameron, um die unterirdischen Städte auf dem Mars zu

erforschen.

AB = Al Bielek, SS = Sovereign Scribe

SS: Sie gingen durch den Zeittunnel, machten einen Schritt

und Sie waren auf dem Mars. Was sahen Sie?

AB: Nun, ich war nicht auf der Oberfläche vom Mars. Wir

waren unter dem Boden. Die Geschichte geht zurück auf das

Buch „Alternative 3“, die TV Produktion in England, welche

die Tatsache umreisst, dass wir Mars-Basen haben, eine oder

mehrere, dank einer gemeinsamen Operation der US-

Regierung - ich weiss nicht, ob die Russen mitmachten - und

Aliens. Diese sind in den Oberflächenbasen. Eigentlich ist es

eine Operation der Weltregierung.

Als sie um 1969 auf der Oberfläche waren, entdeckten sie

versiegelte Eingänge zum Untergrund, und sie wussten, dass

dort unten etwas war. Es gingen Gerüchte um, dass es dort

wahrscheinlich vergrabene Artefakte von alten Zivilisationen

gab, weil viele Überreste an der Oberfläche gefunden wurden.

Ruinenstädte, die nach NASA-Schätzung vielleicht 300.000

Jahre, 250.000 Jahre alt waren. Aber sie fanden die Eingänge

blockiert, alles abgesperrt zu irgendwelchen unterirdischen

Bereichen. Sie sandten über ihre Kommunikationssystem eine

Nachricht zurück, zurück zu wem auch immer in Montauk und



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dem Phoenix Projekt. „K önnt Ihr da irgend etwas für uns tun?

Wir können nicht in den Untergrund des Mars gelangen.“ Und

sie antworteten „Ja, wahrscheinlich können wir das. Gebt uns

einige Koordinaten auf der Marsoberfläche. Wir müssen einige

astronomische Berechnungen laufen lassen.“ Sie erhielten die

Daten und fütterten alles in Computer. Sie wollten, dass zwei

Leute gingen, und zufällig waren es Duncan und ich.

SS: Weshalb zwei?

AB: Um zu bestätigen, was der andere sah und auch für den

Fall, dass es im Untergrund Probleme gäbe. Sie wussten nicht

wirklich, was dort unten war. ...Wir entdeckten schliesslich,

dass die letzten Verbliebenen der Marsianer -wenn Sie sie so

nennen wollen - im Untergrund vor schätzungsweise 10.000

bis 20.000 Jahren starben, und alles, was sie von ihrer

Zivilisation hatten, hinterliessen sie im Untergrund. Wir fanden

enorme Mengen an Plastiken, die religiöser Art zu sein

schienen.

SS: Wie sahen sie aus? Wie gross waren sie?

AB: Meistens 1,8 bis 2,5 m gross, Stein, darin eingebettete

Edelsteine und so weiter.

SS: Stellten sie menschenähnliche Leute dar?

AB: Ja. Sie waren recht gut erhalten. Dann fanden wir

Archive. Wir fanden sehr viel wissenschaftliches Material. Wir

fanden elektronische Ausrüstung dort unten; Tonnen und

Tonnen von Zeug. Und später kam das Gerücht auf, dass.... ich

erinnerte mich nicht daran, bis mich Duncan vor etwa einer

Woche darauf stiess, als er sagte „vergiss nicht die 17.000

Tonnen Mars-Gold, die sie heraus geholt haben“. Nach seiner

Erinnerung daran war es sehr seltsames Gold. Es war etwa fünf

mal dichter als unseres. Es war ein unglaubliches Vermögen

wert. Wohin es ging, haben wir keine Ahnung, aber es wurde

nach Montauk gebracht und von dort aus ging es irgendwo hin.

Es gab mehrere autorisierte Reisen. Und Duncan und ich hatten

die glänzende Idee, da ja alles im Computer gespeichert war,



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Schach der Erde



eine Reise oder zwei, von uns aus zur eigener Erkundungen zu

machen. Und das taten wir auch. Nach dem zweiten Mal wurde

es entdeckt und wir wurden gestoppt. Das war, als er in die

Archive gelangte und enorme Aufzeichungen der Zivilisation

fand, die dort unten begraben war.

SS: Was fanden Sie heraus?

AB: Er war derjenige, der sie lesen konnte. Ich konnte sie

nicht lesen.

SS: Hat er Ihnen nicht davon erzählt?

AB: Nein. Nun ja, damals schon, aber ich kann mich jetzt an

nichts davon erinnern. Es ist eine sehr seltsame Erinnerung.

Wieder ein, wieder aus, und dieser Teil, was wir wirklich

fanden, wurde mir nie ganz klar. Gleich danach wurden wir aus

dem Projekt zurückgezogen.

Aber ich kann mich an einige der anderen Einrichtungen

erinnern, die wir dort unten sahen. Sie hatten sehr seltsame,

grosse Generatoren irgendwelcher Art. Wenn man es nicht

gesehen hat, empfehle ich, den Film „Total Recall“

anzuschauen. Tatsächlich war es dieser Film, („Totale

Erinnerung“, Arnold Schwarzenegger) der mir in Erinnerung

rief, dass ich dort gewesen bin. Nicht die Kolonien, aber die

Aufnahmen vom Untergrund, wo sie diese grossen, runden

Behälter hatten, von denen der Regisseur sagte, sie seien

wahrscheinlich für die Herstellung von Sauerstoff. Ich bin

nicht ganz sicher, aber wir denken es auch. Ich schaute sie an

und sagte „Sie sind nicht rund. Sie sind sechseckig.“ Und ich

fragte mich „woher zum Teufel wusste ich das?“ Das war also

unsere Sicht vom Untergrund. Von der Oberfläche haben wir

kaum etwas gesehen.

SS: Sahen Sie Eis unter der Oberfläche wie in „Totale

Erinnerung“? AB: Eis? Nein.

SS: Wenn ich mich an den Film richtig erinnere, schmelzten

sie viel Eis um eine Atmosphäre zu schaffen.



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AB: Es gab dort unten kein Eis. Es waren

Sauerstoffgeneratoren und sie hatten auch Speicher. Es gab

eine Herstellungssystem, das scheinbar von den Leuten

zurückgelassen wurde. Ich weiss wirklich nicht viel darüber,

aber es wurde aktiviert, bevor sie die Oberflächenkolonien

aufbauten. Sie schmolzen auch die Polkappen. Es gingen

Gerüchte um, dass sie dazu ein oder zwei Wasserstoffbomben

benutzten. Ich weiss nicht ob es wahr ist. Aber sie haben viel

vom Polareis geschmolzen, damit sie Wasser hatten. Es ist

noch immer spärlich, aber sie haben es. Die Atmosphäre ist

dünn, aber sie haben Atmosphäre. Und die Temperatur ist

warm genug. Im Äquatorbereich haben sie keine Probleme zu

überleben. Es ist etwa 10°C warm. Man kann dort leben, was

die Temperatur angeht.

AB: Haben Sie irgendwelche Informationen über das

Gesicht auf dem Mars? AB: Nicht, soweit ich mich an den

Untergrund erinnern kann. Es gibt übrigens mehr als ein

GESICHT AUF DEM MARS. Sie fanden mehrere. Aber ich

erinnere mich an die NASA-Bekanntmachung vor etwa zwei

Jahren, dass sie auf einer niedrigen Frequenz Radiosignale vom

Mars empfangen. Sie waren etwa auf 50 Kilohertz, wenn ich

das richtig behalten habe. Eine ziemlich tiefe Frequenz, die auf

die Ausrüstung hinweist, oder was auch immer die

Radiofrequenz-Signal erzeugt, und es war kodiert, ziemlich alt

und wahrscheinlich beinahe erschöpft. Daher waren sie

erstaunt, dass überhaupt noch etwas rauskam und sie es

empfangen konnten. Sie liessen es durch den Computer und

übertrugen es. Es war eine Warnung. Ein Warnmeldung an die

Menschheit, nicht die Fehler zu wiederholen, die sie gemacht

hatten.

SS: Haben Sie irgendwelche Gefühle darüber, auf dem Mars

zu sein? Was waren Ihre allgemeinen Eindrücke?

AB: Wir gruben in den Überbleibseln einer alten

Zivilisation, die unserer vorausgegangen war und es war ein



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sehr seltsames Gefühl. Das zu sehen, was von einer einst

grossen Zivilisation übrig geblieben ist und zu erkennen, dass

sie dort buchstäblich ausstarben und alles zurückliessen und die

Anlagen schliesslich stillstanden. Sie waren bewusst unter dem

Boden. Scheinbar bedeutete dies „Überleben“, da die

Ringstädte lange zuvor zerstört wurden, und sie lebten und

blieben dort unten.

Soviel ich verstehe, überlebte eine Anzahl der Marsianer den

Angriff - was immer der Angriff auf der Oberfläche auch war -

und reisten schliesslich ab auf die Erde, während andere

beschlossen, auf dem Mars im Untergrund zurückzubleiben.

Und ziemlich wörtlich starben ihre Nachkommen schliesslich

aus so wie die ganze Rasse, die auf dem Mars zurückblieb. Es

ist ein ziemlich eigenartiges Gefühl zu erkennen, dass die

letzten einer Rasse gänzlich im Untergrund ausstarben. Sie

liessen einfach ihre gesamten Einrichtungen und Gegenstände

zurück.

Ende des Interviews

Interview mit Duncan Cameron und Preston Nichols

(Auszug)

DC: Duncan Cameron, PN: Preston Nichols, SS: Sovereign

Scribe

PN: ...Es handelt sich nur um Erinnerungen von Mr.

Cameron und Mr. Bielek. Ich selbst hatte mit diesem Teil

nichts zu tun. Es war nicht so, dass sie die grosse Stadt gebaut

hätten. Sie fanden eine altertümliche frühere Zivilisation, die

aufgegeben worden war. Sie kamen auf den Mars und stellten

fest, ja, es hatte dort einst eine Zivilisation gegeben, und was es

davon über dem Boden gegeben hatte, war zu Staub zerfallen.

Aber sie entdeckten riesige Untergrundeinrichtungen, die noch

immer messbare magnetische Felder und solche Dinge

erzeugten, und sie realisierten, dass es noch immer Maschinen

gab, die im Untergrund liefen. Zuerst gingen sie überall auf

dem Mars herum und konnten sich nicht vorstellen, wie sie



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unter die Oberfläche kommen sollten, ohne Bohrausrüstungen

herzubringen und einen Tunnel direkt hinunter zu schneiden.

Als Montauk die Funktionstüchtigkeit erreichte, war es keine

Sache mehr, das anderen Ende des Wirbels, von 1983 aus,

durch welche Zeit auch immer, direkt in den Mars hinein zu

zielen, und genau das taten sie. Und Duncan kann selbst über

das Zeug erzählen, was er auf Mars gesehen hat.

SS: Was sahen Sie?

DC: ...Informationen, besagen dass es ein System gibt,

welches immer noch auf dem Mars existiert. Ursprünglich war

es ein System in der Art eines elektronischen Kristalls, Teil der

Abwehrstruktur für das Sonnensystem, welche ausgeschaltet

wurde. Abwehr im Sinne davon, „für sich zu bleiben“. In

diesem Sinn haben wir alle Energiefelder um uns, und dadurch

eine Abwehrhaltung, um äussere Einflüsse fern zu halten.

Wenn man auf der Ebene eines Sonnensystems denkt, und eine

solche Abwehr würde ausgeschaltet, wenn dies eine Station für

sich wäre, um Widerlinge draussen zu halten, oder um die

Intelligenz im Sonnensystem am leben und dynamisch in

Bewegung zu halten, wenn dies nun ausgeschaltet würde, hätte

man alle Arten von Aufdringlichkeiten, die normalerweise

nicht durch kämen.

Das Abwehrsystem auf dem Mars ist ausgeschaltet und es

gibt deswegen allerlei Probleme und Störungen. Es ist ein

verbundenes System, von dem wir noch nicht alle Aspekte

nachvollzogen haben...

Al und ich selbst, entsprechend unserer Erinnerung, waren

dort vorwiegend auf einer gelenkten Mission. Eine Art

„sehendes Auge“... Im Grunde war ich nur dort, um

herumzuschauen. Eigentlich war es 100m oder 150 m unter der

Oberfläche, die höhlenähnlichen Systeme eingeschlosssen. Es

gibt dort alle Arten symbolischer Hinweise. Tonale

Frequenzen. Es war nicht unbedingt ein eigentlicher Generator,

aber vielerlei Frequenzen, die sehr lebendig waren -beinahe



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Schach der Erde



wie eine eigene Art von Intelligenz. Es war meine Aufgabe

hinzugehen, zu untersuchen und zu sehen was geschah. So, das

waren mehr oder weniger die zwei Dinge die ich sah.

SS: In der Zeit zurückreisend, haben Sie da Zivilisation auf

dem Mars gesehen? DC: Nein, ich selbst nicht. Möglicherweise

Al. Ich war nur an fünf oder sechs spezifischen Missionen

beteiligt, soweit ich mich erinnern kann. Wie es mit Al steht,

weiss ich nicht. Bis vor kurzem habe ich jegliche Verbindung

zu dem Philadelphia-Experiment oder Montauk oder damit im

Zusammenhang stehende Probleme, geleugnet. Es war ein

Verleugnungs-Systems in mir selbst. Also arbeite ich mich

j etzt voran und versuche zu lernen und mich selbst

weiterzubilden, und ich suche sogar jetzt, während wir

sprechen, nach weiteren Informationen.

Montauk war verantwortlich dafür, das Bewusstsein auf der

Erde zu konditionieren und zu beeinflussen. Es war

möglicherweise eine der Prioritäten, Werkzeuge zufinden um

Leute zu konditionieren und zu kontrollieren.

Ende des Interviewauszuges





5.02: Sektor 9



Im folgenden Abschnitt wird die Geschichte von Sektor 9

wiedergegeben. Sektor 9 ist der Teil unserer Galaxis, in dem

auch die Erde liegt. Dieser Sektor umfasst 21 Sterne und 76

dazugehörige Planeten.

Diese nachfolgenden Informationen stammen zum grössten

Teil aus Untersuchungen von William B. Robertson. Zunächst

ein paar Worte über ihn: Robertson war einer der

massgeblichen Mitstreiter Hubbards. Er wurde am 2.

Dezember 1936 in Georgia geboren und verstarb am

12.5.1991. Viele Jahre lang hatte er die Funktion des Kapitäns

auf dem Flaggschiff Apollo inne. Hubbard zeichnete ihn mit



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Schach der Erde



dem Rang eines Kapitäns aus, eine Auszeichnung, die er

ansonsten nur noch seiner Ehefrau, Mary Sue, zuteil werden

liess. Seit dieser Zeit war er als „Captain Bill“ bekannt.

Nachdem Hubbard 1981 verschwand und keinen Kontakt mehr

mit der Organisation hatte, befasste sich Bill damit,

herauszufinden, was in der Scientology Kirche falsch lief.

Seine Theorie war, dass sie infiltriert und von Agenten der

amerikanischen Regierung übernommen worden war. Er ging

dem nach und fand eine grosse Menge an Informationen, die

seine These erhärteten. Er verbreitete seine Feststellungen in

den sogenannten „Sektor Operations Bulletins“. Dabei griff er

auch auf unveröffentlichtes Material von Hubbard, über die

politische Situation in der Galaxis und das Bestehen einer

planetenfremden, destruktiven Gruppe, die als Markabianer

bekannt sind, zurück.

Bill war, wie viele in der Freien Zone, der Überzeugung,

dass Hubbard sich in der Zeit zwischen Ende der 70er Jahre

und 1982 von der Erde entfernt hat.

In einem Vortrag gab er ein Gespräch mit Hubbard aus

seiner Zeit auf dem Sea-Org-Schiff Apollo wieder.

„Einmal, Ron stand auf der Seite des Schiffes - der Apollo -

lehnte an der Reling, wisst ihr, blickte hinaus aufs Meer, und

ich kam hinzu und lehnte mich an die Reling und sagte: „Guten

Abend, Sir, wie geht es Ihnen?“ Und wir waren auf hoher See

und es war am frühen Abend und man konnte die Sterne dort

draussen sehen, weit und breit, sehr klar. Und er sagte: „Weisst

du, Kapitän, ich habe dort draussen eine Menge zu tun“ (und er

wies zu den Sternen). Und er sagte: „Ich habe nur ein

Problem.“ Und er sagte: „Dieser Körper“ (und er wies auf

seinen eigenen Körper), und er sagte: „Er ist zu einem Symbol

geworden.“ Er sagte: „Ich muss einen Weg finden, wie ich

meine Aufgabe dort draussen machen und den Körper

verlassen kann, so dass niemand allzu traurig über den Verlust

eines Symbols ist.“ Und ich schaute ihn an und ich sagte: „Na,



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das ist etwas, wobei ich Ihnen nicht helfen kann, Sir. Ich

meine, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie ... Aber ich

verstehe es.“ Und er sagte: „Ja, darum spreche ich mit dir. Du

würdest es verstehen.“ Er sagte aber: „Ich bin jetzt noch nicht

bereit, doch in ein paar Jahren werde ich es tun müssen, denn

es gibt dort draussen Situationen, die ich handhaben muss.

Und es war kurz danach, dass er genau herausgefunden

haben muss, wie es zu machen ist, weil dann die Schiffe

verkauft wurden, er in die US ging, die technischen Filme

machte, die Filme, die Bücher, die er schrieb, und dann ging er

weg, um seine Aufgabe durchzuführen.“ Bill Robertson ging

davon aus, dass Hubbard seine Aufgabe wahrgenommen hat,

die Verantwortung für diesen Sektor zu übernehmen und für

politische Aufklärung und Abhilfe zu sorgen. Hubbard hat,

nach Aussagen von Bill, die Position des Sektorkommandanten

für Sektor 9 übertragen bekommen. Er ist dort als Elron Elray

bekannt. (siehe vollst. Vortrag von CBR: „Berühmte

Menschen, die ich gekannt habe“ (11,5 kb))



Markab

(herausgegeben als Sektor Operations Bulletin Nr. 19, vom

20.02.84)

Nimmt man unsere Galaxis als eine grosse, abgeflachte

Scheibe, kann man sich vorstellen, dass sie wie eine Torte in

Stücke eingeteilt ist, wobei die trennenden Linien von einem

zentralen Kreis in der Mitte nach aussen führen. Der

Mittelpunkt des Kreises wird Sektor 0 oder „Zentrale“ genannt

(siehe Graphik).

Die keilförmigen Sektoren sind zusätzlich, durch die Mitte

der flachen Scheibe, horizontal aufgeschnitten.

Zwölf keilförmige Sektoren (mit ungeraden Nummern)

befinden sich auf der oberen Seite der Scheibe, und zwölf

Sektoren (mit geraden Nummern) auf der unteren. Dieses

Muster macht es möglich, die Galaxis zu koordinieren und zu